Kategorie-Archiv: Hauptspeise

Spargel mit Cocktailtomaten in Folie gewickelt (lacto-vegetarisch)

Spargel mat Cocktailtomaten am Pobeier

Spargel mit Cocktailtomaten

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 40 Stangen Spargel
  • etwa 80 g Butter
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Vollrohrzucker
  • etwa 200 g Cocktailtomaten

Außerdem:

  • Folie, z.B. Backpapier

Zubereitung:

  1. Den Spargel waschen und schälen. Dabei die holzigen Enden abschneiden.
  2. Danach schneidet man einige Bögen Folie (etwa 30 x 25 cm).
  3. Die Butter in einer Kasserolle zerlassen.
  4. Die Folienblätter bestreicht man mit der zerlassenen Butter, die man danach mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und etwas Vollrohrzucker bestreut.
  5. Auf jeden Bogen legt man nebeneinander einige Spargelstangen, die man mit zerlassener Butter beträufelt.
  6. Mit den Cocktailtomaten belegen.
  7. Die Spargelstangen mit den Cocktailtomaten, noch einmal mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  8. Die Folie mit dem Spargel und den Cocktailtomaten luftdicht verschließen. Nebeneinander auf ein Backblech legen und etwa 20 Minuten im Ofen bei 180 Grad C, garen.

 

Meine Tipps:

      • Auf die selbe Weise kann man auch mit dem grünen Spargel verfahren.
    • Persönlich liebe ich diese Art von Zubereitung des Spargels. Dieser schmort in seinem eigenem Dunst und Saft und erhält dadurch einen sehr aromatischen Geschmack. Hmmmh, lecker ;o)!

 

Produktbeschreibung:

Der Spargel ist ein beschwärmtes Hauptgericht und gilt als wertvolles Lebensmittel, wenn man Verstopfung, Gallen- und Leberleiden, Diabetes und Problemen mit der Blase zu Leibe rücken will. Die Fans wissen natürlich, wann die Spargelsaision anfängt ;o). Meist ist es in der zweiten Aprilhälfte soweit. Grundsätzlich hängt die Spargel-Ernte aber von der Witterung und der Bodentemperatur ab.  Eine alte fränkische Bauernregel „Kirschen rot, Spargel tot“ besagt wann es mit der Spargelsaison vorbei ist. Traditionell ist normalerweise der 24. Juni der letzte Tag. Dann wird normalerweise die Ernte beendet, um den Pflanzen eine ausreichende Regenerationszeit bis zum nächsten Erntejahr zu ermöglichen.

Spargelreis mit Orangenfilets (lacto-vegetarisch)

Spargelräis mat Orangesträifen

Spargelreis mit Orange

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für den Reis:

  • 200 g grüner Spargel
  • etwa 3/4 l Gemüsebrühe
  • 1 kleine Zucchini
  • 150 g Cocktailtomaten
  • 125 g Langkornreis
  • 150 g roter Camargue-Reis
  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 1/8 l Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Messerspitze Piment d’Espelette
  • 40 g Parmesan
  • 1 Orangen

 

Zubereitung:

  1. Den grünen Spargel waschen, putzen und die Spargelspitzen abschneiden. Den restlichen Spargel fein würfeln. Beides in der Gemüsebrühe kurz blanchieren, herausnehmen und abkühlen lassen. Die Gemüsebrühe beiseite stellen.
  2. Die Zucchini waschen, putzen und fein würfeln.
  3. Die Cocktailtomaten waschen und vierteln.
  4. Für den Reis, die beiden Reissorten 3 Schalotten und 2 Knoblauchzehen schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und danach die Schalotten und Knoblauchzehen fein hacken.
  5. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die feingehackten Schalotten mit dem Knoblauch darin glasig dünsten.
  6. Die beiden Reissorten zugeben, und kurz mitdünsten. Mit dem Weißwein ablöschen.
  7. Den Spargelfond unter ständigem Rühren nach und nach zum Reis geben.
  8. Die blanchierten Spargelwürfel, die kleingewürfelte Zucchini und die geviertelten Cocktailtomaten zum Reis geben.
  9. Den Reis mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken.
  10. Den geriebenen Parmesan unterrühren.
  11. Die Orange filetieren.
  12. Zum Servieren den Reis in einen tiefen Teller geben und mit den Spargelspitzen und den Orangenfilets garnieren.

