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Kohlrabi-Weißkohlsalat süß-sauer (vegan)

 

Zutaten für 4-6 Personen:

Für den Salat:

  • 250 g Kohlrabi
  • 250 g Weißkohl
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Apfel
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Orange

Für die Vinaigrette:

  • 2 Esslöffel Distelöl
  • 2 Esslöffel Traubenkernöl
  • 2 Esslöffel Rotweinessig
  • 1 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Teelöffel mittelscharfer Senf
  • 2 Esslöffel Sojasahne
  • 1 Teelöffel Apfel- oder Birnendicksaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Thymian
  • Dill

Außerdem:

  • 50 g Sultaninen
  • einige frische Kohlrabiblättchen

Zubereitung:

  1. Den Kohlrabi putzen, waschen, schälen und in sehr feine Stifte schneiden.
  2. Den Weißkohl putzen, waschen, den Mittelstrunk entfernen und hobeln.
  3. Die rote Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
  4. Den Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in feine Spalten schneiden. Sofort mit Zitronensaft beträufeln um das Anbräunen zu vermeiden.
  5. Die Orange schälen, filetieren und ebenfalls in Spalten teilen.
  6. Für die Vinaigrette das Öl mit dem Essig verrühren, den Senf und die Sojasahne hinzugeben, ebenso den Dicksaft.
  7. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken. Mit dem Kräutersalz, Pfeffer, Thymian und Dill zu der Öl/Essig-Mischung geben, alles gut vermengen und über   den Kohlrabi und Weißkohl geben. Alles gut vermischen.
  8. Den Salat mit den Zwiebelringen und den Sultaninen belegen.
  9. Zum Schluss mit den Kohlrabiblättchen garnieren.

 

Meine Tipps:

  • Anstelle von Weißkohl schmeckt kleingeschnittener China-, Spitz- oder Rotkohl auch sehr lecker in dieser Rohkost.
  • Wem die roten Zwiebeln zu stark im Geschmack sind, verwendet feingeschnittene Schalotten oder Frühlingszwiebeln.

Produktbeschreibung:

  • Egal welche Kohlsorte man am liebsten mag, Kohl ist ein kalorienarmes und gesundes Lebensmittel. Vorallem im Winter soll man reichlich zu den verschiedenen Kohlsorten zugreifen, da Kohl sehr nährstoffreich ist.

 

Gemischter Feldsalat (vegan)

Mauséiercherszalot gemëscht

Zutaten für 4 Personen:

Für die Vinaigrette:

  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 1-2 Esslöffel süßer Senf
  • 1 Esslöffel Ahornsirup
  • 1 Esslöffel Walnussöl
  • 2 Esslöffel Traubenkernöl
  • 2 Esslöffel Balsamicoessig
  • 1 Esslöffel Sherryessig
  • 1 Teelöffel Shoyu
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa 300 g Feldsalat
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Zucchini
  • 1 Apfel

Außerdem:

  • einige Sonnenblumenkerne
  • einige Stängel frische Kresse

Zubereitung:

  1. Für die Vinaigrette die Schalotte und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotte und den Knobleuch fein hacken.
  2. Das Ahornsirup mit dem Senf, dem Walnuss- und Traubenkernöl, sowie dem Balsamico- und Sherryessig verrühren. Den Shoyu untermischen und mit dem Kräutersalz und dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  3. Für den Salat, den Feldsalat putzen, waschen und trockenschleudern.
  4. Die rote Paprikaschote waschen, putzen und in Streifen schneiden.
  5. Die Zucchini waschen, putzen, vierteln und ebenfalls in Streifen schneiden.
  6. Den Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden.
  7. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  8. Zum Servieren den Feldsalat mit den Paprika- und Zucchinistreifen und den Apfelscheiben vermischen. Die Vinaigrette darübergeben, vermengen und zum Schluss mit den gerösteten Sonnenblumenkerne bestreuen.
  9. Die frische Kresse in die Mitte setzen.

