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Ziegenkäsekugeln im Sesammantel (lacto-vegetarisch)

Geesekéisbullen am Sesammantel

 

Zutaten für etwa 12-15 Kugeln:

  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • etwas Milch
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Chilipulver
  • Paprikapulver

Außerdem:

  • 3-4 Esslöffel hellen Sesam
  • 3-4 Esslöffel scharzer Sesam
  • einige Salzstangen

 

Zubereitung:

  1. Für die Ziegenkäsekugeln den Ziegenkäse und die Milch mit der Gabel vermischen. Danach mit dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Chilipulver und dem Paprikapulver würzen.
  2. Die Masse mit den Händen zu kleinen Kugeln formen.
  3. Diese abwechselnd in hellem und schwarzem Sesam wenden und bis zum Servieren kalt stellen.
  4. Vor dem Servieren in jede Kugel eine Salzstange stecken.

 

Meine Tipps:

    • • Wer Ziegenkäse nicht mag, kann dieses Rezept auch mit Kuhmilchfrischkäse zubereiten.
    • • Die Salzstangen kurz vor dem Servieren in die Kugeln stecken, da sie sonst durch die Feuchtigkeit aufweichen. Ersatzweise kann man auch Holzstäbchen verwenden.
    • • Anstelle von Sesam kann man die Kugeln auch in gemahlenen und gerösteten Nüssen wenden

 

Produktbeschreibung:

Beim Sesam handelt es sich um die Samenkörner der Sesampflanze. Sesam ist eine weit verbreitete Kulturpflanze und wahrscheinlich eine der ältesten Ölpflanzen der Welt. Der Geschmack der Sesamsamen, die reich an pflanzlichen Fetten sind, erinnert stark an Nüsse. Verwendet werden sowohl die ganzen Sesamsamen als auch Sesampasten und Sesamöl.

 

 

Möhrensuppe mit roten Linsen (vegan)

Wuerzelszopp mat roude Lënsen

 

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 2 kleine Zwiebeln
  • 500 g Möhren
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • 2 Esslöffel Alsan
  • 150 g rote Linsen
  • 2 Esslöffel Currypulver
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kurkumapulver
  • Kreuzkümmelpulver
  • Korianderpulver
  • Kardamompulver

Außerdem:

  • einige frische Sprossen

 

Zubereitung:

  1. Für die Möhrensuppe die Zwiebeln schälen und würfeln.
  2. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, waschen, putzen und würfeln.
  3. Den frischen Ingwer schälen und ebenfalls würfeln.
  4. In einem Topf den Alsan erhitzen und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Anschließend den gewürfelten Ingwer mit dem Currypulver und die Möhrenwürfel dazugeben und mitdünsten.
  5. 1 l Gemüsebrühe dazu gießen und das Ganze während etwa 15 Minuten weich kochen.
  6. Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren.
  7. Die roten Linsen 10 Minuten vor Ende der Garzeit in die Suppe geben und leise weiter köcheln lassen.
  8. Danach die Suppe mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kurkuma-, Kreuzkümmel-, Koriander- und Kardamompulver würzen.
  9. Die Linsen-Möhrensuppe in eine Suppenschüssel geben und mit den frischen Sprossen garnieren.

 

Meine Tipps:

    • • Die Möhrensuppe läßt sich in der Kürbissaison auch mit einem Hokkaidokürbis zubereiten.
    • • Anstelle von frischen Sprossen, kann man die Suppe auch mit frischen zerhackten Kräutern bestreuen.

 

Produktbeschreibung:

Die Möhren sind sehr gesund und können auf viele verschiedene Arten verarbeitet werden. Rezepte für Möhren gibt es viele, von der Rohkost bis zum Dessert und Säften. Sie sind besonders reich an Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A, dem die Möhre auch ihre typische Farbe verdankt. Wenn Möhren zubereitet werden, ist es wichtig, ein wenig Fett in das Gericht zu geben, da Carotin fettlöslich ist. Daher kann es vom Körper nur aufgenommen werden, wenn auch etwas Fett mit im Essen ist.

