Schlagwort-Archiv: Hauptspeise

Gemüsequiche mit Räuchertofu (ovo-lacto-vegetarisch)

Geméisquiche at gereechertem Tofu

Zutaten für eine Pie-Form von etwa 28 cm Ø

(Vorspeise: etwa 12 Portionen als Hauptspeise: etwa 8 Portionen)

Für den Teig:

  • 250 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 125 g Butter
  • 2 Esslöffel Joghurt
  • Vollmeersalz

Für den Belag:

  • etwa 300 g Möhren
  • 1 Lauchstange
  • 1 Bund frische Petersilie
  • 200 g Räuchertofu
  • 3 Eier
  • 150 g Sahne
  • 50 g Blauschimmelkäse
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • etwas Fett zum Einfetten der Pie-Form

 

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Weizen- oder Dinkelvollkornmehl mit Butter, Joghurt und Vollmeersalz rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Die Pie-Form einfetten und den Teig darin verteilen, dabei einen Rand formen. Den Teig kalt stellen.
  3. Für den Belag die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und grob raspeln.
  4. Den Lauch putzen, gründlich abspülen und in feine Ringe schneiden.
  5. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken.
  6. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden.
  7. Das Gemüse mit der Petersilie und dem Räuchertofu in einer Schüssel mischen.
  8. Die Eier trennen.
  9. Das Eigelb mit der Sahne und dem Blauschimmelkäse verquirlen und unter die Gemüsemasse mischen. Alles mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  10. Das Eiweiß sehr steif schlagen und vorsichtig unter die Gemüsemasse geben. Diese auf dem Teig in der Form verteilen.
  11. Die Quiche in die Backofenmitte schieben und bei 180 Grad C etwa 20-25 Minuten backen.

 

Meine Tipps:

      • Wer den Blauschimmelkäse nicht mag, ersetzt ihn durch einen herzhaften Reibekäse, z.B. Comté-Käse.
      • Mit einer Rohkostbeilage ergibt diese Gemüsequiche im Sommer ein leichtes Hauptgericht.
    • Für dieses Rezept habe ich typisches Wintergemüse verarbeitet. Aber natürlich kann man auch anderes Gemüse, je nach Saison, verwenden.

 

Produktbeschreibung:

Der Räuchertofu ist Naturtofu der über Buchenholzreiberauch getrocknet wird. Dadurch bekommt er seinen typischen Räuchergeschmack und ist vielseitig verwendbar. Einfach kalt zur Brotzeit oder in Salaten. Angebraten hervorragend zu Gemüsegerichten, Reis, Kartoffeln oder Nudeln. Durch den typischen Räuchergeschmack bekommt man, mit Räuchertofu zubereitete Menüs, villeicht Fleischesser auf den vegetarischen Geschmack ;o)

 

 

Armande’s Spinatrollen mit Käsefüllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Dem Armande seng Spinatrullen mat Kéisfëllung

Spinatrollen

Zutaten für etwa 6 Personen:

Für die Pfannkuchen:

  • 50 g Butter
  • 100 g Weizenmehl (80 %)
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 2 Eier
  • etwa 1/4 l Milch
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Füllung:

  • 4 Knoblauchzehen
  • gut 500 g Spinat
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 100 g Parmesan-Käse
  • 200 g Ricotta-Käse
  • 100 g Feta-Käse
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss

Außerdem:

  • Fett zum Ausbacken der Pfannkuchen
  • Fett zum Einfetten der Auflaufform

 

  1. Für den Pfannkuchenteig, die Butter in einer Kasserolle zerlassen.
  2. Mit dem Weizenmehl, dem Vollmeersalz, den Eiern, der zerlassenen Butter und der Milch einen glatten Pfannkuchenteig herstellen. Den Teig zugedeckt etwa 30 Minuten ausquellen lassen.
  3. In der Zwischenzeit für die Füllung den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  4. Den Spinat waschen und verlesen.
  5. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Spinat mit dem fein gehacktem Knoblauch zugedeckt zusammenfallen lassen. Danach in einem Sieb gut abtropfen lassen und hacken.
  6. Den Parmesan-Käse fein reiben, den Feta-Käse zerbröckeln.
  7. Den Ricotta-Käse mit der Hälfte des Parmesan und dem Feta-Käse unter den Spinat mischen. Die Masse kräftig mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.
  8. Aus dem Pfannkuchenteig jetzt dünne Pfannkuchen backen.
  9. Die Spinatfüllung auf den Pfannkuchen verteilen und fest aufrollen. Danach werden sie schräg in große Stücke geschnitten.
  10. Eine Auflaufform einfetten, die Spinatrollen nebeneinander in die Form setzen, mit etwas Parmesan-Käse bestreuen und bei 180 Grad C in die Backofenmitte setzen.

