Kategorie-Archiv: Hauptspeise

Gefüllte Möhren-Teigtaschen in Champignonsauce (ovo-lacto-vegetarisch)

Muerte-Raviolien an enger Champignonszooss

gefüllte Möhrenteigtaschen

Zutaten für etwa 8 Personen:

Für den Teig:

  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Butter
  • 2 Esslöffel Hefeflocken
  • Vollmeersalz
  • 200 g Dinkel- oder Weizenmehl (80 %)
  • 50 g Roggenmehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Füllung:

  • 20 g Pinienkerne
  • 500 g Möhren
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • einige Stängel frische Krauspetersilie
  • 1 rote Chilischote
  • 125 g Ricotta-Käse
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Eigelb
  • Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Esslöffel Paniermehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frische Muskatnuss

Für die Champignonssauce:

  • etwa 300 g frische Champignons
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Esslöffel Butterschmalz
  • 1 Esslöffel Dinkelmehl
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1/8 l Sahne
  • 1 Teelöffel Currypulver
  • 1 Teelöffel Paprikapulver
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige gemahlene und getrocknete Chilischoten
  • 1 Ei

Zubereitung:

  1. Für die Teigtaschen den Frischkäse mit der weichen Butter, den Hefeflocken und dem Vollmeersalz gründlich verrühren bzw. verkneten.
  2. Das Weizen- oder Dinkelmehl mit dem Roggenmehl über den Frischkäse sieben und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Den weichen Teig am besten über Nacht zugedeckt kalt stellen.
  3. Für die Füllung die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  4. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, danach putzen und fein raspeln.
  5. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotten mit dem Knoblauch fein hacken.
  6. Die Krauspetersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken.
  7. Die Chilischote waschen, halbieren, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden.
  8. Den Ricotta-Käse zerkrümeln.
  9. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin andünsten, danach die Möhrenraspeln, die Chilischote, den zerkrümelten Ricotta-Käse und das Eigelb hinzugeben. Alles bei kleinster Hitze gut vermengen.
  10. Zum Schluss die fein gehackte Petersilie, die Zitronenschale, das Paniermehl und die gerösteten Pinienkerne dazugeben und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss würzen. Die Füllung abkühlen lassen.
  11. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und dünn ausrollen. Kreise ausstechen und die Teigränder mit dem Ei bestreichen. Jeweils 1-2 Esslöffel der Füllung auf die Kreise geben. Mit einem anderen Kreis belegen und die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken.
  12. Die Teigtaschen mit dem restlichem Ei bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. Die Pastetchen werden in der Backofenmitte hellbraun gebacken.
  13. Für die Sauce die rote Zwiebel schälen und fein hacken.
  14. Die Champignons evtl. waschen, putzen und in feine Scheibchen schneiden.
  15. In einer Kasserolle das Butterschmalz schmelzen, die gehackte rote Zwiebel hineingeben und kurz anrösten. Danach mit dem Dinkelmehl bestäuben, kurz anrösten und mit der Gemüsebrühe unter Rühren während etwa 3 Minuten aufköcheln lassen.
  16. Zum Schluss die Sahne hinzugießen und mit dem Curry- und Paprikapulver, dem Kräutersalz und dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  17. Zum Servieren jeweils einige Teigtaschen auf einen flachen Teller legen, mit der Champignonssauce übergießen und mit getrockneter Chilischote bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Je nach Wunsch kann man diese Teigtaschen auch mit anderem Gemüse füllen. Wie im ersten Kochbuch „Natierlech genéissen“ waren sie mit Lauch und im 2. Kochbuch mit Spinat gefüllt.
      • Dieses Rezept eignet sich auch als Fingerfood. Dafür die Teigtaschen kleiner herstellen, mit Sesam bestreuen, im Backofen erhitzen und seinen Gästen servieren.

 

Produktbeschreibung:

Die Mohrrübe oder Möhre ist wegen seiner rotorangen, essbaren Wurzel sehr geschätzt und wird in manchen Gegenden auch einfach Wurzel genannt. Die Farbe stammt vom Carotin, bzw. einer Vorstufe von Vitamin A, das unsere Augen besser blicken läßt. Damit das allein fettlösliche Vitamin auch aufgenommen werden kann, sollte immer etwas Fetthaltiges dazu gegessen werden. Rezepte für Möhren gibt es viele. Sie lassen sich roh oder gekocht, in Suppen, Soßen, als Beilage, Salat und auch als Saft gut verwenden.