 

 

  Meine Tipps:

  • Diese Vinaigrette passt natürlich auch zu anderen Blattsalaten.

    •   • Anstelle der frischen Kresse kann man auch frische glatte Petersilie verwenden.

 

Produktbeschreibung:

Der Feldsalat ist ein vielnamiger Salat, wie Rapunzel, Rapünzchen, Rabinschen, Nisslsalat, Rebkresse, Schafmaul oder wie in Österreich: Vogerl- oder Vogelsalat, in der Schweiz: Nüsslisalat oder wie bei uns: Mauséiercherszalot. Es ist ein winterfester Ackersalat und dient neben den Rohkostzubereitungen auch als Zierde von Vorspeisetellern.

 

 

Mandarinen auf veganem Milchreis

Mandarinnen op veganem Mëllechräis

Zutaten für etwa 6 Portionen:

Für den Milchreis:

  • knapp ¾ l Pflanzenmilch, z.B. Hafer-, Reis-, Mandelmilch
  • eine Prise Vollmeersalz
  • gut 2 Esslöffel Apfeldicksaft
  • 150 g Rundkornreis
  • 1 Limette
  • Ingwerpulver
  • Zimtpulver

Für die Mandarinen:

  • 5 Mandarinen
  • 1/8 l Wasser
  • 2 Esslöffel Agavensirup
  • gemahlene Vanille
  • einige Kardamomsamen
  • 1 Teelöffel Wildpfeilwurzelmehl
  • 120 ml Sojasahne
  • Außerdem:
  • einige Pistazienkerne zum Garnieren

 

Zubereitung:

  1. Für den Milchreis, die Pflanzenmilch mit dem Vollmeersalz und dem Apfeldicksaft aufkochen lassen. Den Rundkornreis einrühren. Die Hitze reduzieren und unter ständigem Rühren etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Limette waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  3. Zum Ende der Garzeit den Limettensaft und –schale mit dem Ingwer- und Zimtpulver unter den Milchreis geben.
  4. Die Mandarinen schälen, die weißen Fäden entfernen und halbieren.
  5. Das Wasser mit dem Agavensirup, der gemahlenen Vanille und den Kardamomsamen zum Kochen bringen.
  6. Das Wildpfeilwurzelmehl mit etwas Wasser verrühren und unter den Sirup rühren.
  7. Die halbierten Mandarinen hineingeben.
  8. Die Sojasahne aufschlagen und unter den Milchreis heben.
  9. Diesen nun in 6 flachen Schüsseln anrichten und mit den marinierten Mandarinen belegen.
  10. Zum Garnieren, die Pistazienkerne grob hacken und über die Mandarinen streuen.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle der Mandarinen kann man auch 1-2 Orangen filetieren und marinieren.

    •       • Dieses Dessert läßt sich auch wunderbar entweder mit Bulgur oder Couscous         zubereiten.

 

Produktbeschreibung:

Die Mandarine ist die kleine Schwester der Orange und gehört zu den süßesten Zitrusfrüchten. Sie wachsen auf immergrünen Bäumen, sind aber deutlich kleiner als Orangen und nicht so rund. Ihre ursprüngliche Heimat liegt in China, Indien und Philippinen, aber sie werden längst auch in allen anderen Teilen der Welt mit gemäßigtem warmem Klima angebaut, besonders in  Spanien, Italien, Türkei. Es gibt viele Kreuzungen, sogenannte Hybriden. Einfach schälen und von der Hand in den Mund mag fast jeder die Mandarinen, aber natürlich lassen sich daraus auch herzhafte wie süße Rezepte zaubern.

