Kategorie-Archiv: Vorspeise

Gemüsequiche mit Räuchertofu (ovo-lacto-vegetarisch)

Geméisquiche at gereechertem Tofu

Zutaten für eine Pie-Form von etwa 28 cm Ø

(Vorspeise: etwa 12 Portionen als Hauptspeise: etwa 8 Portionen)

Für den Teig:

  • 250 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 125 g Butter
  • 2 Esslöffel Joghurt
  • Vollmeersalz

Für den Belag:

  • etwa 300 g Möhren
  • 1 Lauchstange
  • 1 Bund frische Petersilie
  • 200 g Räuchertofu
  • 3 Eier
  • 150 g Sahne
  • 50 g Blauschimmelkäse
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • etwas Fett zum Einfetten der Pie-Form

 

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Weizen- oder Dinkelvollkornmehl mit Butter, Joghurt und Vollmeersalz rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Die Pie-Form einfetten und den Teig darin verteilen, dabei einen Rand formen. Den Teig kalt stellen.
  3. Für den Belag die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und grob raspeln.
  4. Den Lauch putzen, gründlich abspülen und in feine Ringe schneiden.
  5. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken.
  6. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden.
  7. Das Gemüse mit der Petersilie und dem Räuchertofu in einer Schüssel mischen.
  8. Die Eier trennen.
  9. Das Eigelb mit der Sahne und dem Blauschimmelkäse verquirlen und unter die Gemüsemasse mischen. Alles mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  10. Das Eiweiß sehr steif schlagen und vorsichtig unter die Gemüsemasse geben. Diese auf dem Teig in der Form verteilen.
  11. Die Quiche in die Backofenmitte schieben und bei 180 Grad C etwa 20-25 Minuten backen.

 

Meine Tipps:

      • Wer den Blauschimmelkäse nicht mag, ersetzt ihn durch einen herzhaften Reibekäse, z.B. Comté-Käse.
      • Mit einer Rohkostbeilage ergibt diese Gemüsequiche im Sommer ein leichtes Hauptgericht.
    • Für dieses Rezept habe ich typisches Wintergemüse verarbeitet. Aber natürlich kann man auch anderes Gemüse, je nach Saison, verwenden.

 

Produktbeschreibung:

Der Räuchertofu ist Naturtofu der über Buchenholzreiberauch getrocknet wird. Dadurch bekommt er seinen typischen Räuchergeschmack und ist vielseitig verwendbar. Einfach kalt zur Brotzeit oder in Salaten. Angebraten hervorragend zu Gemüsegerichten, Reis, Kartoffeln oder Nudeln. Durch den typischen Räuchergeschmack bekommt man, mit Räuchertofu zubereitete Menüs, villeicht Fleischesser auf den vegetarischen Geschmack ;o)

 

 

Gefüllte Möhren-Teigtaschen in Champignonsauce (ovo-lacto-vegetarisch)

Muerte-Raviolien an enger Champignonszooss

gefüllte Möhrenteigtaschen

Zutaten für etwa 8 Personen:

Für den Teig:

  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Butter
  • 2 Esslöffel Hefeflocken
  • Vollmeersalz
  • 200 g Dinkel- oder Weizenmehl (80 %)
  • 50 g Roggenmehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Füllung:

  • 20 g Pinienkerne
  • 500 g Möhren
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • einige Stängel frische Krauspetersilie
  • 1 rote Chilischote
  • 125 g Ricotta-Käse
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Eigelb
  • Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Esslöffel Paniermehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frische Muskatnuss

Für die Champignonssauce:

  • etwa 300 g frische Champignons
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Esslöffel Butterschmalz
  • 1 Esslöffel Dinkelmehl
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1/8 l Sahne
  • 1 Teelöffel Currypulver
  • 1 Teelöffel Paprikapulver
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige gemahlene und getrocknete Chilischoten
  • 1 Ei

Zubereitung:

  1. Für die Teigtaschen den Frischkäse mit der weichen Butter, den Hefeflocken und dem Vollmeersalz gründlich verrühren bzw. verkneten.
  2. Das Weizen- oder Dinkelmehl mit dem Roggenmehl über den Frischkäse sieben und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Den weichen Teig am besten über Nacht zugedeckt kalt stellen.
  3. Für die Füllung die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  4. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, danach putzen und fein raspeln.
  5. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotten mit dem Knoblauch fein hacken.
  6. Die Krauspetersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken.
  7. Die Chilischote waschen, halbieren, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden.
  8. Den Ricotta-Käse zerkrümeln.
  9. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin andünsten, danach die Möhrenraspeln, die Chilischote, den zerkrümelten Ricotta-Käse und das Eigelb hinzugeben. Alles bei kleinster Hitze gut vermengen.
  10. Zum Schluss die fein gehackte Petersilie, die Zitronenschale, das Paniermehl und die gerösteten Pinienkerne dazugeben und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss würzen. Die Füllung abkühlen lassen.
  11. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und dünn ausrollen. Kreise ausstechen und die Teigränder mit dem Ei bestreichen. Jeweils 1-2 Esslöffel der Füllung auf die Kreise geben. Mit einem anderen Kreis belegen und die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken.
  12. Die Teigtaschen mit dem restlichem Ei bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. Die Pastetchen werden in der Backofenmitte hellbraun gebacken.
  13. Für die Sauce die rote Zwiebel schälen und fein hacken.
  14. Die Champignons evtl. waschen, putzen und in feine Scheibchen schneiden.
  15. In einer Kasserolle das Butterschmalz schmelzen, die gehackte rote Zwiebel hineingeben und kurz anrösten. Danach mit dem Dinkelmehl bestäuben, kurz anrösten und mit der Gemüsebrühe unter Rühren während etwa 3 Minuten aufköcheln lassen.
  16. Zum Schluss die Sahne hinzugießen und mit dem Curry- und Paprikapulver, dem Kräutersalz und dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  17. Zum Servieren jeweils einige Teigtaschen auf einen flachen Teller legen, mit der Champignonssauce übergießen und mit getrockneter Chilischote bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Je nach Wunsch kann man diese Teigtaschen auch mit anderem Gemüse füllen. Wie im ersten Kochbuch „Natierlech genéissen“ waren sie mit Lauch und im 2. Kochbuch mit Spinat gefüllt.
      • Dieses Rezept eignet sich auch als Fingerfood. Dafür die Teigtaschen kleiner herstellen, mit Sesam bestreuen, im Backofen erhitzen und seinen Gästen servieren.

 

Produktbeschreibung:

Die Mohrrübe oder Möhre ist wegen seiner rotorangen, essbaren Wurzel sehr geschätzt und wird in manchen Gegenden auch einfach Wurzel genannt. Die Farbe stammt vom Carotin, bzw. einer Vorstufe von Vitamin A, das unsere Augen besser blicken läßt. Damit das allein fettlösliche Vitamin auch aufgenommen werden kann, sollte immer etwas Fetthaltiges dazu gegessen werden. Rezepte für Möhren gibt es viele. Sie lassen sich roh oder gekocht, in Suppen, Soßen, als Beilage, Salat und auch als Saft gut verwenden.

 

 

Fingerfood-Pastetchen mit Kräuter-Knoblauchfüllung (vegan)

Fingerfood-Paschtéitercher mat Kraider-Knuewelecksfëllung

Pastetchen

Zutaten für etwa 12 Stück:

  • 12 kleine Blätterteigpastetchen (vegan)
  • etwa 125 g Soja-Frischkäse
  • evtl. 1-2 Esslöffel Sojamilch
  • 2 Knoblauchzehen
  • einige Stängel Petersilie, Oregano, Basilikum
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige Schnittlauchstängel

Zubereitung:

  1. Für die Kräuter-Knoblauchfüllung den Sojafrischkäse in eine Schüssel geben. Wenn der Frischkäse zu steif ist, evtl. noch mit 1-2 Esslöffel Sojamilch verdünnen.
  2. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  3. Die Kräuter waschen, trockenschleudern und fein schnippeln.
  4. Nun den Sojafrischkäse mit dem gehackten Knoblauch, den zerkleinerten Kräutern vermischen und mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. Die Blätterteigpastetchen auf einer flachen Platte verteilen und mit der Sojafrischkäsemasse füllen.
  6. Die Schnittlauchstängel in längliche Stücke schneiden und in die Frischkäsemasse stecken.