 

Meine Tipps:

      • Am besten ist es, die Pfannkuchen erst kurz vor dem Servieren zu füllen und gratinieren.
      • Natürlich kann man anstelle von Spinat auch anderes Gemüse verwenden.
    • Dieses Gericht ist das Lieblingsgericht meiner Schwester Armande, wenn die beiden Familien-Vegetarierinnen Corinne und Lydie zu Besuch kommen ;o).

 

 

Produktbeschreibung:

Der Spinat ist ein populäres Sommer- oder Wintergemüse. Der Sommerspinat ist heller im Grün und zarter im Blatt, Stiel und Geschmack als der Winterspinat, der in jeder Hinsicht kräftiger ist. Er läßt sich sehr vielseitig zubereiten.

 

Auberginen-Rouladen mit Tofu-Mozzarella-Füllung (lacto-vegetarisch)

Auberginen-Rouladen mat Tofu-Mozzarella-Fëllung

Auberginenrouladen

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Tomatensoße:

  • 750 g Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence
  • Oregano

Für die Auberginen:

  • etwa 200 g große, längliche Auberginen
  • etwas Vollmeersalz
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • 250 g Räuchertofu
  • 250 g Mozzarella
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence
  • etwa 50 g Parmesan-Käse

 

Zubereitung:

  1. Für die Tomatensauce die Tomaten waschen, kreuzweise einritzen und kurze Zeit in kochendes Wasser legen.
  2. Die Zwiebel schälen und würfeln.
  3. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  4. Die Tomaten häuten, dabei den Stielansatz entfernen und würfeln.
  5. In einem Topf etwa 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin andünsten. Die gewürfelten Tomaten hinzufügen und alles offen einkochen lassen. Danach das Ganze pürieren. Die Sauce mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Herbes de Provence und Oregano würzen.
  6. Die Auberginen waschen, putzen und in gleichmäßige, längliche Scheiben schneiden. Diese nun salzen und einige Minuten Wasser ziehen lassen.
  7. Danach das Wasser von den Auberginenscheiben abtupfen.
  8. Ein Backblech mit Olivenöl gut einfetten, die Auberginenscheiben darauf verteilen, ebenfalls mit Olivenöl beträufeln und während etwa 5-8 Minuten im Backofen garen, bis die Scheiben sich rollen lassen.
  9. In der Zwischenzeit den Räuchertofu und den Mozzarella-Käse abtropfen lassen und anschließend in dünne Scheiben schneiden.
  10. Eine Auflaufform mit etwas Tomatensoße füllen.
  11. Jeweils eine Auberginenscheibe mit einer Scheibe Räuchertofu und einer Scheibe Mozzarella-Käse belegen, etwas salzen und pfeffern. Die Scheiben mit der Füllung aufrollen und nebeneinander in die Auflaufform setzen. Die restliche Tomatensoße um die Rollen herum und etwas darüber verteilen.
  12. Den Parmesankäse fein reiben und die Auberginenrollen damit bestreuen.
  13. Die Auflaufform auf die mittlere Backofenschiene setzen und überbacken.

Meine Tipps:

      • Anstelle von Auberginen kann man auch Zucchini verarbeiten, dann entfällt das Entwässern natürlich.
    • Dieses Gericht kann man sehr gut im Voraus zubereiten, so dass man mit seiner Familie oder seinen Gästen gemütlich zusammen genießen kann.

