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Auberginen-Rouladen mit Tofu-Mozzarella-Füllung (lacto-vegetarisch)

Auberginen-Rouladen mat Tofu-Mozzarella-Fëllung

Auberginenrouladen

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Tomatensoße:

  • 750 g Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence
  • Oregano

Für die Auberginen:

  • etwa 200 g große, längliche Auberginen
  • etwas Vollmeersalz
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • 250 g Räuchertofu
  • 250 g Mozzarella
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence
  • etwa 50 g Parmesan-Käse

 

Zubereitung:

  1. Für die Tomatensauce die Tomaten waschen, kreuzweise einritzen und kurze Zeit in kochendes Wasser legen.
  2. Die Zwiebel schälen und würfeln.
  3. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  4. Die Tomaten häuten, dabei den Stielansatz entfernen und würfeln.
  5. In einem Topf etwa 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin andünsten. Die gewürfelten Tomaten hinzufügen und alles offen einkochen lassen. Danach das Ganze pürieren. Die Sauce mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Herbes de Provence und Oregano würzen.
  6. Die Auberginen waschen, putzen und in gleichmäßige, längliche Scheiben schneiden. Diese nun salzen und einige Minuten Wasser ziehen lassen.
  7. Danach das Wasser von den Auberginenscheiben abtupfen.
  8. Ein Backblech mit Olivenöl gut einfetten, die Auberginenscheiben darauf verteilen, ebenfalls mit Olivenöl beträufeln und während etwa 5-8 Minuten im Backofen garen, bis die Scheiben sich rollen lassen.
  9. In der Zwischenzeit den Räuchertofu und den Mozzarella-Käse abtropfen lassen und anschließend in dünne Scheiben schneiden.
  10. Eine Auflaufform mit etwas Tomatensoße füllen.
  11. Jeweils eine Auberginenscheibe mit einer Scheibe Räuchertofu und einer Scheibe Mozzarella-Käse belegen, etwas salzen und pfeffern. Die Scheiben mit der Füllung aufrollen und nebeneinander in die Auflaufform setzen. Die restliche Tomatensoße um die Rollen herum und etwas darüber verteilen.
  12. Den Parmesankäse fein reiben und die Auberginenrollen damit bestreuen.
  13. Die Auflaufform auf die mittlere Backofenschiene setzen und überbacken.

Meine Tipps:

      • Anstelle von Auberginen kann man auch Zucchini verarbeiten, dann entfällt das Entwässern natürlich.
    • Dieses Gericht kann man sehr gut im Voraus zubereiten, so dass man mit seiner Familie oder seinen Gästen gemütlich zusammen genießen kann.

 

Produktbeschreibung:

Die Aubergine ist ein violetter Riesentropfen von Beerenfrucht eines Nachtschattengewächses, d.h. sie ist verwandt mit der Kartoffel und der Tomate. Es gibt verschiedene Arten, Formen und Farben von Auberginen. Der Form wegen wird die Aubergine auch noch Eierfrucht genannt. Frische Auberginen erkennt man an einer glänzenden, glatten Oberfläche. Der Stil riecht frisch. Drückt man leicht auf die Schale, gibt diese leicht nach. Unreife Früchte dagegen sind hart und geben dem Druck nicht nach. Diese sollte man meiden, da unreife Auberginen Bitterstoffe enthalten. In der Zubereitung ist die Aubergine sehr variabel. Man kann sie braten, grillen, marinieren, backen, dünsten, füllen ….

 

Spargel-Gemüsebrühe mit Vermicelleeinlage (vegan)

Spargelsgeméisbritt mat Vermicelle

Spargelgemüsebrühe

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • Spargelschalen von etwa 1 kg Spargeln
  • Vollmeersalz
  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Schalotten
  • 1-2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • etwa 50 g Vermicelle oder Fadennudeln (ohne Ei)
  • je 2 weiße und 2 grüne geschälte Spargelstangen

Außerdem:

  • einige Stängel frische Petersilie

 

Zubereitung:

