Schlagwort-Archiv: Vorspeisen

Roter Gazpacho (vegan)

Roud Gazpacho

roter gaspacho

Zutaten für  6 Teller oder 10 kleine Gläser:

  • 1 Salatgurke
  • knapp 1 kg reife Tomaten
  • je 1 gelbe und 1 rote Paprikaschote
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine rote Chilischote
  • etwa 2 Scheiben trockenes Brot
  • ½ Bund frische Blattpetersilie
  • 2 Esslöffel Sherryessig
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • Saft von 1 Zitrone
  • Vollmeersalz
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer

Außerdem :

  • einige Stängel frischen Basilikum

 

Zubereitung:

  1. Für die Gazpacho-Suppe die Salatgurke waschen und ganz schälen. Eventuell größere Samenkerne entfernen und würfeln.
  2. Die Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und würfeln.
  3. Die Paprikaschoten, waschen, die Samen entfernen und ebenfalls würfeln.
  4. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und hacken.
  5. Die rote Chilischote waschen, entfernen und fein hacken.
  6. Die Brotscheiben von der Rinde befreien und grob würfeln.
  7. Die Blattpetersilie waschen, trockenschleudern, die Blätter von den Stängeln abzupfen.
  8. Die zubereiteten Zutaten zusammen mit etwa ¼ l Wasser, dem Zitronensaft und dem Olivenöl mit dem Stabmixer pürieren.
  9. Das Ganze mit Vollmeersalz und 1 Messerspitze Cayennepfeffer würzen.
  10. Kalt stellen.
  11. Zum Servieren den Gazpacho in Gläser einfüllen und mit den Basilikumblättchen belegen.

 

   Meine Tipps:

  • Sehr dekorativ sieht es auch aus, wenn man von den Paprikaschoten und der Salatgurke etwas beiseite legt und vor dem Servieren sehr klein schnippelt. Dieses dann auf den Gläsern oder den Tellern verteilen.
  • Wem dieser Gazpacho zu pikant ist, läßt entweder die Chilischote weg oder den Cayennepfeffer.

 

Produktbeschreibung:

Die Gazpacho-Suppe ist ein Klassiker der spanischen Küche. Die gekühlte Tomatensuppe kommt jetzt im Sommer, wenn es heiß ist, besonders gut an.

Soja-Gemüsepuffer mit Kartoffeln (vegan)

Soja-Geméispuffer mat Gromperen (vegan)

Soja Gemüse Puffer

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 3/4 l Wasser
  • 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 200 g getrocknete Sojawürfel
  • 100 g Zucchini
  • 100 g Kartoffeln
  • 1/2 Bund Petersilie
  • einige Stängel Thymian
  • etwa 1/4 l Wasser
  • 125 g Weizenvollkornmehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Außerdem: zum Ausbraten der Puffer etwas Rapsöl

Zubereitung:

  1. Für die Gemüsepuffer das Wasser zum Kochen bringen und 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe hineingeben.
  2. Die Sojawürfel in dieser Gemüsebrühe etwa 45 Minuten einweichen.
  3. In der Zwischenzeit die Zucchinis waschen, putzen und grob reiben.
  4. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen, putzen und mit der Schale ebenfalls grob reiben. Beides zum Abtropfen in einen Sieb geben.
  5. Die eingeweichten Sojawürfel abgießen, fest ausdrücken und sehr fein hacken.
  6. Die Zucchini- und Kartoffelraspeln ebenfalls fest ausdrücken und zu der Sojamasse geben.
  7. Die Petersilie und den Thymian waschen, putzen und fein hacken, ggf. den Thymian abzupfen.
  8. Etwa 1/4 l Wasser zum Kochen bringen und das Weizenvollkornmehl ganz schnell einrühren. Dieses mit der gehackten Soja-Gemüsemasse, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer vermengen. Leicht abkühlen lassen, danach mit den Händen kneten, bis der Teig bindet.
  9. Aus dieser Masse etwa 1/2 cm dicke Puffer formen und im Rapsöl von beiden Seiten braten.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von Zucchinis oder Kartoffeln kann man auch anderes Gemüse verwenden, z.B.: Karotten, Paprikaschoten, Kohlrabi usw.
      • Kleine Puffer formen, mit einem Dipp und frischen Kräutern belegen und schon hat man ein leckeres, veganes Fingerfood zubereitet, das man seinen Gästen anbieten kann.
    • Oder man brät größere Puffer und belegt damit Brötchen, die man vorher mit einem Dipp oder Kräuterquark bestrichen hat.