 

Produktbeschreibung:

Die Aubergine ist ein violetter Riesentropfen von Beerenfrucht eines Nachtschattengewächses, d.h. sie ist verwandt mit der Kartoffel und der Tomate. Es gibt verschiedene Arten, Formen und Farben von Auberginen. Der Form wegen wird die Aubergine auch noch Eierfrucht genannt. Frische Auberginen erkennt man an einer glänzenden, glatten Oberfläche. Der Stil riecht frisch. Drückt man leicht auf die Schale, gibt diese leicht nach. Unreife Früchte dagegen sind hart und geben dem Druck nicht nach. Diese sollte man meiden, da unreife Auberginen Bitterstoffe enthalten. In der Zubereitung ist die Aubergine sehr variabel. Man kann sie braten, grillen, marinieren, backen, dünsten, füllen ….

 

Süsskartoffel-Rosenkohlpfanne in Kokosmilch (vegan)

Séissgromperen-Brokkelcherspan an Kokosmëllech

Süsskartoffel-Rosekohlpfanne

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 mittelgroßes Stück Ingwer
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Rosenkohl
  • 400 g Süßkartoffeln
  • 20 g Alsan
  • 2 Teelöffel Currypulver
  • 1/4 l Kokosmilch
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Zitronensaft

Außerdem:

  • einige Späne frische Kokosnuss

 

Zubereitung:

  1. Für die Süsskartoffel-Rosenkohlpfanne den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebeln mit dem Knoblauch fein hacken.
  3. Den Rosenkohl waschen, putzen und halbieren, evtl. vierteln.
  4. Die Süßkartoffeln schälen und in große Stücke schneiden.
  5. Den Alsan erhitzen, den Ingwer, die Zwiebeln und den Knoblauch darin andünsten, die Kokosmilch und die Gemüsebrühe zufügen, den Rosenkohl und die Süßkartoffeln darin zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen.
  6. Die Süßkartoffel-Rosenkohlpfanne mit Kräutersalz und etwas Zitronensaft abschmecken.
  7. Vor dem Servieren die Kokosnussspäne über die Gemüsepfanne geben.

 

Meine Tipps:

    • Lecker schmeckt diese Pfanne auch mit Kartoffeln anstelle von Süßkartoffeln oder man ersetzt den Rosenkohl durch Blumenkohl.

 

Produktbeschreibung:

Die Kokosnuss ist überaus gesund. Sie ist die Frucht der Kokospalme, eine harte Schale aber köstlicher Kern. Beim Einkauf soll man sich auf den Schütteltest verlassen, denn gluckert es dabei hörbar, kann man davon ausgehen, dass die Kokosnuss frisch ist. Denn je frischer sie ist, desto mehr Kokoswasser enthält sie.

Süßkartoffeln, gelegentlich auch Batate genannt, sind eigentlich keine Kartoffeln. Sie sind zwar Knollen die in der Erde wachsen, jedoch ist dies die einzige Gemeinsamkeit die sie mit den Erdäpfeln haben. Diese gehören nämlich zu den Nachtschattengewächse, während die Süßkartoffeln ein Windengewächs sind, d.h. sie gehören zu einer anderen botanischen Familie. Die Süßkartoffeln sind prall gefüllte Vitalstoff-Pakete, denn sie enthalten viele Nähr- und Vitalstoffe, Mineralstoffe und Vitamine.

 

 

 

Zitronen-Couscous mit Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout (vegan)

Zitrounen-Couscous mat Kolrabi-Kicherierdsen-Ragout

Zitronencouscous

Zutaten für 4 Personen:

Für das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout:

  • 200 g Kichererbsen
  • 1 Kombualge
  • 1/4 Teelöffel Safranfäden
  • 2 Kohlrabiknollen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 1/2 l Gemüsebrühe
  • Thymian
  • Ingwerpulver
  • Kurkumapulver
  • Currypulver
  • 1 Esslöffel Tamari

Für den Zitronen-Couscous:

  • 200 g Couscous
  • gut 1/4 l Wasser
  • 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Zitrone
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout, die Kichererbsen über Nacht in viel kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag, das Einweichwasser abgießen und mit so viel frischem Wasser auffüllen, bis die Kichererbsen bedeckt sind.
  2. Eine Kombualge und einige Safranfäden hinzugeben und die Kichererbsen während etwa 50 Minuten weich kochen.
  3. In der Zwischenzeit die Kohlrabiknollen waschen, putzen, schälen und in fingerdicke Stifte schneiden.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  5. In einem Topf den Knoblauch im Olivenöl andünsten. Die Kohlrabi beifügen und kurz mitbraten. Die gekochten Kichererbsen mit der Gemüsebrühe hinzufügen und mit Thymian, Ingwer-, Kurkuma-, Currypulver und Tamari würzen. Das Ganze zugedeckt köcheln lassen, bis die Kohlrabistifte gar sind.
  6. Für den Couscous das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe hinzugeben.
  7. Die Zitrone heiß abwaschen, halbieren und in feine Schnitze schneiden.
  8. Den Topf vom Herd nehmen, den Couscous langsam einrühren. Die Zitronenschnitze dazugeben und zugedeckt etwa 15 Minuten quellen lassen.
  9. Mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen, mit Olivenöl auflockern und auf den Tellern verteilen. Das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout um den Couscous legen und sofort servieren.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle des Couscous, kann man auch Bulgur, Amaranth, Quinoa verwenden. Nur auf die Garzeiten aufpassen!
      • Wenn es schneller gehen soll, greift man auf Kichererbsen im Glas zurück. Persönlich bin ich aber eine Liebhaberin von getrockneten Hülsenfrüchten und dies aus vielen Gründen: man hat sie immer auf Vorrat, sind fast ewig haltbar, bekommen, je nach Rezept, verschiedene und intensivere Geschmacksstoffe. Es ist nur eine Frage der Organisation und natürlich der Zeit. Aber auch in unseren Kochkursen erwähne ich stets, dass Zeit kein Gegenargument für gesundes Kochen sein soll ;o).
    • Die Kohlrabiknollen durch Sellerieknolle oder Möhren ersetzen, ist geschmacklich natürlich ein Unterschied, jedoch auch sehr lecker.

 

Produktbeschreibung:

Beim Safran immer auf echten Safran zurückgreifen. Bin damit einverstanden, dass Safran ein teures Gewürz ist, wenn nicht sogar das teuerste Gewürz der Welt, jedoch hat echter Safran einen einzigartigen Geschmack und verleiht vielen Speisen ein besonders Aroma. Es ist wirklich nicht zu empfehlen, den Safran als Pulver zu kaufen, sondern immer in drei bis vier Zentimeter Fäden die von kräftig rotbrauner Farbe sein sollen. So kann man sicher gehen, dass es sich auch um die Staubfäden der Safrankrokus handelt und nicht um irgendeinen Ersatzstoff. Der hohe Preis erklärt sich dadurch, dass die Ernte und Herstellung von Safran sehr mühsam und zeitaufwendig ist. Denn um ein Kilo getrocknete Safranfäden zu gewinnen, müssen die Pflücker etwa 200.000 Blüten mit der Hand ernten. Jede Safran-Pflanze blüht nur einmal pro Jahr für etwa zwei Wochen. Da die meisten Farb- und Aromastoffe im Safran wasserlöslich sind, empfiehlt es sich die Fäden vorsichtig im Mörser zu zerstoßen und einige Minuten in lauwarmen Wasser oder Gemüsebrühe ziehen lassen, bevor man die Würze ins Essen gibt. Den aufgelösten Safran immer erst kurz vor Ende der Garzeit zufügen, denn sonst ist das edle Aroma verflogen, bevor man in den Genuss von dieser gesunden Würze kommt.

Gewürz-Seitan mit Rotkohlbeilage (vegan)

Gewürz-Seitan mat roudem Kabes

Gewürzsaitan mir Rotkohl

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Rotkohlbeilage:

  • ein kleiner Rotkohlkopf
  • 1 Apfel
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Lorbeerblätter
  • etwas Vollmeersalz

Für den Seitan:

  • etwa 500 g Seitan
  • 3 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • Sesamöl
  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • 1-2 Esslöffel dunklen Balsamicoessig
  • 1 Esslöffel Shoyu
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Für die Rotkohlbeilage den Rotkohl putzen, waschen, vierteln und in Streifen schneiden.
  2. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
  3. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Apfelspalten darin kurz anbraten.
  4. Den zerkleinerten Rotkohl mit dem Apfelessig, den Lorbeerblättern und dem Vollmeersalz hinzugeben und bei geschlossenem Deckel etwa 25-30 Minuten köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit für den Seitan die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen. Die Schalotten würfeln, den Knoblauch in feine Streifen schneiden.
  6. Nun beides mit dem Seitan im Sesamöl anbraten.
  7. Danach mit etwas Gemüsebrühe und Balsamicoessig und Shoyu ablöschen und weitere 3-5 Minuten köcheln lassen.
  8. Zum Schluss mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer auf den Tellern anrichten und mit der Rotkohlbeilage servieren.