 

 

Hirsebällchen mit Kürbis- und Avocadocrème (ovo-lacto-vegetarisch)

Hiergembulle mat Kürbis- an Avocadocrème

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Hirsekugeln:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 200 g Hirse
  • etwa 1/4 l Wasser
  • 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 100 g Comté-Käse
  • 1 Ei
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Paprikapulver

Für die Kürbiscrème:

  • etwa 200 g Kürbis (Hokkaido)
  • etwa 1/8 l Gemüsebrühe
  • Currypulver
  • Kurkumapulver
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Avocadocrème:

  • 1-2 reife Avocados
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Chilipulver
  • Kreuzkümmel
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige Sprossen

 

Zubereitung:

  1. Für die Hirsekugeln die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  2. Das Rapsöl erhitzen, die Zwiebelwürfel und die Hirse darin etwa 2 Minuten unter ständigem Rühren rösten.
  3. Das Wasser zum Kochen bringen und die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
  4. Die Gemüsebrühe zur Hirse geben, bei milder Hitze etwa 20 Minuten quellen lassen.
  5. Den Comté-Käse fein reiben und mit dem Ei unter den Hirsebrei mischen.
  6. Den Hirsebrei mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Muskatnuss und Paprikapulver würzen.
  7. Mit nassen Händen aus dem Hirsebrei kleine Kugeln formen und in Rapsöl leicht anbraten.
  8. Für die Kürbiscrème den Hokkaidokürbis würfeln und in der Gemüsebrühe weich kochen.
  9. Danach gegebenenfalls abgießen und zerstampfen. Mit dem Curry- und Kurkumapulver, dem Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  10. Für die Avocadocrème den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen, danach die Knoblauchzehe zerhacken.
  11. Die Avocados aufschneiden, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch von der Schale lösen. Dieses mit einer Gabel zerkleinern und den Knoblauch untermischen. Mit Chilipulver, Kreuzkümmel, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  12. Vor dem Servieren die Teller je zur Hälfte mit Kürbis- und Avocadocrème bestreichen. Die Hirsekugeln in die Mitte auf die Crèmes verteilen.
  13. Zum Schluss noch mit den Sprossen belegen.

 

Meine Tipps:

    • • Das Rezept kann man auch als Hauptgericht zubereiten. Dafür die Hirsekugeln als Hamburger formen und beiseitig anbraten.
    • • Wer keine Lust hat, die beiden Crème zuzubereiten, setzt die Hirsekugeln in erwärmte Tomatensauce.
    • • Die Hirse hat einen bitteren Geschmack. Wer diesen vermeiden will, wäscht die Hirse vor der Zubereitung gut unter fließendem, heißem Wasser ab.

 

Produktbeschreibung:

Die Hirse, Speisehirse oder Rispenhirse ist die Nährstoffkönigin unter den Getreidearten. Obwohl die Hirse zu der Familie der Süßgräser gehört. Anders als andere Getreidearten enthält Hirse kein Gluten. Das Klebereiweiß sorgt in Brot- und Kuchenteigen für Struktur und Stand, wird jedoch von Menschen mit Zöliakie nicht vertragen. Daher können im Rahmen einer glutenfreien Ernährung Hirseprodukte bedenkenlos gegessen werden. In der Vollwertküche und bei Vegetarier hat die Hirse sich schnell etabliert, denn dort ist die Hirse mit hohem Eisen- und Fluorgehalt bekannt und somit werden Haut, Haare, Nägel und Zähne gestärkt. Verarbeiten lässt sich die Hirse nicht nur klassisch zu Brei oder Beilage. Sie eignet sich auch hervorragend als Füllungen und ihr milder Geschmack verträgt sich gut mit verschiedenen Gemüsen in Suppen, Eintöpfen, intensiv gewürzten Currys und Salaten.