 

 

Süsskartoffel-Rosenkohlpfanne in Kokosmilch (vegan)

Séissgromperen-Brokkelcherspan an Kokosmëllech

Süsskartoffel-Rosekohlpfanne

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 mittelgroßes Stück Ingwer
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Rosenkohl
  • 400 g Süßkartoffeln
  • 20 g Alsan
  • 2 Teelöffel Currypulver
  • 1/4 l Kokosmilch
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Zitronensaft

Außerdem:

  • einige Späne frische Kokosnuss

 

Zubereitung:

  1. Für die Süsskartoffel-Rosenkohlpfanne den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebeln mit dem Knoblauch fein hacken.
  3. Den Rosenkohl waschen, putzen und halbieren, evtl. vierteln.
  4. Die Süßkartoffeln schälen und in große Stücke schneiden.
  5. Den Alsan erhitzen, den Ingwer, die Zwiebeln und den Knoblauch darin andünsten, die Kokosmilch und die Gemüsebrühe zufügen, den Rosenkohl und die Süßkartoffeln darin zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen.
  6. Die Süßkartoffel-Rosenkohlpfanne mit Kräutersalz und etwas Zitronensaft abschmecken.
  7. Vor dem Servieren die Kokosnussspäne über die Gemüsepfanne geben.

 

Meine Tipps:

    • Lecker schmeckt diese Pfanne auch mit Kartoffeln anstelle von Süßkartoffeln oder man ersetzt den Rosenkohl durch Blumenkohl.

 

Produktbeschreibung:

Die Kokosnuss ist überaus gesund. Sie ist die Frucht der Kokospalme, eine harte Schale aber köstlicher Kern. Beim Einkauf soll man sich auf den Schütteltest verlassen, denn gluckert es dabei hörbar, kann man davon ausgehen, dass die Kokosnuss frisch ist. Denn je frischer sie ist, desto mehr Kokoswasser enthält sie.

Süßkartoffeln, gelegentlich auch Batate genannt, sind eigentlich keine Kartoffeln. Sie sind zwar Knollen die in der Erde wachsen, jedoch ist dies die einzige Gemeinsamkeit die sie mit den Erdäpfeln haben. Diese gehören nämlich zu den Nachtschattengewächse, während die Süßkartoffeln ein Windengewächs sind, d.h. sie gehören zu einer anderen botanischen Familie. Die Süßkartoffeln sind prall gefüllte Vitalstoff-Pakete, denn sie enthalten viele Nähr- und Vitalstoffe, Mineralstoffe und Vitamine.

 

 

 

Zitronen-Couscous mit Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout (vegan)

Zitrounen-Couscous mat Kolrabi-Kicherierdsen-Ragout

Zitronencouscous

Zutaten für 4 Personen:

Für das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout:

  • 200 g Kichererbsen
  • 1 Kombualge
  • 1/4 Teelöffel Safranfäden
  • 2 Kohlrabiknollen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 1/2 l Gemüsebrühe
  • Thymian
  • Ingwerpulver
  • Kurkumapulver
  • Currypulver
  • 1 Esslöffel Tamari

Für den Zitronen-Couscous:

  • 200 g Couscous
  • gut 1/4 l Wasser
  • 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Zitrone
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout, die Kichererbsen über Nacht in viel kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag, das Einweichwasser abgießen und mit so viel frischem Wasser auffüllen, bis die Kichererbsen bedeckt sind.
  2. Eine Kombualge und einige Safranfäden hinzugeben und die Kichererbsen während etwa 50 Minuten weich kochen.
  3. In der Zwischenzeit die Kohlrabiknollen waschen, putzen, schälen und in fingerdicke Stifte schneiden.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  5. In einem Topf den Knoblauch im Olivenöl andünsten. Die Kohlrabi beifügen und kurz mitbraten. Die gekochten Kichererbsen mit der Gemüsebrühe hinzufügen und mit Thymian, Ingwer-, Kurkuma-, Currypulver und Tamari würzen. Das Ganze zugedeckt köcheln lassen, bis die Kohlrabistifte gar sind.
  6. Für den Couscous das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe hinzugeben.
  7. Die Zitrone heiß abwaschen, halbieren und in feine Schnitze schneiden.
  8. Den Topf vom Herd nehmen, den Couscous langsam einrühren. Die Zitronenschnitze dazugeben und zugedeckt etwa 15 Minuten quellen lassen.
  9. Mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen, mit Olivenöl auflockern und auf den Tellern verteilen. Das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout um den Couscous legen und sofort servieren.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle des Couscous, kann man auch Bulgur, Amaranth, Quinoa verwenden. Nur auf die Garzeiten aufpassen!
      • Wenn es schneller gehen soll, greift man auf Kichererbsen im Glas zurück. Persönlich bin ich aber eine Liebhaberin von getrockneten Hülsenfrüchten und dies aus vielen Gründen: man hat sie immer auf Vorrat, sind fast ewig haltbar, bekommen, je nach Rezept, verschiedene und intensivere Geschmacksstoffe. Es ist nur eine Frage der Organisation und natürlich der Zeit. Aber auch in unseren Kochkursen erwähne ich stets, dass Zeit kein Gegenargument für gesundes Kochen sein soll ;o).
    • Die Kohlrabiknollen durch Sellerieknolle oder Möhren ersetzen, ist geschmacklich natürlich ein Unterschied, jedoch auch sehr lecker.