 

Meine Tipps:

      • Zum Filetieren soll man die Orange so dick schälen, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Die Fruchtfilets zwischen den Trennhäuten mit einem sehr scharfem, spitzem und länglichem Messer herausschneiden.
      • Anstelle von nur grünem Spargel, kann man dieses Gericht auch mit anderen Spargelsorten zubereiten.
        • Wenn Kinder mitessen, ersetzt man den Weißwein durch etwas mehr Gemüsebrühe und einem Esslöffel Weißwein- oder Apfelessig.

 

 

Produktbeschreibung:

Piment d’Espelette ist eine feine franzöische Chili-Spezialität vom Rande der Pyrenäen. Er schmeckt etwas milder als Cayennepfeffer, aber fruchtiger und aromatischer mit einem leichten Raucharoma.

 

 

Erbsen-Spargel-Tagliatelle mit Riccotta und Minze

Ierdsen-Spargel-Tagliatelle mat Riccotta a Peffermanz

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 4 l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 250 g Tagliatelle-Nudeln
  • 3-4 Lorbeerblätter
  • 200 g frische oder Tiefkühl Erbsen
  • 250 g grüne Spargeln
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 125 g Ricotta
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 80 g Pecorino-Käse

Außerdem:

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • eine Prise bunten Pfeffer
  • 1 Handvoll frische Minzblättchen

Zubereitung:

  1. Für die Tagliatelle-Nudeln in einem hohen Topf das Wasser mit der gekörnten Gemüsebrühe und den Lorbeerblättern zum Kochen bringen. Die Tagliatelle-Nudeln hineingeben und al dente kochen.
  2. In der Zwischenzeit das Gemüse
  3. Dafür die Erbsen aus der Schale pellen oder die Tiefkühlerbsen in einen Sieb geben.
  4. Die grünen Spargeln waschen, putzen und in Scheibchen schneiden.
  5. Die rote Zwiebel abziehen und in feine Streifen schneiden.
  6. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und in feine Scheibchen schneiden.
  7. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Zwiebelstreifen hineingeben, etwas andünsten lassen. Die Knoblauchscheibchen hinzugeben und kurz mit anbraten.
  8. Danach die Spargelscheiben hinzugeben und einige Minuten danach die Erbsen. Alles zusammen langsam köcheln lassen.
  9. Sobald die Nudeln al dente sind, abtropfen lassen und zusammen mit einigen Esslöffeln des Kochwassers in die Pfanne zu der Erbsen-Spargelmischung geben.
  10. Zum Servieren die Nudelmischung in tiefe Teller geben und mit zerkleinertem Ricotta belegen.
  11. Den Pecorino in dünne Scheiben schneiden und auf die Nudelmischung legen.
  12. Diese noch mit dem Olivenöl beträufeln, mit etwas frisch gemahlenem buntem Pfeffer bestreuen.
  13. Vor dem Servieren noch mit den Minzeblättchen bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Natürlich kann man auch eine andere Nudelsorte verwenden ;o)
      • Ersetze die Spargeln im Rezept durch Zucchinis … schmeckt auch sehr lecker :o)
      • Wer Nüsse mag, kann auch gehackte Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und über das fertige Nudelgericht streuen.
    • Ein Vegan-Rezept erhält man, wenn man Nudeln ohne Ei verwendet, den Ricotta-Käse durch Soyananda ersetzt und den Pecorino-Käse beiseite läßt.

 

Produktbeschreibung:

Die kleine Erbse ist eine pflanzliche Protein-, Mineral- und Vitaminbombe mit eine dezenter Süße. Ursprünglich stammen Erbsen aus dem Nahen Osten. Inzwischen gibt es ungefähr 250 Sorten von Erbsen, wo bei uns die Mark-, Pahl- und Zuckererbsen am bekanntesten sind. Sowohl als frisches Produkt als auch im getrockneten, eingelegten oder gefrostetem Zustand sind die Hülsenfrüchte vielseitig verwendbar. Die Erbsen sind sehr nitratarm, da sie wegen

Gefüllte Möhren-Teigtaschen in Champignonsauce (ovo-lacto-vegetarisch)