 

 

Spaghetti mit Kapern (vegan)

Spaghetti mat Kaperen

Zutaten für etwa 4-6 Personen:

  • eine Prise Vollmeersalz
  • etwa 500 g Spaghetti (ohne Ei)
  • etwa 300 g Tomaten
  • 1 kleines Glas getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 3 Esslöffel Kapern
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence
  • gut 2 Esslöffel Pinienkerne

Außerdem:

  • einige Kapernäpfel
  • einige Stängel Schnittlauch

 

Zubereitung:

  1. Für die Spaghetti das Wasser zum Kochen bringen, das Vollmeersalz hinzufügen. Die Spaghettis darin al dente kochen, abgießen und abtropfen lassen.
  2. Für die Gemüsebeilage, die Tomaten waschen, Mittelkeim entfernen und achteln.
  3. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden.
  4. Die Kapern in einen Sieb geben und abtropfen lassen.
  5. Die Schalotten schälen und in Scheiben schneiden.
  6. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und in feine Scheibchen schneiden.
  7. In einer großen Pfanne das Rapsöl erhitzen und die Schalotten mit dem Knoblauch darin andünsten. Zum Schluss die zerkleinerten Tomaten und Kapern hinzugeben. Ganz kurz mit andünsten.
  8. Die gekochten Spaghettis in die Gemüsepfanne geben, alles gut vermengen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Herbes de Provence würzen.
  9. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und unter die Spaghettis mischen.
  10. Zum Servieren die Spaghettis mit Gemüse in einen tiefen Teller geben. Mit den Kapernäpfel und den Schnittlauchstängeln belegen.

 

Meine Tipps:

    • • Für die Gemüsefüllung kann man jede Sorte von Gemüse verwenden, ganz nach Lust und Laune oder was man in der Küche zur Verfügung hat.
    • • Dieses Rezept läßt sich leicht in einen Auflauf verwandeln. Dazu gibt man die fertige Nudelmischung in eine flache und gefettete Auflaufform. Die Veganer beträufeln das Ganze noch mit Olivenöl oder belegen ihn mit veganem Mozzarella.

 

 

Produktbeschreibung:

Die Kaper ist ein Gewürz und muss noch vor ihrem nur eintägigen Blühen gepflückt werden, denn danach wachsen sie sich zu sogenannten Kapernäpfeln aus. Je größer die Kaperknospe, desto billiger auch der Geschmack. Je später sie in ein Gericht kommen, desto stärker entwickeln sie einen Geschmack von Kresse oder Senf. Ein Gericht das mit Kapern zubereitet wird, sollte möglichst mit wenig Kräutern zubereitet werden, denn der dominante Geschmack kann sich so nicht voll entwickeln.

Die Spaghetti ist die populärste Form der italienischen Pasta. Die Spaghettis sind sehr beliebt, denn sie haben in ihrer Verschlungenheit auf dem Teller eine ideale Saucenbindekraft, so dass das Gericht nicht zu viel nach Nudelteig schmeckt. Naja, das ist auch wieder meine persönliche Meinung, das damit heißt, dass ich die Spaghettis auch meistens bevorzuge ;o).

Der vegane Mozzarella ist auf Basis von gekeimtem Vollkornreis oder Flohsamenschalen hergestellt.

 

 

 

Gebratenes Gemüse auf Kichererbsenteig (vegan)

Gebrode Geméis op Kicherierbessendeeg

Zutaten für etwa 6 Personen:

Für den Kichererbsenteig:

  • Etwa 300 g Kichererbsenmehl
  • etwa ¾ l Wasser
  • 200 ml Olivenöl
  • 2 Prisen Vollmeersalz
  • Kreuzkümmel
  • Kurkuma
  • Herbes de Provence

Für das Gemüse:

  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Tomaten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • Fett zum Einfetten des Backbleches

 

Zubereitung:

  1. Für den Kichererbsenteig das Kichererbsenmehl mit etwa ¾ l Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten und diesen während etwa 2-3 Stunden ruhen lassen.
  2. Danach das Olivenöl, Vollmeersalz, Kreuzkümmel, Kurkuma und Herbes de Provence unter den Teig kneten.
  3. Ein Backblech gut einfetten und den Teig auf dem Backofenblech verteilen und glatt streichen. Das Backblech in die Backofenmitte schieben und etwa 20-25 Minuten bei 200 Grad C backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
  4. Das Gemüse waschen, putzen und in Scheiben oder Streifen schneiden.
  5. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und in feine Scheiben schneiden.
  6. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und das zubereitete Gemüse mit dem Knoblauch kräftig anbraten. Mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  7. Den Kichererbsenteig in Rechtecke einteilen und das angebratene Gemüse darauf verteilen.

