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Rotkohlscheiben mit Mozzarella-Gorgonzola und Spinathaube (lacto-vegetarisch)

Roudekabesscheiwen mat Mozzarella-Gorgonzola a Spinathaiwchen

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 1 Rotkohl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone
  • 3 Esslöffel Sesamöl
  • Kräutersalz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Etwa 120 g Mozzarella
  • Etwa 50 g Gorgonzola
  • 150 g kleine frische Spinatblätter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Evtl. 1 Tomate

Außerdem:

  • Backpapier

Zubereitung:

  1. Für die Rotkohlscheiben, den Rotkohl waschen, putzen und in fingerdicke Scheiben schneiden.
  2. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Rotkohlscheiben auf das Backpapier verteilen.
  3. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und den Knoblauch fein hacken.
  4. Den Saft der Zitrone auspressen.
  5. Etwa 3 Esslöffel Sesamöl in eine kleine Schüssel geben. Den feingehackten Knoblauch und den Zitronensaft hinzugeben. Das Öl mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  6. Die Rotkohlscheiben mit dem zubereitetem Öl dick bestreichen.
  7. Das Backblech in die Backofenmitte geben und die Rotkohlscheiben während etwa 20 Minuten backen.
  8. Den Mozzarella und den Gorgonzola klein schneiden und auf die Rotkohlscheiben geben.
  9. Wieder in den Backofen setzen und während etwa 5 Minuten backen, bis der Käse zerschmolzen ist und eine bräunliche Farbe hat.
  10. Den Spinat waschen, putzen, trockenschleudern und mit etwas Olivenöl, Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer vermengen.
  11. Zum Servieren den Spinat auf den Rotkohlscheiben verteilen und gegebenenfalls kann man als Farbtupfer das Ganze noch mit einer Tomatenscheibe belegen.

 

Meine Tipps:

    • • Dieses Rezept kann man auch mit Weißkohl- oder Kohlrabischeiben zubereiten.
    • • Wer Ziegenkäse mag, belegt die Gemüsescheiben mit frischem Ziegenkäse anstelle von Mozzarella und Gorgonzola.
    • • Den Spinat durch Rucola ersetzt, schmeckt das Gericht etwas pikanter.

 

Produktbeschreibung:

Der Rotkohl, Blaukraut, Rotkraut oder roter Kappes genannt ist ein kleinerer, naturgefärbter Weißkohl. Durch einen Schuss Essig beim Garen oder etwas Rote Bete dazugeben, behält er auch die schöne Farbe. Rotkohl kann man sehr vielseitig verarbeiten, z.B. als Hautpspeise, Rohkost, Rouladen, Suppen usw. Wenn man Rotkohl oder auch andere Kohlsorten regelmäßig isst, kann es helfen den unbeliebten Blähungen entgegen zu wierken ;o).

 

Rotkohlsalat mit Äpfeln und Gojibeeren (vegan)

Roude Kaabeszalot mit Äppel a Gojibieren

Rotkohlsalat mit Gojibeeren

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Marinade:

  • 1 Zitrone
  • 1 Orange
  • 2 Esslöffel Agavensirup
  • 3 Esslöffel Distelöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Dillspitzen
  • Kreuzkümmel
  • Ingwerpulver
  • 2-3 Esslöffel Gojibeeren

Für den Salat:

  • etwa 400 g Rotkohl
  • 2 Äpfel

Außerdem:

  • je 1 Esslöffel Sonnenblumenkerne, Sesam und Kürbiskerne
  • 2 Esslöffel Gomasio

 

Zubereitung:

  1. Für den Rotkohlsalat die Zitrone- und Orange auspressen, mit dem Agavensirup, dem Distelöl und dem Apfelessig vermischen. Diese Marinade mit dem Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Dillspitzen, Kreuzkümmel und Ingwerpulver würzen.
  2. Den Rotkohl waschen, putzen, den Strunk herausschneiden und sehr fein hobeln oder schneiden.
  3. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und würfeln. Diese mit den Gojibeeren unter den Rotkohl mischen.
  4. Die zubereitete Marinade über den Salat gießen und mischen.
  5. Die Sonnenblumenkerne, den Sesam und die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und unter den Salat geben.
  6. Zum Schluss den Salat noch mit dem Gomasio bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von Äpfel schmeckt der Rotkohlsalat auch sehr lecker mit Birnen- oder Orangenstückchen.
      • Die Gojibeeren können auch durch Rosinen ersetzt werden, ergibt jedoch noch einen süßeren Geschmack.
      • Zu diesem Salat schmecken auch sehr gut Walnüsse, die ebenfalls in einer Pfanne ohne Fett angeröstet werden.
    • Je länger dieser Salat in der Marinade zieht, desto besser ist er im Geschmack. Daher kann man ihn sehr gut im Voraus zubereiten.