Muerte-Raviolien an enger Champignonszooss

gefüllte Möhrenteigtaschen

Zutaten für etwa 8 Personen:

Für den Teig:

  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Butter
  • 2 Esslöffel Hefeflocken
  • Vollmeersalz
  • 200 g Dinkel- oder Weizenmehl (80 %)
  • 50 g Roggenmehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Füllung:

  • 20 g Pinienkerne
  • 500 g Möhren
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • einige Stängel frische Krauspetersilie
  • 1 rote Chilischote
  • 125 g Ricotta-Käse
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Eigelb
  • Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Esslöffel Paniermehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frische Muskatnuss

Für die Champignonssauce:

  • etwa 300 g frische Champignons
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Esslöffel Butterschmalz
  • 1 Esslöffel Dinkelmehl
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1/8 l Sahne
  • 1 Teelöffel Currypulver
  • 1 Teelöffel Paprikapulver
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige gemahlene und getrocknete Chilischoten
  • 1 Ei

Zubereitung:

  1. Für die Teigtaschen den Frischkäse mit der weichen Butter, den Hefeflocken und dem Vollmeersalz gründlich verrühren bzw. verkneten.
  2. Das Weizen- oder Dinkelmehl mit dem Roggenmehl über den Frischkäse sieben und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Den weichen Teig am besten über Nacht zugedeckt kalt stellen.
  3. Für die Füllung die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  4. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, danach putzen und fein raspeln.
  5. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotten mit dem Knoblauch fein hacken.
  6. Die Krauspetersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken.
  7. Die Chilischote waschen, halbieren, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden.
  8. Den Ricotta-Käse zerkrümeln.
  9. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin andünsten, danach die Möhrenraspeln, die Chilischote, den zerkrümelten Ricotta-Käse und das Eigelb hinzugeben. Alles bei kleinster Hitze gut vermengen.
  10. Zum Schluss die fein gehackte Petersilie, die Zitronenschale, das Paniermehl und die gerösteten Pinienkerne dazugeben und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss würzen. Die Füllung abkühlen lassen.
  11. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und dünn ausrollen. Kreise ausstechen und die Teigränder mit dem Ei bestreichen. Jeweils 1-2 Esslöffel der Füllung auf die Kreise geben. Mit einem anderen Kreis belegen und die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken.
  12. Die Teigtaschen mit dem restlichem Ei bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. Die Pastetchen werden in der Backofenmitte hellbraun gebacken.
  13. Für die Sauce die rote Zwiebel schälen und fein hacken.
  14. Die Champignons evtl. waschen, putzen und in feine Scheibchen schneiden.
  15. In einer Kasserolle das Butterschmalz schmelzen, die gehackte rote Zwiebel hineingeben und kurz anrösten. Danach mit dem Dinkelmehl bestäuben, kurz anrösten und mit der Gemüsebrühe unter Rühren während etwa 3 Minuten aufköcheln lassen.
  16. Zum Schluss die Sahne hinzugießen und mit dem Curry- und Paprikapulver, dem Kräutersalz und dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  17. Zum Servieren jeweils einige Teigtaschen auf einen flachen Teller legen, mit der Champignonssauce übergießen und mit getrockneter Chilischote bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Je nach Wunsch kann man diese Teigtaschen auch mit anderem Gemüse füllen. Wie im ersten Kochbuch „Natierlech genéissen“ waren sie mit Lauch und im 2. Kochbuch mit Spinat gefüllt.
      • Dieses Rezept eignet sich auch als Fingerfood. Dafür die Teigtaschen kleiner herstellen, mit Sesam bestreuen, im Backofen erhitzen und seinen Gästen servieren.

 

Produktbeschreibung:

Die Mohrrübe oder Möhre ist wegen seiner rotorangen, essbaren Wurzel sehr geschätzt und wird in manchen Gegenden auch einfach Wurzel genannt. Die Farbe stammt vom Carotin, bzw. einer Vorstufe von Vitamin A, das unsere Augen besser blicken läßt. Damit das allein fettlösliche Vitamin auch aufgenommen werden kann, sollte immer etwas Fetthaltiges dazu gegessen werden. Rezepte für Möhren gibt es viele. Sie lassen sich roh oder gekocht, in Suppen, Soßen, als Beilage, Salat und auch als Saft gut verwenden.