 

Produktbeschreibung:

Beim Safran immer auf echten Safran zurückgreifen. Bin damit einverstanden, dass Safran ein teures Gewürz ist, wenn nicht sogar das teuerste Gewürz der Welt, jedoch hat echter Safran einen einzigartigen Geschmack und verleiht vielen Speisen ein besonders Aroma. Es ist wirklich nicht zu empfehlen, den Safran als Pulver zu kaufen, sondern immer in drei bis vier Zentimeter Fäden die von kräftig rotbrauner Farbe sein sollen. So kann man sicher gehen, dass es sich auch um die Staubfäden der Safrankrokus handelt und nicht um irgendeinen Ersatzstoff. Der hohe Preis erklärt sich dadurch, dass die Ernte und Herstellung von Safran sehr mühsam und zeitaufwendig ist. Denn um ein Kilo getrocknete Safranfäden zu gewinnen, müssen die Pflücker etwa 200.000 Blüten mit der Hand ernten. Jede Safran-Pflanze blüht nur einmal pro Jahr für etwa zwei Wochen. Da die meisten Farb- und Aromastoffe im Safran wasserlöslich sind, empfiehlt es sich die Fäden vorsichtig im Mörser zu zerstoßen und einige Minuten in lauwarmen Wasser oder Gemüsebrühe ziehen lassen, bevor man die Würze ins Essen gibt. Den aufgelösten Safran immer erst kurz vor Ende der Garzeit zufügen, denn sonst ist das edle Aroma verflogen, bevor man in den Genuss von dieser gesunden Würze kommt.

Gewürz-Seitan mit Rotkohlbeilage (vegan)

Gewürz-Seitan mat roudem Kabes

Gewürzsaitan mir Rotkohl

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Rotkohlbeilage:

  • ein kleiner Rotkohlkopf
  • 1 Apfel
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Lorbeerblätter
  • etwas Vollmeersalz

Für den Seitan:

  • etwa 500 g Seitan
  • 3 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • Sesamöl
  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • 1-2 Esslöffel dunklen Balsamicoessig
  • 1 Esslöffel Shoyu
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Für die Rotkohlbeilage den Rotkohl putzen, waschen, vierteln und in Streifen schneiden.
  2. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
  3. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Apfelspalten darin kurz anbraten.
  4. Den zerkleinerten Rotkohl mit dem Apfelessig, den Lorbeerblättern und dem Vollmeersalz hinzugeben und bei geschlossenem Deckel etwa 25-30 Minuten köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit für den Seitan die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen. Die Schalotten würfeln, den Knoblauch in feine Streifen schneiden.
  6. Nun beides mit dem Seitan im Sesamöl anbraten.
  7. Danach mit etwas Gemüsebrühe und Balsamicoessig und Shoyu ablöschen und weitere 3-5 Minuten köcheln lassen.
  8. Zum Schluss mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer auf den Tellern anrichten und mit der Rotkohlbeilage servieren.

 

Meine Tipps:

      • Wer den Seitan nicht so mag, ersetzt diesen durch Räuchertofu.
      • Dieses herzhafte Gericht kommt immer sehr gut bei Fleischessern an ;o).
    • Anstelle von Rotkohl kann man auch eine andere Kohlsorte verwenden.