  1. Für die Spargelgemüsebrühe die Spargelschalen mit Wasser auffüllen, etwas Vollmeersalz hinzufügen und dieses nun etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  2. Danach abgießen, d.h. die Schalen komplett entfernen.
  3. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
  4. In einem Topf das Rapsöl erhitzen. Die Schalottenwürfel darin andünsten und mit der zubereiteten Spargelbrühe und der gekörnten Gemüsebrühe auffüllen.
  5. Der Vermicelle, resp. Fadennudeln in die Brühe geben.
  6. Ebenso die geschälten Spargelstangen und in feine Ringe geschnittenen Spargeln.
  7. Das Ganze während einigen Minuten köcheln lassen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  8. Die Petersilienstängel waschen, trockenschleudernn und fein hacken.
  9. Vor dem Servieren die zubereitete Brühe in Suppentellern oder -schalen geben und mit der gehackten frischen Petersilie bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Auf diese Weise kann man ganz prima Spargelschalen verwerten, ohne dass sie komplett weggeworfen werden müssen. Denn es ist einfach zu schade, die Schale und die harten Enden in den Misteimer zu geben.
    • In dieser Brühe kann man auch klein geschnittenes, saisonales Gemüse verarbeiten.

 

 

Überbackene Spargelrollen (ovo-lacto-vegetarisch)

Iwwerbake Spargelrullen

Ueberbackene Spargelrollen

Zutaten für etwa 6 Personen:

Für die Pfannkuchen:

  • 250 g Weizen- oder Dinkelmehl
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • 3 Eier
  • knapp 1/4 l Milch
  • 1/8 l kohlensäurehaltiges Mineralwasser

Für die Füllung:

  • 15 mitteldicke Spargelstangen
  • 1/2 l Wasser
  • 1/2 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • etwa 50 g gehackte frische Kräuter
  • 40 g Butter
  • 80 g saure Sahne
  • 2 Knoblauchzehen
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Sauce:

  • 1/8 l Milch
  • 1/8 l Sahne
  • 1/2 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • etwa 3 Esslöffel Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • Fett zum Ausbacken der Pfannkuchen
  • etwa 80 g Comté-Käse
  • 1 Esslöffel Gomasio
  • einige Stängel frische Petersilie

 

Zubereitung:

  1. Für die Pfannkuchen die Zutaten gut verrühren und ausquellen lassen.
  2. In der Zwischenzeit den Spargel waschen, putzen und in reichlich Wasser mit der gekörnten Gemüsebrühe weich kochen.
  3. Danach abgießen, etwas erkalten lassen und etwa 3 Stangen Spargel in feine Ringe schneiden.
  4. Aus dem Pfannkuchenteig nacheinander dünne Pfannkuchen backen.
  5. Für die Füllung, den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  6. Die frischen Kräuter waschen, trocknen und ebenfalls fein hacken.
  7. Nun die frischen gehackten Kräutern mit dem gehackten Knoblauch, der Butter und der sauren Sahne unter die kleingeschnittenen Spargelringe mischen. Kräftig mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  8. Die Pfannkuchen mit dieser Füllung bestreichen, je 2 Spargelstangen darauflegen und aufrollen.
  9. Eine Auflaufform leicht einfetten und die Spargelrollen dicht nebeneinander hineinlegen.
  10. Für die Sauce die Milch mit der Sahne und der gekörnten Gemüsebrühe während etwa 2 Minuten köcheln lassen, den Weißwein dazugießen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Diese nun über die Spargelrollen gießen und mit dem geriebenem Comté-Käse und Gomasio bestreuen.
  11. Den Auflauf auf der mittleren Backofenschiene überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.
  12. Die Petersilie fein hacken
  13. Zum Servieren eine Spargelrolle auf einen flachen Teller geben, mit etwas Sauce beträufeln und mit gehackter Petersilie bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Je nach Saison kann man diese Pfannkuchen auch mit anderem Gemüse füllen, z.B. Schwarzwurzeln oder Lauchstangen
      • Wer dieses Rezept vegan zubereiten möchte, verarbeitet statt Milch Hafer- oder Mandelmilch, anstelle der Sahne Sojasahne und anstelle des Comté-Käse einen veganen Käse. Die Eier im Pfannkuchen ersetzt man z.B. durch eine Mischung aus Sojamehl und Wasser.
    • Wenn Kinder mitessen, ersetzt man den Weißwein durch einen Schuss Apfel- oder Weißweinessig.