Gemüse-Dinkelsalat mit Stangensellerie (vegan)

Geméis-Denkelzalot mat Stangensellerie

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 200 g Dinkelkörner
  • 1 l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 1 Stangensellerie
  • 1 kleine Zucchini

Für die Vinaigrette:

  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Esslöffel Distelöl
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Leinöl
  • 1 Esslöffel körniger Senf
  • 1 Esslöffel Tamari
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Herbes de Provence
  • Kreuzkümmel
  • Dillspitzen

Außerdem:

  • einige Cocktailtomaten
  • einige Fenchel- oder Anissamen

Zubereitung:

  1. Für den Dinkelsalat den Dinkel in Wasser einweichen. Am nächsten Tag 1 l Wasser zum Kochen bringen, 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe einrühren und die abgegossenen Dinkelkörner während etwa 45 Minuten kochen. Danach ausquellen lassen.
  2. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Den Stangensellerie waschen, putzen, die Stängel in kleine Stücke schneiden. Vom Selleriegrün einige Blätter beiseite legen.
  4. Die Zucchini waschen, putzen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  5. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, resp. hacken.
  6. Für die Vinaigrette den Apfelessig, mit dem Distel-, Sonnenblumen- und Leinöl, dem körnigen Senf, dem Tamari, dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprikapulver, Herbes de Provence, Kreuzkümmel und Dill verrühren. Die kleingeschnittene Zwiebel mit dem Knoblauch hinzugeben.
  7. Das zubereitete und kleingeschnittene Gemüse mit den gekochten Dinkelkörner in die Vinaigrette geben und alles gut vermengen.
  8. Zum Servieren den Dinkelsalat in kleine Schüssel einfüllen. Cocktailtomaten waschen und in Scheiben schneiden. Diese auf dem Dinkelsalat verteilen. Zum Schluss den Salat mit einigen Fenchel- oder Anissamen bestreuen und mit einem Sellerieblatt belegen.

 

Meine Tipps:

    • • Diesen Salat kann man auch mit anderen Getreidesorten zubereiten.
    • • Im Sommer ersetzt diese Rohkost eine Hauptmahlzeit.
    • • Ideal ist, wenn man diese Rohkost schon am Tag vorher zubereiten kann.

 

Produktbeschreibung:

Das Dinkel, Spelz, Schwabenkorn ist eine alte Kulturform des Weizens. Er besitzt mehr Eiweiß und Mineralstoffe als andere Getreidesorten. Dinkel hat ein feines nussartiges Aroma und eignet sich für Brot, Kuchen, Bratlinge und Teigwaren. Die Körner sind von einem Spelz umhüllt, der sich auch beim Dreschen nicht löst. Er muss vor dem Vermahlen in einem aufwendigen Gerbgang entfernt werden, was Dinkel teurer macht als Weizen. Der Vorteil jedoch ist, dass die festsitzende Hülle das Korn vor Schädlingen und unerwünschten Umweltstoffen schützt.

 

 

Bouchée vegan mit Pilzen- und Seitangeschnetzeltem

Vegan-Pastéitchen mat Champignon- a Seitangeschnetzeltem

Zutaten für etwa 4 Blätterteigpastetchen:

  • etwa 250 g Seitan
  • Rapsöl
  • etwas Tamari
  • etwa 200 g Champignons
  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwa ½ l Wasser
  • ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 30 g Alsan oder Pflanzenmargarine
  • 2 gehäufte Esslöffel Weizenvollkornmehl
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • etwa 1/8 l herben Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kurkumapulver
  • Bohnenkraut
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • Currypulver

Außerdem:

  • 4 vegane Blätterteigpastetchen

Zubereitung:

  1. Für die Füllung den Seitan in Streifen schneiden und in etwas Rapsöl anbraten. Mit etwas Tamari ablöschen.
  2. Die Cahmpignons putzen, feucht abwischen, vierteln und in Scheiben schneiden.
  3. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Keim entfernen, dann die Schalotten mit dem Knoblauch feinhacken.
  4. Etwa ½ l Wasser aufkochen lassen und die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
  5. In einem flachen Topf die vegane Butter Alsan zerlassen, das Mehl hineingeben und unter Rühren so lange erhitzen, bis es leicht Farbe angenommen hat. Jetzt vorsichtig die Gemüsebrühe und unter ständigem Rühren langsam hinzugießen. Während etwa 5 Minuten kochen lassen.
  6. Danach die Champignons mit dem angebratenem Seitan in die Sauce geben, kurz aufkochen lassen. 1 Teelöffel Zitronensaft und Weißwein hinzugießen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kurkumapulver, Bohnenkraut, frisch geriebene Muskatnuss und etwas Curry würzen.
  7. Die Blätterteigpastetchen im vorgeheitztem Backofen bei 180 Grad C etwa 5 Minuten vorwärmen.
  8. Zum Servieren auf einen flachen Teller eine Pastetchen geben, das Geschnetzeltes in die und um die Pastetchen geben und sofort serieren.

 

Meine Tipps:

• Den Seitan läßt sich auch problemlos durch Natur- oder Räuchertofu ersetzen.

• Sehr lecker schmeckt die Füllung auch, wenn man verschiedene Pilzsorten verarbeitet.

 

Produktbeschreibung:

Seitan ist gesund, vielseitig und wird oft als veganer Fleischersatz verwendet. Es kann sehr vielfältig verwendet und zubereitet werden. Seitan ist sehr eiweissreich, allerdings kann das Eiweiß vom menschlichen Körper nicht gut aufgenommen werden. Dies kann jedoch durch Würzen mit Sojasauce ausgeglichen werden, da diese sehr lysinreich ist. Jedoch für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit oder Zöliakie ist der vegane Fleischersatz aus Weizengluten nicht geeignet.

 

Carob-Karamelltörtchen mit Birnen

Carob-Karamelltärtchen mat Biren

Zutaten für 6-8 Tarteletteförmchen:

Für den Teig:

  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 Esslöffel Carobpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g weiche Butter
  • 80 g Vollrohrzucker
  • 2 Eier

Für die Füllung:

  • 250 g Vollrohrzucker
  • 4 Esslöffel Ahornsirup
  • 80 g Butter
  • 2 Esslöffel Orangenlikör
  • 1/8 l Sahne

Zum Garnieren:

  • 1 Birne
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Carobpulver

Außerdem:

  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Zubereitung:

  1. Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zubereiten und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Den Backofen auf 180 Grad C vorheizen.
  3. Die Torteletteförmchen mit der Butter einfetten. Den gekühlten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in die Förmchen geben, vorsichtig an die Wände andrücken. Überstehende Ränder abschneiden.
  4. Die Böden mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren. Während etwa 20 Minuten blind backen, das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen und auskühlen lassen.
  5. In der Zwischenzeit für die Füllung den Vollrohrzucker mit dem Ahornsirup, der Butter, der Sahne und 2 Esslöffel Orangenlikör in einem kleinen hohen Topf während etwa 8 Minuten leise köcheln lassen, dabei öfters umrühren. Aufpassen dass die Masse nicht zu fest wird. Danach vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Von Zeit zu Zeit umrühren.
  6. Die Karamellmasse auf den Tartelettes verteilen.
  7. Vor dem Servieren die Birne waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in feine Scheiben schneiden und diese mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Birnenscheiben auf den Törtchen verteilen und zum Schluss mit etwas Carobpulver bestäuben.

 

Meine Tipps:

• Je nach Saison, kann man die Törtchen auch mit anderem Obst belegen, z.B. Äpfel, Pfirsiche, Aprikosen usw.

