Archiv für den Monat: Dezember 2021

Winterlicher Flammkuchen mit Wurzelgemüse (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 6 Personen:
Für den Hefeteig:
½ Würfel frische Hefe
etwa 1/8 l Wasser
375 g Dinkel- oder Hefemehl (80 %)
1 Teelöffel Vollrohrzucker
Vollmeersalz
etwa 1/8 l Olivenöl
Für den Belag:
3 Möhren
3 Petersilienwurzeln
2 rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
400 g Crème fraîche
4 Esslöffel Meerrettichcrème (Glas)
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem:
Fett zum Einfetten des Backbleches
Mehl zum Ausrollen des Hefeteiges
Fleur de sel
Olivenöl zum Beträufeln

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig die frische Hefe in dem lauwarmem Wasser auflösen.
  2. Das Dinkel- oder Weizenmehl in eine Backschüssel geben, dabei eine Vertiefung in die Mitte drücken. Die aufgelöste Hefe hineingießen, mit dem Vollrohrzucker und etwas Vollmeersalz verrühren. Danach die ganze Masse mit dem Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Wenn nötig, noch etwas Olivenöl zugeben bis der Teig schön geschmeidig ist. Zugedeckt etwa 20 Minuten aufgehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit für den Belag das Gemüse zubereiten. Die Möhren und die Petersilienwurzeln mit der Gemüsebürste abschrubben und putzen. Die roten Zwiebeln schälen. Danach die Möhren, Petersilienwurzeln und die roten Zwiebeln sehr fein hobeln.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und in feine Scheibchen schneiden.
  5. Die Crème fraîche mit der Merrettichcrème verrühren und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  6. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  7. Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, in 6 Portionen aufteilen und jedes Teil zu einem sehr flachen und länglichem Fladen ausrollen.
  8. Die Backbleche einfetten und mit den Fladen auslegen. Diese mit der Merrettich-Crème fraîche dick bestreichen, das gehobelte Gemüse mit den Knoblauchscheibchen belegen und mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.
  9. Die Flammkuchen mit dem Olivenöl beträufeln und im Backofen während etwa 12-15 Minuten backen.
  10. Vor dem Servieren noch mit etwas Fleur de Sel bestreuen.

 

    Meine Tipps:

          • Den Flammkuchen kann man zu jeder Jahreszeit zubereiten und genießen, d.h. jeweils mit saisonalem Gemüse belegen.
         • Den Hefeteig ausrollen und mit einem Servierring oder Glas kleine Kreise ausstechen. Mit der Merrettich-Crème fraîche-Crème bestreichen und mit klein geschnippeltem Gemüse belegen. So hat man schnell leckere Häppchen zubereitet, die man seinen Gästen zum Apéritif serviert.

 

Produktbeschreibung:

Petersilienwurzel ist ein tolles Wintergemüse und sehr eng mit Blattpetersilie verwandt, dementsprechend kann man auch die Blätter verwenden. Die Rübe ähnelt der Pastinake. Sie ist weiß, läuft kegelförmig spitz zusammen und ist in der Regel etwas dünner als die Pastinake.

Merrettich ist eine scharfe Wurzel und peppt mit seiner würzigen Schärfe viele Gerichte auf. Er enthält etliche Stoffe, die der Gesundheit Gutes tun. Geriebener Meerrettich ist ein Klassiker als Gewürz für kalte Soßen sowie Salatdressings. Wenn man Merrettich zu scharf findet, vermischt man ich mit aufgeschlagener Sahne, Crème fraîche oder Schmand. Kurz: Meerrettich ist super scharf, super lecker und super gesund obendrein.

 

 

Garam Masala-Kürbisschnitten im Vollkornreisring (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:
Für die Marinade:
6 Knoblauchzehen
etwa 1/8 l Olivenöl
Garam Masala
Piment d’espelette
1 Teelöffel Shoyu
1 kleines Stück frische Ingwerknolle
2 Teelöffel rote Currypaste
Für den Kürbis:
400-500 g Hokkaido-Kürbis
einige Esslöffel Olivenöl
Für den Reis:
etwa 160 g Vollkorn-Basmatireis
1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen
etwas Rapsöl
Außerdem:
Backpapier

Zubereitung:

  1. Für die Marinade den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und mit dem Garam Masala, Piment d’espelette, Shoyu, dem Stück Ingwerknolle und der Currypaste zusammen zu einer Paste mixen.
  2. Den Hokkaido-Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in fingerdicke Schnitten schneiden.
  3. Ein Backblech mit dem Backpapier belegen und die Kürbisschnitten darauf verteilen. Diese auf beiden Seiten mit der zubereiteten Marinade bestreichen und bei 180 Grad C etwa 25 Minuten in der Backofenmitte backen.
  4. In der Zwischenzeit für den Reis die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, Schalotten und Knoblauch fein hacken und im Rapsöl andünsten.
  5. Den Vollkorn-Basmatireis hinzufügen, alles kurz umrühren und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze während etwa 20 Minuten köcheln lassen. Kurz zum Ausquellen vom Herd nehmen, danach mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  6. Zum Servieren einen Reisring auf einen flachen Teller geben und mit den gegarten Kürbisschnitten belegen.