 

Produktbeschreibung:

Der Seitan ist ein Produkt aus Weizeneiweiß mit fleischähnlicher Konsistenz. Er wurde vor langer Zeit von buddhistischen Mönchen in China entwickelt. Er enthält viel Eiweiß und kaum Fett. Er läßt sich auf die verschiedensten Arten verarbeiten, z.B. als Schnitzel, Braten oder Wurst und ist daher seit Jahren, ein fester Bestandteil in der veganen und vegetarischen Küche. Jedoch ist Seitan für Menschen, die unter Zöliakie leiden nicht zu empfehlen, da Seitan das Klebereiweiß aus dem Getreide enthält.

Der Rotkohl oder Blaukraut ist rundum ein leckeres und gesundes Gemüse. Er ist im Herbst und Winter von unseren Tellern nicht wegzudenken. Er enthält Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe sowie Senföle, die das Immunsystem stärken. Er enthält darüber hinaus sekundäre Pflanzenstoffe, die Anthocyane, die für die rote Färbung verantwortlich sind. In der Küchenpraxis heisst es, wenn man einen Schuss Essig oder Zitronensaft hinzufügt wird der Rotkohl kräftig rot, setzt man dagegen eine Prise Natron zu, so wird das Gemüse violettblau. Rotkohl läßt sich auf verschiedenste Art zubereiten, z.B. als Beilage, als Rohkost oder als Kohlrouladen.

Seitan Stroganoff mit Pilzen (vegan)

Seitan Stroganoff mat Pilzen

Seitan stroganoff

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 2 Esslöffel Alsan
  • etwa 250 g Shiitake-Pilze
  • etwa 250 g braune Champignons
  • 200 g Seitan
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • einige Gewürzgurken aus dem Glas
  • etwa 200 ml Gemüsebrühe
  • Trüffel- oder Steinpilzpulver
  • Kurkumapulver
  • Currypulver
  • Paprikapulver
  • 1/4 l Hafermilch
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenere schwarzer Pfeffer
  • 2 Teelöffel Pfeilwurzelmehl

 

Zubereitung:

  1. Für die Pilzpfanne, die Shiitake-Pilze und braune Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
  2. In einer Pfanne die Alsanbutter erhitzen und die Pilzscheiben darin anbräunen, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  3. Den Seitan in Streifen schneiden. Rapsöl erhitzen und die Seitanstreifen darin kräftig anbraten. Ebenfalls beiseite stellen.
  4. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken und im Alsan anbraten.
  5. Einige Gewürzgurken in Scheiben schneiden.
  6. Diese mit den gebräunten Shiitake-Pilze und Champignons zu den Zwiebeln und dem Knoblauch in die Pfanne geben.
  7. Das Ganze mit der Gemüsebrühe aufgießen und mit dem Trüffel- oder Steinpilzpulver, dem Kurkuma-, Curry- und Paprikapulver würzen und kurz aufkochen lassen.
  8. Die Hafermilch dazugießen und das Ganze noch mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  9. Das Pfeilwurzelmehl untermischen. Kurz aufköcheln lassen, bis die Sauce schön sämig ist.

 

Meine Tipps:

      • Diese Seitan-Pilzpfanne kann man mit Pellkartoffeln, Polenta, Nudeln, Reis, Hirse usw. servieren.
      • Wer den Seitan nicht so mag, ersetzt diesen durch Räuchertofu.
    • Dieses herzhafte Gericht kommt immer sehr gut bei Fleischessern an ;o).

 

Produktbeschreibung:

Der Seitan ist ein Produkt aus Weizeneiweiß mit fleischähnlicher Konsistenz. Er wurde vor langer Zeit von buddhistischen Mönchen in China entwickelt. Er enthält viel Eiweiß und kaum Fett.. Er läßt sich auf die verschiedensten Arten verarbeiten, z.B. als Schnitzel, Braten oder Wurst und ist daher seit Jahren, ein fester Bestandteil in der veganen und vegetarischen Küche. Jedoch ist Seitan für Menschen, die unter Zöliakie leiden nicht zu empfehlen, da Seitan das Klebereiweiß aus dem Getreide enthält.

