Kategorie-Archiv: Pasten, Dips & Co

Zitronen-Nuss-Pesto (lacto-vegetarisch)

Zitrounen-Noss-Pesto (lacto-vegetarisch)

Zitronen-nuss pesto

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • etwa 10 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 100 g gemischte gehackte Nüsse
  • etwa 30 g Kapern
  • abgeriebene Schale von 3 Zitronen
  • etwa 120 g geriebener Parmesan
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Saft von 1 Zitrone

Außerdem:

  • einige Stängel frischen Basilikum

 

Zubereitung:

  1. Für das Zitronenpesto das Basilikum und die Petersilie waschen, trocknen und von den Stielen abzupfen.
  2. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  3. Die Gemüsebrühe mit dem Basilikum, der Pertersilie, dem Knoblauch, dem Olivenöl, den Nüssen und den Kapern pürieren.
  4. Die Zitronen waschen, die Schalen abreiben. Diese mit dem geriebenem Parmesan unter die Kräuter-Ölmischung unterrühren und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  5. Eventuell noch etwas Gemüsebrühe unterrühren, wenn die Konsistenz des Pesto zu fest ist.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von gemischten Nüssen, kann man auch nur eine Sorte Nüsse verwenden, z.B. Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse.
      • Frisch zubereitetes Pesto hält sich im Kühlschrank und zugedeckt einige Wochen.
    • Für ein veganes Pesto verzichtet man auf den geriebenen Parmesan. Ersatzweise kann man etwas Semmelbrösel untermischen oder die Nussmenge erhöhen.

 

 

Produktbeschreibung:

Die Zitrone ist hocharomatisch in der Schale, im Saft fast aromenlos, aber dafür sehr wirksam säuernd. Zitronen sind damit ein perfektes Säuerungsmittel bis hin zum Essigersatz. Ebenso sind sie reich an Mineralstoffen und vor allem an Vitamin C. Je dünner die Schale, desto mehr Zitronenöl enthält die Zitrone.

 

Apfel-Avocado-Aufstrich mit Zwiebeln (vegan)

Äppel-Avocado-Opstréch mat Ënnen

Apfel Avocado Aufstrich

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 reife Avocado
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleiner Apfel
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Chilipulver
  • Kreuzkümmel

Außerdem:

  • Brot oder Cräcker zum Bestreichen
  • einige frische Sprossen

 

Zubereitung:

  1. Für den Apfel-Avocado-Aufstrich die Avocado längs halbieren und den Kern entfernen.
  2. Mit Hilfe eines Löffels das Fruchtfleisch aus den Hälften entnehmen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen  und beides sehr klein würfeln.
  4. Den Apfel waschen, entkernen und ebenfalls sehr klein würfeln oder raspeln.
  5. Alle Zutaten miteinander gut vermengen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Chilipulver und Kreuzkümmel würzen.
  6. Vor dem Servieren die Brotscheiben oder Cräcker mit dem Aufstrich bestreichen und mit einigen frischen Sprossen belegen.

 

Meine Tipps:

• Wer es sehr scharf mag, schneidet eine kleine frische Chilischote zu den Zutaten.

    • Dieser Aufstrich eigenet sich auch sehr gut als Dipp mit frischen Gemüsesticks.

 

Produktbeschreibung:

Bei der Avocado oder Alligatorbirne, Butterfrucht genannt, sind etwa 400 Arten bekannt. Am beliebtesten sind die runde, glattschalige Nabal, die birnenförmige dünnhäutige Fuerte, die warzigschwarze Hass oder die glatte, dunkelgrüne Ettinger oder die Bacon. Die gehaltvolle Butterfrucht enthält reichlich Fett und sehr gesunde ungesättigte Fettsäuren. Beim Einkauf darauf achten: die Früchte sollten bei Daumendruck nicht nachgeben, lagern und erst bei zimmertemperatur erweichen. Zubereitetes grünes Mus verfärbt sich nicht, wenn der dicke Kern dekorativ die Mitte ziert.

 

 

Hummus auf Rosmarincracker (vegan)

Hummus op Rosmarincräckeren

Hummus Brotpaste  

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 250 g Kichererbsen (Glas)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Vollmeersalz
  • knapp 1 Esslöffel Olivenöl
  • Saft einer halben kleinen Zitrone
  • 2 Esslöffel Tahin
  • Kreuzkümmel
  • Kurkumapulver
  • Paprikapulver
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige Rosamarincracker aus dem Bioladen
  • einige Stängel frischen Koriander

 

Zubereitung:

  1. Für das Humus, die Kichererbsen abtropfen lassen. Dabei das Abtropfwasser auffangen.
  2. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken und mit 1 Teelöffel Vollmeersalz im Mörser zerreiben.
  3. Diesen danach mit den abgetropften Kichererbsen, dem Olivenöl, Zitronensaft, Tahin, Kreuzkümmel-, Kurkuma- und Paprikapulver mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse pürien. Das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  4. Zum Schluss eventuell noch etwas vom Abtropfwasser zugeben, bis das Humus die gewünschte Konsistenz hat.
  5. Zum Servieren die Rosamarincracker mit dem Humus bestreichen und mit einigen frischen Korianderblättchen belegen.