 

Meine Tipps:

      • Wenn man den Sojafrischkäse durch einen Milchfrischkäse ersetzt, hat man ein lacto-vegetarisches Fingerfood um seinen Gästen zu servieren.
    • Natürlich kann man mit den Kräutersorten variieren, ganz nach Lust und Laune und natürlich Geschmack ;o).

 

Produktbeschreibung:

Der Sojafrischkäse ist ohne Gelatine, d.h. nicht nur tierfrei, sondern auch laktosefrei. Viele Menschen leiden an der Unverträglichkeit der Kuhmilch und somit sind die cremigen Alternativen eine ideale Lösung, nicht nur für Veganer, sondern auch für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf den Verzehr von Milchprodukten verzichten wollen oder müssen.

 

 

Roter Gazpacho (vegan)

Roud Gazpacho

roter gaspacho

Zutaten für  6 Teller oder 10 kleine Gläser:

  • 1 Salatgurke
  • knapp 1 kg reife Tomaten
  • je 1 gelbe und 1 rote Paprikaschote
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine rote Chilischote
  • etwa 2 Scheiben trockenes Brot
  • ½ Bund frische Blattpetersilie
  • 2 Esslöffel Sherryessig
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • Saft von 1 Zitrone
  • Vollmeersalz
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer

Außerdem :

  • einige Stängel frischen Basilikum

 

Zubereitung:

  1. Für die Gazpacho-Suppe die Salatgurke waschen und ganz schälen. Eventuell größere Samenkerne entfernen und würfeln.
  2. Die Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und würfeln.
  3. Die Paprikaschoten, waschen, die Samen entfernen und ebenfalls würfeln.
  4. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und hacken.
  5. Die rote Chilischote waschen, entfernen und fein hacken.
  6. Die Brotscheiben von der Rinde befreien und grob würfeln.
  7. Die Blattpetersilie waschen, trockenschleudern, die Blätter von den Stängeln abzupfen.
  8. Die zubereiteten Zutaten zusammen mit etwa ¼ l Wasser, dem Zitronensaft und dem Olivenöl mit dem Stabmixer pürieren.
  9. Das Ganze mit Vollmeersalz und 1 Messerspitze Cayennepfeffer würzen.
  10. Kalt stellen.
  11. Zum Servieren den Gazpacho in Gläser einfüllen und mit den Basilikumblättchen belegen.

 

   Meine Tipps:

  • Sehr dekorativ sieht es auch aus, wenn man von den Paprikaschoten und der Salatgurke etwas beiseite legt und vor dem Servieren sehr klein schnippelt. Dieses dann auf den Gläsern oder den Tellern verteilen.
  • Wem dieser Gazpacho zu pikant ist, läßt entweder die Chilischote weg oder den Cayennepfeffer.

 

Produktbeschreibung:

Die Gazpacho-Suppe ist ein Klassiker der spanischen Küche. Die gekühlte Tomatensuppe kommt jetzt im Sommer, wenn es heiß ist, besonders gut an.

Basilikum-Tomaten-Quiche mit Räuchertofu (ovo-lacto-vegetarisch)

 

 

Zutaten für eine Pie-Form von 28 cm Ǿ (für etwa 8 Personen):

Für den Teig:

  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 125 g Butter
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • 2-3 Esslöffel Magerjoghurt

Für den Belag:

  • knapp 500 g Tomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • ½ Bund frisches Basilikum
  • etwa 12 schwarze, entsteinte Oliven
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 125 g Räuchertofu
  • 125 g Mozzarella-Käse
  • 40 g Parmesan-Käse
  • Außerdem: etwas Fett zum Einfetten der Pie-Form
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • Backpapier

 