 

Produktbeschreibung:

Der Spargel ist ein sogenannter Alleskönner bei Problemen wie Verstopfung, Gallen- und Leberleiden, Diabetes und Blasenproblemen – kurzum: Spargel ist ein sehr gesundes Gemüse.  Es gibt eine unendliche Vielzahl von den verschiedensten Zubereitungsmethoden für den Spargel. Man kann ihn roh oder leicht gedämpft, warm oder kalt, püriert als Suppe oder in Stangenform, wie z.B. hier in unserem Rezept, servieren.

 

Avocado-Bruschetta mit grünem Spargel (vegan)

Avocado-Bruschetta mat gréngem Spargel

Avocado Spargel Bruschetta

Zutaten für etwa 12 Stück:

  • etwa 12 Stängel grüner Spargel
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 1 reife Avocado
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • etwa 4-5 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Baguette-Brot
  • etwa 3-4 Radieschen

 

Zubereitung:

  1. Für den Avocado-Spargelbelag den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und etwa 5 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Anschließend kalt abschrecken.
  2. Die Avocado schälen, halbieren, den Kern entfernen und mit dem Zitronensaft und 1 Esslöffel  Olivenöl zu einer feinen Crème mixen.
  3. Den abgekühlten Spargel klein würfeln.
  4. Nun den kleingewürfelten grünen Spargel mit der Avocadocrème vermischen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. Die Baguette in schiefe Scheiben schneiden. Auf einen Backofengrill legen und mit dem restlichem Olivenöl bestreichen. Danach im vorgeheizten Backofen knusprig rösten.
  6. Die Radieschen putzen, waschen und in feine Streifen schneiden.
  7. Die Spargel-Avocadomischung auf die gerösteten Brotscheiben verteilen und mit den Radieschenstreifen bestreut servieren.

 

Meine Tipps:

      • Außerhalb der Spargelsaison kann man diesen Belag nur mit Avocados zubereiten.
    • Damit die Avocadocrème ihre Farbe behält, verarbeitet man sofort die Avocado vor dem Servieren oder man wirft den Avocadokern nicht weg. Man legt ihn in die zubereitete Avocadocrème. Diese dann bis zum Verarbeiten kühl stellen.

 

 

Produktbeschreibung:

Die Avocado, Alligatorbirne, Butterfrucht ist eine wahre Delikatesse. Die Avocados enthalten zwar viel Fett, aber es ist ein sehr gesundes Fett, da es reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthält, d.h. das Avocado-Fett kann sehr gut den Cholesterinspiegel regulieren. Im Handel erhält man meistens die „Fuerte“-Avocado mit einem mildem Geschmack und einer fast glatten, grünen Schale. Oder die „Hass“-Avocado, mit einem delikaten würzigem Geschmack, die sich durch eine stark genoppte Schale auszeichnet.

 

 

Spargelreis mit Orangenfilets (lacto-vegetarisch)

Spargelräis mat Orangesträifen

Spargelreis mit Orange

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für den Reis:

  • 200 g grüner Spargel
  • etwa 3/4 l Gemüsebrühe
  • 1 kleine Zucchini
  • 150 g Cocktailtomaten
  • 125 g Langkornreis
  • 150 g roter Camargue-Reis
  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 1/8 l Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Messerspitze Piment d’Espelette
  • 40 g Parmesan
  • 1 Orangen

 

Zubereitung:

  1. Den grünen Spargel waschen, putzen und die Spargelspitzen abschneiden. Den restlichen Spargel fein würfeln. Beides in der Gemüsebrühe kurz blanchieren, herausnehmen und abkühlen lassen. Die Gemüsebrühe beiseite stellen.
  2. Die Zucchini waschen, putzen und fein würfeln.
  3. Die Cocktailtomaten waschen und vierteln.
  4. Für den Reis, die beiden Reissorten 3 Schalotten und 2 Knoblauchzehen schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und danach die Schalotten und Knoblauchzehen fein hacken.
  5. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die feingehackten Schalotten mit dem Knoblauch darin glasig dünsten.
  6. Die beiden Reissorten zugeben, und kurz mitdünsten. Mit dem Weißwein ablöschen.
  7. Den Spargelfond unter ständigem Rühren nach und nach zum Reis geben.
  8. Die blanchierten Spargelwürfel, die kleingewürfelte Zucchini und die geviertelten Cocktailtomaten zum Reis geben.
  9. Den Reis mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken.
  10. Den geriebenen Parmesan unterrühren.
  11. Die Orange filetieren.
  12. Zum Servieren den Reis in einen tiefen Teller geben und mit den Spargelspitzen und den Orangenfilets garnieren.