 

Produktbeschreibung:

Bei den Sojawürfel oder allen Sojaprodukten muss man auf gentechnikreife Vollsojaprodukte für die Lebensmittelindustrie achten. Bei den Sojawürfeln werden die Sojabohnen gereinigt, gemahlen und rein mechanisch in mehreren Pressgängen bis zu einem 5 % Rest-Fettgehalt ausgepresst. Das entfettete Sojamehl wird nun in einem Extruder zu einer fleischähnlichen Form und Beschaffenheit extrudiert, d.h. ähnlich wie bei Cornflakes. Sie eignen sich hervorragend für Füllungen, vegetarischen Ragouts und vieles mehr.

 

 

 

Ziegenfrischkäsecrostini mit Rosinen-Chutney

Toast mat Geessekéis an Rosinen-Chutney

Chutney Brote

Für 4 Portionen:

  • 1 rote Chilischote
  • 2 Schalotten
  • ein Stück frischen Ingwer
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 3 Esslöffel weisser Balsamico-Essig
  • etwa 75 ml Weißwein
  • 150 g Rosinen
  • 50 g Gelierzucker
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa 4 Esslöffel Sesamöl
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • Außerdem: einige Scheiben Toastbrot
  • einige Stängel frischen Basilikum

 

Zubereitung:

  1. Für den Rosinen-Chutney, die Chilischote waschen, halbieren, entkernen und fein würfeln.
  2. Die Schalotten abziehen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  3. Den Ingwer schälen und raspeln.
  4. Die Chilischote mit den Schalotten und dem Ingwer im heißem Sesamöl andünsten. Mit dem weißen Balsamico-Essig ablöschen. Den Wein, die Rosinen, den Gelierzucker hinzufügen und alles etwa 4 Minuten sprudelnd kochen. Danach mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen und abkühlen lassen.
  5. Einige Toastbrotscheiben diagonal durchschneiden und mit dem Sesamöl bepinseln. Danach entweder in einer Pfanne von beiden Seiten anrösten oder auf einem Gitterrost im Backofen bei 220 Grad in wenigen Minuten goldgelb rösten.
  6. Crostinis mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen, den Trauben-Chutney darauf verteilen.
  7. Die Basilikumblättchen abzupfen und auf den Crostinis verteilen.

      Meine Tipps:

  • Den Chutney kann man gut vorbereiten, resp. einige Gläser mit Twist-off-Deckel mit dem zubereitetem Chutney füllen, fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Auf diese Weise hat man immer Chutney auf Vorrat und man kann unerwarteten Besuch somit verwöhnen ;o).
  • Wer keine Rosinen im Vorratsschrank hat, kann auch auf anderes getrocknetes Obst zurückgreifen.
  • Wem Ziegenfrischkäse nicht so mundet, greift auf normalen Frischkäse zurück.
  • Anstelle von Toastbrot auf Baguettebrotscheiben streichen, die man vorher diagonal geschnitten und geröstet hat.

Produktbeschreibung:
Chutney ist eine sogenannte dickflüssige Würzmarmelade, die sehr schnell zubereitet ist, sie besteht aus Ein- oder Angemachtem aus süßen Grundfrüchten, wie hier in unserem Rezept mit Rosinen. Zutaten können aber auch Kürbis, Tomaten, Paprikaschoten sein, die meistens mit Zwiebeln, Ingwer, Essig, Chillies und Limettensaft usw. zusammenkommen.

