Kategorie-Archiv: Fingerfood

Hirseblinis mit Schafsfrischkäse-Pesto-Füllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Hijemblinis mat Schofsfrëschkéis-Pesto-Fëllung

Hirseblinis mit Schafskäse und Pesto 

Zutaten für etwa 24 Stück:

Für die Hirseblinis:

  • 2 Esslöffel Hirsemehl
  • 50 cl Milch
  • 1/8 l Wasser
  • 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 2 Eier
  • 2 Esslöffel Hirse

Für die Füllung:

  • 200 g Schafsfrischkäse
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel rotes Pesto
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 Tomaten

Außerdem:

  • Fett zum Ausbacken der Blinis
  • Spieße zum Aufspießen der Blinis
  • einige Kräuterblättchen zum Garnieren

 

Zubereitung:

  1. Für die Hirseblinis das Hirsemehl in der Milch quellen lassen. Das Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe einrühren und die restliche Hirse darin 8-10 Minuten lang weich kochen, danach etwas abkühlen lassen.
  2. Die Eier trennen, Eigelb und die gekochte Hirse unter die Hirsemilch rühren.
  3. Das Eiweiss steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  4. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Jeweils 1 Esslöffel Teig in die Pfanne geben und bei kleiner Hitze ausbacken.
  5. Für das Pesto den Schafsfrischkäse in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl und dem rotem Pesto vermischen. Das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  6. Die Tomaten waschen, Stielansatz entfernen und in Scheiben schneiden.
  7. Zum Servieren je 1 Blini mit dem Pesto bestreichen, mit einer Scheibe Tomate belegen. Obenauf wieder ein bestrichener Hirseblini. Das Ganze mit einem länglichen Spieß und einem Kräuterblättchen befestigen.

 

Meine Tipps:

      • Man kann diese Blinis auch mit anderen Mehlsorten zubereiten.
      • Wer den Schafskäse nicht mag, ersetzt diesen durch normalen Frischkäse oder Ricotta-Käse.
    • Anstelle von rotem Pesto passt grünes Pesto geschmacklich und farblich auch sehr gut zu diesem Fingerfood.

 

Produktbeschreibung:

Die Hirse besitzt neben vielen anderen Vitaminen und Mineralstoffen reichlich Eiweiß von hoher biologischer Wertigkeit, das dem tierischen Protein sehr nahe kommt. Daneben ist sie sehr leicht verdaulich und schmeckt daher besonders allen Anfängern in Sachen Vollwertkost und vorallem den Kindern. Außerdem enthält Hirse kein Gluten, jenes kleberhaltige Eiweiß das Weizen- oder Dinkelmehl beim Backen die Bindung gibt.

 

Avocado-Bruschetta mit grünem Spargel (vegan)

Avocado-Bruschetta mat gréngem Spargel

Avocado Spargel Bruschetta

Zutaten für etwa 12 Stück:

  • etwa 12 Stängel grüner Spargel
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 1 reife Avocado
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • etwa 4-5 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Baguette-Brot
  • etwa 3-4 Radieschen

 

Zubereitung:

  1. Für den Avocado-Spargelbelag den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und etwa 5 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Anschließend kalt abschrecken.
  2. Die Avocado schälen, halbieren, den Kern entfernen und mit dem Zitronensaft und 1 Esslöffel  Olivenöl zu einer feinen Crème mixen.
  3. Den abgekühlten Spargel klein würfeln.
  4. Nun den kleingewürfelten grünen Spargel mit der Avocadocrème vermischen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. Die Baguette in schiefe Scheiben schneiden. Auf einen Backofengrill legen und mit dem restlichem Olivenöl bestreichen. Danach im vorgeheizten Backofen knusprig rösten.
  6. Die Radieschen putzen, waschen und in feine Streifen schneiden.
  7. Die Spargel-Avocadomischung auf die gerösteten Brotscheiben verteilen und mit den Radieschenstreifen bestreut servieren.

 

Meine Tipps:

      • Außerhalb der Spargelsaison kann man diesen Belag nur mit Avocados zubereiten.
    • Damit die Avocadocrème ihre Farbe behält, verarbeitet man sofort die Avocado vor dem Servieren oder man wirft den Avocadokern nicht weg. Man legt ihn in die zubereitete Avocadocrème. Diese dann bis zum Verarbeiten kühl stellen.

