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Basilikumröllchen mit Paprika-Füllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Basilikumsrullen mat Paprika-Fëllung 

Basilikumröllchen mit Paprikafüllung

Zutaten für etwa 6 Personen:

Für den Pfannkuchenteig:

  • 120 g Dinkelmehl (80 %)
  • 150 ml Milch
  • etwa 4 Esslöffel kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Eier
  • Vollmeersalz
  • Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • einige Stängel frischer Basilikum

Für die Bulgur-Füllung:

  • etwa 300 g Tomaten
  • 1 rote Chilischote
  • 2 große Schalotten
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 200 g Bulgur
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • einige Stängel frische Petersilie

Außerdem:

  • etwas Olivenöl zum Einfetten der Auflaufform und zum Bepinseln der Röllchen und der Bulgur-Füllung
  • einige frische, gehackte Kräuer (je nach Wunsch)

Zubereitung:

  1. Für den Pfannkuchenteig das Dinkelmehl mit Milch, Mineralwasser, Olivenöl und den Eiern zusammen vermischen, mit Vollmeersalz, Muskatnuss und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Den Teig etwa 20 Minuten quellen lassen.
  2. Die Basilikumblättchen abzupfen, feucht abwischen, sehr fein hacken und zu dem Teig geben und alles mit dem Schneidstab kurz durchmixen.
  3. In einer flachen Pfanne etwa 4-5 Pfannkuchen backen, diese abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit für die Bulgur-Füllung die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden und fein würfeln.
  5. Die Chilischote waschen, putzen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
  6. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
  7. In einem Topf das Olivenöl erhitzen, die Chilistreifen mit den Schalottenwürfeln bei mittlerer Hitze andünsten. Die Tomaten hinzufügen, das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Aufkochen lassen, bis die Tomaten Saft abgegeben haben.
  8. Den Bulgur und das Lorbeerblatt zugeben, verrühren, kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Zugedeckt während etwa 20 Minuten quellen lassen, danach noch einmal mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  9. Die Paprikaschoten waschen, putzen, entkernen und fein würfeln.
  10. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken. Diese mit den Paprikawürfeln in die Bulgurmischung geben, der man vorher das Lorbeerblatt entnommen hat.
  11. Die zubereiteten Pfannkuchen mit der Bulgurfüllung belegen, fest aufrollen und schräg in etwa 4-5 cm lange Röllchen schneiden.
  12. Eine Auflaufform leicht einfetten und in die eine Hälfte der Form die Röllchen fest nebeneinander hineinsetzen. In die andere Hälfte gibt man die restliche Bulgurfüllung Das Ganze mit etwas Olivenöl bepinseln und im Backofen während etwa 10 Minuten bei 160 Grad C backen.
  13. Zum Servieren jeweils 2-3 Röllchen auf einen flachen Teller geben, daneben einen Servierring mit der Bulgurfüllung füllen, leicht andrücken, den Ring vorsichtig abziehen. Mit etwas frischen Kräutern bestreuen und sofort servieren.

Meine Tipps:

      • Wer es saftiger mag, gibt etwas Tomatensauce in die Auflaufform, ehe man die Röllchen nebeneinander in die Form setzt.
      • Anstelle von Bulgur kann man auch Couscous, Amaranth, Hirse oder Quinoa verwenden. Sich nur an die jeweiligen Garzeiten halten.
    • Dieses Rezept läßt sich hervorragend vorbereiten.

 

Produktbeschreibung:

Bulgur wird hauptsächlich aus Hartweizengrieß hergestellt. Dieser wird zunächst eingeweicht und anschließend dampfgegart. Nach dem Trocknen wird er dann in unterschiedliche Feinheitsgrade gemahlen. Da der Weizengrieß bereits bei der Herstellung gedämpft wird, muss er beim Kochen nur noch kurz in Wasser eingeweicht werden, d.h. Bulgur eignet sich hervorragend für die schnelle Küche. Da das gesamte Korn beim Bulgur geschrotet wird, ist er sehr nährstoffreich. Jedoch, da er wie alle anderen Weizenprodukte auch Gluten enthält, ist er für Personen, die an Zöliakie leiden, nicht geeignet.