Rosmarin-Möhrentörtchen mit Ziegenfrischkäse (lacto-vegetarisch)

Rosmarin-Wuerzelstäertchen mat frëschem Geessekéis

tartelettes Gemüse

Zutaten für eine Pieform von 26 cm Ø oder 6 Törtchen:

  • 250 g Blätterteig
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwa 200 g Möhren
  • etwa 150 g Ziegenfrischkäse
  • 4 Esslöffel scharfer Senf
  • 2 Esslöffel Sojasahne
  • 1-2 Esslöffel Rosmarinnadeln
  • Fleur de sel
  • frisch gemahlener bunter Pfeffer
  • 1 Esslöffel Apfeldicksaft
  • 1 Esslöffel Olivenöl

Außerdem:

  • etwas Fett zum Einfetten der Backform(en)

Zubereitung:

  1. Den Blätterteig auf eine bemehlte Arbeitsplatte legen.
  2. Für den Belag, die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden.
  3. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen fein hacken.
  4. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen, danach in sehr dünne runde Scheiben schneiden.
  5. Den Ziegenfrischkäse mit dem Senf und etwas Sojasahne verrühren.
  6. Den Blätterteig ausrollen und in eine gefettete Form legen. Den Rand leicht andrücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  7. Die Ziegenfrischkäsemischung auf den Blätterteigboden streichen und mit den Möhrenscheiben und Zwiebelringen belegen.
  8. Die Rosmarinnadeln abzupfen. Etwa die Hälfte davon auf die Möhren-Zwiebelfüllung streuen.
  9. Die Form auf die unterste Backofenschiene setzen und wähend etwa 20 Minuten bei 180 Grad C backen.
  10. Mit Fleur de sel und frisch gemahlenem buntem Pfeffer bestreuen.
  11. Den Apfeldicksaft mit dem Olivenöl vermischen und die Tarte damit beträufeln. Restliche Rosmarinnadeln darüber streuen und sofort servieren.

      Meine Tipps:

  • In einer großen Pieform gebacken, begleitet von einem leckeren Blattsalat, dient dieses Rezept als Hauptspeise.
  • Wenn man den Teig in kleine Tartelettesförmchen verteilt, sind sie ein gern gesehenes Aperitif-Häppchen.
  • Mag man den Ziegenfrischkäse nicht, kann man diesen problemlos mit normalem Kräuterfrischkäse ersetzen.
  • In unserem Rezept wurde Rosmarin verwendet. Aber je nach Belieben, kann man den Rosmarin durch andere Kräuter ersetzen, z.B. Thymian, Herbes de Provence, Majoran usw.

Produktbeschreibung:
Die rotorange Möhre ist neben der Kartoffel das in Europa am weitesten verbreitete Gemüse. Kein Gemüse bietet mehr Betakarotin wie die Möhren. Damit das allein fettlösliche Vitamin auch aufgenommen werden kann, sollte immer etwas Fetthaltiges dazu gegessen werden. Bundmöhren, bevor sie in den Kühlschrank wandern, von ihrem Grün befreien, das den Möhren sonst die Feuchtigkeit entzieht und sie weicher werden läßt. Das junge Grün von Biomöhren kann problemlos feingehackt mitverwendet werden.

Der Apfeldicksaft, der sirupartige, rostbraune Dicksaft, wird durch Erhitzen aus sieben bis acht Litern Apfelsaft gewonnen. Dabei wird nicht nur der Fruchtzucker konzentriert, sondern auch das typische süßsaure und würzige Apfelaroma. In der Vollwertküche wird der Apfeldicksaft öfters zum Verfeinern von Dressings, Joghurt und Quarkspeisen, als Brotaufstrich oder als Süßungsmittel für Obstkuchen verwendet.