 

 

Meine Tipps:

    •  • Man kann natürlich auch anderes Gemüse verwenden, je nachdem was man gerade zu Hause hat.
    •  • Den Kichererbsenteig in kleine Portionen aufgeteilt, kann man dieses Rezept auch als  Fingerfood seinen Gästen servieren.

 

Produktbeschreibung:

Die Kichererbse kann man auf sehr viele verschiedene Arten zubereiten. Hier in unserem Rezept verwenden wir mal zur Abwechslung, das Kichererbsenmehl, das man in der Zwischenzeit fertig gemahlen, im Bioladen kaufen kann.

 

 

Vegane Vanillekipferl

Vegan Vanillskichelcher

Zutaten für etwa 40 Kipferl:

  • 100 g Mandeln (blanchiert)
  • 220 g Dinkelmehl (80 %)
  • 80 g Vollrohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Teelöffel gemahlene Vanille
  • 4-5 Esslöffel Pflanzensahne, z.B. Soja, Hafer ….
  • 150 g Alsan (vegane Butter)

Außerdem:

  • etwas Alsan zum Bestreichen des Kipferlbleches
  • Vollrohrpuderzucker zum Bestäuben

 

Zubereitung:

  1. Für den Plätzchenteig die Mandeln fein mahlen.
  2. Danach für den Teig das Dinkelmehl mit den fein gemahlenen Mandeln, dem Vollrohrzucker, dem Vanillezucker, der gemahlenen Vanille in eine Backschüssel geben und alles gut vermengen.
  3. In die Mitte eine kleine Mulde formen und darin die Pflanzensahne und die zerlassene vegane Butter hineingeben. Den Teig zu einer homogenen Masse kneten, in Klarsichtsfolie wickeln und etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  4. Danach das Kipferl-Backblech mit der flüssigen Pflanzenbutter einfetten. Damit der Teig sich leichter einfüllen läßt, kann man den Blech einige Zeit in den Kühlschrank stellen. Danach den Teig mit einem Teigschaber in die Vertiefungen glatt streichen. Den abgezogenen Teig zu eine Kugel formen und in den Kühlschrank stellen, bis das erste Backblech fertig gebacken ist. Danach wieder den Teig über den Backblech geben, abziehen usw. bis der ganze Teig verarbeitet ist.
  5. Das Backblech bei 180 Grad C in die Backofenmitte schieben und die Kekse während etwa 10 Minuten backen.
  6. Die Kipferl aus der Form nehmen und noch heiß mit dem Vollrohrpuderzucker bestreuen.

 

  Meine Tipps:

    •  • Wer kein Kipferlbackblech besitzt verarbeitet den Teig zu einer Rolle und schneidet   davon jeweils etwa 1 cm breite Stücke ab, wobei man diese mit spitzen Enden zu Kipferl   formt.   Diese auf ein mit Backpapier belegetes Backblech legen und ebenfalls, wie oben   beschrieben, in der Backofenmitte bei 180 Grad C backen. Danach sofort mit dem   Vollrohrpuderzucker bestäuben.
    •  • Bei einem Kipferlbackblech hat man jedoch den Vorteil, dass jedes Kipferl gleichmäßig   geformt ist und das Kneten und Formen entfällt natürlich, das heißt Zeitersparnis um   andere Kekse auszuprobieren ;o).
    •  • Wer Vanilleschoten verwendet, kann diese nach dem Ausschaben getrocknet noch   mehrfach verwenden oder im Zucker aufbewahren, damit dieser intensiv vanilliert wird.