 

 

Produktbeschreibung:

Die Avocado, Alligatorbirne, Butterfrucht ist eine wahre Delikatesse. Die Avocados enthalten zwar viel Fett, aber es ist ein sehr gesundes Fett, da es reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthält, d.h. das Avocado-Fett kann sehr gut den Cholesterinspiegel regulieren. Im Handel erhält man meistens die „Fuerte“-Avocado mit einem mildem Geschmack und einer fast glatten, grünen Schale. Oder die „Hass“-Avocado, mit einem delikaten würzigem Geschmack, die sich durch eine stark genoppte Schale auszeichnet.

 

 

Fingerfood-Pastetchen mit Kräuter-Knoblauchfüllung (vegan)

Fingerfood-Paschtéitercher mat Kraider-Knuewelecksfëllung

Pastetchen

Zutaten für etwa 12 Stück:

  • 12 kleine Blätterteigpastetchen (vegan)
  • etwa 125 g Soja-Frischkäse
  • evtl. 1-2 Esslöffel Sojamilch
  • 2 Knoblauchzehen
  • einige Stängel Petersilie, Oregano, Basilikum
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige Schnittlauchstängel

Zubereitung:

  1. Für die Kräuter-Knoblauchfüllung den Sojafrischkäse in eine Schüssel geben. Wenn der Frischkäse zu steif ist, evtl. noch mit 1-2 Esslöffel Sojamilch verdünnen.
  2. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  3. Die Kräuter waschen, trockenschleudern und fein schnippeln.
  4. Nun den Sojafrischkäse mit dem gehackten Knoblauch, den zerkleinerten Kräutern vermischen und mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. Die Blätterteigpastetchen auf einer flachen Platte verteilen und mit der Sojafrischkäsemasse füllen.
  6. Die Schnittlauchstängel in längliche Stücke schneiden und in die Frischkäsemasse stecken.

 

Meine Tipps:

      • Wenn man den Sojafrischkäse durch einen Milchfrischkäse ersetzt, hat man ein lacto-vegetarisches Fingerfood um seinen Gästen zu servieren.
    • Natürlich kann man mit den Kräutersorten variieren, ganz nach Lust und Laune und natürlich Geschmack ;o).

 

Produktbeschreibung:

Der Sojafrischkäse ist ohne Gelatine, d.h. nicht nur tierfrei, sondern auch laktosefrei. Viele Menschen leiden an der Unverträglichkeit der Kuhmilch und somit sind die cremigen Alternativen eine ideale Lösung, nicht nur für Veganer, sondern auch für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf den Verzehr von Milchprodukten verzichten wollen oder müssen.

 

 

Sesamstapel (ovo-lacto-vegetarisch)

MECO 18022006-0014

 

 

 

 

 

 

Zutaten für etwa 30 Stück:

  • 4 Esslöffel geröstete Sesamsamen
  • 90 g Dinkelmehl (80 %)
  • 90 g Weizenmehl (80 %)
  • 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • 2 Teelöffel feingeriebene Orangenschale
  • 2 Eier
  • 2 Teelöffel Sesamöl
  • 250 ml Milch
  • 4 Esslöffel Orangensaft

Für die Füllung:

  • 200 g weicher Doppelrahmfrischkäse
  • etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 Esslöffel feingehackter frischer Koriander

Für den Belag:

  • 125 g fein geschnittene getrocknete Tomaten

Außerdem:

  • Olivenöl oder Butter zum Ausbacken

 

Zubereitung:

  1. Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten, danach abkühlen lassen.
  2. Das Dinkel- und Weizenmehl, mit dem Weinsteinbackpulver, 1 Prise Vollmeersalz in eine Schüssel geben. Sesamsamen und Orangenschale unterrühren. In die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Eier, das Sesamöl, die Milch und den Orangensaft mischen; mit einem Schneebesen nach und nach unterrühren, so dass ein glatter, klumpenfreier Teig entsteht. 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Eine Bratpfanne erhitzen. Leicht mit zerlassener Butter oder Öl auspinseln und von dem Teig nacheinander dicke Pfannkuchen backen.
  4. Mit Ausstechern Formen ausstechen (je 3 werden zusammengesetzt, beim Ausstechen also auf die richtige Anzahl achten!)
  5. Für die Füllung den Doppelrahmfrischkäse mit etwas frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und dem frisch feingehackten Koriander mischen.
  6. Für einen Stapel je 3 ausgestochene Pfannkuchenteile mit dem zubereiteten Frischkäse bestreichen und aufeinandersetzen. Mit einem Holzspieß und einem Stück getrockneter Tomate feststecken.