 

 

Bulgursalat mit eingelegten Porto-Rosinen (vegan)

Bulgurszalot mat ageweechten Porto-Korinten

Quinoa Fingerfood

Für 4 Portionen:

  • 150 ml roter Portwein
  • 1 Esslöffel Agavensirup
  • 80 g Rosinen
  • 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 150 g Bulgur (grob)
  • 150 g Cocktailtomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • etwa 50 g Pinienkerne
  • etwa 5 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 2 Esslöffel weissen Balsamico-Essig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • knapp 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Prise Zimtpulver
  • Außerdem: 4 Stängel Petersilie
  • 2 Stängel frische Minze
  • evtl. einige Limetten- oder Zitronenschnitze

Zubereitung:

  1. Den Portwein mit dem Agavensirup in einem Topf erhitzen. Die Rosinen in eine Schüssel geben und den erhitzen Portwein über die Rosinen gießen. Zugedeckt einige Stunden (am besten über Nacht) darin ziehen lassen.
  2. In einem Topf ¼ l Wasser mit der gekörnten Gemüsebrühe aufkochen. Den groben Bulgur dazugeben und bei kleiner Hitze etwa 5 Minuten köcheln, anschließend vom Herd nehmen und ausquellen lassen.
  3. Die Tomaten waschen und vierteln.
  4. Die rote Zwiebel abziehen, fein würfeln.
  5. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  6. Den gegarten Bulgur mit einer Gabel auflockern und in eine Schüssel umfüllen.
  7. Die Zwiebelwürfel in etwa 2 Esslöffel Olivenöl glasig dünsten. Mit dem Balsamicoessig ablöschen, etwa 1 Minute kochen lassen.
  8. Die Zwiebeln, mit den Pinienkernen, den Tomaten sowie den eingeweichten Rosinen, dem übrigen Olivenöl und dem Bulgur mischen.
  9. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, dem Zitronensaft und dem Zimtpulver abschmecken.
  10. Die Kräuterblättchen putzen, grob hacken und unter den Salat mischen.
  11. Vor dem Servieren noch evtl. mit einigen Limetten- oder Zitronenschnitzen belegen.

      Meine Tipps:

  • Dieses sättigende Rezept eignet sich sowohl als Fingerfood, in kleine Gläser eingefüllt, sowie als Sommerhauptmahlzeit.
  • Wenn Kinder mitessen, werden die Rosinen in Orangensaft eingeweicht.
  • Hauptbasis ist Bulgur, der aber auch durch z.B. Couscous, Quinoa, Reis, Hirse…, ersetzt werden kann.
  • Es ist ein Rezept, das man gut vorbereiten kann. Desto länger die Zutaten zusammen vermischt sind, desto intensiver ist der Geschmack.

Produktbeschreibung:
Die Rosinen kommen meistens als Backzutat in unserer Küche vor. Jedoch auch in herzhaften Rezepten, wie bei unserem hier, können die Trockentrauben zum Einsatz kommen. Die bis auf 10 % Wasseranteil reduzierte, sonnen- oder heißluftgetrockneten Rosinen fallen dunkler oder heller, größer oder kleiner aus. Nur das Vitamin C leidet beim Trocknen, ansonsten enthalten Rosinen alle guten Traubeninhaltsstoffe in konzentrierter Form. Rosinen werden häufig geschwefelt, um sie haltbarer zu machen. Ein Grund mehr auf Bio-Qualität zu achten!