Der Shiitake-Pilz wird als König der Heilpilze bezeichnet. Vorallem in China und Japan gilt der Shiitake schon seit Jahrtausenden als fixer Bestandteil der Hausapotheke. d..h. er ist nicht nur ein ausgezeichneter Speisepilz. Sein Name verrät, wo er sich am liebsten aufhält, denn während „Take“ Pilz bedeutet, steht das japanische Wort „Shii“ für den Pasania-Baum, die in Asien heimische Scheinkastanie. Inzwischen wird er jedoch weltweit auf dem Holz vieler unterschiedlicher Bäume gezüchtet. Der frische Shiitake ist z.B. in den Bioläden oder Wochenmärkten erhältlich. Des weiteren kann man auf die getrocknete Pilze zurückgreifen, die vor der Zubereitung in Wasser gelegt werden müssen, bis sie aufquellen. Wegen dem Geschmack und auch der Konsistenz des Pilzes verarbeite ich persönlich frische Shiitake am liebsten.

 

Hirsefladen mit Zucchini und roten Zwiebeln (vegan)

Hiergemsflued mat Courgette a rouden Zwiwwelen 

Hirsefladen mir Zucchini

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 200 g Hirse
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwa ¾ l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Tomatensauce:

  • 3 Knoblauchzehen
  • etwa 250 g Tomaten
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Herbes de Provence

Für den Belag:

  • 1-2 Zucchinis
  • 3 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 200 g veganen Mozzarella-Ersatz
  • Herbes de Provence

Außerdem:

  • etwas Öl zum Einfetten der Auflaufform, resp. des Backbleches

 

Zubereitung:

  1. Die Hirse evtl. waschen und abtropfen lassen.
  2. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotten und den Knoblauch fein hacken.
  3. Das Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
  4. In einem Topf das Olivenöl erhitzen, die gewürfelten Schalotten und Knoblauch darin glasig andünsten. Danach die Hirse zugeben, umrühren und zum Schluss die Gemüsebrühe hineingießen. Das Ganze während etwa 15 Minuten leise köcheln. Danach ausquellen lassen.
  5. In der Zwischenzeit für die Tomatensauce den Backofen auf 180 Grad C vorheizen.
  6. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  7. Die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden, vierteln und in einer ofenfesten Form mit dem Olivenöl, dem feingehackten Knoblauch, dem Kräutersalz und frisch gemahlenem Pfeffer im Backofen während etwa 20 Minuten rösten. Anschließend mit einer Gabel zerdrücken und mit den Herbes de Provence verrühren.
  8. Eine flache Auflaufform oder Backblech einfetten und die Hirse gleichmäßig darauf verteilen, etwas flachdrücken und beiseite stellen.
  9. Für den Belag die Zucchinis waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
  10. Die roten Zwiebeln putzen, halbieren und ebenfalls in feine Ringe schneiden.
  11. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  12. Die Hirse mit dem Gemüse und dem veganen Mozzarella-Käse belegen. Das Ganze noch einmal mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Herbes de Provence würzen und während etwa 20 Minuten im Backofen bei 190 Grad C backen.

 

Meine Tipps:

• Anstelle von Hirse kann man auch grob geschrotetes Getreide oder Amaranth, Couscous, Polenta oder Quinoa verwenden.

• Saisonal belegt, kann man dieses Gericht, das ganze Jahr über servieren.

      • Ideales Rezept, wenn man viele Gäste erwartet. Die Quantität einfach erhöhen und auf einem oder mehreren Backbleche verteilen.
    • Wenn es schneller gehen soll, bestreicht man die Fladen mit fertiger Bio-Tomatensauce. Geschmacklich ergibt dies einen Unterschied.

 

Produktbeschreibung:

Die Hirse bringt Schönheit von innen, im Volksmund hat man sie daher „Königin der Schönheit“ genannt. Sie enthält mehr Mineralstoffe als alle anderen Getreidesorten. Außerdem stecken in ihr reichlich Lezithin und Vitamine und ein hoher Gehalt an Kieselsäure, die bei der Gesunderhaltung von Augen, Haut, Haaren und Fingernägeln eine große Rolle spielt. Darüber hinaus besitzt sie Eiweiß von hoher biologischer Wertigkeit, das dem tierischen Protein sehr nahe kommt. Sie ist sehr leicht verdaulich und schmeckt besonders allen Anfängern in Sachen Vollwertkost. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass die Hirse keine Gluten enthält und somit für Personen mit einer Zöliakie ohne Probleme gegessen werden kann.