Runde Kartoffellaibchen mit Kräuter-Tomaten (vegan)

Polenta

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa 600 g Kartoffeln
  • eine Prise Vollmeersalz
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Muskatnuss
  • etwa 2-3 Esslöffel Tomatenmark
  • 4 mittelgroße Tomaten
  • Oregano
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Außerdem: etwas Olivenöl zum Einfetten der Auflaufform
  • etwas geröstetes Sesamöl zum Beträufeln der Kartoffeln
  • frische Kräuter nach Wahl zum Belegen der Kartoffelscheiben

Zubereitung:

    1. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen, notfalls putzen und in Salzwasser während etwa 25 Minuten kochen lassen. Heiß schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffelmasse mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Muskatnuss würzen. Danach etwa 8 flache Laibchen (etwa 2-3 cm Höhe) formen auf ein eingefettetes Backblech legen.
    2. Das Tomatenmark darüberstreichen.
    3. Die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden, danach die Tomaten in dicke Scheiben schneiden. Diese auf die Kartoffellaibchen legen und mit etwas geröstetem Sesamöl beträufeln.
    4. Die Kräuter waschen, trockenschleudern und fein hacken.
    5. Die Scheiben mit etwas Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Oregano, Thymian und Rosmarin bestreuen.
    6. Die Kartoffeln während etwa 15 Minuten bei 180 Grad C backen.
    7. Vor dem Servieren mit den frischen Kräutern belegen.

Meine Tipps:

  • Wenn es noch schneller gehen soll, dann die Kartoffeln in der Schale kochen, halbieren und ebenso weiterverarbeiten wie oben ab Punkt 2 beschrieben.
  • Die Tomatenscheiben kann man auch noch mit Zucchini- oder Zwiebelscheiben belegen.
  • Wem es an geröstetem Sesamöl fehlt, nimmt einfach ein anderes edles Öl.
  • Anstelle von frischen Kräutern, schmecken diese Kartoffellaibchen auch sehr gut mit frischem Rucola.

 

Produktbeschreibung:
Mit Kartoffeln kann man unendlich in der Küche durchstarten, vom Apéritif bis zum Dessert. Irgendwann werde ich Ihnen meinen Schoko-Kartoffelkuchen auf unserem Blog vorstellen, der bei einem Slow-Food-Abend für positives Erstaunen gesorgt hatte ;o). Soweit es möglich ist, die Kartoffeln mit der Schale zubereiten, denn unter der Schale stecken pflanzliche Eiweiße, viele Vitamine und wichtige Mineralstoffe, von denen man nicht profitieren kann, wenn man die Schale abschneidet. Vorteilhaft für dieses Rezept ist eine mehlig kochende Speisekartoffel, z.B. Bintje, Adretta, Blauer Schwede usw.

Zucchinischeiben mit Seitan- und Räuchertofustreifen (vegan)

Capaccio

 

Für etwa 4 Portionen:

  • 2 Esslöffel Sonnenblumenkerne
  • etwa 80 g Räuchertofu
  • etwa 80 g Seitan
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • 80 g getrockene Tomaten in Öl
  • 500 g Zucchini (längliche oder runde Form)
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Esslöffel Zitronen-Balsamico-Essig
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Außerdem: einige Stängel frischen Basilikum

Zubereitung:

  1. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, beiseite stellen.
  2. Den Räuchertofu und den Seitan in feine Streifen schneiden. Beides in heißem Sesamöl beidseitig anbraten, beiseite stellen.
  3. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen, dabei das Öl auffangen und die Tomaten klein schneiden.
  4. Die Zucchinis waschen, putzen und mit einem Gemüsehobel in gleichmäßige, sehr dünne Scheiben schneiden.
  5. Die Zucchinischeiben auf vier großen Tellern verteilen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  6. Das aufgefangene Tomatenöl mit dem Zitronensaft, dem Zitronen-Balsamico-Essig und dem Olivenöl verquirlen und über die Zucchinischeiben träufeln.
  7. Die Basilikumblättchen feucht abwischen und in feine Streifen schneiden.
    Zucchinischeiben mit den Räuchertofu- und Seitanstreifen, den Tomatenstückchen belegen sowie mit dem Basilikum und den Sonnenblumenkernen bestreuen.