 

 

Süsskartoffel-Rosenkohlpfanne in Kokosmilch (vegan)

Séissgromperen-Brokkelcherspan an Kokosmëllech

Süsskartoffel-Rosekohlpfanne

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 mittelgroßes Stück Ingwer
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Rosenkohl
  • 400 g Süßkartoffeln
  • 20 g Alsan
  • 2 Teelöffel Currypulver
  • 1/4 l Kokosmilch
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Zitronensaft

Außerdem:

  • einige Späne frische Kokosnuss

 

Zubereitung:

  1. Für die Süsskartoffel-Rosenkohlpfanne den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebeln mit dem Knoblauch fein hacken.
  3. Den Rosenkohl waschen, putzen und halbieren, evtl. vierteln.
  4. Die Süßkartoffeln schälen und in große Stücke schneiden.
  5. Den Alsan erhitzen, den Ingwer, die Zwiebeln und den Knoblauch darin andünsten, die Kokosmilch und die Gemüsebrühe zufügen, den Rosenkohl und die Süßkartoffeln darin zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen.
  6. Die Süßkartoffel-Rosenkohlpfanne mit Kräutersalz und etwas Zitronensaft abschmecken.
  7. Vor dem Servieren die Kokosnussspäne über die Gemüsepfanne geben.

 

Meine Tipps:

    • Lecker schmeckt diese Pfanne auch mit Kartoffeln anstelle von Süßkartoffeln oder man ersetzt den Rosenkohl durch Blumenkohl.

 

Produktbeschreibung:

Die Kokosnuss ist überaus gesund. Sie ist die Frucht der Kokospalme, eine harte Schale aber köstlicher Kern. Beim Einkauf soll man sich auf den Schütteltest verlassen, denn gluckert es dabei hörbar, kann man davon ausgehen, dass die Kokosnuss frisch ist. Denn je frischer sie ist, desto mehr Kokoswasser enthält sie.

Süßkartoffeln, gelegentlich auch Batate genannt, sind eigentlich keine Kartoffeln. Sie sind zwar Knollen die in der Erde wachsen, jedoch ist dies die einzige Gemeinsamkeit die sie mit den Erdäpfeln haben. Diese gehören nämlich zu den Nachtschattengewächse, während die Süßkartoffeln ein Windengewächs sind, d.h. sie gehören zu einer anderen botanischen Familie. Die Süßkartoffeln sind prall gefüllte Vitalstoff-Pakete, denn sie enthalten viele Nähr- und Vitalstoffe, Mineralstoffe und Vitamine.

 

 

 

Zitronen-Couscous mit Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout (vegan)

Zitrounen-Couscous mat Kolrabi-Kicherierdsen-Ragout

Zitronencouscous

Zutaten für 4 Personen:

Für das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout:

  • 200 g Kichererbsen
  • 1 Kombualge
  • 1/4 Teelöffel Safranfäden
  • 2 Kohlrabiknollen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 1/2 l Gemüsebrühe
  • Thymian
  • Ingwerpulver
  • Kurkumapulver
  • Currypulver
  • 1 Esslöffel Tamari

Für den Zitronen-Couscous:

  • 200 g Couscous
  • gut 1/4 l Wasser
  • 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Zitrone
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout, die Kichererbsen über Nacht in viel kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag, das Einweichwasser abgießen und mit so viel frischem Wasser auffüllen, bis die Kichererbsen bedeckt sind.
  2. Eine Kombualge und einige Safranfäden hinzugeben und die Kichererbsen während etwa 50 Minuten weich kochen.
  3. In der Zwischenzeit die Kohlrabiknollen waschen, putzen, schälen und in fingerdicke Stifte schneiden.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  5. In einem Topf den Knoblauch im Olivenöl andünsten. Die Kohlrabi beifügen und kurz mitbraten. Die gekochten Kichererbsen mit der Gemüsebrühe hinzufügen und mit Thymian, Ingwer-, Kurkuma-, Currypulver und Tamari würzen. Das Ganze zugedeckt köcheln lassen, bis die Kohlrabistifte gar sind.
  6. Für den Couscous das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe hinzugeben.
  7. Die Zitrone heiß abwaschen, halbieren und in feine Schnitze schneiden.
  8. Den Topf vom Herd nehmen, den Couscous langsam einrühren. Die Zitronenschnitze dazugeben und zugedeckt etwa 15 Minuten quellen lassen.
  9. Mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen, mit Olivenöl auflockern und auf den Tellern verteilen. Das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout um den Couscous legen und sofort servieren.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle des Couscous, kann man auch Bulgur, Amaranth, Quinoa verwenden. Nur auf die Garzeiten aufpassen!
      • Wenn es schneller gehen soll, greift man auf Kichererbsen im Glas zurück. Persönlich bin ich aber eine Liebhaberin von getrockneten Hülsenfrüchten und dies aus vielen Gründen: man hat sie immer auf Vorrat, sind fast ewig haltbar, bekommen, je nach Rezept, verschiedene und intensivere Geschmacksstoffe. Es ist nur eine Frage der Organisation und natürlich der Zeit. Aber auch in unseren Kochkursen erwähne ich stets, dass Zeit kein Gegenargument für gesundes Kochen sein soll ;o).
    • Die Kohlrabiknollen durch Sellerieknolle oder Möhren ersetzen, ist geschmacklich natürlich ein Unterschied, jedoch auch sehr lecker.