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Weizenvollkornmehl, die Butter, das Vollmeersalz und den Magerjoghurt zu einem glatten Teig zusammenkneten, in eine leicht gefettete Pie-Form geben, dabei einen Rand hochziehen und für etwa 30 Minuten kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit für den Belag die Tomaten waschen, nach dem Entfernen der Stielansätze entkernen, in Würfel schneiden und zum Abtropfen in ein Sieb geben.
  3. Die Knoblauchzehen schälen, den Keim entfernen und fein hacken.
  4. Das Basilikum feucht abwischen, abzupfen und grob hacken.
  5. Die Oliven vierteln.
  6. Den Teigboden in der Backofenmitte während etwa 20 Minuten blind backen. Danach aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  7. Für den Guß die Eier verquirlen, die Milch und die Sahne hinzugießen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  8. Den Räuchertofu in feine Würfel schneiden.
  9. Den Mozzarella-Käse fein würfeln.
  10. Den Parmesan-Käse fein reiben.
  11. Nun den Parmesan-Käse und die Hälfte der Mozzarella-Würfel auf den Kuchenboden streuen.
  12. Die abgetropften Tomatenwürfel mit dem fein gehackten Knoblauch, dem gehackten Basilikum, dem fein gewürfelten Räuchertofu und den Oliven mischen. Ebenfalls auf den Teigboden geben und mit der Eier-Milch-Mischung übergießen.
  13. Den restlichen Mozzarella-Käse über den Gemüsekuchen verteilen und backen, bis der Guss fest und hellbraun geworden ist.

 

Meine Tipps:

       Wenn man viele Gäste erwartet, die doppelte Menge zubereiten und auf einem großem oder 2 kleinen Backblechen verteilen. Nach dem Backen in rechteckige Stücke schneiden und mit Ihren Freunden zusammen genießen.
     Vor dem Servieren die Quiche etwas abkühlen lassen, sonst kommen die verschiedenen Geschmacksnote nicht genügend zur Geltung, was sehr schade wäre.

 

Produktbeschreibung:

Basilikum (Basilik) gehört zur Familie der Lippenblütler. Es gibt viele Arten von Basilikum mit verschiedenen Duftnoten. Man kann die frischen, jungen Triebe laufend pflücken, dies noch bevor die Pflanze blüht. Man sollte darauf achten, das Basilikum möglichst frisch aufzubrauchen, da das getrocknete Basilikum leider sehr viel an Würze verliert. Die ganze Pflanze duftet intensiv. Der Duft und die Würze entstehen durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Das armomatische Kraut passt ausgezeichnet zu Tomaten, Kräutersaucen, Salaten, Kräuterbutter und mediterranen Gemüsesaucen. Praktisch: ein Basilikumtopf auf der Fensterbank vertreibt dank seines starken Duftes lästige Fliegen.

 

Soja-Gemüsepuffer mit Kartoffeln (vegan)

Soja-Geméispuffer mat Gromperen (vegan)

Soja Gemüse Puffer

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 3/4 l Wasser
  • 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 200 g getrocknete Sojawürfel
  • 100 g Zucchini
  • 100 g Kartoffeln
  • 1/2 Bund Petersilie
  • einige Stängel Thymian
  • etwa 1/4 l Wasser
  • 125 g Weizenvollkornmehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Außerdem: zum Ausbraten der Puffer etwas Rapsöl

Zubereitung:

  1. Für die Gemüsepuffer das Wasser zum Kochen bringen und 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe hineingeben.
  2. Die Sojawürfel in dieser Gemüsebrühe etwa 45 Minuten einweichen.
  3. In der Zwischenzeit die Zucchinis waschen, putzen und grob reiben.
  4. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen, putzen und mit der Schale ebenfalls grob reiben. Beides zum Abtropfen in einen Sieb geben.
  5. Die eingeweichten Sojawürfel abgießen, fest ausdrücken und sehr fein hacken.
  6. Die Zucchini- und Kartoffelraspeln ebenfalls fest ausdrücken und zu der Sojamasse geben.
  7. Die Petersilie und den Thymian waschen, putzen und fein hacken, ggf. den Thymian abzupfen.
  8. Etwa 1/4 l Wasser zum Kochen bringen und das Weizenvollkornmehl ganz schnell einrühren. Dieses mit der gehackten Soja-Gemüsemasse, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer vermengen. Leicht abkühlen lassen, danach mit den Händen kneten, bis der Teig bindet.
  9. Aus dieser Masse etwa 1/2 cm dicke Puffer formen und im Rapsöl von beiden Seiten braten.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von Zucchinis oder Kartoffeln kann man auch anderes Gemüse verwenden, z.B.: Karotten, Paprikaschoten, Kohlrabi usw.
      • Kleine Puffer formen, mit einem Dipp und frischen Kräutern belegen und schon hat man ein leckeres, veganes Fingerfood zubereitet, das man seinen Gästen anbieten kann.
    • Oder man brät größere Puffer und belegt damit Brötchen, die man vorher mit einem Dipp oder Kräuterquark bestrichen hat.

