Schlagwort-Archive: Rohkost

Rot-grüner Rucolasalat (vegan)

Roud-greng Rucolazalot

 

Zutaten für etwa 6 Personen:

Für den Salat:

  • 1 Salatgurke
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 rote Chilischote
  • 200 g Kirschtomaten
  • etwa 100 g Rucola-Salat

Für die Vinaigrette:

  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Balsamicoessig
  • 1 Esslöffel Sherryessig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence

Außerdem:

  • einige Stängel frische Petersilie und Basilikum

Zubereitung:

  1. Für den Salat, die Salatgurke waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Die rote Paprikaschote waschen, putzen, entkernen und in Streifen schneiden.
  3. Die rote Chilischote waschen, entkernen und in sehr dünne Streifchen schneiden.
  4. Die Kirschtomaten waschen und vierteln.
  5. Den Rucolasalat putzen, waschen und trockenschleudern.
  6. Für die Vinaigrette, die rote Zwiebel schälen und fein würfeln.
  7. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  8. Das Olivenöl mit dem Balsamico- und Sherryessig, der fein gewürfelten roten Zwiebel, dem feingehacktem Knoblauch, dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Paprika-, Chilipulver und den Herbes de Provence-Kräuter vermischen.
  9. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken.
  10. Den Basilikum feucht abwischen und in feine Streifen schneiden.
  11. Jetzt das zubereitete Gemüse mit der Vinaigrette vermischen. Zum Schluss den Rucola-Salat mit der gehackten Petersilie und den Basilikumstreifen untermischen.

 

Meine Tipps:

• Anstelle der Salatgurke, kann man im Sommer diesen Salat mit kleingewürfelten Zucchinis zubereiten

 

Produktbeschreibung:

Rucola oder Rauke gehört zu den Kreuzblütengewächsen und enthält viele gesunde Inhaltsstoffe. Vorallem der hohe Gehalt an Bitterstoffen und Senfölen sind hervorzuheben. Sie verleihen der Würz- und Salatpflanze ihre typische Schärfe und nussige Note. Rucola hat von Mai bis Oktober Saison und wird mehrmals geerntet. Zwar wird er inzwischen ganzjährig angeboten, dabei handelt es sich jedoch meistens um Ware aus dem Gewächshaus.

Die Salatgurke oder Gartengurke gehört zum Kürbisgewächs und wird weltweit angebaut. Sie besteht etwa zu 90 % aus Wasser und kann sowohl geschält als auch ungeschält gegessen werden. Für bestimmte Gerichte ist es besser die Kerne zu entfernen, da diese das meiste Wasser enthalten und somit das Gericht verwässern.

Roter Linsensalat mit Süßkartoffeln (vegan)

Rout Lënsenzalot mat Séissgromperen

Zutaten für etwa 6-8 Personen:

  • etwa 400 g Süßkartoffeln
  • Sesamöl
  • etwa 200 g rote Linsen
  • 2 rote Zwiebeln
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Chilipulver

Für das Dressing:

  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • 2 Esslöffel Walnussöl
  • 3 Esslöffel weisser Balsamico-Essig
  • 2 Esslöffel Sherryessig
  • 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • etwa 120 g Sojajoghurt
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Dillspitzen
  • Korianderpulver
  • Ingwerpulver

Außerdem:

  • etwa 30 g Mandeln
  • etwa 30 g Haselnüsse
  • einige Stängel frischen Thymian

 

Zubereitung:

  1. Für den roten Linsensalat die Süßkartoffeln waschen, putzen, evtl. schälen und in der Länge halbieren. Die Hälften in dünne Scheiben schneiden.
  2. In einer flachen Pfanne die Süßkartoffelscheiben in Sesamöl etwa 5 Minuten anbraten. Dabei gelegentlich wenden.
  3. Die roten Linsen hinzugeben, die Gemüsebrühe angießen und das Ganze zugedeckt einige Minuten gar dünsten.
  4. Die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden und zu den Linsen und Süßkartoffeln geben.
  5. Die Mischung mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, etwas Chilipulver würzen und in eine Salatschüssel umfüllen.
  6. Für das Dressing das Sesam- und Walnussöl mit dem weißen Balsamico- und Sherryessig vermischen. Den Senf und -Sojajoghurt unterrühren und mit Kräutersalz, schwarzem Pfeffer, Dillspitzen, Koriander- und Ingwerpulver würzen.
  7. Das Dressing über die Linsen und Süßkartoffeln geben und gut vermengen.
  8. Die Mandeln mit den Haselnüssen grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  9. Vor dem Servieren die gerösteten Nüsse über den Salat streuen und mit frischem Thymian garnieren.