 

Produktbeschreibung:

Beim Safran immer auf echten Safran zurückgreifen. Bin damit einverstanden, dass Safran ein teures Gewürz ist, wenn nicht sogar das teuerste Gewürz der Welt, jedoch hat echter Safran einen einzigartigen Geschmack und verleiht vielen Speisen ein besonders Aroma. Es ist wirklich nicht zu empfehlen, den Safran als Pulver zu kaufen, sondern immer in drei bis vier Zentimeter Fäden die von kräftig rotbrauner Farbe sein sollen. So kann man sicher gehen, dass es sich auch um die Staubfäden der Safrankrokus handelt und nicht um irgendeinen Ersatzstoff. Der hohe Preis erklärt sich dadurch, dass die Ernte und Herstellung von Safran sehr mühsam und zeitaufwendig ist. Denn um ein Kilo getrocknete Safranfäden zu gewinnen, müssen die Pflücker etwa 200.000 Blüten mit der Hand ernten. Jede Safran-Pflanze blüht nur einmal pro Jahr für etwa zwei Wochen. Da die meisten Farb- und Aromastoffe im Safran wasserlöslich sind, empfiehlt es sich die Fäden vorsichtig im Mörser zu zerstoßen und einige Minuten in lauwarmen Wasser oder Gemüsebrühe ziehen lassen, bevor man die Würze ins Essen gibt. Den aufgelösten Safran immer erst kurz vor Ende der Garzeit zufügen, denn sonst ist das edle Aroma verflogen, bevor man in den Genuss von dieser gesunden Würze kommt.

Gewürz-Seitan mit Rotkohlbeilage (vegan)

Gewürz-Seitan mat roudem Kabes

Gewürzsaitan mir Rotkohl

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Rotkohlbeilage:

  • ein kleiner Rotkohlkopf
  • 1 Apfel
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Lorbeerblätter
  • etwas Vollmeersalz

Für den Seitan:

  • etwa 500 g Seitan
  • 3 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • Sesamöl
  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • 1-2 Esslöffel dunklen Balsamicoessig
  • 1 Esslöffel Shoyu
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Für die Rotkohlbeilage den Rotkohl putzen, waschen, vierteln und in Streifen schneiden.
  2. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
  3. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Apfelspalten darin kurz anbraten.
  4. Den zerkleinerten Rotkohl mit dem Apfelessig, den Lorbeerblättern und dem Vollmeersalz hinzugeben und bei geschlossenem Deckel etwa 25-30 Minuten köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit für den Seitan die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen. Die Schalotten würfeln, den Knoblauch in feine Streifen schneiden.
  6. Nun beides mit dem Seitan im Sesamöl anbraten.
  7. Danach mit etwas Gemüsebrühe und Balsamicoessig und Shoyu ablöschen und weitere 3-5 Minuten köcheln lassen.
  8. Zum Schluss mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer auf den Tellern anrichten und mit der Rotkohlbeilage servieren.

 

Meine Tipps:

      • Wer den Seitan nicht so mag, ersetzt diesen durch Räuchertofu.
      • Dieses herzhafte Gericht kommt immer sehr gut bei Fleischessern an ;o).
    • Anstelle von Rotkohl kann man auch eine andere Kohlsorte verwenden.