 

Meine Tipps:

      • Zum Filetieren soll man die Orange so dick schälen, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Die Fruchtfilets zwischen den Trennhäuten mit einem sehr scharfem, spitzem und länglichem Messer herausschneiden.
      • Anstelle von nur grünem Spargel, kann man dieses Gericht auch mit anderen Spargelsorten zubereiten.
        • Wenn Kinder mitessen, ersetzt man den Weißwein durch etwas mehr Gemüsebrühe und einem Esslöffel Weißwein- oder Apfelessig.

 

 

Produktbeschreibung:

Piment d’Espelette ist eine feine franzöische Chili-Spezialität vom Rande der Pyrenäen. Er schmeckt etwas milder als Cayennepfeffer, aber fruchtiger und aromatischer mit einem leichten Raucharoma.

 

 

Erbsen-Spargel-Tagliatelle mit Riccotta und Minze

Ierdsen-Spargel-Tagliatelle mat Riccotta a Peffermanz

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 4 l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 250 g Tagliatelle-Nudeln
  • 3-4 Lorbeerblätter
  • 200 g frische oder Tiefkühl Erbsen
  • 250 g grüne Spargeln
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 125 g Ricotta
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 80 g Pecorino-Käse

Außerdem:

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • eine Prise bunten Pfeffer
  • 1 Handvoll frische Minzblättchen

Zubereitung:

  1. Für die Tagliatelle-Nudeln in einem hohen Topf das Wasser mit der gekörnten Gemüsebrühe und den Lorbeerblättern zum Kochen bringen. Die Tagliatelle-Nudeln hineingeben und al dente kochen.
  2. In der Zwischenzeit das Gemüse
  3. Dafür die Erbsen aus der Schale pellen oder die Tiefkühlerbsen in einen Sieb geben.
  4. Die grünen Spargeln waschen, putzen und in Scheibchen schneiden.
  5. Die rote Zwiebel abziehen und in feine Streifen schneiden.
  6. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und in feine Scheibchen schneiden.
  7. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Zwiebelstreifen hineingeben, etwas andünsten lassen. Die Knoblauchscheibchen hinzugeben und kurz mit anbraten.
  8. Danach die Spargelscheiben hinzugeben und einige Minuten danach die Erbsen. Alles zusammen langsam köcheln lassen.
  9. Sobald die Nudeln al dente sind, abtropfen lassen und zusammen mit einigen Esslöffeln des Kochwassers in die Pfanne zu der Erbsen-Spargelmischung geben.
  10. Zum Servieren die Nudelmischung in tiefe Teller geben und mit zerkleinertem Ricotta belegen.
  11. Den Pecorino in dünne Scheiben schneiden und auf die Nudelmischung legen.
  12. Diese noch mit dem Olivenöl beträufeln, mit etwas frisch gemahlenem buntem Pfeffer bestreuen.
  13. Vor dem Servieren noch mit den Minzeblättchen bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Natürlich kann man auch eine andere Nudelsorte verwenden ;o)
      • Ersetze die Spargeln im Rezept durch Zucchinis … schmeckt auch sehr lecker :o)
      • Wer Nüsse mag, kann auch gehackte Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und über das fertige Nudelgericht streuen.
    • Ein Vegan-Rezept erhält man, wenn man Nudeln ohne Ei verwendet, den Ricotta-Käse durch Soyananda ersetzt und den Pecorino-Käse beiseite läßt.