 

Meine Tipps:

    • • Dieses Rezept kann man auch anstelle von roten Linsen mit einer Linsenmischung zubereiten. Diese dann aber vorher gar köcheln lassen ehe man sie zu den Süßkartoffeln in die Pfanne gibt.
    • • Anstatt rote Zwiebeln, schmecken einige Frühlingszwiebeln auch sehr lecker in diesem Salat.
    • • Den Salat kann man gut im Voraus zubereiten.

Produktbeschreibung:

Die Süßkartoffel gehört zu den Wurzelpflanzen und erlebte in den letzten Jahren bei uns einen echten Durchbruch. Was verständlich ist, denn sie ist vielseitig einsetzbar und schmeckt pikant, z.B. als Suppe, Pürree, Salat, Auflauf usw. oder süß, z.B. als Cupcakes, Crèmes usw. einfach gut.

 

 

Gemüse-Dinkelsalat mit Stangensellerie (vegan)

Geméis-Denkelzalot mat Stangensellerie

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 200 g Dinkelkörner
  • 1 l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 1 Stangensellerie
  • 1 kleine Zucchini

Für die Vinaigrette:

  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Esslöffel Distelöl
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Leinöl
  • 1 Esslöffel körniger Senf
  • 1 Esslöffel Tamari
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Herbes de Provence
  • Kreuzkümmel
  • Dillspitzen

Außerdem:

  • einige Cocktailtomaten
  • einige Fenchel- oder Anissamen

Zubereitung:

  1. Für den Dinkelsalat den Dinkel in Wasser einweichen. Am nächsten Tag 1 l Wasser zum Kochen bringen, 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe einrühren und die abgegossenen Dinkelkörner während etwa 45 Minuten kochen. Danach ausquellen lassen.
  2. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Den Stangensellerie waschen, putzen, die Stängel in kleine Stücke schneiden. Vom Selleriegrün einige Blätter beiseite legen.
  4. Die Zucchini waschen, putzen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  5. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, resp. hacken.
  6. Für die Vinaigrette den Apfelessig, mit dem Distel-, Sonnenblumen- und Leinöl, dem körnigen Senf, dem Tamari, dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprikapulver, Herbes de Provence, Kreuzkümmel und Dill verrühren. Die kleingeschnittene Zwiebel mit dem Knoblauch hinzugeben.
  7. Das zubereitete und kleingeschnittene Gemüse mit den gekochten Dinkelkörner in die Vinaigrette geben und alles gut vermengen.
  8. Zum Servieren den Dinkelsalat in kleine Schüssel einfüllen. Cocktailtomaten waschen und in Scheiben schneiden. Diese auf dem Dinkelsalat verteilen. Zum Schluss den Salat mit einigen Fenchel- oder Anissamen bestreuen und mit einem Sellerieblatt belegen.

 

Meine Tipps:

    • • Diesen Salat kann man auch mit anderen Getreidesorten zubereiten.
    • • Im Sommer ersetzt diese Rohkost eine Hauptmahlzeit.
    • • Ideal ist, wenn man diese Rohkost schon am Tag vorher zubereiten kann.

 

Produktbeschreibung:

Das Dinkel, Spelz, Schwabenkorn ist eine alte Kulturform des Weizens. Er besitzt mehr Eiweiß und Mineralstoffe als andere Getreidesorten. Dinkel hat ein feines nussartiges Aroma und eignet sich für Brot, Kuchen, Bratlinge und Teigwaren. Die Körner sind von einem Spelz umhüllt, der sich auch beim Dreschen nicht löst. Er muss vor dem Vermahlen in einem aufwendigen Gerbgang entfernt werden, was Dinkel teurer macht als Weizen. Der Vorteil jedoch ist, dass die festsitzende Hülle das Korn vor Schädlingen und unerwünschten Umweltstoffen schützt.