 

Produktbeschreibung:

Die Vanille sind hocharomatische Schoten einer lianenhaften Kletterorchidee. Geerntet ist sie noch eine geschmackslose, bis zu 30 cm lange Kapselfrucht. Sie werden immer unreif und gelbgrün geerntet. Zur Schwarzbräunung und zur Aromaentwicklung wird die Kapselfrucht mit Heisswasser oder mit Wasserdampf behandelt und bis zu etwa vier Wochen in luftdichten Behältern fermentiert, damit sich kleine Glukosenadeln heraus kristallisieren. Es gibt gewaltige Qualitäsunterschiede des Orchideengewürzes. Die Vanille aromatisiert Punsch, Gebäck, Desserts, Wein, Schokolade und noch vieles mehr.

 

 

Veganer Weihnachtsstollen

Vegane Chrëschtstollen

Zutaten für eine Stollenform:

  • 200 g Rosinen oder Sultaninen
  • 80 g Orangeat
  • 80 g Zitronat
  • etwa 3-5 Esslöffel hellen Rum
  • 500 g Dinkelmehl (80%)
  • gut 1/8 l Sojamilch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Zitrone
  • 125 g Mandeln oder gemische Nüsse
  • 150 g zerlassener Alsan
  • Lebkuchengewürz
  • gemahlene Vanille
  • Zimtpulver
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 100 g Vollrohrzucker

Außerdem:

  • Fett zum Einfetten der Stollenform
  • 2×30 g zerlassener Alsan
  • etwas Mehl
  • Backpapier
  • Vollrohrpuderzucker

 

Zubereitung:

  1. Für den Stollenteig die Rosinen resp. die Sultaninen, mit dem Orangeat und dem Zitronat am Vorabend mit dem Rum beträufeln und zugedeckt ziehen lassen.
  2. Das Dinkelmehl in eine Backschüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken.
  3. Die Sojamilch lauwarm erhitzen und die Hefe darin unter Rühren auflösen. Diese nun in die Mulde gießen und mit etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. Mit einem Tuch abgedeckt so lange in der warmen Küche gehen lassen, bis der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat.
  4. Die Zitrone waschen und die Schale abreiben.
  5. Die Mandeln oder Nüsse grob hacken.
  6. Nun beides mit dem zerlassenen Alsan, den eingeweichten Rosinen resp. Sultanien, Orangeat und Zitronat, dem Lebkuchengewürz, der gemahlenen Vanille, dem Zimtpulver, dem Vollmeersalz und dem Vollrohrzucker vermengen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Ein Tuch über die Backschüssel legen und den Teig etwa 30 Minuten gehen lassen.
  7. Danach den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und in die gefettete Stollenform geben.
  8. Ein Backblech mit Backpapier belegen und, die Stollenform auf das Backpapier setzen und den Stollen auf die unterste Backofenschiene schieben. Den Stollen während etwa 30 Minuten bei 180 Grad C backen. Danach die Stollenform abnehmen, den Stollen mit dem flüssigen Alsan bestreichen und noch einmal etwa 20 Minuten backen.
  9. Aus dem Backofen nehmen, sofort wieder mit dem restlichen flüssigen Alsan bestreichen und abkühlen lassen.
  10. Nach dem Erkalten mit Vollrohrpuderzucker bestäuben.

  Meine Tipps:

Der Stollen ist am aromatischsten, wenn er etwa 2 Wochen vor Weihnachten zubereitet   wird. Dann können die Gewürze so richtig durchziehen. Nach dem Abkühlen wickelt man   den Stollen dick in Frischhaltefolie ein und läßt ihn ruhen. Wer das nicht schafft, kann den   Stollen natürlich auch sofort genießen ;o)

 

Produktbeschreibung:

Der Stollen ist ein Kuchen aus schwerem Hefeteig. Es ist ein beliebtes und traditionelles Gebäck zur Weihnachtszeit, wobei man für das Selberbacken etwas Geduld braucht. Bei mir ist Stollenbacken schon seit Jahren zur Gewohnheit geworden. In der Zwischenzeit bereite ich jeweils 2 verschiedene Stollen zu, denn meine Tochter mag den traditionellen Stollen, das heisst mit Butter und Milch zubereitet und mein Sohn den veganen Stollen. Auf diese Weise sind beide zufrieden ;o)

Die Backzutaten Orangeat und Zitronat werden nicht, wie öfters vermutet, aus Zitronen und Orangen hergestellt. Bei Zitronat handelt es sich vielmehr um Stücke aus kandierten Schalen der Zedratbaum-Frucht und das Orangeat wird aus kandierten Bitterorangen-Schalen hergestellt. Die auch Pomeranzen genannten Früchte sind eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse. Ihre Schale ist dicker und unebener als die von Apfelsinen.

 

 

Hirse-Zuchiniröllchen auf pikanter Tomatensauce (vegan)

Hiergem-Courgetterullen op schaarfer Tomatenzooss

Zutaten für etwa 4-6 Personen:

  • 1 Esslöffel Ajwar (Paprikamus)
  • etwa 120 g Hirse
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 mittelgroße und gerade Zucchinis

Für die Tomatensauce:

  • etwa 400 g Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • Chilipulver
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel Herbes de Provence

Für den Belag:

  • 1 Esslöffel Alsan
  • 2 Esslöffel Hefeflocken
  • 50 g gemahlene Nüsse
  • 2-3 Esslöffel Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige frische Kräuter

Zubereitung:

  1. Das Ajwar mit gut ¼ l Gemüsebrühe aufkochen lassen.
  2. Die Hirse einstreuen und darin etwa 10-15 Minuten köcheln lassen. Den Topf beiseite stellen und die Hirse darin ausquellen lassen. Danach mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  3. Die Zucchinis waschen, putzen und in etwa 3 cm hohe Stücke schneiden. Mit einem runden Ausstecher den Mittelteil herausnehmen.
  4. Für die Tomatensauce die Tomaten in heißes Wasser geben, die Haut abnehmen, den Mittelkeim entfernen und grob zerkleinern.
  5. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und danach die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken.
  6. In einem Topf die Zwiebel, den zerkleinerten Knoblauch in etwas Rapsöl anbraten. Danach die Tomatenwürfel und etwa 1/8 l Gemüsebrühe hinzugeben. Während etwa 10 Minuten bei kleinster Hitze köcheln lassen. Danach mit Kräutersalz, Chilipulver, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und etwas Herbes de Provence würzen.
  7. Die Tomatensauce in eine flache Auflaufform geben.
  8. Die in der Zwischenzeit abgekühlte Hirse in die Zucchinirollen füllen und nebeneinander in die Auflaufform setzen.
  9. Etwas Alsan mit den Hefeflocken, den Nüssen und 2-3 Esslöffel Weißwein vermischen. Mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen und auf den Zucchinirollen verteilen.
  10. Den Auflauf jetzt im Backofen bei 180 Grad C während etwa 15 Minuten backen.
  11. Zum Servieren auf einen flachen Teller etwas von der Tomatensauce geben, darauf 2-3 Zucchinirollen setzen und mit frischen Kräutern garnieren.

 

Meine Tipps:

    • • Diese Hirsefüllung kann man auch für andere Gemüsesorten verwenden, z.B. Paprikaschoten, Kohlrabi (die man vorher blanchieren soll), Auberginen …
    • • Vegetarier können die Hefeflocken-Nussmischung einfach durch Reibekäse ersetzen.
    • • Dieses Rezept eignet sich auch sehr gut als Vorspeise.

 

Produktbeschreibung:

Ajvar oder Ajwar ist ein würziges Mus aus Gemüsepaprika, das aus dem Balkan, Ungarn oder der Türkei kommt. Traditionell wird Ajwar im Spätsommer oder Frühherbst hergestellt, wenn die Paprika Hochsaison hat und dient so als Konserve über den ganzen Winter.