 

Produktbeschreibung:

Die kleine Erbse ist eine pflanzliche Protein-, Mineral- und Vitaminbombe mit eine dezenter Süße. Ursprünglich stammen Erbsen aus dem Nahen Osten. Inzwischen gibt es ungefähr 250 Sorten von Erbsen, wo bei uns die Mark-, Pahl- und Zuckererbsen am bekanntesten sind. Sowohl als frisches Produkt als auch im getrockneten, eingelegten oder gefrostetem Zustand sind die Hülsenfrüchte vielseitig verwendbar. Die Erbsen sind sehr nitratarm, da sie wegen

Rote Buchweizensuppe (vegan)

Roud Wëllkar- oder Hedekarzopp

Buchweizensuppe

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 2 große rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 3 Knollen Rote Bete (vakuumverpackt)
  • 20 g Alsan oder Pflanzenmargarine
  • 70 g Buchweizen
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • 4 Tomaten
  • 70 g Tomatenmark
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa 1 Esslöffel Shoyu

Außerdem:

  • einige Liebstöckelblätter

 

Zubereitung:

  1. Für die Suppe, die roten Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und danach die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln.
  2. Die rote Paprikaschoten waschen, putzen, entkernen und ebenfalls würfeln.
  3. Die rote Bete-Knollen aus der Packung nehmen, abtropfen lassen und würfeln.
  4. In einem hohen Topf den Alsan erhitzen und den Buchweizen darin etwa 2 Minuten rösten.
  5. Die Gemüsebrühe zugießen, die Zwiebel-, Knoblauch- und Paprika- Rote Betewürfel untermischen, etwas salzen und während 10 Minuten bei milder Hitze kochen lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, einritzen und kurz in heißes Wasser tauchen. Die Stielansätze entfernen und häuten.
  7. Die Tomaten vierteln und mit dem Tomatenmark unter die Buchweizenmasse rühren, noch etwa 5 Minuten köcheln lassen und das Ganze mit dem Stabmixer pürieren.
  8. Danach vom Herd nehmen und die Suppe pikant mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Shoyu abschmecken.
  9. Die Liebstöckelblätter feucht abwischen, evtl. hacken und über die Suppe geben.

 

Meine Tipps:

      • Notfalls, wenn es schnell gehen muß, kann man auch anstelle der frischen Tomaten, auf Tomatenstückchen in der Dose oder Glas zurückgreifen.
      • Liebstöckelblätter lassen sich natürlich auch durch andere Kräuter ersetzen. Jedoch passt der kräftig schmeckende Liebstöckel hervorragend zu dem Buchweizen – also das ist so meine persönliche Meinung ;o).
      • Buchweizen (luxemburgisch: Wëll- oder Heedekuar) ist geschmacklich gesehen, entweder sehr beliebt oder man verweigert ihn. In diesem Fall kann man auch, die geschmacklich neutralere, Hirse im Alsan anrösten.
    • Dieses Rezept ist für Leute mit einer Glutenallergie geeignet. Allerdings muss man den Shoyu durch Tamari ersetzen, da im Shoyu Weizen mit verarbeitet wird.

 

Produktbeschreibung:

Buchweizen (Heide-, Pater-, Tartaren- oder Taterkorn) ist eine bucheckerförmige Frucht. Die Blätter und Blüten enthalten hohe Mengen an Rutin, das bei Venenschwäche und auch bei der Arteriosklerose vorbeugen soll. Er hat einen sehr kräftigen und bitteren Geschmack und ist daher nicht Jedermanns Sache. Aber die Früchte sind glutenfrei und spielen daher eine wichtige Rolle bei der Zöliakie-Ernährung.

Rote Bete oder Rannen, Rahnen, Salatrüben… genannt ist eigentlich eine rote Rübe. Weniger bekannt ist, dass die Blätter auch wie Spinat zubereitet werden können. Die Rote Bete ist in vielerlei Hinsicht ein fast unbezahlbares gesundes Lebensmittel. Sie lässt sich leicht kultivieren, erhebt keine besonderen Ansprüche an den Boden und kann völlig problemlos über die Wintermonate hinweg gelagert werden.