 

Produktbeschreibung:

Bei den Sojawürfel oder allen Sojaprodukten muss man auf gentechnikreife Vollsojaprodukte für die Lebensmittelindustrie achten. Bei den Sojawürfeln werden die Sojabohnen gereinigt, gemahlen und rein mechanisch in mehreren Pressgängen bis zu einem 5 % Rest-Fettgehalt ausgepresst. Das entfettete Sojamehl wird nun in einem Extruder zu einer fleischähnlichen Form und Beschaffenheit extrudiert, d.h. ähnlich wie bei Cornflakes. Sie eignen sich hervorragend für Füllungen, vegetarischen Ragouts und vieles mehr.

 

 

 

Zucchetti-Antipasto (vegan)

 

Zucchini Antipasto

 

Zutaten für 1 flache Schüssel, etwa 8 Personen:

  • 700 g Zucchini
  • 7 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frischen oder getrockneten Basilikum
  • 4 Esslöffel weissen Balsamico-Essig
  • Außerdem: Rapsöl zum Anbraten der Zucchinischeiben

 

Zubereitung:

  1. Die Zucchini waschen, putzen, halbieren oder vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Danach in Rapsöl leicht gebräunt anbraten.
  2. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und in Scheibchen schneiden. Den Knoblauch mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer mischen.
  3. Die Zucchinischeiben lagenweise in eine flache Schüssel geben. Jede Lage mit der Knoblauchmischung bestreichen, mit dem Basilikum bestreuen und mit etwas Balsamico-Essig und Olivenöl beträufeln.
  4. Das Ganze zugedeckt im Kühlschrank etwa 2 Tage durchziehen lassen.

 

Meine Tipps:

• Den Antipasto einige Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Damit sich das Aroma bei Raumtemperatur so richtig gut entfalten kann.

      • Bei der Zucchinischwemme im Garten kann man dieses Antipasto reichhaltig herstellen. In Twist-off-Gläser geben und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich einige Wochen.
      • Farbiger sieht dieses Antipasto aus, wenn man rote und gelbe Paprikaschoten mit verarbeitet.
      • Wer es pikanter mag, schneidet kleine rote Chilischoten in Ringe und verteilt sie auf den Zucchinischeiben

 

Produktbeschreibung:

Antipasto oder Mehrzahl Antipasti sind ideal für einen italienischen Abend mit Freunden, Kleinigkeiten fürs Büffet, Geschenke aus der Küche …. Antipasti sind immer gern gesehen. Und weil sie sich gut vorbereiten lassen, hat man immer ein Mitbringsel, wenn man kurzfristig eingeladen ist oder man kann den Abend mit seinen Freunden entspannt genießen.

Die Zucchinis gehören botanisch gesehen zur Familie der Kürbisgewächse. Die Früchte sind meist dunkel- bis hellgrün, teils gestreift oder auch hell gesprenkelt. Helle Schalenfarben wie gelbe oder cremeweiße Zucchini sind seltener. Die Früchte können sehr groß werden. Jedoch bei einer Größe von etwa 15 bis 20 cm ist das Fruchtfleisch am zartesten. Durch ihren neutralen oder leicht nussigen Geschmack sind Zucchinis in der Küche sehr vielseitig einsetzbar. Ihre Bandbreite reicht von pikant bis hin zu süßen Speisen. Roh werden sie auch gerne als Komponente von Salaten oder als Fingerfood mit Dip gegessen.

 

 

 

 

Rosmarin-Möhrentörtchen mit Ziegenfrischkäse (lacto-vegetarisch)

Rosmarin-Wuerzelstäertchen mat frëschem Geessekéis

tartelettes Gemüse

Zutaten für eine Pieform von 26 cm Ø oder 6 Törtchen:

  • 250 g Blätterteig
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwa 200 g Möhren
  • etwa 150 g Ziegenfrischkäse
  • 4 Esslöffel scharfer Senf
  • 2 Esslöffel Sojasahne
  • 1-2 Esslöffel Rosmarinnadeln
  • Fleur de sel
  • frisch gemahlener bunter Pfeffer
  • 1 Esslöffel Apfeldicksaft
  • 1 Esslöffel Olivenöl