Heidelbeerwaffeln (vegan)

Molbiereisekuch

Zutaten für etwa 8 Personen:

Für den Waffelteig:

  • etwa 200 g Dinkelmehl (80 %)
  • etwa 300 ml Sojamilch
  • 100 g Alsan
  • 75 g Vollrohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ½ Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Vollmeersalz

Für die Sojacrème:

  • 200 ml Sojasahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Esslöffel Erdbeer- oder Himbeermarmelade

Außerdem:

  • Heidelbeeren
  • etwas Fett für das Waffeleisen
  • etwas Vollrohrpuderzucker

 

Zubereitung:

  1. Für die Waffeln, das Dinkelmehl mit der Sojamilch, dem Alsan, dem Vollrohrzucker, dem Vanillezucker, dem Weinsteinbackpulver und dem Vollmeersalz zu einem Teig verarbeiten und im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für die Sojacrème die kalte Sojasahne mit dem Päckchen Vanillezucker steif schlagen und mit der Erdbeer- oder Himbeermarmelade verrühren.
  3. Die Heidelbeeren waschen.
  4. Den Waffelteig in einem Waffeleisen portionsweise ausbacken.
  5. Zum Servieren die Waffeln zerteilen und mit etwas Sojacrème und den Heidelbeeren belegen.
  6. Vor dem Servieren mit etwas Vollrohrpuderzucker bestreuen.

 

Meine Tipps:

    • • Natürlich kann man die Waffeln auch mit anderem Obst belegen, je nach Lust und Laune ;o)

• Für Vegetarier: die Waffeln mit Vollmilch und Butter zubereiten und die Crème mit Sahne.

 

Produktbeschreibung:

Die intensiv blau gefärbten Heidelbeeren, Blaubeeren oder Bickbeeren, gehören zu den Heidekrautgewächsen und haben ein einzigartiges Aroma. Sie eignen sich sehr gut als Snack und werden gerne in Kuchen, Marmeladen oder Desserts verarbeitet.

Zucchiniröllchen mit Tomatenfüllung  (vegan)

Zucchinirulle mat Tomatefëllung

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

 Für die Crèmefüllung:

  • etwa 4 mittelgroße Strauchtomaten
  • 1 kleine Zucchini
  • etwa 50 g getrocknete Tomaten
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Cashewkerne
  • Saft von 1 Zitrone
  • etwas Zitronenschale
  • Chilipulver
  • Herbes de Provence
  • einige Stängel frisches Basilikum
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Zucchiniröllchen:

  • 2 mittelgroße Zucchinis
  • Saft von 1 Zitrone
  • Kräutersalz
  • 3 Esslöffel Olivenöl

Außerdem:

  • Bunter Pfeffer oder Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Für die Tomatenfüllung die Strauchtomaten waschen und vierteln.
  2. Die Zucchini waschen, schälen, evtl. entkernen und klein würfeln.
  3. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden.
  4. Die Sonnenblumenkerne und Cashewkerne mit den Strauchtomaten, Zucchiniwürfel, getrockneten Tomaten, Zitronensaft, Zitronenschale, Chilipulver, Herbes de Provence, Basilikum und Olivenöl in einen Mixer geben und zu einer feinen Crème mixen. Mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  5. Für die Zucchiniröllchen die Zucchinis waschen, putzen und längs in hauchdünne Scheiben hobeln. Diese auf einem Backblech auslegen.
  6. Für die Marinade den Zitronensaft mit Kräutersalz und Olivenöl vermengen.
  7. Die Zucchinistreifen mit der Marinade bepinseln.
  8. Nun auf das untere Viertel einer Zucchinischeibe einen gehäuften Teelöffel der Tomatencrème setzen. Mit frischem Basilikum belegen, vorsichtig aufrollen und mit einem Spieß zusammenstecken.
  9. Die Zucchiniröllchen auf kleinen Tellern anrichten und mit buntem Pfeffer oder Paprikapulver bestäuben.