 

Produktbeschreibung:

Der Seitan ist ein Produkt aus Weizeneiweiß mit fleischähnlicher Konsistenz. Er wurde vor langer Zeit von buddhistischen Mönchen in China entwickelt. Er enthält viel Eiweiß und kaum Fett. Er läßt sich auf die verschiedensten Arten verarbeiten, z.B. als Schnitzel, Braten oder Wurst und ist daher seit Jahren, ein fester Bestandteil in der veganen und vegetarischen Küche. Jedoch ist Seitan für Menschen, die unter Zöliakie leiden nicht zu empfehlen, da Seitan das Klebereiweiß aus dem Getreide enthält.

Der Rotkohl oder Blaukraut ist rundum ein leckeres und gesundes Gemüse. Er ist im Herbst und Winter von unseren Tellern nicht wegzudenken. Er enthält Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe sowie Senföle, die das Immunsystem stärken. Er enthält darüber hinaus sekundäre Pflanzenstoffe, die Anthocyane, die für die rote Färbung verantwortlich sind. In der Küchenpraxis heisst es, wenn man einen Schuss Essig oder Zitronensaft hinzufügt wird der Rotkohl kräftig rot, setzt man dagegen eine Prise Natron zu, so wird das Gemüse violettblau. Rotkohl läßt sich auf verschiedenste Art zubereiten, z.B. als Beilage, als Rohkost oder als Kohlrouladen.

Seitan Stroganoff mit Pilzen (vegan)

Seitan Stroganoff mat Pilzen

Seitan stroganoff

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 2 Esslöffel Alsan
  • etwa 250 g Shiitake-Pilze
  • etwa 250 g braune Champignons
  • 200 g Seitan
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • einige Gewürzgurken aus dem Glas
  • etwa 200 ml Gemüsebrühe
  • Trüffel- oder Steinpilzpulver
  • Kurkumapulver
  • Currypulver
  • Paprikapulver
  • 1/4 l Hafermilch
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenere schwarzer Pfeffer
  • 2 Teelöffel Pfeilwurzelmehl

 

Zubereitung:

  1. Für die Pilzpfanne, die Shiitake-Pilze und braune Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
  2. In einer Pfanne die Alsanbutter erhitzen und die Pilzscheiben darin anbräunen, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  3. Den Seitan in Streifen schneiden. Rapsöl erhitzen und die Seitanstreifen darin kräftig anbraten. Ebenfalls beiseite stellen.
  4. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken und im Alsan anbraten.
  5. Einige Gewürzgurken in Scheiben schneiden.
  6. Diese mit den gebräunten Shiitake-Pilze und Champignons zu den Zwiebeln und dem Knoblauch in die Pfanne geben.
  7. Das Ganze mit der Gemüsebrühe aufgießen und mit dem Trüffel- oder Steinpilzpulver, dem Kurkuma-, Curry- und Paprikapulver würzen und kurz aufkochen lassen.
  8. Die Hafermilch dazugießen und das Ganze noch mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  9. Das Pfeilwurzelmehl untermischen. Kurz aufköcheln lassen, bis die Sauce schön sämig ist.

 

Meine Tipps:

      • Diese Seitan-Pilzpfanne kann man mit Pellkartoffeln, Polenta, Nudeln, Reis, Hirse usw. servieren.
      • Wer den Seitan nicht so mag, ersetzt diesen durch Räuchertofu.
    • Dieses herzhafte Gericht kommt immer sehr gut bei Fleischessern an ;o).

 

Produktbeschreibung:

Der Seitan ist ein Produkt aus Weizeneiweiß mit fleischähnlicher Konsistenz. Er wurde vor langer Zeit von buddhistischen Mönchen in China entwickelt. Er enthält viel Eiweiß und kaum Fett.. Er läßt sich auf die verschiedensten Arten verarbeiten, z.B. als Schnitzel, Braten oder Wurst und ist daher seit Jahren, ein fester Bestandteil in der veganen und vegetarischen Küche. Jedoch ist Seitan für Menschen, die unter Zöliakie leiden nicht zu empfehlen, da Seitan das Klebereiweiß aus dem Getreide enthält.