 

Meine Tipps:

      • Wer den Seitan nicht so mag, ersetzt diesen durch Räuchertofu.
      • Dieses herzhafte Gericht kommt immer sehr gut bei Fleischessern an ;o).
    • Anstelle von Rotkohl kann man auch eine andere Kohlsorte verwenden.

 

Produktbeschreibung:

Der Seitan ist ein Produkt aus Weizeneiweiß mit fleischähnlicher Konsistenz. Er wurde vor langer Zeit von buddhistischen Mönchen in China entwickelt. Er enthält viel Eiweiß und kaum Fett. Er läßt sich auf die verschiedensten Arten verarbeiten, z.B. als Schnitzel, Braten oder Wurst und ist daher seit Jahren, ein fester Bestandteil in der veganen und vegetarischen Küche. Jedoch ist Seitan für Menschen, die unter Zöliakie leiden nicht zu empfehlen, da Seitan das Klebereiweiß aus dem Getreide enthält.

Der Rotkohl oder Blaukraut ist rundum ein leckeres und gesundes Gemüse. Er ist im Herbst und Winter von unseren Tellern nicht wegzudenken. Er enthält Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe sowie Senföle, die das Immunsystem stärken. Er enthält darüber hinaus sekundäre Pflanzenstoffe, die Anthocyane, die für die rote Färbung verantwortlich sind. In der Küchenpraxis heisst es, wenn man einen Schuss Essig oder Zitronensaft hinzufügt wird der Rotkohl kräftig rot, setzt man dagegen eine Prise Natron zu, so wird das Gemüse violettblau. Rotkohl läßt sich auf verschiedenste Art zubereiten, z.B. als Beilage, als Rohkost oder als Kohlrouladen.

Seitan Stroganoff mit Pilzen (vegan)

Seitan Stroganoff mat Pilzen

Seitan stroganoff

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 2 Esslöffel Alsan
  • etwa 250 g Shiitake-Pilze
  • etwa 250 g braune Champignons
  • 200 g Seitan
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • einige Gewürzgurken aus dem Glas
  • etwa 200 ml Gemüsebrühe
  • Trüffel- oder Steinpilzpulver
  • Kurkumapulver
  • Currypulver
  • Paprikapulver
  • 1/4 l Hafermilch
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenere schwarzer Pfeffer
  • 2 Teelöffel Pfeilwurzelmehl

 

Zubereitung:

  1. Für die Pilzpfanne, die Shiitake-Pilze und braune Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
  2. In einer Pfanne die Alsanbutter erhitzen und die Pilzscheiben darin anbräunen, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  3. Den Seitan in Streifen schneiden. Rapsöl erhitzen und die Seitanstreifen darin kräftig anbraten. Ebenfalls beiseite stellen.
  4. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken und im Alsan anbraten.
  5. Einige Gewürzgurken in Scheiben schneiden.
  6. Diese mit den gebräunten Shiitake-Pilze und Champignons zu den Zwiebeln und dem Knoblauch in die Pfanne geben.
  7. Das Ganze mit der Gemüsebrühe aufgießen und mit dem Trüffel- oder Steinpilzpulver, dem Kurkuma-, Curry- und Paprikapulver würzen und kurz aufkochen lassen.
  8. Die Hafermilch dazugießen und das Ganze noch mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  9. Das Pfeilwurzelmehl untermischen. Kurz aufköcheln lassen, bis die Sauce schön sämig ist.

 

Meine Tipps:

      • Diese Seitan-Pilzpfanne kann man mit Pellkartoffeln, Polenta, Nudeln, Reis, Hirse usw. servieren.
      • Wer den Seitan nicht so mag, ersetzt diesen durch Räuchertofu.
    • Dieses herzhafte Gericht kommt immer sehr gut bei Fleischessern an ;o).