• Das Carobpulver läßt sich auch durch Kakaopulver ersetzen.

 

Produktbeschreibung:

Carob ist eine Hülsenfrucht die am Johannisbrotbaum wächst. Die Schote war schon vor tausenden Jahren bekannt und wurde als natürliches Süßungsmittel benutzt. Das Carobpulver ist eine gute Alternative zu Kakao. Es ist sehr fettarm, nahrhaft und reich an Ballaststoffen, Proteinen und Kalzium. Das Carobpulver kann hervorragend zum Süssen und Verfeinern von Drinks, Desserts oder Müslis verwendet werden. Kurz: es kann überall dort eingesetzt werden, wo Kakao auch eingesetzt wird.

Gemüse-Süßkartoffelchili mit Hirse (vegan)

Geméis-Séissgromperenchili mat Hiergem

 

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 300 g Kidneybohnen
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwa 500 g Süßkartoffeln
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1/2 Stangensellerie
  • 1 rote Chilischote
  • Rapsöl
  • 1 Dose Tomatenwürfel
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • Paprikapulver
  • 2 Teelöffel Zitronensaft

Für die Hirse:

  • etwa 200 g Hirse
  • gut 1/2 l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige frische Blätter vom Stangensellerie

 

Zubereitung:

  1. Für den-Süßkartoffelchili die Kidneybohnen über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Einweichwasser abgießen und die Bohnen mit frischem Wasser weich kochen, danach abgießen und beiseite stellen.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und beides fein schneiden, resp. hacken.
  3. Die Süßkartoffeln waschen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und grob würfeln.
  5. Den Stangensellerie putzen, waschen und in längliche Stücke schneiden.
  6. Die Chilischote waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
  7. In einer tiefen Pfanne oder Topf das Rapsöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Die Süßkartoffeln, die Paprikaschoten, den Stangensellerie, den Knoblauch und die Chilischote hinzugeben und anbraten. Die Tomatenwürfel hineinschütten, umrühren und kräftig mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Zitronensaft würzen. Das Ganze etwa 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Kurz vor Garende die Kidneybohnen hinzugeben.
  8. Für die Hirse das Wasser aufkochen lassen, die gekörnte Gemüsebrühe hineingeben, ebenso die Hirse. Das Ganze während etwa 20 Minuten auf kleinster Hitze köcheln lassen. Danach gegebenenfalls abgießen, etwas ausquellen lassen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  9. Zum Servieren die Hirse in die Mitte eines tiefen Tellers geben und den Süßkartoffelchili um die Hirse verteilen.

 

Meine Tipps:

    • • Anstelle der Süßkartoffel schmeckt dieses Chili auch sehr gut mit gewürfeltem Hokkaidokürbis.
    • • Typisch für einen Chili sind die Kidneybohnen, jedoch kann man problemlos auch andere Hülsenfrüchte verwenden, wie z.B. weiße Bohnen, Kichererbsen, Feuerbohnen usw.
    • • Die Hirsebeilage ist nur ein Vorschlag meinerseits. Bulgur, Couscous oder Kartoffeln sind auch ideale Begleiter zu diesem Chili.

 

Produktbeschreibung:

Die Süßkartoffel gehört zu den Wurzelpflanzen und ist vielseitig einsetzbar, denn sie schmeckt sowohl in herzhaften als auch in süßen Rezepten gut. Außerdem enthält sie viele Vitalstoffe.