Gewürz-Seitan mit Rotkohlbeilage (vegan)

Gewürz-Seitan mat roudem Kabes

Gewürzsaitan mir Rotkohl

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Rotkohlbeilage:

  • ein kleiner Rotkohlkopf
  • 1 Apfel
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Lorbeerblätter
  • etwas Vollmeersalz

Für den Seitan:

  • etwa 500 g Seitan
  • 3 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • Sesamöl
  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • 1-2 Esslöffel dunklen Balsamicoessig
  • 1 Esslöffel Shoyu
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Für die Rotkohlbeilage den Rotkohl putzen, waschen, vierteln und in Streifen schneiden.
  2. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
  3. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Apfelspalten darin kurz anbraten.
  4. Den zerkleinerten Rotkohl mit dem Apfelessig, den Lorbeerblättern und dem Vollmeersalz hinzugeben und bei geschlossenem Deckel etwa 25-30 Minuten köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit für den Seitan die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen. Die Schalotten würfeln, den Knoblauch in feine Streifen schneiden.
  6. Nun beides mit dem Seitan im Sesamöl anbraten.
  7. Danach mit etwas Gemüsebrühe und Balsamicoessig und Shoyu ablöschen und weitere 3-5 Minuten köcheln lassen.
  8. Zum Schluss mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer auf den Tellern anrichten und mit der Rotkohlbeilage servieren.

 

Meine Tipps:

      • Wer den Seitan nicht so mag, ersetzt diesen durch Räuchertofu.
      • Dieses herzhafte Gericht kommt immer sehr gut bei Fleischessern an ;o).
    • Anstelle von Rotkohl kann man auch eine andere Kohlsorte verwenden.

 

Produktbeschreibung:

Der Seitan ist ein Produkt aus Weizeneiweiß mit fleischähnlicher Konsistenz. Er wurde vor langer Zeit von buddhistischen Mönchen in China entwickelt. Er enthält viel Eiweiß und kaum Fett. Er läßt sich auf die verschiedensten Arten verarbeiten, z.B. als Schnitzel, Braten oder Wurst und ist daher seit Jahren, ein fester Bestandteil in der veganen und vegetarischen Küche. Jedoch ist Seitan für Menschen, die unter Zöliakie leiden nicht zu empfehlen, da Seitan das Klebereiweiß aus dem Getreide enthält.

Der Rotkohl oder Blaukraut ist rundum ein leckeres und gesundes Gemüse. Er ist im Herbst und Winter von unseren Tellern nicht wegzudenken. Er enthält Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe sowie Senföle, die das Immunsystem stärken. Er enthält darüber hinaus sekundäre Pflanzenstoffe, die Anthocyane, die für die rote Färbung verantwortlich sind. In der Küchenpraxis heisst es, wenn man einen Schuss Essig oder Zitronensaft hinzufügt wird der Rotkohl kräftig rot, setzt man dagegen eine Prise Natron zu, so wird das Gemüse violettblau. Rotkohl läßt sich auf verschiedenste Art zubereiten, z.B. als Beilage, als Rohkost oder als Kohlrouladen.

Exotische Herbstgemüsesuppe mit Kokosmilch (vegan)

Exotesch Hierschtgeméiszopp mat Kokosmëllech

exotische Herbstgemüsesuppe

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Stange Lauch
  • etwa 4 Möhren
  • 1 kleine Sellerieknolle
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • etwa 30 g Kokosfett
  • 1 Esslöffel Currypulver
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Für die exotische Herbstsuppe die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  2. Den Knoblauch ebenfalls schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  3. Den Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden.
  4. Die Möhren putzen, mit der Gemüsebürste abschrubben und in Ringe oder Würfel schneiden.
  5. Den Sellerie putzen, schälen und würfeln.
  6. Den Ingwer schälen und fein würfeln.
  7. In einem Topf das Kokosfett erhitzen. Die kleingeschnittenen Zwiebeln, mit dem Knoblauch und dem Ingwer darin bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten dünsten. Das Ganze mit Curry bestäuben.
  8. Die Gemüsebrühe und die Kokosmilch dazugießen und aufkochen lassen.
  9. Den zubereiteten Lauch, Möhren, und den Sellerie zugeben und bei milder Hitze abgedeckt währen etwa 20 Minuten  kochen lassen.
  10. Zum Schluss mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.