 

 

Topinamburbruschetta mit Rosmarin (vegan)

Topinamburbaguette mat Rosmarin

Schnittercher

Zutaten für etwa 12 Bruschetta:

  • 1 Zitrone
  • 1 l Wasser
  • 300 g Topinambur
  • 1 Baguette
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 2 Schalotten
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Esslöffel heller Balsamico-Essig
  • 1 Knoblauchzehe
  • Außerdem: einige Rosmarinnadeln

 

Zubereitung:

  1. Für den Topinamburbelag 1 Zitrone ausdrücken und in 1 l Wasser gießen.
  2. Den Topinambur unter fließendem Wasser mit einer Gemüsebürste gründlich waschen oder gegebenenfalls schälen. Danach in kleine Würfel schneiden und sofort in das Zitronenwasser geben.
  3. Die Baguette schräg in etwa 12 Scheiben schneiden.
  4. Die Topinamburwürfel aus dem Zitronenwasser nehmen und auf einem Küchentuch abtrocknen.
  5. 2 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Topinamburwürfel darin unter ständigem Rühren anbraten, bis sie weich sind.
  6. In einer weiteren Pfanne das restliche Olivenöl erhitzen, die Baguettescheiben darin knusprig anrösten.
  7. Weiterhin für den Topinamburbelag die Rosmarinnadeln von den Zweigen abstreifen und fein hacken.
  8. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
  9. Die Topinamburwürfel in eine Schüssel geben, mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Rosmarin, den feingewürfelten Schalotten und dem Balsamico-Essig würzen.
  10. 1 Knoblauchzehe schälen und halbieren.
  11. Die Baguettescheiben aus der Pfanne nehmen und mit der halbierten Knoblauchzehe jede Brotscheibe damit einreiben.
  12. Das Topinamburgemüse auf den Broten verteilen und je nach Wunsch noch mit einigen Rosmarinnadeln garnieren.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von Topinambur schmeckt der Belag mit Pastinaken oder Petersilienwurzeln auch sehr lecker.
      • Den Rosmarin kann man auch bedenkenlos durch viel Thymian, Herbes de Provence, Oregano, Majoran usw. ersetzen.
    • Wenn man viele Baguettescheiben rösten will, geht es schneller, wenn man die Scheiben auf einem leicht eingefetteten Backblech verteilt und während etwa 5 Minuten im Backofen knusprig backt.

 

Produktbeschreibung:

Die Topinambur wird auch noch als Roßkartoffel, Erd- oder Jerusalemartischocke betitelt. Es ist eine süßliche Sonnenblumenwurzel, die gekocht süßlich schmeckt und roh einen artischockenähnlichen Geschmack hat. Zubereiten kann man die weiße Knolle mit der gelben, braunen oder roten Schale, ganz nach Belieben: gebacken, gedünstet, püriert, roh, gekocht, mariniert als Salat.

Rosmarin ist ein immergrüner Halbstrauch mit würzevollen, nadelschmalen Blättern, die ein sehr starkes Küchengewürz bilden.  Es bereichert alles Gebratenes, Gebeiztes, Gegrilltes, sowie rundet der Rosmarin den Geschmack in Tomatengerichten und in Ratatouille ab. Ebenso passt Rosmarin  ausgezeichnet zu den Bratkartoffeln. Die ätherischen Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide von dem Rosmarin sollen verdauungsaktivierend, hemmend auf Entzündungen und sogar anregend auf den Kreislauf wirken.