 

Herzhafte Puy-Linsen oder Fränks favorite

 Puy-Linsen oder Fränks favorite

puy-linsen fränks favorites

 

Zutaten für eine Auflaufform (30 cm Ø) oder 6 kleine hohe feuerfeste Gläser:

Für die Linsen:

  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Möhren
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • gut ¼ l dunkles Bier
  • etwa 350 g Puy-Linsen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 gehäufte Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Esslöffel Agavensirup oder Vollrohrzucker
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Oregano
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenen schwarzer Pfeffer
  • 1 ½ Esslöffel Trüffelpulver
  • 1 Esslöffel Pfeilwurzelmehl

Für den Kartoffelpüree:

  • gut 1 kg Kartoffeln (mehlige Sorte)
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/8 l Hafer-, Mandel- oder Dinkelmilch
  • 50 g Alsan oder Pflanzenmargarine
  • 3 Esslöffel Bierhefeflocken
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • etwas Fett zum Einfetten der Form oder Förmchen
  • etwa 100 g Nüsse, z.B. Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse
  • 4 Esslöffel Olivenöl

 

Zubereitung:

  1. Für die Linsen die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  2. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und fein würfeln.
  3. Den Stangensellerie waschen, putzen und 2 Stangen davon in kleine Würfel schneiden.
  4. Das Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Die Möhren- und Stangenselleriewürfel hinzugeben und kurz anbraten.
  5. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  6. Etwa ¾ l Wasser , das dunkle Bier, die Puy-Linsen, den gehackten Knoblauch, den Senf mit dem Apfelessig, dem Agavensirup, resp. Vollrohrzucker, sowie dem Rosmarin, dem Thymian und dem Oregano in den Topf hinzugeben. Gut umrühren und das Ganze während etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
  7. Danach mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Trüffelpulver würzen und mit dem Pfeilwurzelmehl etwas eindicken bis es eine sämige Masse ist.
  8. Während die Linsen köcheln, für den Kartoffelpüree, die Kartoffeln mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen, würfeln und in etwas Salzwasser gar kochen.
  9. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und mit der Knoblauchpresse zerdrücken.
  10. Wenn die Kartoffeln gar sind, das Wasser abschütten und die Kartoffeln zerstampfen.
  11. Die Pflanzenmilch, den zerdrückten Knoblauch, den Alsan, resp. Pflanzenmargarine, die Hefeflocken hinzugeben und alles zu einem Püree verrühren. Diesen mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  12. Die Auflaufform oder die Förmchen einfetten und die Linsenfüllung darin auf dem Boden verteilen. Mit dem Kartoffelpüree zudecken.
  13. Die Nüsse grob hacken und auf dem Kartoffelpüree verteilen. Zum Schluss noch mit dem Olivenöl beträufeln und im Backofen bei 180 Grad C etwa 20-25 Minuten backen.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle der Puy-Linsen kann man natürlich auch eine andere Linsensorte verwenden, z.B. Beluga-, Berg-, Tellerlinsen usw.
      • Lecker schmeckt dieses Gericht auch mit zubereiteter Polenta anstelle vom Kartoffelpüree. Dafür die Polenta nach Packungsanweisung zubereiten und mit den oben angegebenen Zutaten würzen.
    • Wer sich jetzt vielleicht fragt : wieso Fränks favorite:o), möchte ich nur sagen, dass Fränk mein Sohn ist, Veganer und ein sehr dankbarer Genießer meiner Küche ist, wenn er aus seiner Studienheimat Berlin nach Hause kommt;o)

 

Produktbeschreibung:

Die Puy-Linsen, deren Name sie von ihrer französischen Herkunftsregion in der Auvergne « Puy de Dôme » erhalten haben, zeichnen sich durch ihren nussigen Geschmack und ihre bissfeste Konsistenz aus. Aufgrund ihrer Farbe werden sie oft auch als « grüne Lisnen » bezeichnet. Andere Linsensorten schmecken mehliger. Daneben haben sie noch einen Vorteil, nämlich, dass sie nicht eingeweicht werden müssen.