 

 

Gemüse-Dinkelsalat mit Stangensellerie (vegan)

Geméis-Spelzzalot mat Stangensellerie

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 200 g Dinkelkörner
  • 1 l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 1 Stangensellerie
  • 1 kleine Zucchini

Für die Vinaigrette:

  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Esslöffel Distelöl
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Leinöl
  • 1 Esslöffel körniger Senf
  • 1 Esslöffel Tamari
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Herbes de Provence
  • Kreuzkümmel
  • Dillspitzen

Außerdem:

  • einige Cocktailtomaten
  • einige Fenchel- oder Anissamen

Zubereitung:

  1. Für den Dinkelsalat den Dinkel in Wasser einweichen. Am nächsten Tag 1 l Wasser zum Kochen bringen, 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe einrühren und die abgegossenen Dinkelkörner während etwa 45 Minuten kochen. Danach ausquellen lassen.
  2. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Den Stangensellerie waschen, putzen, die Stängel in kleine Stücke schneiden. Vom Selleriegrün einige Blätter beiseite legen.
  4. Die Zucchini waschen, putzen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  5. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, resp. hacken.
  6. Für die Vinaigrette den Apfelessig, mit dem Distel-, Sonnenblumen- und Leinöl, dem körnigen Senf, dem Tamari, dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprikapulver, Herbes de Provence, Kreuzkümmel und Dill verrühren. Die kleingeschnittene Zwiebel mit dem Knoblauch hinzugeben.
  7. Das zubereitete und kleingeschnittene Gemüse mit den gekochten Dinkelkörner in die Vinaigrette geben und alles gut vermengen.
  8. Zum Servieren den Dinkelsalat in kleine Schüssel einfüllen. Cocktailtomaten waschen und in Scheiben schneiden. Diese auf dem Dinkelsalat verteilen. Zum Schluss den Salat mit einigen Fenchel- oder Anissamen bestreuen und mit einem Sellerieblatt belegen.

 

Meine Tipps:

    • • Diesen Salat kann man auch mit anderen Getreidesorten zubereiten.
    • • Im Sommer ersetzt diese Rohkost eine Hauptmahlzeit.
    • • Ideal ist, wenn man diese Rohkost schon am Tag vorher zubereiten kann.

 

Produktbeschreibung:

Das Dinkel, Spelz, Schwabenkorn ist eine alte Kulturform des Weizens. Er besitzt mehr Eiweiß und Mineralstoffe als andere Getreidesorten. Dinkel hat ein feines nussartiges Aroma und eignet sich für Brot, Kuchen, Bratlinge und Teigwaren. Die Körner sind von einem Spelz umhüllt, der sich auch beim Dreschen nicht löst. Er muss vor dem Vermahlen in einem aufwendigen Gerbgang entfernt werden, was Dinkel teurer macht als Weizen. Der Vorteil jedoch ist, dass die festsitzende Hülle das Korn vor Schädlingen und unerwünschten Umweltstoffen schützt.

 

 

Gemischter Blattsalat mit Stangensellerie (vegan)

Gemëschten Zalot mat Staangenzelleri 

Blattsalat mit Stangensellerie

Zutaten für 4 Personen:

  • einige Blattsalate, gemischt
  • 150 g Champignons
  • 1 Stangensellerie

Für die Vinaigrette:

  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 1 Esslöffel Haselnussöl
  • 2 Esslöffel Traubenkernöl
  • 2 Esslöffel hellen Balsamicoessig
  • 1 Esslöffel Himbeeressig
  • 1 Teelöffel Shoyu
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • je 1 Esslöffel Kürbiskerne,
  • gemischte frische Kräuter,
  • frische Alfalfasprossen

Zubereitung:

  1. Für den Salat die Blattsalate putzen, waschen und trockenschleudern.
  2. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
  3. Den Stangensellerie waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
  4. Für die Salatvinaigrette die Schalotte und den Knoblauch schälen, fein würfeln und in eine Salatschüssel geben.
  5. Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut miteinander vermischen.
  6. Die Blattsalate hinzugeben und ebenfalls gut unterrühren.
  7. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und über den Salat streuen.
  8. Zum Schluss die Alfalfasprossen und die gemischten Kräuter über den Salat geben.