 

 

 

Cräcker mit Cumin-Tomatensauce und frischen Feigen (lacto-vegetrarisch)

Cräcker mat Cumin-Tomatenzoos a frësche Fiigen

Feigen

Zutaten für 4 Personen:

  • 6 Romatomaten
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 2 Teelöffel Agavendicksaft
  • Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1 Esslöffel Limettensaft
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 4 Feigen
  • 4 längliche Cräcker oder Knäckebrot
  • etwa 120 g Kräuterfrischkäse
  • Außerdem: etwas Schwarzkümmel

 

Zubereitung:

  1. Für die Cumin-Tomatensauce die frischen Tomaten halbieren, entkernen und in Stücke schneiden.
  2. Die getrockneten Tomaten abgießen und in Streifen schneiden.
  3. Beide Tomatensorten mit dem Agavendicksaft, dem Cumin, dem Limettensaft, dem Vollmeersalz zusammen fein mixen. Das Ganze mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  4. Die Feigen waschen und in feine Spalten schneiden.
  5. Je 1 Cräcker mit der Cumin-Tomatensauce bestreichen, danach die Feigenspalten und den Frischkäse darauf verteilen. Die restlichen Cräcker ebenso anrichten.
  6. Zum Schluss die Cräcker mit ihrem Belag noch mit Schwarzkümmel bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Den Agavendicksaft kann man auch durch Ahornsirup ersetzen. Dadurch bekommt die Sauce noch einen leichten Karamellgeschmack. Den Schwarzkümmel ersetzt man dann durch den schwarzen Sesam.
    • Eine andere Geschmacksnote bekommen die Cräcker, wenn man anstelle von Frischkäse, Ziegenfrischkäse oder Ricotta verwendet.

 

Produktbeschreibung:

Frische und reife Feigen sind ein Genuss fürs Auge. Je nach Sorte ist die Frucht in den Farben grün bis dunkelviolett erhältlich. Die meisten Feigen werden getrocknet.. Jedoch die feinsüße Säuerlichkeit passt zu vielen Gerichten, wie bei diesem Rezept, zu einem Käse.

Cumin oder Kreuzkümmel ist ein Doldenblütler, deren getrocknete Früchte als Gewürz genutzt werden. Der Kreuzkümmel hat seinen Namen durch die kreuzförmige Blattstellung der Pflanze erhalten, sowie dem kümmelähnlichem Aussehen der getrockneten Früchten. Der Kreuzkümmel ist nicht verwandt mit dem Kümmel, denn die Pflanzen gehören verschiedenen Gattungen an und geschmacklich unterscheiden sie sich auch sehr stark.

Spaghettinester mit Gemüse (ovo-lacto-vegetarisch)

Spaghettisnäschter mat Geméis

spaghettinester

Zutaten für etwa 12 Stück:

  • eine Prise Vollmeersalz
  • 250 g Spaghetti
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • einige Schnittlauchstängeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmelpulver
  • 150 g Emmentaler
  • 2 Eier
  • Außerdem: 12 Papier-Backformen

 

Zubereitung:

  1. Für die Spaghettinester Wasser zum Kochen bringen, das Vollmeersalz hinzufügen. Die Spaghettis darin al dente kochen, abgießen und abtropfen lassen.
  2. Für die Gemüsefüllung, die Paprikaschote waschen, entkernen und in dünne Streifen schneiden.
  3. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.
  4. Den Schnittlauch waschen und ebenfalls in feine Ringe schneiden.
  5. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  6. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das zubereitete Gemüse darin andünsten. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprika- und Kreuzkümmelpulver würzen.
  7. Die Mulden der Muffinsform mit Papier-Backförmchen auskleiden.
  8. Die abgetropften Spaghettis zu Nestern drehen und in die Formen drücken. Das gedünstete Gemüse in die Mitte der Nester füllen.
  9. Den Emmentaler-Käse fein reiben.
  10. Die Eier mit dem feingeriebenem Emmentaler-Käse verrühren, mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen und über die einzelnen Spaghettisnester verteilen.
  11. Die Förmchen im Backofen bei 180 Grad C während etwa 20 Minuten backen und sofort servieren.

 

Meine Tipps:

      • Für die Gemüsefüllung kann man jede Sorte von Gemüse verwenden, ganz nach Lust und Laune oder was man in der Küche zur Verfügung hat.
      • Wenn man keine Papierförmchen zur Hand hat, dann kann man doppelt gelegtes Backpapier mit Hilfe einer Tasse zu Mulden formen. Diese soll man aber am besten leicht einfetten.
    • Herzhafter wird es, wenn man anstelle von Emmentaler-Käse, Comté-Käse nimmt oder wer es mag, verwendet Blauschimmelkäse.