 

Produktbeschreibung:

Der Seitan ist ein Produkt aus Weizeneiweiß mit fleischähnlicher Konsistenz. Er wurde vor langer Zeit von buddhistischen Mönchen in China entwickelt. Er enthält viel Eiweiß und kaum Fett.. Er läßt sich auf die verschiedensten Arten verarbeiten, z.B. als Schnitzel, Braten oder Wurst und ist daher seit Jahren, ein fester Bestandteil in der veganen und vegetarischen Küche. Jedoch ist Seitan für Menschen, die unter Zöliakie leiden nicht zu empfehlen, da Seitan das Klebereiweiß aus dem Getreide enthält.

Der Shiitake-Pilz wird als König der Heilpilze bezeichnet. Vorallem in China und Japan gilt der Shiitake schon seit Jahrtausenden als fixer Bestandteil der Hausapotheke. d..h. er ist nicht nur ein ausgezeichneter Speisepilz. Sein Name verrät, wo er sich am liebsten aufhält, denn während „Take“ Pilz bedeutet, steht das japanische Wort „Shii“ für den Pasania-Baum, die in Asien heimische Scheinkastanie. Inzwischen wird er jedoch weltweit auf dem Holz vieler unterschiedlicher Bäume gezüchtet. Der frische Shiitake ist z.B. in den Bioläden oder Wochenmärkten erhältlich. Des weiteren kann man auf die getrocknete Pilze zurückgreifen, die vor der Zubereitung in Wasser gelegt werden müssen, bis sie aufquellen. Wegen dem Geschmack und auch der Konsistenz des Pilzes verarbeite ich persönlich frische Shiitake am liebsten.

 

Hirsefladen mit Zucchini und roten Zwiebeln (vegan)

Hiergemsflued mat Courgette a rouden Zwiwwelen 

Hirsefladen mir Zucchini

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 200 g Hirse
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwa ¾ l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Tomatensauce:

  • 3 Knoblauchzehen
  • etwa 250 g Tomaten
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Herbes de Provence

Für den Belag:

  • 1-2 Zucchinis
  • 3 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 200 g veganen Mozzarella-Ersatz
  • Herbes de Provence

Außerdem:

  • etwas Öl zum Einfetten der Auflaufform, resp. des Backbleches

 

Zubereitung:

  1. Die Hirse evtl. waschen und abtropfen lassen.
  2. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotten und den Knoblauch fein hacken.
  3. Das Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
  4. In einem Topf das Olivenöl erhitzen, die gewürfelten Schalotten und Knoblauch darin glasig andünsten. Danach die Hirse zugeben, umrühren und zum Schluss die Gemüsebrühe hineingießen. Das Ganze während etwa 15 Minuten leise köcheln. Danach ausquellen lassen.
  5. In der Zwischenzeit für die Tomatensauce den Backofen auf 180 Grad C vorheizen.
  6. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  7. Die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden, vierteln und in einer ofenfesten Form mit dem Olivenöl, dem feingehackten Knoblauch, dem Kräutersalz und frisch gemahlenem Pfeffer im Backofen während etwa 20 Minuten rösten. Anschließend mit einer Gabel zerdrücken und mit den Herbes de Provence verrühren.
  8. Eine flache Auflaufform oder Backblech einfetten und die Hirse gleichmäßig darauf verteilen, etwas flachdrücken und beiseite stellen.
  9. Für den Belag die Zucchinis waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
  10. Die roten Zwiebeln putzen, halbieren und ebenfalls in feine Ringe schneiden.
  11. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  12. Die Hirse mit dem Gemüse und dem veganen Mozzarella-Käse belegen. Das Ganze noch einmal mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Herbes de Provence würzen und während etwa 20 Minuten im Backofen bei 190 Grad C backen.

 

Meine Tipps:

• Anstelle von Hirse kann man auch grob geschrotetes Getreide oder Amaranth, Couscous, Polenta oder Quinoa verwenden.

• Saisonal belegt, kann man dieses Gericht, das ganze Jahr über servieren.

      • Ideales Rezept, wenn man viele Gäste erwartet. Die Quantität einfach erhöhen und auf einem oder mehreren Backbleche verteilen.
    • Wenn es schneller gehen soll, bestreicht man die Fladen mit fertiger Bio-Tomatensauce. Geschmacklich ergibt dies einen Unterschied.