 

Produktbeschreibung:

Das heimische Rotkohlgemüse, wie Kohl im allgemeinen, ist sehr gesund. Er ist ballaststoffreich, enthält Vitamin C, Kalium sowie Senföle, die das Immunsystem stärken. Rotkohl wird vorallem im Herbst und Winter verzehrt. Seine Farbe reicht von rot bis violett. Süße Zutaten fàrben den Rotkohl ins Blauviolette, säurereiche Zutaten dagegen machen ihn rötlicher. Grund dafür sind die natürlichen Farbstoffe Anthocyane, die auf das Säure-Base-Verhältnis mit Veränderungen reagieren. Wegen seiner besonders festen Zellstruktur wird Rotkohl von Menschen mit sensiblem Magen nicht immer gut vertragen. Um ihn bekömmlicher zu machen, soll man ihn daher beim Garen unteranderem mit Kümmel oder Ingwer würzen.

 

Der Geschmack der Gojibeere, Wolfsbeere ist ein wenig säuerlich, hauptsächlich jedoch süß. Sie können als vollwertigen Snack, als Dessert, Beilage oder als Backzutat verwendet werden, d.h. sie sind vielseitig verwendbar und aufgrund ihrer reichlichen Wirkstoffe besonders wertvoll.

 

 

Pfannkuchenröllchen mit Quitten-Kohl-Füllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Paangechersrullen mat Quitten-Kaabesfëllung

Pangeschroullen

Zutaten für etwa 48 Röllchen:

Für die Pfannkuchen:

  • 200 g Dinkelmehl (80 %)
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 2-3 Eier
  • etwa 1/4 l Milch
  • 2 Esslöffel Olivenöl

Für die Füllung:

  • 800 g Kohl, z.B. Grünkohl, Wirsing, Weisskohl
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 2 Esslöffel Vollrohrzucker
  • 1/4 l Quittensaft
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 150 g Frischkäse, natur oder mit Kräutern
  • Außerdem: Sesamöl zum Ausbacken der Pfannkuchen
  • Klarsichtfolie zum Einrollen der Pfannkuchen
  • kleine Holzspießchen
  • einige Blättchen frische Kräuter

 

Zubereitung:

  1. Für die Pfannkuchenröllchen das Dinkelmehl mit dem Vollmeersalz in eine Backschüssel geben. Zum Schluss die Eier, die Milch und 2 Esslöffel Olivenöl einrühren. Den Pfannkuchenteig zum Ausquellen beiseite stellen.
  2. In der Zwischenzeit für die Füllung, den Kohl gründlich putzen und waschen. Die Stiele von den Blättern abtrennen. Den Kohl in grobe Stücke schneiden.
  3. Das Salzwasser aufkochen, den Kohl hineingeben und etwa 5 Minuten bissfest kochen. Abbrausen und abtropfen lassen.
  4. In einer großen Pfanne den Vollrohrzucker schmelzen lassen, mit Quittensaft ablöschen und etwas einkochen lassen. Danach den Kohl zur Quittensoße geben und weiter garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. Für die Pfannkuchen etwas Sesamöl in einer flachen Pfanne erhitzen. Aus dem Teig 8 Pfannkuchen backen.
  6. Die Pfannkuchen mit Frischkäse bestreichen, mit dem Kohl-Quitten-Gemüse füllen und aufrollen. Die Pfannkuchenrollen fest in Klarsichtfolie wickeln und in den Kühlschrank legen.
  7. Vor dem Servieren aus der Klarsichtfolie nehmen und mit einem scharfem Messer in feine Röllchen schneiden. Diese mit einem Holzspießchen aufstecken und mit einem Kräuterblatt garnieren.

 

Meine Tipps:

      • Dieses Rezept eignet sich auch als Hauptspeise, d.h. Die Pfannkuchenrollen in eine leicht eingefettete Auflaufform nebeneinander legen, mit etwas Käse bestreuen und im Backofen bei 180 Grad C etwa 10-15 Minuten gratinieren.
      • Den Kohl lässt sich geschmacklich auch sehr gut, durch anderes Gemüse ersetzen, z.B. Zucchini, Möhren, Brokkoli …

 

Produktbeschreibung:

Die aromastarke Quitte ist als Obst roh ungenießbar. Die Frucht hat einen sehr hohen Pektingehalt und geliert daher sehr leicht. Daher wird sie sehr gerne als Gelee oder Quittenbrot verarbeitet.