 

Meine Tipps:

      • Als Blattsalate eignen sich jede Sorte, je nach Wunsch. Im Frühjahr kann man diesen Salat auch mit etwas frischem Sauerampfer oder jungem Spinat zubereiten.
      • Man erhält in seinem Bioladen viele verschiedene Ölsorten. Die Rohkost kann man ganz nach seinem Geschmack zubereiten. Das wichtigste ist halt, dass man bei Rohkost immer auf kaltgepresste Öle zurück greift, da diese wichtige Nährstoffe enthalten.
    • Auch in unseren Kochkursen teile ich stets den Teilnehmer(inne)n mit, wie wichtig es ist, täglich etwa 10 g Kürbiskerne in den Speiseplan einzubauen. Die heilende Wirkung von Kürbiskernen oder dem daraus gewonnenen Kürbiskernöl (wie etwa die Linolsäure), wirkt direkt auf die Blasenmuskulatur und soll diese kräftigen.

 

Produktbeschreibung:

Sprossen kann man sehr einfach bei sich zu Hause am Fensterbrett selbst züchten. Sie haben einen erfrischenden, manche auch pikanten Geschmack und peppen die Speisen auf eine gesunde Weise auf, wie z.B. In einer Rohkost, auf einer Scheibe Brot oder in der Suppe usw.). Vorallem im Winter, geben sie eine nährstoffreiche Alternative gegenüber den Blattsalaten aus den Gewächshäusern. So erhält man eine vitamreiche Quelle um das Immunsystem gegen die Erkältungssymptome zu schützen.

Aber Achtung! Nur Samen aus den Bioläden oder den Supermärkten kaufen. Auf keinen Fall in den Gartenabteilungen zugreifen. Diese Samen werden nämlich speziell behandelt und sind nur für den Gartenanbau vorgesehen.

 

 

Möhren-Linsensalat (vegan)

Wuerzels-Lënsenzalot

Möhren-Linsensalat

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 125 g Linsen, z.B. Beluga- oder Puy-Linsen
  • gut ¼ l Gemüsebrühe
  • Vollmeersalz
  • etwa 250 g Möhren
  • 2 Lauchzwiebeln oder 1 kleine Lauchstange
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • 2 Esslöffel weissen Balsamicoessig
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • Kreuzkümmel
  • Paprikapulver
  • Kardamompulver
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer

Außerdem:

  • einige Stängel frische Petersilie

Zubereitung:

  1. Die Linsen abwaschen und in der Gemüsebrühe während etwa 30 Minuten köcheln lassen. Abgießen und abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Lauchzwiebeln oder die Lauchstange putzen, waschen und in feine Röllchen schneiden.
  4. Die Knoblauchzehen schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  5. Für die Vinaigrette, die Zitronen waschen und auspressen.
  6. Das Oliven- und Sesamöl mit dem weissem Balsamicoessig und dem Zitronensaft vermischen. Das Ganze mit Kreuzkümmel, Paprikapulver und Kardamompulver würzen.
  7. Die Linsen und die Möhrenwürfelchen mit der zubereiteten Marinade gut vermischen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  8. Die Petersilie waschen, trockenschleudern, grob hacken und über den Linsensalat geben.
  9. Kann man sehr gut im Voraus zubereiten.

 

Meine Tipps:

      • Jede andere Linsensorte eignet sich auch für dieses Rezept. Persönlich bevorzuge ich halt die Beluga- oder Puylinsen, wegen ihrem Geschmack und auch weil sie nach dem kochen, ihre Festigkeit behalten.
      • Diesen Salat kann man ausserhalb der Herbst- oder Winterzeit auch mit anderem Gemüse zubereiten, je nach Saison.
    • Eignet sich hervorragend als Beilage zu einem Brunchtisch, Grillfest oder zum Picknick.

 

Produktbeschreibung:

Die Linsen sind sehr reich an Eiweiß, sowie an Ballaststoffen. Es gibt einige Sorten von diesen Proteinbomben, z.B.: Teller-, Beluga-, Puylinsen und rote Linsen. Bei der Zubereitung verlangen Linsen unbedingt nach etwas Säure. Das kann, wie hier im Rezept Zitronensaft sein, oder aber auch Obstessig oder ein säuerlicher Apfel.