Meine Tipps:

  • Die Sonnenblumenkerne können problemlos durch Pinienkerne ersetzt werden.
  • Auch frische Tomaten kann man verarbeiten, jedoch benötigt man zusätzlich etwas Olivenöl zur Zubereitung der Marinade.
  • Lecker schmeckt dieses Rezept auch mit vorher gegrillten Auberginenscheiben.

 

Produktbeschreibung:
Seitan schmeckt lecker, ist fettarm, cholesterinfrei und dazu noch eine Proteinbombe. Er wird in der Regel aus Weizen- oder Dinkelmehl, beziehungsweise Gluten hergestellt. Daher für Leute mit Zöliakie leider nicht zu empfehlen! Es handelt sich bei Seitan um eine jahrhundertealte vegetarische Tradition, die ursprünglich von Zen-Buddhisten entwickelt wurde. Er kann als Ersatz für Fleisch in vielen Fleischersatzgerichten verwendet, eingelegt, gebacken, frittiert und auch eingefroren werden. So hat man dieses proteinreiche Nahrungsmittel immer zu Hand, um ein leckeres gesundes Veggie-Gericht herzustellen ;o).

Basilikumröllchen mit roter Bulgur-Füllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Bulgur Pannesch

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für den Pfannkuchenteig:

  • 120 g Dinkelmehl (80 %)
  • 150 ml Milch
  • etwa 4 Esslöffel kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 25 g flüssige Butter
  • 2 Eier
  • Vollmeersalz
  • Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • einige Stängel frischer Basilikum

Für die Bulgur-Füllung:

  • etwa 300 g Tomaten
  • 1 rote Chilischote
  • 2 große Schalotten
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer
  • 200 Bulgur (grob)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 rote Paprikaschoten
  • einige Stängel frische Petersilie
  • 125-150 g Feta-Käse
  • Außerdem: etwas Olivenöl zum Einfetten der Auflaufform und zum Bepinseln der Röllchen
  • einige frische, gehackte Kräuter (je nach Wunsch)

Zubereitung:

  1. Für den Pfannkuchenteig das Dinkelmehl mit Milch, Mineralwasser, flüssiger Butter und den Eiern zusammen vermischen, mit Vollmeersalz, Muskatnuss und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Den Teig etwa 20 Minuten quellen lassen.
  2. Die Basilikumblättchen abzupfen, feucht abwischen und sehr fein hacken. Zu dem Teig geben und alles mit dem Schneidstab kurz durchmixen.
  3. In einer flachen Pfanne etwa 4-5 Pfannkuchen backen, diese abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit für die Bulgur-Füllung die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden und fein würfeln.
  5. Die Chilischote waschen, putzen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
  6. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
  7. In einem Topf das Olivenöl erhitzen, die Chilistreifen mit den Schalottenwürfeln bei mittlerer Hitze andünsten. Die Tomaten hinzufügen, das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen, kurz aufkochen lassen.
  8. Den Bulgur, das Lorbeerblatt zugeben, verrühren, kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Zugedeckt während etwa 20 Minuten quellen lassen, danach noch einmal mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  9. Die Paprikaschoten waschen, putzen, entkernen und fein würfeln.
  10. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken. Diese mit den Paprikawürfeln in die Bulgurmischung geben, der man vorher das Lorbeerblatt entnommen hat.
  11. Den Feta-Käse in die Masse bröseln und kräftig verrühren. Ist die Masse zu dick, gibt man noch etwas Mineralwasser hinzu.
  12. Die zubereiteten Pfannkuchen mit der Bulgurfüllung belegen, fest aufrollen und schräg in etwa 4-5 cm lange Röllchen schneiden.
  13. Eine Auflaufform leicht einfetten und in die eine Hälfte der Form die Röllchen fest nebeneinander hineinsetzen. In die andere Hälfte gibt man die restliche Bulgurfüllung. Das Ganze mit etwas Olivenöl bepinseln und im Backofen während etwa 10 Minuten bei 160 Grad C backen.
  14. Zum Servieren jeweils 2-3 Röllchen auf einen flachen Teller geben, daneben einen Servierring mit der Bulgurfüllung füllen, leicht andrücken, den Ring vorsichtig abziehen. Mit etwas frischen Kräutern bestreuen und sofort servieren.