Außerdem:

  • etwas Fett zum Einfetten der Backform(en)

Zubereitung:

  1. Den Blätterteig auf eine bemehlte Arbeitsplatte legen.
  2. Für den Belag, die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden.
  3. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen fein hacken.
  4. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen, danach in sehr dünne runde Scheiben schneiden.
  5. Den Ziegenfrischkäse mit dem Senf und etwas Sojasahne verrühren.
  6. Den Blätterteig ausrollen und in eine gefettete Form legen. Den Rand leicht andrücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  7. Die Ziegenfrischkäsemischung auf den Blätterteigboden streichen und mit den Möhrenscheiben und Zwiebelringen belegen.
  8. Die Rosmarinnadeln abzupfen. Etwa die Hälfte davon auf die Möhren-Zwiebelfüllung streuen.
  9. Die Form auf die unterste Backofenschiene setzen und wähend etwa 20 Minuten bei 180 Grad C backen.
  10. Mit Fleur de sel und frisch gemahlenem buntem Pfeffer bestreuen.
  11. Den Apfeldicksaft mit dem Olivenöl vermischen und die Tarte damit beträufeln. Restliche Rosmarinnadeln darüber streuen und sofort servieren.

      Meine Tipps:

  • In einer großen Pieform gebacken, begleitet von einem leckeren Blattsalat, dient dieses Rezept als Hauptspeise.
  • Wenn man den Teig in kleine Tartelettesförmchen verteilt, sind sie ein gern gesehenes Aperitif-Häppchen.
  • Mag man den Ziegenfrischkäse nicht, kann man diesen problemlos mit normalem Kräuterfrischkäse ersetzen.
  • In unserem Rezept wurde Rosmarin verwendet. Aber je nach Belieben, kann man den Rosmarin durch andere Kräuter ersetzen, z.B. Thymian, Herbes de Provence, Majoran usw.

Produktbeschreibung:
Die rotorange Möhre ist neben der Kartoffel das in Europa am weitesten verbreitete Gemüse. Kein Gemüse bietet mehr Betakarotin wie die Möhren. Damit das allein fettlösliche Vitamin auch aufgenommen werden kann, sollte immer etwas Fetthaltiges dazu gegessen werden. Bundmöhren, bevor sie in den Kühlschrank wandern, von ihrem Grün befreien, das den Möhren sonst die Feuchtigkeit entzieht und sie weicher werden läßt. Das junge Grün von Biomöhren kann problemlos feingehackt mitverwendet werden.

Der Apfeldicksaft, der sirupartige, rostbraune Dicksaft, wird durch Erhitzen aus sieben bis acht Litern Apfelsaft gewonnen. Dabei wird nicht nur der Fruchtzucker konzentriert, sondern auch das typische süßsaure und würzige Apfelaroma. In der Vollwertküche wird der Apfeldicksaft öfters zum Verfeinern von Dressings, Joghurt und Quarkspeisen, als Brotaufstrich oder als Süßungsmittel für Obstkuchen verwendet.

Rosenkohl-Zwiebelkuchen mit Räuchertofu (ovo-lacto-vegetaresch)

Brokelscher-Zwiwwelkuch mat gereechertem Tofu

Brokkoli Quiche

Zutaten für eine Pieform: Für den Teig:

  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 1 Ei
  • 50 g Magerquark

Für die Füllung:

  • etwa 700 g Rosenkohl
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 200 g Räuchertofu
  • 300 g rote Zwiebeln
  • 1/8 l Milch
  • 1/8 l Sahne
  • 3 Eier
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Currypulver
  • Kurkuma
  • Thymian
  • Außerdem: Fett zum Einfetten der Form, resp. der Förmchen

 

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Weizenvollkornmehl, das Olivenöl, das Vollmeersalz, das Ei und den Magerquark zu einem geschmeidigen Teig kneten und während einer halben Stunde kühl stellen.
  2. Für den Belag den Rosenkohl putzen, waschen, die Strünke kreuzweise einschneiden. Etwas Salzwasser erhitzen und den Rosenkohl darin während etwa 10 Minuten garen. Danach abtropfen lassen.
  3. Den Räuchertofu in Streifen schneiden.
  4. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden.
  5. Für den Guss die Milch, die Sahne und die Eier verquirlen. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Muskatnuss, Curry-, Kurkumapulver und Thymian würzen.
  6. Eine Pieform einfetten, den Teig ausrollen, hineingeben, am Rand hochziehen und andrücken.
  7. Den Rosenkohl, den Räuchertofu und die Zwiebelringe vermischen und auf der Pieform verteilen. Die Eiermilch darüber gießen und auf der untersten Backofenschiene während etwa 30 Minuten bei 180 Grad C backen.
  8. Vor dem Anschneiden einige Minuten in der Pieform ruhenlassen.