Die Möhre, Karotte, Gelbrübe, Rüebli gehört zu den Doldenblütler und es gibt etwa 25 Arten. Leider werden die Möhren meistens nur als Beilage oder Salat serviert. Das knackige Allround-Gemüse ist jedoch nicht nur ein gesunder Sattmacher in Aufläufen, Suppen & Co, sondern macht auch einiges her, wenn es im Mittelpunkt von Rezepten steht.

 

 

Rote Bete-Bulgursalat mit Kichererbsen (lacto-vegetarisch)

Roud Rommel-Bulgurzalot mat Käicher

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 300 g Kichererbsen
  • 1 Kombu-Alge
  • etwa 130 grober Bulgur
  • gut 1/2 l Wasser
  • 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 250 g Rote Bete (vorgekocht und vakuumverpackt)
  • 4 kleine Schalotten

Für die Vinaigrette:

  • 2 Esslöffel Rotweinessig
  • 1 Esslöffel Sherryessig
  • 3-4 Esslöffel Sojaöl
  • Kräutsalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Ingwerpulver
  • Kurkuma
  • Korianderpulver

Außerdem:

  • 3 Esslöffel Sesam
  • 200 g Schafskäse
  • einige Stängel frischen Koriander

Zubereitung:

  1. Für den Rote-Bete-Salat die Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und mit frischem Wasser und der Kombualge während etwa 45 Minuten köcheln lassen. Danach ausquellen lassen und das überschüssige Wasser abgießen.
  2. In der Zwischenzeit den Bulgur mit dem Wasser und der gekörnten Gemüsebrühe aufkochen, abschalten und in der heißen Brühe ziehen lassen. Danach, gegebenenfalls abgießen und mit den Kichererbsen vermischen.
  3. Die Rote Beten aus der Packung nehmen, abtropfen lassen, würfeln und ebenfalls unter den Bulgur geben.
  4. Die Schalotten schälen und fein hacken.
  5. Für die Vinaigrette den Rotwein- und Sherryessig mit dem Sojaöl, den gehackten Schalotten vermischen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Ingwer-, Kurkuma- und Korianderpulver würzen.
  6. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett röten.
  7. Den Schafskäse zerbröckeln und über den Salat geben.
  8. Die Korianderblättchen abzupfen und fein hacken.
  9. Zum Schluss den Salat mit dem Sesam und dem gehacktem Koriander bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Wer vergessen hat, die Kichererbsen am Vortag einzuweichen, kann natürlich auch auf eingemachte Kichererbsen im Glas zurückgreifen. Dabei verfällt der erste Arbeitsgang.
      • Wenn man den Schafskäse beiseite läßt, erhält man ein Vegan-Rezept.
    • Manche Leute mögen den Geschmack vom frischem Koriander nicht. Selbstverständlich kann man diesen durch frische Petersilie, Schnittlauch oder Minze ersetzen.

 

Produktbeschreibung:

Die Rote Bete, Rahner, Ranne, Runkelrübe oder Rande ist eigentlich eine rote Rübe, eine Powerknolle, die es in sich hat. Sie liefert eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralien und wertvollen Pflanzenstoffen. Beim Kochen sollte die Schale der Roten Bete gänzlich unversehrt sein, geschält wird erst nach dem Garen in Wasser oder Backen im Ofen. Ihr Farbstoff Betanin (E 162) wird industriell genutzt um Lebensmittel wie z.B. Marmeladen, Eis usw. rot leuchten zu lassen. Obwohl die Rote Bete sehr gesund ist, kommt sie bei vielen Menschen gar nicht gut an. Das mag villeicht am leicht erdigem Geschmack liegen. Diesen kann man mit verschiedenen Gewürzen entgegenwirken, z.B. Fenchel, Zimt, Koriander, Anis, Kreuzkümmel, Chili oder Meerrettich. Auch Rotwein- und Balsamico-Essig harmonisieren sehr gut mit der roten Rübe.