Rote Bete-Bulgursalat mit Kichererbsen

Rout Rommelszalot mat Bulgur a pois chiches

Bulgursalat

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa 300 g Kichererbsen
  • 1 Kombu-Alge
  • etwa 130 g Bulgur (grob)
  • gut ½ l Wasser
  • ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 250 g Rote Bete (vorgekocht und vakuumverpackt)
  • 4 kleine Schalotten

Für die Marinade:

  • 2 Esslöffel Rotweinessig
  • 1 Esslöffel Sherryessig
  • je 2 Esslöffel Soja- und Sesamöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Ingwerpulver
  • Kurkuma
  • Korianderpulver
  • 3 Esslöffel Sesam
  • 200 g Schafskäse

Außerdem:

  • einige Stängel frischen Koriander

Zubereitung:

  1. Für den Salat die Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und mit frischem Wasser und der Kombu-Alge während etwa 45 Minuten köcheln lassen. Danach ausquellen lassen und das überschüssige Wasser abgießen.
  2. In der Zwischenzeit den Bulgur mit dem Wasser und der gekörnten Gemüsebrühe aufkochen, abschalten und in der heißen Brühe ziehen lassen. Danach, gegebenenfalls abgießen und mit den Kichererbsen vermischen.
  3. Die Rote Bete aus der Packung nehmen, abtropfen lassen, würfeln und ebenfalls unter den Bulgur geben.
  4. Die Schalotten schälen und fein hacken.
  5. Für die Marinade den Rotwein- und Sherryessig mit dem Soja- und Sesamöl, den gehackten Schalotten vermischen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Ingwer-, Kurkuma- und Korianderpulver würzen.
  6. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  7. Den Schafskäse zerbröckeln.
  8. Den Salat auf Tellern anrichten, mit dem Schafskäse belegen.
  9. Die Korianderblättchen abzupfen und fein hacken.
  10. Zum Schluss den Salat mit dem Sesam und dem gehacktem Koriander bestreuen.

      Meine Tipps:

  • Wenn es schneller gehen soll, greift man auf Kichererbsen im Glas zurück. Dadurch entfällt natürlich die Einweich-, Koch- und Ausquellzeit.
  • Anstelle von Bulgur eignet sich auch Couscous oder Hirse in diesem Salat.
  • Veganer verzichten auf den Schafskäse. Alternativen, z.B. einen veganen Hüttenkäse, ist ein Ersatzprodukt oder man verzichtet ganz auf den Käsezusatz.

Produktbeschreibung:
Rote Bete auch noch Rote Beete, Rote Rübe, Rande oder Rahner, ist eine Verwandte der Zuckerrübe und des Mangolds. Vor allem ihr Saft ist eine Art legales Doping, wirkt er doch extrem leistungssteigernd, blutdrucksenkend und stimmungsaufhellend. Und nicht nur als frisch gepresster Saft, sondern auch als Rohkost ist die Rote Bete tatsächlich ein kleines Wunder. Als eine der gesündesten Gemüsesorten ist sie reich an Betanin, Folsäure, Calcium, Magnesium, Vitamin C, A und K und hat einen hohen Nitrat- und Eisengehalt. Vor allem die Blätter der Rübe bündeln die Vitamine in sich. Daher soll man sich in der Saison zur Gewohnheit machen, immer einige frische Blätter in einen Blattsalat zu geben. Die Rote Bete läßt sich leicht lagern und eignet sich daher sehr gut zum Wintergemüse.

Die Kichererbsen haben ein sehr mildes, leicht nussiges Eigenaroma. Sie haben mehr Eiweiß als so manche Fleischsorte und stehen daher öfters auf dem Speiseplan der Vegetarier und Veganer. Auch Figurbewusste sollten ruhig öfters zu Kichererbsen greifen. Die leckere Hülsenfrucht enthält zwar relativ viele Kalorien, macht aber dafür mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt schnell und lange satt. Übrigens: den lustigen Namen verdanken die Kichererbsen übrigens nicht der guten Laune, die man bekommt, wenn man sie isst ;o). Denn das Wort „Kicher“ stammt vom lateinischen Begriff für Erbse: cicer (sprich: kiker). Im Althochdeutschen machte man daraus den Namen „Kihhira“, der heute zu „Kicher“ geworden ist.