Meine Tipps:

      • Dieses Hummus kann man auch zu einem Hülsenfrüchten- oder Reisgericht, zu einer Rohkostplatte oder Pittabrot servieren.
    • Natürlich bekommt man viele Sorten von fertigem Hummus in Läden zu kaufen. Aber wie immer, finde ich selbst zubereiteten Hummus geschmacklich viel interessanter und leckerer ;o).

 

Produktbeschreibung:

Das Hummus ist eine orientalische Paste aus pürierten Kichererbsen, Gewürzen und Tahin. Es schmeckt nicht nur köstlich, sondern enthält auch zahlreiche sehr vorteilhafte Nährstoffe.

Tahin ist wie der Hummus auch eine orientalische Paste, die jedoch aus gemahlener Sesamsaat hergestellt wird. Es gibt viele Arten von Tahin und alle sind sie sehr gesund. Es gibt zwei Hauptarten: die eine wird aus geschälten Sesamkernen zubereitet, das weiße Tahina. Dann gibt es die Naturvariante, die aus nicht geschälten Sesamkernen geschaffen wird. Dieses Tahin ist dunkler und hat einen bitteren Geschmack, dafür ist es auch viel gesünder.

 

 

 

Birnencrostinis mit Ziegenfrischkäse (lacto-vegetarisch)

Fingerfood belegtes Brot

Für etwa 4 Portionen:

  • 2 Esslöffel Pinienkerne
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa 4 Scheiben Vollkornbrot
  • etw 3 Birnen
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • ½ Esslöffel Vollrohrzucker
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • etwa 200 g Ziegenfrischkäse

Außerdem:

  • einige Stängel frische Kräuter
  • etwas Trüffelöl, ersatzweise eine andere edle Ölsorte
  • frisch gemahlener schwarzer oder bunter Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Pinienkerne mit 4 Esslöffel Olivenöl, dem Knoblauch, einer Prise Vollmeersalz und etwas schwarzem Pfeffer im Mörser zu einer groben Paste verarbeiten.
  2. Die Brotscheiben mit der Paste bestreichen und einige Minuten im Backofen rösten, herausnehmen und abkühlen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Birnen waschen. Mit einem scharfen Messer auf 2 Seiten die Rundung gerade abschneiden, die Birnen der Länge nach in jeweils dicke Scheiben schneiden. Das Kerngehäuse herausschneiden.
  4. Die Birnenscheiben in eine Schüssel legen. Das restliche Olivenöl mit dem Vollrohrzucker, dem Zitronensaft und einer Prise Vollmeersalz verrühren und mit den Birnenscheiben vermischen.
  5. Eine Pfanne stark erhitzen. Die Birnenscheiben beidseitig kurz braten und herausnehmen.
  6. Den Käse grob zerkleinern und mit den Birnenscheiben auf den Crostinis verteilen. Diese nun nur kurz im Backofen erwärmen, damit der Käse etwas schmilzt, herausnehmen.
  7. Die Birnencrostinis mit frischen Kräutern garnieren, mit etwas Trüffelöl beträufeln und mit schwarzem oder buntem Pfeffer übermahlen. Diese Crostinis schmecken am besten warm oder lauwarm.
      Meine Tipps:

  • Wer den Ziegenfrischkäse nicht so mag, kann diesen durch normalen Kräuterfrischkäse oder noch herzhafter, durch Gorgonzola oder Roquefort ersetzen.
  • Mit Äpfeln gelingen diese Crostinis natürlich auch, aber der süßliche Geschmack der Birnen in der Kombination mit dem Käse, passt besser. Probieren Sie das Rezept mal in der Saison mit frischen Pfirsichen zuzubereiten, auch sehr lecker ;o)!
  • Ideale Beilage in der Grillsaison oder auch als Vorspeise beim Apéritif.

Produktbeschreibung:
Crostinis sind getoastete, gegrillte oder frittierte Knusperscheiben, meistens von Weißbrot, die geschmackvoll belegt und dekoriert werden – meistens als Vorspeise serviert.

Pinienkerne sind die Samenkerne aus den Zapfen einer speziellen Pinie aus dem Mittelmeerraum. Dieser Baum kann die Samenkerne erst nach zehn Jahren bilden, wofür er wiederum jedesmal drei Jahre braucht. Zudem sind die Pinienkerne in den Zapfen recht unzugänglich. Dies erklärt auch den teuren Preis. Sie schmecken süß und mandelhaft, verfeinern östliche Gerichte und -füllungen, sowie auch italinienische Pestosaucen. Sie eignen sich auch ideal für verschiedene Dessertgerichte, z.B. einen Obstsalat.