 

 

Spaghetti mit Sommergemüse (vegan)

Spaghetti mat Summergeméis

spaghetti sommergemüse

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • eine Prise Vollmeersalz
  • etwa 500 g Spaghetti (ohne Ei)
  • je 1 rote und gelbe Paprikaschote
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 Aubergine
  • etwa 300 g Tomaten
  • 2 Schalotten
  • 5 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence
  • gut 2 Esslöffel Pinienkerne

Außerdem:

  • 2 Esslöffel Gomasio
  • einige Blättchen frischen Basilikum

 

Zubereitung:

  1. Für die Spaghetti das Wasser zum Kochen bringen, das Vollmeersalz hinzufügen. Die Spaghettis darin al dente kochen, abgießen und abtropfen lassen.
  2. Für die Gemüsebeilage, die Paprikaschoten waschen, entkernen und in dünne Streifen schneiden.
  3. Die Zucchini waschen, putzen und in Ringe schneiden.
  4. Die Aubergine waschen, putzen und würfeln.
  5. Die Tomaten waschen, Mittelkeim entfernen und achteln.
  6. Die Schalotten schälen und in Scheiben schneiden.
  7. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und in feine Scheibchen schneiden.
  8. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen und das zubereitete Gemüse im Olivenöl kräftig andünsten.
  9. Die gekochten Spaghettis in die Gemüsepfanne geben, alles gut vermengen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Herbes de Provence würzen.
  10. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und unter die Spaghettis mischen.
  11. Zum Servieren die Spaghettis mit Gemüse in einen tiefen Teller geben. Mit dem Gomasio bestreuen und etwas frischem Basilikum belegen.

 

Meine Tipps:

      • Für die Gemüsefüllung kann man jede Sorte von Gemüse verwenden, ganz nach Lust und Laune oder was man in der Küche zur Verfügung hat.
      • Wer das Gericht lacto-vegetarisch genießen will, kann anstelle vom Gomasio geriebenen Parmesan-, Emmentaler- oder Comté-Käse verwenden.
    • Dieses Rezept läßt sich leicht in einen Auflauf verwandeln. Dazu gibt man die fertige Nudelmischung in eine flache und gefettete Auflaufform. Die Veganer beträufeln das Ganze noch mit Olivenöl oder belegen ihn mit veganem Mozzarella, der auf Basis von gekeimtem Volkornreis oder Flohsamenschalen hergestellt ist. Die Lacto-Vegetarier können den Auflauf mit in Scheibe geschnittenem Mozzarella-Käse belegen.

 

Produktbeschreibung:

Die Spaghetti ist die populärste Form der italienischen Pasta. Die Spaghettis sind sehr beliebt, denn sie haben in ihrer Verschlungenheit auf dem Teller eine ideale Saucenbindekraft, so dass das Gericht nicht zu viel nach Nudelteig schmeckt. Naja, das ist auch wieder meine persönliche Meinung, das damit heißt, dass ich die Spaghettis auch meistens bevorzuge ;o).

 

 

Ochsenherztomaten mit Linsen-Kartoffelfüllung (vegan)

Ochsenhärztomaten mat Lënsen-Gromperefëllung

ochsenherztomaten gefüllt

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Füllung:

  • 250 g Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 250 g Linsen, z.B. Puy-, Berg-, Belugalinsen
  • etwa 1/2 l Gemüsebrühe
  • 200 g Räuchertofu
  • 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 1 Esslöffel Weissweinessig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Thymian
  • Oregano
  • Rosmarin
  • 1 Esslöffel Shoyu

Außerdem:

  • 6-8 Ochsenherztomaten
  • etwas Olivenöl zum Einfetten der Auflaufform

 

Zubereitung:

  1. Für die Linsen-Kartoffelfüllung die Kartoffeln putzen und mit der Gemüsebürste abschrubben. Danach fein würfeln.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die geschälte Zwiebel und den Knoblauch fein hacken.
  3. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die gehackten Zwiebel mit dem gehacktem Knoblauch darin andünsten.
  4. Danach die Linsen und die gewürfelten Kartoffeln hinzugeben. Etwas anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze während etwa 25 Minuten köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit den Räuchertofu fein würfeln. Nachdem die Linsen mit den Kartoffeln weich sind, den Räuchertofu mit dem mittelscharfem Senf, dem Weissweinessig in den Topf dazugeben und gut vermengen.
  6. Jetzt das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Thymian, Oregano, Rosmarin und dem Esslöffel Shoyu würzen und noch einmal kurz aufkochen lassen.
  7. Die Ochsenherztomaten waschen. Jeweils einen Deckel vorsichtig abschneiden. Diesen beiseite legen.
  8. Ganz vorsichtig, ohne die Tomatenwand zu beschädigen, die Tomaten mit einem kleinen Löffel aushöhlen.
  9. Das innere Tomatenfleisch feinhacken und in die zubereitete Linsen-Kartoffelfüllung untermengen.
  10. Die Füllung in die ausgehöhlten Tomaten geben, mit den beiseite gelegten Deckeln belegen und in eine leicht eingefettete Auflaufform setzen. Diese nun in die Backofenmitte setzen und während etwa 15 Minuten bei etwa 180 Grad C erhitzen.
  11. Zum Servieren, jeweils 1 oder 2 Tomaten auf einen Teller geben und mit dem ausgetretenem Dünstfond beträufeln.