 

Meine Tipps:

      • In der Saison schmeckt gewürfelter Kürbis auch sehr lecker in dieser Suppe.
      • Wer es schärfer mag, kann noch etwas klein geschnittene Chilischoten in die Suppe geben.
    • Für mehr Asiageschmack verarbeitet man Zitronengras in der Suppe.

 

Produktbeschreibung:

Die Kokosmilch ist nicht nur köstlich, sondern ist auch noch gesund. Und dies dank ihres hohen Anteils an mittelkettigen Fettsäuren, die vom Körper als schneller Energielieferant genutzt werden. Kokosmilch ist das Fruchtfleisch der Kokosnuss, das zusammen mit etwas warmem Wasser in den Mixer gegeben wird und nach dem mixen wird diese Mischung ausgepresst. Wie bei nahezu allen Lebensmitteln, gibt es auch bei Kokosmilch gravierende Qualitätsunterschiede. Auf jeden Fall auf Bio-Qualität achten! Nicht nur, dass diese ohne Chemikalien kultiviert wird, also keine Konservierungs- und Verdickungsmittel enthält, dafür aber einen höheren Kokosanteil, ist also dickflüssiger und daher ergiebiger.

 

Kichererbsensalat mit Zucchini und Fenchel (vegan)

Kicherierdsenzalot mat Gourgette a Fenchel

Kichererbsensalat

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g Kichererbsen
  • 1 Kombualge
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 mittelgroße Zucchini

Für die Marinade:

  • 1 Zitrone
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln oder 2 feine Lauchstangen
  • 2 Esslöffel Weißweinessig
  • 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • je 1 Esslöffel Distel-, Sonnenblumen- und Nussöl
  • 4 Esslöffel Sojasahne
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Korianderpulver
  • Ingwerpulver
  • Kreuzkümmelpulver

Zubereitung:

  1. Für den Salat, die Kichererbsen über Nacht einweichen. Am nächsten Tag, das Einweichwasser abgießen und mit frischem Wasser auffüllen, bis die Kichererbsen bedeckt sind.
  2. Eine Kombualge hinzugeben und die Kichererbsen während etwa 40 bis 50 Minuten weich kochen.
  3. Für die Marinade die Zitrone waschen und auspressen.
  4. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  5. Die Frühlingszwiebeln resp. Lauch waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
  6. Danach den Zitronensaft mit dem Weißweinessig, dem mittelscharfem Senf, dem feingehacktem Knoblauch, dem Distel-, Sonnenblumen- und Nussöl und der Sojasahne vermischen. Zum Schluss mit dem Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Koriander-, Ingwer- und Kreuzkümmelpulver würzen.
  7. Die abgetropften weichgekochten Kichererbsen in die Marinade geben. Alles gut vermischen.
  8. Die Fenchelknolle waschen, putzen, Keim entfernen und in feine Streifen schneiden.
  9. Die Zucchini waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden.
  10. Beides unter die marinierten Kichererbsen mischen und bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.

 

Meine Tipps:

      • Wenn man die Marinade mit geröstetem Nussöl zubereitet, bekommt diese noch einen intensiveren Geschmack….ganz nach Wunsch ;o)
      • Wie bei so vielen Hülsenfruchtgerichten schmeckt dieser Salat am nächsten Tag noch besser. Daher kann man ruhig eine doppelte Portion zubereiten ;o). Er eignet sich herrlich als Sommersalat in der Grillsaison oder auf einem Buffet.
    • Anstelle vom Fenchel oder Zucchini, kann man natürlich auch andere Saisongemüse in diesen Salat schnippeln.

 

Produktbeschreibung:

Die Kichererbsen haben im Mittelmeerraum eine lange Tradition, doch heute sind die eifrigsten Kichererbsenesser die Inder. Gekocht, geröstet, gebraten, gekeimt und gemahlen, in allen erdenklichen Gerichten und zu jeder Tages- und Mahlzeit erfüllen sie ihre wichtige Funktion als Eiweisslieferanten. Schon allein aus diesem wichtigem Grund sollen wir als Veganer und Vegetarier regelmäßig zu Hülsenfrüchten, in diesem Fall die Kichererbsen, zurückgreifen.