 

Produktbeschreibung:

Die Hirse bringt Schönheit von innen, im Volksmund hat man sie daher „Königin der Schönheit“ genannt. Sie enthält mehr Mineralstoffe als alle anderen Getreidesorten. Außerdem stecken in ihr reichlich Lezithin und Vitamine und ein hoher Gehalt an Kieselsäure, die bei der Gesunderhaltung von Augen, Haut, Haaren und Fingernägeln eine große Rolle spielt. Darüber hinaus besitzt sie Eiweiß von hoher biologischer Wertigkeit, das dem tierischen Protein sehr nahe kommt. Sie ist sehr leicht verdaulich und schmeckt besonders allen Anfängern in Sachen Vollwertkost. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass die Hirse keine Gluten enthält und somit für Personen mit einer Zöliakie ohne Probleme gegessen werden kann.

 

Ochsenherztomaten mit Linsen-Kartoffelfüllung (vegan)

Ochsenhärztomaten mat Lënsen-Gromperefëllung

ochsenherztomaten gefüllt

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Füllung:

  • 250 g Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 250 g Linsen, z.B. Puy-, Berg-, Belugalinsen
  • etwa 1/2 l Gemüsebrühe
  • 200 g Räuchertofu
  • 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 1 Esslöffel Weissweinessig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Thymian
  • Oregano
  • Rosmarin
  • 1 Esslöffel Shoyu

Außerdem:

  • 6-8 Ochsenherztomaten
  • etwas Olivenöl zum Einfetten der Auflaufform

 

Zubereitung:

  1. Für die Linsen-Kartoffelfüllung die Kartoffeln putzen und mit der Gemüsebürste abschrubben. Danach fein würfeln.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die geschälte Zwiebel und den Knoblauch fein hacken.
  3. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die gehackten Zwiebel mit dem gehacktem Knoblauch darin andünsten.
  4. Danach die Linsen und die gewürfelten Kartoffeln hinzugeben. Etwas anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze während etwa 25 Minuten köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit den Räuchertofu fein würfeln. Nachdem die Linsen mit den Kartoffeln weich sind, den Räuchertofu mit dem mittelscharfem Senf, dem Weissweinessig in den Topf dazugeben und gut vermengen.
  6. Jetzt das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Thymian, Oregano, Rosmarin und dem Esslöffel Shoyu würzen und noch einmal kurz aufkochen lassen.
  7. Die Ochsenherztomaten waschen. Jeweils einen Deckel vorsichtig abschneiden. Diesen beiseite legen.
  8. Ganz vorsichtig, ohne die Tomatenwand zu beschädigen, die Tomaten mit einem kleinen Löffel aushöhlen.
  9. Das innere Tomatenfleisch feinhacken und in die zubereitete Linsen-Kartoffelfüllung untermengen.
  10. Die Füllung in die ausgehöhlten Tomaten geben, mit den beiseite gelegten Deckeln belegen und in eine leicht eingefettete Auflaufform setzen. Diese nun in die Backofenmitte setzen und während etwa 15 Minuten bei etwa 180 Grad C erhitzen.
  11. Zum Servieren, jeweils 1 oder 2 Tomaten auf einen Teller geben und mit dem ausgetretenem Dünstfond beträufeln.

 

 Meine Tipps:

          • Bei der nächsten Grillfeier können Sie hiermit Ihre vegan und vegetarische Freunde verwöhnen. Zum Grillen die Paprikaschoten nach der Füllung auf eine Grillpfanne setzen oder während der Rhabarberzeit (bis zum 24. Juni!) in ein Rhabarberblatt einwickeln und auf den Grillrost legen.
        • Diese Füllung eignet sich auch zum Füllen von Zucchinis, Auberginen, Zwiebeln, Kohlrabis (vorher dünsten!), Paprikaschoten.

 

Produktbeschreibung:

Die Ochsen- oder Stierherztomate (Coeur de Boeuf-Tomate) sieht nicht nur besonders aus, sie hat auch einen -herrlichen Geschmack. Fast keine Tomatensorte eignet sich so herrlich für einen Tomatencarpaccio oder Tomaten-Mozzarellasalat. Es ist eine fleischige Tomate die relativ saft- und säurearm ist. Die Frucht kann bis zu 500 g schwer werden und deckt mit dunkel roter, orange, gelbe, grüne, weisse und rosa Fruchtformen ein breites Farbspektrum ab. Bei uns sieht man aber meistens nur die roten oder gegebenenfalls noch die grünen Sorten.