 

 

Bunter Quinoakräutersalat mit Spargel (vegan)

Faarweg Quinoakraiderzalot mat Spargelen

Quinoakräutersalat mit Spargel

Zutaten für etwa 6 Personen:

  • etwa 400 g gemischte Quinoasorten
  • etwa 200 g Möhren
  • etwa 200 g Spargel
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • einige frische Pfefferminz- und Salbeiblätter
  • einige Stängel frischen Oregeno, Thymian, -Estragon
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Saft und Schale einer halben Limette
  • 4 Frühlingszwiebeln, ersatzweise 1 Lauchstange
  • 2 Esslöffel Sherryessig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Den Quinoa in einen Topf geben, mit reichlich kochendem Wasser übergießen und einige Minuten köcheln lassen, danach abgießen.
  2. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und in sehr kleine Würfel schneiden.
  3. Den Spargel waschen, putzen, schälen und in feine Stückchen schneiden. Einige Spitzen zum Garnieren beiseite legen.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und in feine Scheibchen schneiden.
  5. Die Minze und den Salbei waschen, trockenschleudern und in feine Streifen schneiden. Den Oregano, Thymian und Estragon abzupfen.
  6. 2 Esslöffel Olivenöl leicht erhitzen. Zuerst die Spargel- und Möhrenwürfel darin kräftig anbraten, danach die Knoblauchscheiben dazu geben, leicht mit anrösten. Die zubereiteten Kräuter hinzufügen und ganz kurz mit braten. Den Pfanneninhalt in die Quinoamischung geben.
  7. Von der gewaschenen Limette Zesten abreiben, Saft auspressen. Die Frühlingszwiebeln, resp. die Lauchstange in feine Streifen schneiden. Saft, Zesten und Streifen in die Mischung geben und mit dem Sherryessig, Kräutersalz und Pfeffer vermischen und abschmecken.
  8. Zum Servieren den Quinoasalat in eine Schüssel oder in Gläser füllen und mit den Spargelspitzen garnieren.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von Quinoa kann man diese Rohkost auch mit Hirse, Couscous oder Amaranth zubereiten.
    • Außerhalb der Spargelsaison verwendet man andere Gemüsesorten, wie z.B. Zucchinis, Stangensellerie …

 

Produktbeschreibung:

Quinoa, das von den Inkas Muttergetreide genannte Korn gibt es in zahlreichen Arten und Farben und hat den Ruf als Superkorn mit höchstem Nährwert zu sein. Es ist jedoch kein Getreide, sondern ein Gänsefußgewächs aus den Anden mit hiresegroßen Samen und sehr eiweisshaltig.

 

 

Friséesalat mit Möhren und Haselnüssen (vegan)

Gekrauselt Zalot mat Wuerzelen an Hieselnëss

Friseesalat

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:

  • 1 Kopf Friséesalat
  • etwa 150 g Möhren
  • etwa 60 g Haselnüsse

Für die Vinaigrette:

  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Weizenkeimöl
  • 1 Esslöffel Leinöl
  • 3 Esslöffel Himbeeressig
  • 2 Esslöffel Mandelmilch
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel Shoyu
  • 1 Esslöffel Gomasio
  • 1 Esslöffel Hefeflocken

 

Zubereitung:

  1. Den Friséesalat putzen, waschen und trockenschleudern.
  2. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und grob raspeln.
  3. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  4. Für die Vinaigrette das Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Leinöl mit dem Himbeeressig verrühren. Die Mandelmilch unterrühren und mit dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Shoyu und dem Gomasio würzen.
  5. Den Salat und die Möhren in eine Schüssel geben und mit der Marinade mischen.
  6. Die gerösteten Haselnüsse und die Hefeflocken über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

      • Wenn man keinen Himbeeressig zur Hand hat, ersetzt man diesen durch Apfelessig.
      • In unserem Rezept sind Haselnüsse verwendet worden. Natürlich kann man auch andere Nusssorten verwenden, wie z.B. Mandeln, Cashew- oder Pinienkerne usw.
    • Wer es süßer mag, schnippelt einige getrocknete Aprikosen oder Rosinen in den Salat.

 

Produktbeschreibung:

Der krause Friséesalat ist ein typischer Spätsommersalat und hat fransige, aber knackige Blätter, die leicht bitter und herzhaft-würzig schmecken. Er gehört zu den Endivien und wird auch „krause Endivie“ genannt. Die äußeren Blätter sind grün und am bittersten. Dadurch hilft er dem Körper beim Entgiften.