Lauch-Apfel-Salat mit Mais (vegan)

Porretten-Äppel-Zalot mat Maiskäeren

Porettenzalot

 

Zutaten für etwa 10 kleine Gläser:

Für die Mayonnaise:

  • gut 1/8 l Sojamilch
  • etwa 1 Esslöffel hellen Balsamico-Essig
  • 2 Teelöffel scharfen Senf
  • etwa 150 ml Sonnenblumenöl
  • 100 g Sojajoghurt

Für den Salat:

  • 1 Lauchstange
  • 2 rote, süßliche Äpfel, z.B. Royal Gala
  • etwa 200 g Mais (Glas)
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Vollrohrzucker
  • 1 Teelöffel Zitronen- oder Limettensaft
  • Außerdem: einige Blättchen frischen Salbei

 

Zubereitung:

  1. Für die Mayonnaise die Sojamilch in einen hohen schmalen Behälter geben. Den Balsamico-Essig und den Senf zu der Sojamilch geben und mit einem Stabmixer glatt mixen. Bei laufendem Mixer langsam das Sonnenblumenöl dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss den Sojajoghurt zu der Mayonnaise geben und unterrühren.
  2. Für den Salat, die Lauchstangen der Länge nach bis zum weißen Stück halbieren, waschen und in feine Streifen schneiden.
  3. Die roten Äpfel schälen, mit einer Reibe grob raspeln und zu den Lauchstreifen geben.
  4. Alles zusammen mit dem Mais unter die Mayonnaise rühren. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Vollrohrzucker und Zitronen- oder Limettensaft abschmecken.
  5. Den Porree-Apfel-Salat in eine Schüssel oder in kleine Gläser geben und mit einigen frischen Salbeiblättern garnieren.

 

Meine Tipps:

• Wer es noch farbiger mag, kann auf einige aufgetaute Tiefkühlerbsen zurückgreifen.

• Anstelle von frischem Salbei, schmeckt dieser Salat auch sehr lecker mit frischen Sprossen.

 

Produktbeschreibung:

Lauch oder Porree ist ein Vitaminlieferant, besonders in diesem Rezept, da er roh verarbeitet und genossen wird. Lauch ist vielseitig verwendbar. Er ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse. Der Geschmack erinnert sehr stark an den Geschmack einer Zwiebel, allerdings nicht so scharf. Lauch enthält reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Er wirkt infektionshemmend und fördert die Nierentätigkeit, was bestimmt schon jeder von euch bemerkt hat ;o)

 

 

Pfannkuchenröllchen mit Quitten-Kohl-Füllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Paangechersrullen mat Quitten-Kaabesfëllung

Pangeschroullen

Zutaten für etwa 48 Röllchen:

Für die Pfannkuchen:

  • 200 g Dinkelmehl (80 %)
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 2-3 Eier
  • etwa 1/4 l Milch
  • 2 Esslöffel Olivenöl

Für die Füllung:

  • 800 g Kohl, z.B. Grünkohl, Wirsing, Weisskohl
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 2 Esslöffel Vollrohrzucker
  • 1/4 l Quittensaft
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 150 g Frischkäse, natur oder mit Kräutern
  • Außerdem: Sesamöl zum Ausbacken der Pfannkuchen
  • Klarsichtfolie zum Einrollen der Pfannkuchen
  • kleine Holzspießchen
  • einige Blättchen frische Kräuter

 

Zubereitung:

  1. Für die Pfannkuchenröllchen das Dinkelmehl mit dem Vollmeersalz in eine Backschüssel geben. Zum Schluss die Eier, die Milch und 2 Esslöffel Olivenöl einrühren. Den Pfannkuchenteig zum Ausquellen beiseite stellen.
  2. In der Zwischenzeit für die Füllung, den Kohl gründlich putzen und waschen. Die Stiele von den Blättern abtrennen. Den Kohl in grobe Stücke schneiden.
  3. Das Salzwasser aufkochen, den Kohl hineingeben und etwa 5 Minuten bissfest kochen. Abbrausen und abtropfen lassen.
  4. In einer großen Pfanne den Vollrohrzucker schmelzen lassen, mit Quittensaft ablöschen und etwas einkochen lassen. Danach den Kohl zur Quittensoße geben und weiter garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. Für die Pfannkuchen etwas Sesamöl in einer flachen Pfanne erhitzen. Aus dem Teig 8 Pfannkuchen backen.
  6. Die Pfannkuchen mit Frischkäse bestreichen, mit dem Kohl-Quitten-Gemüse füllen und aufrollen. Die Pfannkuchenrollen fest in Klarsichtfolie wickeln und in den Kühlschrank legen.
  7. Vor dem Servieren aus der Klarsichtfolie nehmen und mit einem scharfem Messer in feine Röllchen schneiden. Diese mit einem Holzspießchen aufstecken und mit einem Kräuterblatt garnieren.

 

Meine Tipps:

      • Dieses Rezept eignet sich auch als Hauptspeise, d.h. Die Pfannkuchenrollen in eine leicht eingefettete Auflaufform nebeneinander legen, mit etwas Käse bestreuen und im Backofen bei 180 Grad C etwa 10-15 Minuten gratinieren.
      • Den Kohl lässt sich geschmacklich auch sehr gut, durch anderes Gemüse ersetzen, z.B. Zucchini, Möhren, Brokkoli …

 

Produktbeschreibung:

Die aromastarke Quitte ist als Obst roh ungenießbar. Die Frucht hat einen sehr hohen Pektingehalt und geliert daher sehr leicht. Daher wird sie sehr gerne als Gelee oder Quittenbrot verarbeitet.

 

 

Zucchetti-Antipasto (vegan)

 

Zucchini Antipasto

 

Zutaten für 1 flache Schüssel, etwa 8 Personen:

  • 700 g Zucchini
  • 7 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frischen oder getrockneten Basilikum
  • 4 Esslöffel weissen Balsamico-Essig
  • Außerdem: Rapsöl zum Anbraten der Zucchinischeiben

 

Zubereitung:

  1. Die Zucchini waschen, putzen, halbieren oder vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Danach in Rapsöl leicht gebräunt anbraten.
  2. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und in Scheibchen schneiden. Den Knoblauch mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer mischen.
  3. Die Zucchinischeiben lagenweise in eine flache Schüssel geben. Jede Lage mit der Knoblauchmischung bestreichen, mit dem Basilikum bestreuen und mit etwas Balsamico-Essig und Olivenöl beträufeln.
  4. Das Ganze zugedeckt im Kühlschrank etwa 2 Tage durchziehen lassen.

 

Meine Tipps:

• Den Antipasto einige Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Damit sich das Aroma bei Raumtemperatur so richtig gut entfalten kann.

      • Bei der Zucchinischwemme im Garten kann man dieses Antipasto reichhaltig herstellen. In Twist-off-Gläser geben und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich einige Wochen.
      • Farbiger sieht dieses Antipasto aus, wenn man rote und gelbe Paprikaschoten mit verarbeitet.
      • Wer es pikanter mag, schneidet kleine rote Chilischoten in Ringe und verteilt sie auf den Zucchinischeiben

 

Produktbeschreibung:

Antipasto oder Mehrzahl Antipasti sind ideal für einen italienischen Abend mit Freunden, Kleinigkeiten fürs Büffet, Geschenke aus der Küche …. Antipasti sind immer gern gesehen. Und weil sie sich gut vorbereiten lassen, hat man immer ein Mitbringsel, wenn man kurzfristig eingeladen ist oder man kann den Abend mit seinen Freunden entspannt genießen.

Die Zucchinis gehören botanisch gesehen zur Familie der Kürbisgewächse. Die Früchte sind meist dunkel- bis hellgrün, teils gestreift oder auch hell gesprenkelt. Helle Schalenfarben wie gelbe oder cremeweiße Zucchini sind seltener. Die Früchte können sehr groß werden. Jedoch bei einer Größe von etwa 15 bis 20 cm ist das Fruchtfleisch am zartesten. Durch ihren neutralen oder leicht nussigen Geschmack sind Zucchinis in der Küche sehr vielseitig einsetzbar. Ihre Bandbreite reicht von pikant bis hin zu süßen Speisen. Roh werden sie auch gerne als Komponente von Salaten oder als Fingerfood mit Dip gegessen.