      Meine Tipps:

  • Diese herzhafte Quiche kann man auch mit anderen Gemüsesorten zubereiten, z.B. Brokkoli, Wirsing, Weißkohl.
  • Mit einer Rohkostbeilage hat man eine nahrhafte Hauptbeilage.
  • Wenn man den Räuchertofu vorher noch knusprig im Olivenöl anbrät, ist der Räuchergeschmack noch intensiver.

Produktbeschreibung:

Rosenkohl oder Brüsseler Kohl ist ein typisches Wintergemüse. Frühsorten können ab September geerntet werden, die Haupterntezeit liegt jedoch im November und Dezember. Er schmeckt leicht nach Kohl; der erste Frost läßt den Zuckeranteil in die Höhe schnellen, wodurch der Rosenkohl im Geschmack noch feiner und süßer wird. Rosenkohl enthält viele Vitamine und Mineralien, hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Folsäure und Vitamin C.

Chicoréesalat spezial (lacto-vegetarisch)

Chicoreesalat

Zutaten für etwa 4 Personen:
Für den Salat:

  • 4 Chicoréekolben
  • je ½ grüne, rote, gelbe Paprikaschote
  • 1 Tomate
  • 1 kleine Zucchini
  • 100 g Trauben
  • etwa 100 g Comté-Käse

Für die Marinade:

  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Esslöffel kaltgepresstes Sonnenblumenöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 3 Esslöffel Sahne
  • etwas Tamari
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Thymian
  • Majoran
  • Senfkörner
  • 2 Esslöffel Hefeflocken

Außerdem:

  • 3 Esslöffel Sonnenblumenkerne
  • einige Stängel frische Petersilie

Zubereitung:

  1. Für die Marinade das Sonnenblumenöl, den Apfelessig, die Sahne, die Gewürze und die Hefeflocken vermischen.
  2. Die Schalotte und die Knoblauchzehen schälen, vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und beides fein würfeln. Beides in die Marinade geben und durchrühren.
  3. Für den Salat die Chicoréekolben putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.
  4. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und würfeln.
  5. Die Tomate waschen, Strunk herausschneiden und in Würfel schneiden.
  6. Die Zucchini, waschen, putzen und ebenfalls würfeln.
  7. Die Trauben waschen, abzupfen, eventuell durchschneiden und entkernen.
  8. Den Käse in Würfel schneiden.
  9. Nun die ganzen Zutaten in die Marindade geben und alles gut vermengen.
  10. Die Sonnenblumenkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten und über den Salat streuen, ebenso die gewaschene und kleingeschnittene Petersilie.
      Meine Tipps:

  • Frisch gewürfelte Äfel oder Birnen schmecken auch sehr lecker in diesem Salat.
  • Für eine vegane Marinade wird die Sahne durch Sojasahne ersetzt und der Käse wird beiseite gelassen.
  • Wem der Chicorée zu bitter ist, sollte vorher den inneren Kern herausschneiden. Ebenfalls mindert etwas Zitronensaft die Auswirkung des Bitterstoffs.

Produktbeschreibung:
Obwohl Chicorée theoretisch rund ums Jahr angebaut werden kann, ist es eher ein Gemüse der kalten Jahreszeit, dann, wenn es wenig Frisches gibt. Man kann ihn daher vor allem von Oktober bis April kaufen. Chicoree zählt zu den kalorien- und fettärmsten Gemüsesorten überhaupt. Dafür ist er jedoch ausgesprochen reich an gesunden Inhaltsstoffen. Erwähnenswert an Chicorée sind die reichlich enthaltenen Bitterstoffe, die eine Wohltat für Magen und Darm sind.