 

 

 

Zwetschgentörtchen (vegan)

Quetschentärtchen

Zutaten für etwa 6 Törtchen oder 1 Torte von etwa 28 cm Ø:

Für den Teig:

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Sojamehl
  • 1 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • etwa 100 g Vollrohrzucker
  • 200 g Alsan
  • gut 1/8 l kaltes Wasser
  • 2-3 Esslöffel Apfelsaft
  • etwa 50 g gehackte Nüsse

Für den Belag:

  • etwa 1 kg Zwetschgen
  • 2 Esslöffel Akazienhonig

Außerdem:

  • Backpapier
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • etwas Fett zum Einfetten der Förmchen oder der Form
  • etwas Mehl zum Ausrollen
  • einige Mandeln

 

Zubereitung:

  1. Für den Teig, das Dinkelmehl mit dem Sojamehl, dem Weinsteinbackpulver, dem Vollmeersalz, dem Vollrohrzucker, dem Alsan und dem Wasser zu einem Teig zusammenkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Die Tarteletteförmchen resp. Tortenform leicht einfetten. Den gekühlten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in die Förmchen oder in die Form geben, vorsichtig an die Wände andrücken. Überstehende Ränder abschneiden.
  3. Den Backofen auf 200 Grad C vorheizen. Die Böden oder den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren. Während 10 Minuten blind backen.
  4. Nach der Backzeit, das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen und die heißen Törtchenböden mit den gehackten Nüssen bestreuen.
  5. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Etwa 400 g davon klein schneiden, mit dem Akazienhoig in einem flachen Topf mischen und unter Rühren aufkochen. Die Zwetschgen bei milder Hitze etwa 4 Minuten kochen, danach pürieren und beiseite stellen.
  6. Die restlichen Zwetschgenhälften mit der Schnittfläche auf den Törtchenböden verteilen und weitere 15 Minuten backen.
  7. Aus dem Backofen nehmen. Das Zwetschgenpüree unter Rühren erhitzen und auf den heißen Törtchen verteilen. Abkühlen lassen.
  8. Vor dem Servieren die Törtchen mit einer Mandel belegen.

 

Meine Tipps:

    • • Diese Törtchen schmecken auch sehr lecker, mit anderem Steinobst belegt.
    • • Anstelle von Dinkelmehl kann man für den Teig auch jedes andere Mehl verwenden.
    • • Damit der Tortenboden beim Belegen mit den Früchten nicht durchweicht, soll man ihn mit gehackten Nüssen, Semmelbrösel oder mit erwärmtem Gelee bestreichen.

 

Produktbeschreibung:

Die Zwetschgen gehören zu den beliebten Sommerfrüchten und sind als Kuchenbelag ein perfekter Genuss. Ob eingemacht, gebacken oder gebraten, die Zwetschgen lassen sich nicht nur als traumhafte Desserts oder Kuchen verarbeiten. Man kann mit ihnen auch herzhafte Gerichte zaubern. Außerdem stecken sie voller Vitamine und Mineralien. Die Früchte sind länglich-oval, ihre weißliche Schutzschicht ist stärker ausgeprägt als bei anderen Pflaumensorten und ihr Fruchtfleisch ist  etwas fester.

 

 

 

Vegetaresche Kachcours fir virwetzeg op déi vill verschidde Goût‘en vun der vegetarescher a veganer Kichen ze machen

 

Hei gi gutt an attraktiv Rezepter no „ovo-lacto-vegetareschen“, „lacto-vegetareschen“ a „veganen“ Kriterien zesummen zoubereet an d’Prinzipie vun der Vollwäert-, vegetarescher- a veganer Kichen erkläert. Esou gesäit een, datt een och ouni Fleesch a Fësch gesond, gutt an ofwiesslungsräich kachen a genéisse kann. Selbstverständlech gëtt mat Liewensmëttelen aus biologeschem Ubau gekacht.

Ofgehale gëtt de Kachcours vum Lydie Philippy, Autorin vun de Kachbicher «Natierlech genéissen» a Bloggerin vum „veggie-table.lu“.

Programm:

U véier Owender gi verschidde Menüe gekacht vum Fingerfood, Entrée an Zopp bis hin zu Haaptplat an Dessert.

D’Leit, déi um Kachcours deelhuelen, preparéieren a kache selwer, duerno gëtt zesumme geschmaacht.