Der Shiitake-Pilz wird als König der Heilpilze bezeichnet. Vorallem in China und Japan gilt der Shiitake schon seit Jahrtausenden als fixer Bestandteil der Hausapotheke. d..h. er ist nicht nur ein ausgezeichneter Speisepilz. Sein Name verrät, wo er sich am liebsten aufhält, denn während „Take“ Pilz bedeutet, steht das japanische Wort „Shii“ für den Pasania-Baum, die in Asien heimische Scheinkastanie. Inzwischen wird er jedoch weltweit auf dem Holz vieler unterschiedlicher Bäume gezüchtet. Der frische Shiitake ist z.B. in den Bioläden oder Wochenmärkten erhältlich. Des weiteren kann man auf die getrocknete Pilze zurückgreifen, die vor der Zubereitung in Wasser gelegt werden müssen, bis sie aufquellen. Wegen dem Geschmack und auch der Konsistenz des Pilzes verarbeite ich persönlich frische Shiitake am liebsten.

 

Hirsefladen mit Zucchini und roten Zwiebeln (vegan)

Hiergemsflued mat Courgette a rouden Zwiwwelen 

Hirsefladen mir Zucchini

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 200 g Hirse
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwa ¾ l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Tomatensauce:

  • 3 Knoblauchzehen
  • etwa 250 g Tomaten
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Herbes de Provence

Für den Belag:

  • 1-2 Zucchinis
  • 3 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 200 g veganen Mozzarella-Ersatz
  • Herbes de Provence

Außerdem:

  • etwas Öl zum Einfetten der Auflaufform, resp. des Backbleches

 

Zubereitung:

  1. Die Hirse evtl. waschen und abtropfen lassen.
  2. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotten und den Knoblauch fein hacken.
  3. Das Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
  4. In einem Topf das Olivenöl erhitzen, die gewürfelten Schalotten und Knoblauch darin glasig andünsten. Danach die Hirse zugeben, umrühren und zum Schluss die Gemüsebrühe hineingießen. Das Ganze während etwa 15 Minuten leise köcheln. Danach ausquellen lassen.
  5. In der Zwischenzeit für die Tomatensauce den Backofen auf 180 Grad C vorheizen.
  6. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  7. Die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden, vierteln und in einer ofenfesten Form mit dem Olivenöl, dem feingehackten Knoblauch, dem Kräutersalz und frisch gemahlenem Pfeffer im Backofen während etwa 20 Minuten rösten. Anschließend mit einer Gabel zerdrücken und mit den Herbes de Provence verrühren.
  8. Eine flache Auflaufform oder Backblech einfetten und die Hirse gleichmäßig darauf verteilen, etwas flachdrücken und beiseite stellen.
  9. Für den Belag die Zucchinis waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
  10. Die roten Zwiebeln putzen, halbieren und ebenfalls in feine Ringe schneiden.
  11. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  12. Die Hirse mit dem Gemüse und dem veganen Mozzarella-Käse belegen. Das Ganze noch einmal mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Herbes de Provence würzen und während etwa 20 Minuten im Backofen bei 190 Grad C backen.

 

Meine Tipps:

• Anstelle von Hirse kann man auch grob geschrotetes Getreide oder Amaranth, Couscous, Polenta oder Quinoa verwenden.

• Saisonal belegt, kann man dieses Gericht, das ganze Jahr über servieren.

      • Ideales Rezept, wenn man viele Gäste erwartet. Die Quantität einfach erhöhen und auf einem oder mehreren Backbleche verteilen.
    • Wenn es schneller gehen soll, bestreicht man die Fladen mit fertiger Bio-Tomatensauce. Geschmacklich ergibt dies einen Unterschied.

 

Produktbeschreibung:

Die Hirse bringt Schönheit von innen, im Volksmund hat man sie daher „Königin der Schönheit“ genannt. Sie enthält mehr Mineralstoffe als alle anderen Getreidesorten. Außerdem stecken in ihr reichlich Lezithin und Vitamine und ein hoher Gehalt an Kieselsäure, die bei der Gesunderhaltung von Augen, Haut, Haaren und Fingernägeln eine große Rolle spielt. Darüber hinaus besitzt sie Eiweiß von hoher biologischer Wertigkeit, das dem tierischen Protein sehr nahe kommt. Sie ist sehr leicht verdaulich und schmeckt besonders allen Anfängern in Sachen Vollwertkost. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass die Hirse keine Gluten enthält und somit für Personen mit einer Zöliakie ohne Probleme gegessen werden kann.