Es gibt viele Gründe regelmäßig Haselnüsse zu knabbern. Ob als Nervennahrung, Radikalfänger oder Energielieferant, die Haselnuss hat es in sich, denn sie sind Vitamin- und Mineralstoffbomben. Die Haselnuss ist eine hochkonzentrierte Nahrung mit extrem hoher Nährstoffdichte. Botanisch gesehen sind die Haselnüsse Früchte und gehören zum Schalenobst. Ihre Inhaltsstoffe unterscheiden sich allerdings wesentlich von denen anderen Obstfamilien.

 

 

Kräuter-Couscoussalat mit grünem Spargel und Erbsen (vegan)

Kräider-Couscouszalot mat grengem Spargel an Ierdsen      Kräuter-Couscoussalat           

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Erbsen (TK oder frische)
  • 500 g grüner Spargel
  • 1 Prise Vollrohrzucker
  • gut ¼ l Wasser
  • ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 200 g Couscous
  • 3 Lauchzwiebeln
  • einige Stängel frische Petersilie
  • einige Stängel frische Minze
  • einige frische Stängel Liebstöckel
  • einige frische Salbeiblätter

Für die Marinade:

  • 3 Esslöffel Traubenkernöl
  • 1 Esslöffel Walnussöl
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Teelöffel Agavensirup
  • 3 Esslöffel weissen Balsamicoessig
  • 2 Esslöffel Limettensaft
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für den Salat, die TK-Erbsen auftauen lassen, frische Erbsen palen.
  2. Den Spargel waschen, holzige Enden abbrechen und den Spargel in etwa 5 cm lange Stücke schneiden. Danach in Salzwasser mit einer Prise Vollrohrzucker etwa 5-7 Minuten bissfest garen, abtropfen und abkühlen lassen.
  3. Das Wasser aufkochen lassen, die gekörnte Gemüsebrühe einrühren und diese über den Couscous gießen, abgedeckt etwa 8 Minuten quellen lassen.
  4. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.
  5. Die Petersilie, Minze, Liebstöckel und Salbeiblätter fein zerkleinern.
  6. Für die Marinade aus dem Traubenkern-, Walnuss- und Sesamöl, dem Agavensirup, dem weissem Balsamicoessig und dem Limettensaft einen Dressing zubereiten und mit dem Kräutersalz, sowie dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  7. Den abgekühlten Couscous mit dem Spargel, den Erbsen, den Kräutern und der Marinade vermischen und durchziehen lassen.

 

Meine Tipps:

      • Wenn man die Marinade mit gerösteten Ölen zubereitet, bekommt diese noch einen intensiveren Geschmack….ganz nach Wunsch ;o)
      • Natürlich kann man auch mit anderen Kräutern experimentieren. Frisch sollten sie aber sein, denn jetzt im Frühling ist es herrlich auf frische Kräuter zurück zu greifen!
      • Keine grüne Spargeln im Kühlschrank? Kein Problem! Man kann natürlich auch auf weisse Spargeln zurück greifen. Sind aber weniger intensiv im Geschmack, daher das Abschmecken nicht vergessen ;o).
    • Dies ist ein herrlicher Salat beim Frühjahrsgrillen. Wie länger der Salat durchzieht, desto besser schmeckt der Salat.

 

Produktbeschreibung:

Der grüne Spargel ist ein oberirdisch von Sonnenlicht chlorophylliertes, leicht zu erntendes Zuchtprodukt, das auch nicht mehr geschält, sondern nur am Stangenende gekappt werden muß, denn grüner Spargel ist häufig nur im unteren Drittel leicht holzig. Es wird oberirdisch fast so lange wie sein weißer Kollege unter der Erde. Der grüne Spargel ist kraftvoller im Geschmack.

Couscous ist eine nordafrikanische Spezialität, die Weizengrieß zur Grundlage hat.  Couscous wird zum Garen nicht gekocht, sondern nur über kochendem Wasser gedämpft. Im Geschmack und Aussehen ähnelt er dem Bulgur, nur dass Couscous aus Weizengrieß besteht.