Wéini a wou:

Jeeweils Méindes, den 5.; 12.; 19. an 26. November an der Kiche vum Oekozenter Pafendall, 6, rue Vauban, L-2663 Luxembourg vun 18.15 bis 21.30 Auer.

Präis:

De Präis (4 Owender plus Dossier mat Rezepter) ass 110.- Euro fir Membere vum Mouvement Ecologique an 120.- Euro fir Net-Memberen. Iwwerweisung vun der Participatioun op ee vun de Konte vum Mouvement Ecologique: BCEE LU20 0019 1300 1122 4000 oder CCP LU16 1111 0392 1729 0000 mat der Mentioun „vegetaresche Kachcours

Umeldung:

Per Tel. 43 90 30-1 oder per E-Mail: meco@oeko.lu

Mëllt Iech w.e.g. mat Zäiten un, wëll maximal 15 Leit ugeholl ginn, déi éischt si vir.

Umeldung spéitstens bis den 29. Oktober 2018

 

Gemüse-Dinkelsalat mit Stangensellerie (vegan)

Geméis-Spelzzalot mat Stangensellerie

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 200 g Dinkelkörner
  • 1 l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 1 Stangensellerie
  • 1 kleine Zucchini

Für die Vinaigrette:

  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Esslöffel Distelöl
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Leinöl
  • 1 Esslöffel körniger Senf
  • 1 Esslöffel Tamari
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Herbes de Provence
  • Kreuzkümmel
  • Dillspitzen

Außerdem:

  • einige Cocktailtomaten
  • einige Fenchel- oder Anissamen

Zubereitung:

  1. Für den Dinkelsalat den Dinkel in Wasser einweichen. Am nächsten Tag 1 l Wasser zum Kochen bringen, 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe einrühren und die abgegossenen Dinkelkörner während etwa 45 Minuten kochen. Danach ausquellen lassen.
  2. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Den Stangensellerie waschen, putzen, die Stängel in kleine Stücke schneiden. Vom Selleriegrün einige Blätter beiseite legen.
  4. Die Zucchini waschen, putzen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  5. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, resp. hacken.
  6. Für die Vinaigrette den Apfelessig, mit dem Distel-, Sonnenblumen- und Leinöl, dem körnigen Senf, dem Tamari, dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprikapulver, Herbes de Provence, Kreuzkümmel und Dill verrühren. Die kleingeschnittene Zwiebel mit dem Knoblauch hinzugeben.
  7. Das zubereitete und kleingeschnittene Gemüse mit den gekochten Dinkelkörner in die Vinaigrette geben und alles gut vermengen.
  8. Zum Servieren den Dinkelsalat in kleine Schüssel einfüllen. Cocktailtomaten waschen und in Scheiben schneiden. Diese auf dem Dinkelsalat verteilen. Zum Schluss den Salat mit einigen Fenchel- oder Anissamen bestreuen und mit einem Sellerieblatt belegen.

 

Meine Tipps:

    • • Diesen Salat kann man auch mit anderen Getreidesorten zubereiten.
    • • Im Sommer ersetzt diese Rohkost eine Hauptmahlzeit.
    • • Ideal ist, wenn man diese Rohkost schon am Tag vorher zubereiten kann.

 

Produktbeschreibung:

Das Dinkel, Spelz, Schwabenkorn ist eine alte Kulturform des Weizens. Er besitzt mehr Eiweiß und Mineralstoffe als andere Getreidesorten. Dinkel hat ein feines nussartiges Aroma und eignet sich für Brot, Kuchen, Bratlinge und Teigwaren. Die Körner sind von einem Spelz umhüllt, der sich auch beim Dreschen nicht löst. Er muss vor dem Vermahlen in einem aufwendigen Gerbgang entfernt werden, was Dinkel teurer macht als Weizen. Der Vorteil jedoch ist, dass die festsitzende Hülle das Korn vor Schädlingen und unerwünschten Umweltstoffen schützt.