Meine Tipps:

  • 2 Basilikumröllchen auf einen flachen Teller mit zubereitetem Blattsalat setzen, frische Kräuter darüber streuen und man hat eine leckere Vorspeise, die garantiert gut bei den Gästen ankommt.
  • Ist man kein Basilikumliebhaber, kann man natürlich auch andere Kräuter in den Pfannkuchenteig geben.
  • Wem das Zubereiten der Röllchen zu aufwendig ist, der füllt die Pfannkuchen mit der Bulgurfüllung, rollt sie auf und legt die Pfannkuchen nebeneinander in eine gefettete Auflaufform. Nach Wunsch kann man dann noch etwas geriebenen Käse darüber geben.
  • Anstelle des Bulgur kann man auch Couscous, Hirse, Quinoa oder Amaranth verarbeiten.
  • Dieses Gericht läßt sich sehr gut vorbereiten. Nur noch erwärmen und man kann zusammen mit der Familie oder den Gästen am Tisch speisen.

 

Produktbeschreibung:

Bulgur (Boulghour, Bulghur oder auf arabisch Burghul) wird aus Hartweizengrieß hergestellt. Zunächst wird er eingeweicht, anschließend dampfgegart. Nach dem Trocknen in unterschiedlichen Feinheitsgrade gemahlen. Daher muß er beim Kochen nur noch kurz mit Wasser aufgekocht und ungefähr 20 Minuten ausquellen gelassen werden. Er ist also ein Getreide für die „schnelle“ Küche ;o)! Bulgur nimmt beim Quellen größere Mengen an Wasser auf, deswegen vergrößert sich sein Volumen beim Zubereiten deutlich. Da er nahezu keinen Eigengeschmack besitzt, läßt er sich auf viele Arten zubereiten, z.B. als Salat, Beilage, Auflauf, Pasten, Desserts …
Aber aufpassen! Da Bulgur wie alle anderen Weizenprodukte auch Gluten enthält, ist er für Personen, die an Zöliakie leiden, nicht geeignet.

Pesto-Sommergemüsesuppe mit Oliven (vegan)

Olivenzopp

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa 400 g Zucchini
  • 1 rote Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • etwa 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1/8 l Weißwein
  • ¾ l Gemüsebrühe
  • 2-3 Tomaten
  • 1 Esslöffel Basilikumpesto
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Außerdem: einige schwarze Oliven
  • einige Stängel frisches Basilikum

 

Zubereitung:

  1. Die Zucchini waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Die rote Zwiebel schälen und ebenfalls klein würfeln.
  3. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  4. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zucchini-, Zwiebelwürfel mit dem gehackten Knoblauch andünsten. Das Ganze mit dem Weißwein ablöschen, mit der Gemüsebrühe aufgießen, danach ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und die Haut leicht einritzen. Kurz in kochendes Wasser geben und abhäuten. Danach vierteln, entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Diese dann zur Suppe geben und nur heiß werden lassen.
  6. Den Basilikumpesto in die Suppe geben und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  7. Die Oliven entsteinen und in Ringe schneiden. Den Basilikum feucht abwischen, evtl. grob hacken. Nun beides über die Suppe geben und sofort servieren.
Meine Tipps:

  • Ist noch etwas Suppe übrig, soll man sie nicht erhitzen. Durch die Oliven hat sie einen zu starken Geschmack und ist evtl. zu salzig. Jedoch kann man die Suppe sehr gut kalt genießen.
  • In kleinen Gläsern kühl serviert, kann man seine Gäste im Sommer mit dieser Suppe zum Apéritif überraschen.
  • Natürlich schmeckt in dieser Suppe anderes Gemüse, kleingeschnippelt, auch sehr gut, z.B. Paprikaschoten, Mais, Erbsen usw.