Roter Paprika-Seitangulasch (lacto-vegetarisch)

Rouden Paprika-Seitangulasch

Roter Paprika Saitangulasch

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 festkochende Kartoffeln
  • 2 große Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • je 2 rote und gelbe Paprikaschoten
  • 400 g Seitan
  • etwa 50 g Tomatenmark
  • 2 Esslöffel Ajvar
  • etwa 1 Esslöffel Paprikapulver (mittelscharf)
  • Kräutersalz
  • knapp 1/2 l Passata
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 200 g saure Sahne

Außerdem:

  • etwas Rapsöl
  • einige Stängel frische Petersilie

 

Zubereitung:

  1. Für den Eintopf, die Kartoffeln mit der Gemüsebürste abschrubben und grob würfeln.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebeln und den Knoblauch würfeln.
  3. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und ebenfalls grob würfeln.
  4. Den Seitan in fingerdicke Streifen schneiden.
  5. Den Rapsöl in einem Topf erhitzen und darin die Kartoffel- und Seitanwürfel anbraten.
  6. Den Tomatenmark und den Ajvar zugeben und weiter kurz anrösten. Das Ganze mit Paprikapulver und Kräutersalz würzen, danach mit gut 1/2 l Wasser ablöschen. Das Ganze während etwa 5 Minuten köcheln lassen, dann die Zwiebeln, den Paprika und die Passata zugeben. Alles während etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem frischem Pfeffer abschmecken. Die gehackte Petersilienblättchen unterrühren.
  7. Für den Schmand, die saure Sahne mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  8. Den roten Paprika-Kartoffelgulasch in tiefe Teller füllen und mit einem Klecks saurer Sahne garnieren und servieren.

 

Meine Tipps:

      • Dieses Gulasch schmeckt aufgewärmt am besten, d.h. kann man ruhig schon am Vortag zubereiten und nach belieben aufwärmen.
      • Sommerlich wird dieses Gulasch, wenn man nicht nur Paprikaschoten im Gulasch verarbeitet, jedoch auch noch Zucchinis und Auberginen. Dann jedoch noch etwas mit Herbes de Provence oder nur Thymian abschmecken.
    • Wer eine Glutenallergie hat, kann dieses Gericht auch anstelle von Seiten mit Tofu, resp. Räutertofu zubereiten.

 

Produktbeschreibung:

Der Seitan ist ein vielfältiges Weizenprotein, das in Asien seit Jahrhunderten bekannt ist, in der europäischen Küche jedoch erst in den letzten Jahren Eingang gefunden hat. Er ist in der veganen Küche ein Fleischersatz.  Von der Konsistenz ist es ähnlich wie Tofu, der Geschmack ist abhängig von den Gewürzen und Kräutern mit denen man das Seitan zubereitet hat. Seitan ist auch sehr gesund. Es ist fast cholesterinfrei, hat viel Eiweiß und wenig Fett. Jedoch Menschen mit einer Glutenintoleranz sollten Seitan meiden, aufgrund des hohen Glutengehalts.

Paprika wurde früher auch noch Beißbeere genannt und ist ein Nachtschattengewächs. Die kleineren Sorten sind eher scharf, die großen eher mild und süßlich. Der Geschmack ist zum größten Teil auf ätherisches Öl zurückzuführen. Die Früchte enthalten sehr viel Vitamin C, daneben auch viele Flavonoide und Carotine. Die Farbstoffe sind mannigfaltig und sehr verschieden.

Ajvar iat eine pikante Würzpaste aus Paprika. Sie ist vielseitig verfügbar. Man kann z.B. Saucen, Suppen, Dipps, Currys damit würzen, kurz: Ajvar sorgt für eine besondere Note. Zur Herstellung werden die rote Parpikaschoten angeröstet, gehäutet, entkernt und unter ständigem Rühren mit etwas Öl so lange sanft gebraten, bis sie sich zu einer homogenen Masse aufgelöst hat. Dies ist die ursprüngliche Variante. In der Zwischenzeit werden aber auch häufig weitere Zutaten verwendet, z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Peperoni, Auberginen usw.