 

 Meine Tipps:

          • Bei der nächsten Grillfeier können Sie hiermit Ihre vegan und vegetarische Freunde verwöhnen. Zum Grillen die Paprikaschoten nach der Füllung auf eine Grillpfanne setzen oder während der Rhabarberzeit (bis zum 24. Juni!) in ein Rhabarberblatt einwickeln und auf den Grillrost legen.
        • Diese Füllung eignet sich auch zum Füllen von Zucchinis, Auberginen, Zwiebeln, Kohlrabis (vorher dünsten!), Paprikaschoten.

 

Produktbeschreibung:

Die Ochsen- oder Stierherztomate (Coeur de Boeuf-Tomate) sieht nicht nur besonders aus, sie hat auch einen -herrlichen Geschmack. Fast keine Tomatensorte eignet sich so herrlich für einen Tomatencarpaccio oder Tomaten-Mozzarellasalat. Es ist eine fleischige Tomate die relativ saft- und säurearm ist. Die Frucht kann bis zu 500 g schwer werden und deckt mit dunkel roter, orange, gelbe, grüne, weisse und rosa Fruchtformen ein breites Farbspektrum ab. Bei uns sieht man aber meistens nur die roten oder gegebenenfalls noch die grünen Sorten.

Sommerliche Pasta mit Auberginen (lacto-vegetarisch)

Summerlech Pasta mat Auberginen

Sommerliche Pasta

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Zwiebeln
  • 5 Knoblauchzehen
  • 1 Aubergine
  • 250 g Cocktail-Tomaten
  • etwa 150 g Mozzarella
  • 50 g Parmesan
  • etwa 400 g Penne-Nudeln
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • einige Stängel Rosmarin
  • einige Stängel Thymian
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • 2 Esslöffel Pinienkerne
  • gehackter Chili

Zubereitung: 

  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken.
  2. Die Aubergine waschen, putzen, halbieren und in Scheiben schneiden.
  3. Die Cocktail-Tomaten waschen, die Stielansätze entfernen und vierteln.
  4. Den Mozzarella in grobe Stücke verteilen.
  5. Den Parmesan hobeln.
  6. Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, danach abgießen und beiseite stellen.
  7. In einer hohen Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Auberginen darin
  8. Den Rosmarin und den Thymian abzupfen.
  9. Die Zwiebeln und den Knoblauch, sowie die Rosmarinnadeln und den Thymian hinzufügen und weitere 2 Minuten mit anbraten. Die Cocktail-Tomaten hinzufügen und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Das Nudelwasser zugießen und das Ganze während etwa 10 Minuten einkochen lassen.
  10. Die Nudeln und die Auberginen mischen, den Mozzarella-Käse hinzugeben. Von der Kochstelle nehmen und gut durchziehen lassen.
  11. In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  12. Vor dem Servieren mit gehacktenem Chili, den gerösteten Pinienkernen und den Parmesanhobeln bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Natürlich schmeckt diese Pasta auch mit anderem Gemüse, z.B. Zucchinis, Paprikaschoten…
    • Die restlichen Penne-Nudeln kann man in eine Auflaufform geben und so mit etwas geriebenem Käse zu einem Gratin verarbeiten.

 

Produktbeschreibung:

Die Aubergine, ein violetter Riesentropfen, ist verwandt mit der Kartoffel und Tomate und ist roh sogar leicht giftig. Der Form wegen wird sie auch noch „Eierfrucht“ genannt. Sie besitzt einen geringen Eigengeschmack und passt gut zu mediterranen Gerichten, z.B. Ratatouille. Jedoch kann man zahlreiche Rezepte mit Auberginen herstellen. Das Erhitzen bei der Zubereitung läßt die in ihr enthaltenen Bitterstoffe, verflüchtigen. Ebenso entzieht Salz dem Fruchtfleisch Bitterstoffe. Am besten die Aubergine in Scheiben schneiden, salzen und für etwa 30 Minuten ziehen lassen. Die Aubergine läßt sich roh und auch nach der Zubereitung gut einfrieren.