Brotpaste: Miso-Tofu-Aufstrich (vegan)

Brotpaste

Zutaten:

  • 250 g Tofu
  • 3 Knoblauchzehen
  • einige Stängel frische Petersilie
  • 1 Esslöffel Miso, eine kräftige Sorte, z.B. den Hatcho-Miso (ohne Getreide)
  • 1-2 Esslöffel Wasser
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Thymian
  • Basilikum
  • Rosmarin
  • Bohnenkraut
  • Herbes de Provence
  • 1 Esslöffel scharfer Senf
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Den Tofu abtropfen lassen und mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Die Knoblauchzehen schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  3. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und die Blätter fein hacken.
  4. Das Miso mit dem Wasser anrühren.
  5. Den Naturtofu mit Knoblauch, Miso, Olivenöl, Thymian, Basilikum, Rosmarin, Bohnenkraut, Herbes de Provence, Senf, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer mischen.
  6. Zum Schluss die gehackte Petersilie untermischen, noch einmal abschmecken und wenn nötig etwas nachwürzen.

 

Produktbeschreibung:

Tofu oder Sojaquark, werden Sie noch öfters in unseren Rezepten begegnen, da es reich an pflanzlichem Eiweiß ist, enthält Vitamine des B-Komplexes und Mineralstoffe. Er ist zudem fettarm, cholesterinfrei und leicht verdaulich. Da der Naturtofu sehr wenig Eigengeschmack hat, kann man ihn in vielen Rezepten verarbeiten. Hier werde ich den Naturtofu in der Form einer weiteren eiweißreichen Variante von einem Brotaufstrich vorstellen.

Miso ist eine milchsauer vergorene Würzpaste, die hauptsächlich aus Sojabohnen mit Anteilen von Gerste, Reis oder anderem Getreide besteht. Miso liefert Eiweiß und Mineralstoffe, regt die Verdauung an und hat eine nützliche Wirkung auf die Darmflora. Miso wird vorwiegend als Suppenbasis verwendet und dient als Zutat in vielen Gerichten wie hier in dieser Brotpaste.

Mein Tipp:
Wer es herzhafter mag, kann den Naturtofu durch Räuchertofu ersetzen. Dann jedoch eine mildere Misosorte wählen, z.B. die Sorte Mugi-Miso, die mit Gerste oder den Kome-Miso, der mit Reis angereichert ist.

Brotpaste: Grünkern-Zwiebel-Aufstrich (vegan)

 

Brotpaste

 

Zutaten:

  • 150 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 70 g Pflanzenmargarine oder Alsan
  • 50 g Grünkern (als ganze Körner oder feingeschrotet)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 150 ccm Wasser
  • 50 g Haselnüsse
  • Majoran
  • Thymian
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Kardamom
  • Koriander
  • Kräutersalz
  • Paprikapulver (scharf)
  • Tamari oder Shoyu

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln schälen und sehr fein würfeln.
  2. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
  3. Beides nun in 30 g Alsan glasig braten.
  4. Den Grünkern in einer Getreidemühle mittelfein mahlen und unter die Zwiebeln und den Knoblauch rühren. Das fein zerkrümelte Lorbeerblatt, die gekörnte Gemüsebrühe und das Wasser zufügen. Das Ganze unter Umrühren dick einkochen.
  5. Die Haselnüsse sehr fein hacken und mit der Pflanzenmargarine unter die Grünkernmasse rühren.
  6. Den Aufstrich mit den Kräutern und den Gewürzen abschmecken. Kalt stellen und einige Stunden durchziehen lassen.

Bemerkung: In unseren Kochkursen wird mir oft die Frage gestellt, was man als Brotbelag nehmen kann. Daher liegt mir am Herzen, Ihnen verschiedene Brotpasten zu zeigen. Anfangen werde ich mit dieser herzhaften Paste, die immer sehr gut ankommt und die ich als Ersatz zum „Fleischpâté“ vorstelle ;o).

Produktbeschreibung:

  • Grünkern ist die Bezeichnung für vor der Reife geerntete, grüne Dinkelkörner. Über Holzkohlengut werden die Körner getrocknet und bekommen so ihr typisches, kräftiges Aroma. Durch die Hitzebehandlung wird das Eiweiß im Grünkern umgewandelt und ist daher nicht mehr zum Backen geeignet. Außerdem verlieren die Körner ihre Keimfähigkeit und auch etwas an Vitaminen. Trotzdem ist der Grünkern noch reich an Mineralstoffen und hat viel hochwertiges Pflanzeneiweiß. Trotz kurzer Garzeit ist Grünkern leicht verdaulich, jedoch durch seinen Glutengehalt nicht für Leute mit Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) geeignet. Durch die Hitzebehandlung wird das Eiweiß im Grünkern umgewandelt und ist daher mäßig in seinen Klebereigenschaften und zum Backen nicht zu verwenden.
Meine Tipps:

  • Neuerdings bekommt man fertig geschroteten Grünkern im Bioladen zu kaufen. Oder man kauft Grünkern und läßt ihn im Bioladen, die normalerweise Getreidemühlen haben, feinschroten. Dies im Falle, wenn man keine Getreidemühle im Haushalt besitzt. Am besten ist natürlich, wenn man die Körner selber frisch vor der Verarbeitung mahlen kann.
  • Alsan ist ein cholesterinfreier Brotaufstrich ohne Milchbestandteile mit Buttergeschmack. Man kann ihn auch zum Kochen und Backen verwenden.