 

Herzhafte Puy-Linsen oder Fränks favorite

 Puy-Linsen oder Fränks favorite

puy-linsen fränks favorites

 

Zutaten für eine Auflaufform (30 cm Ø) oder 6 kleine hohe feuerfeste Gläser:

Für die Linsen:

  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Möhren
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • gut ¼ l dunkles Bier
  • etwa 350 g Puy-Linsen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 gehäufte Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Esslöffel Agavensirup oder Vollrohrzucker
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Oregano
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenen schwarzer Pfeffer
  • 1 ½ Esslöffel Trüffelpulver
  • 1 Esslöffel Pfeilwurzelmehl

Für den Kartoffelpüree:

  • gut 1 kg Kartoffeln (mehlige Sorte)
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/8 l Hafer-, Mandel- oder Dinkelmilch
  • 50 g Alsan oder Pflanzenmargarine
  • 3 Esslöffel Bierhefeflocken
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • etwas Fett zum Einfetten der Form oder Förmchen
  • etwa 100 g Nüsse, z.B. Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse
  • 4 Esslöffel Olivenöl

 

Zubereitung:

  1. Für die Linsen die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  2. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und fein würfeln.
  3. Den Stangensellerie waschen, putzen und 2 Stangen davon in kleine Würfel schneiden.
  4. Das Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Die Möhren- und Stangenselleriewürfel hinzugeben und kurz anbraten.
  5. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  6. Etwa ¾ l Wasser , das dunkle Bier, die Puy-Linsen, den gehackten Knoblauch, den Senf mit dem Apfelessig, dem Agavensirup, resp. Vollrohrzucker, sowie dem Rosmarin, dem Thymian und dem Oregano in den Topf hinzugeben. Gut umrühren und das Ganze während etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
  7. Danach mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Trüffelpulver würzen und mit dem Pfeilwurzelmehl etwas eindicken bis es eine sämige Masse ist.
  8. Während die Linsen köcheln, für den Kartoffelpüree, die Kartoffeln mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen, würfeln und in etwas Salzwasser gar kochen.
  9. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und mit der Knoblauchpresse zerdrücken.
  10. Wenn die Kartoffeln gar sind, das Wasser abschütten und die Kartoffeln zerstampfen.
  11. Die Pflanzenmilch, den zerdrückten Knoblauch, den Alsan, resp. Pflanzenmargarine, die Hefeflocken hinzugeben und alles zu einem Püree verrühren. Diesen mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  12. Die Auflaufform oder die Förmchen einfetten und die Linsenfüllung darin auf dem Boden verteilen. Mit dem Kartoffelpüree zudecken.
  13. Die Nüsse grob hacken und auf dem Kartoffelpüree verteilen. Zum Schluss noch mit dem Olivenöl beträufeln und im Backofen bei 180 Grad C etwa 20-25 Minuten backen.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle der Puy-Linsen kann man natürlich auch eine andere Linsensorte verwenden, z.B. Beluga-, Berg-, Tellerlinsen usw.
      • Lecker schmeckt dieses Gericht auch mit zubereiteter Polenta anstelle vom Kartoffelpüree. Dafür die Polenta nach Packungsanweisung zubereiten und mit den oben angegebenen Zutaten würzen.
    • Wer sich jetzt vielleicht fragt : wieso Fränks favorite:o), möchte ich nur sagen, dass Fränk mein Sohn ist, Veganer und ein sehr dankbarer Genießer meiner Küche ist, wenn er aus seiner Studienheimat Berlin nach Hause kommt;o)

 

Produktbeschreibung:

Die Puy-Linsen, deren Name sie von ihrer französischen Herkunftsregion in der Auvergne « Puy de Dôme » erhalten haben, zeichnen sich durch ihren nussigen Geschmack und ihre bissfeste Konsistenz aus. Aufgrund ihrer Farbe werden sie oft auch als « grüne Lisnen » bezeichnet. Andere Linsensorten schmecken mehliger. Daneben haben sie noch einen Vorteil, nämlich, dass sie nicht eingeweicht werden müssen.