 

Meine Tipps:

           • Diese Kürbisschnitten kann man auch mit anderen Kürbisvarianten zubereiten.Vorteil beim Hokkaido ist jedoch, dass man diesen nicht schälen muss.
    • • Wem diese Gewürzmischung zu feurig ist, ersetzt die Gewürze ganz nach Belieben.

 

Produktbeschreibung:

Garam Masala ist eine traditionelle Gewürzmischung der indischen Küche. Masala heisst übersetzt Zutaten oder Gewürz. Garam bedeutet soviel wie heiß. Damit beschreibt der Name den feurigen Geschmack der indischen Gewürzmischung Garam Masala schon sehr gut, denn die Mischung besteht aus bis zu einem Dutzend verschiedener Einzelgewürzen. Die Gewürzmischung kommt auch öfters in der ayurvedischen Küche vor um den Körper zu erhitzen und somit den Stoffwechsel anzuregen.

 

Apfel-Kürbisauflauf mit Nusscrunch (vegan)

Äppel-Kalbassgratin mat Nësscrunch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4-5 Formen oder 1 flache Pieform 20 cm Ø:

4 Äpfel
etwa 200 g Hokkaido-Kürbis
etwa 150 ml Apfelsaft
2 Esslöffel Vollrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Teelöffel Speisestärke
2 Sternanis
1 Teelöffel Zimtpulver
Für das Nusscrunch:
1 Packung Mandelkekse
2 Esslöffel Vollrohrzucker
etwa 40 g gemahlene Nüsse
60 g feine Haferflocken
1-2 Esslöffel Orangenschalenlikör
Außerdem:
etwas Pflanzenfett zum Einfetten der Form(en)
2-3 Esslöffel Zimtpulver
einige Sternanis zum Verzieren
etwas Vollrohrpuderzucker

Zubereitung:

  1. Für den Apfel-Kürbisauflauf werden die Äpfel gewaschen, geviertelt, das Kerngehäuse entfernt.
  2. Den Kürbis waschen, entkernen und davon etwa 200 g Fruchtfleisch mit den Äpfeln in kleine Würfel schneiden.
  3. Den Apfelsaft mit 2 Esslöffel Vollrohrzucker, dem Vanillezucker, der Speisestärke, den Sternanis und dem Zimtpulver vermischen und in einer Kasserolle unter Rühren aufkochen.
  4. Die Apfel- und Kürbiswürfel unterheben und bei kleinster Hitze einige Minuten köcheln lassen.
  5. Für das Nusscrunch die Kekse grob zerkrümeln.
  6. 2 Esslöffel Vollrohrzucker mit etwa 80 ml Wasser aufkochen lassen.
  7. Die Keksbröseln mit den gemahlenen Nüssen, den Haferflocken und dem Orangenschalenlikör in das Zuckerwasser geben und alles gut vermischen.
  8. Die Form(en) oder Pieform mit dem Pflanzenfett einfetten.
  9. Danach die Apfel-Kürbismischung in die gefettete Form(en) verteilen.
  10. Die Crunch-Nussmasse auf der Apfel-Kürbismischung verteilen.
  11. Die Form(en) in der Backofenmitte bei 180 Grad C während etwa 25 Minuten backen.
  12. Vor dem Servieren mit dem Vollrohrpuderzucker und jeweils einem Sternanis garnieren.
  13. Am besten schmeckt das Dessert warm oder lauwarm.

 

Meine Tipps:

    • • Außerhalb der Kürbissaison, schmeckt dieses Rezept auch sehr lecker mit einer Apfel-Birnenmischung oder einfach nur mit den verschiedenen saisonalen Obstsorten.
    • • Während der Winterzeit kann man auch mit Lebkuchengewürz würzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heferolle mit frischen Zwetschgen (vegan)

Hiefdeegrull mat frëschen Quetschen

 

Zutaten für 1 Kastenform von etwa 28 cm:

350g Dinkelmehl (80 %)
100g Sojamehl
2 Esslöffel Hafermilch
1 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
50g Vollrohrzucker
gut 1/8 l Hafermilch
60g Pflanzenmargarine
1 Zitrone
Für die Füllung:
etwa 800g Zwetschgen
40g Pflanzenmargarine
40g Vollrohrzucker
½ Teelöffel gemahlene Vanille
1 Teelöffel Zimt
60g Pflanzenmargarine
Außerdem:
Backpapier
etwas Vollrohrpuderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Dinkel- mit dem Sojamehl vermischen, mit einem Holzlöffel eine Mulde hineindrücken.
  2. 2 Esslöffel Hafermilch lauwarm erhitzen und die Hefe darin auflösen. Diese nun in die Mulde geben und den Vollrohrzucker darüber streuen.
  3. Die Hafermilch lauwarm erhitzen und die Pflanzenmargarine darin schmelzen.
  4. Die Zitrone waschen und die Schale fein abreiben. Die Hafermilch mit der Pflanzenmargarine und der Zitronenschale zu der Mehlmischung geben und alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes etwa 5-8 Minuten lang durcharbeiten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst.
  5. Den Teig zudecken und bei Zimmertemperatur etwa 30-45 Minuten lang aufgehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  6. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, trocknen, entkernen und vierteln.
  7. 40 g Pflanzenmargarine schmelzen lassen.
  8. Den Vollrohrzucker mit der Vanille und dem Zimt vermischen.
  9. Den aufgegangenen Teig noch einmal mit den Händen kräftig durchkneten.
  10. Dieser Teig ergibt eine große Heferolle. Nach Wunsch kann man ihn auch in zwei Portionen teilen, dann erhält man zwei kleine Rollen.
  11. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen und mit der zerlassenen Pflanzenmargarine bestreichen.
  12. Danach werden die geviertelten Zwetschgen auf der Teigplatte verteilt, mit der Vollrohrzuckermischung bestreut und die Teigplatte wird vorsichtig aufgerollt.
  13. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die große oder die zwei kleinen Rollen mit der Naht nach unten darauflegen.
  14. Die Pflanzenmargarine schmelzen und die Rolle damit bepinseln.
  15. Das Backblech auf die unterste Backofenschiene schieben und den Kuchen bei 180 Grad C etwa 25-30 Minuten backen. Zwischendurch ein paarmal mit der zerlassenen Butter bestreichen.
  16. Die Heferolle nach dem Backen aus dem Backofen nehmen, etwas abkühlen lassen und mit dem Vollrohrpuderzucker bestäuben.

 

Meine Tipps:

    • • Anstelle von Zwetschgen kann man auch anderes Obst verwenden, z.B. Birnen, Kirschen, Pflaumen usw.
           • Lauwarm schmeckt diese Heferolle am besten.

 

Produktbeschreibung:
Die Zwetschge ist die süßeste Steinfrucht aus der Pflaumenfamilie. Zur Erntezeit soll sie gelbfleischig, saftig und süß sein, dann ist sie nicht nur roh, sondern auch im Kuchen gegart ein perfekter Genuss.

Rote Bete à la Bourguignonne mit gebratenen Kartoffeln (vegan)

Rout Rommele à la Bourguignonne mat gebrodene Gromperen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für die Kartoffeln:
700g festkochende Kartoffeln
etwas Pflanzenmargarine
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Paprikapulver

Für die Rote-Bete:
200g Möhren
500g Rote Bete-Knollen
1 mittelgroßes Stück Ingwerknolle
5 Schalotten
6 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Rapsöl
2-3 Esslöffel Tomatenmark
¼ l Gemüsebrühe
etwa ¼ l Rotwein
Thymian
Rosmarin
2 Lorbeerblätter
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
geräuchertes Paprikapulver
1 Esslöffel Wildpfeilwurzelmehl
etwas Wasser

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen, in Salzwasser kochen, danach pellen und in Würfel schneiden.
  2. Die Möhren ebenfalls mit der Gemüsebürste waschen, putzen und in feine Röllchen schneiden.
  3. Die Rote Bete waschen und mit der Schale in etwas Salzwasser gar kochen. Danach erst putzen, schälen und in Würfel schneiden.
  4. Die Ingwerknolle waschen, gegebenenfalls schälen und fein würfeln.
  5. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
  6. Den Koblauch schälen, Mittekeim entfernen und fein hacken.
  7. In einem Topf das Rapsöl erhitzen, die Schalotten und den Knoblauch darin anbraten. Danach die Möhren und die Rote Bete dazugeben, ebenfalls anbraten. Zum Schluss den gewürfelten Ingwer hinzugeben.
  8. Das Ganze mit dem Tomatenmark, der Gemüsebrühe und dem Rotwein ablöschen.
  9. Thymian, Rosmarin und Lorbeerblätter hinzufügen und das Ganze während etwa 25 Minuten köcheln lassen. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel und geräuchertem Paprikapulver würzen.
  10. Das Wildpfeilwurzelmehl in etwas Wasser auflösen und zum Andicken in den Eintopf geben, kurz mitköcheln lassen.
  11. Die Kartoffelwürfel in einer Bratpfanne mit der Pflanzenmargarine anbraten und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Paprikapulver würzen.
  12. Zum Servieren die Rote Bete mit den Möhren in die Mitte eines flachen Tellers geben. Mit den angebratenen Kartoffelwürfeln umlegen.

Meine Tipps:

    • • Wer kein Rote Bete-Liebhaber ist, kann anstelle eine Sellerieknolle verarbeiten. Dieses Gericht ist jedoch herber im Geschmack.
    • • Wenn Kinder mit an der Tafel speisen, ersetzt man den Rotwein durch Gemüsebrühe und etwas Tomatensauce.

 

Produktbeschreibung:
Rote Bete, Rahnen, Rannen ist eigentlich eine rote Rübe. Bei jungen Knollen, kann man die Blätter auch als Salat oder wie Spinat zubereiten. Aber Vorsicht! Durch ihren recht hohen Anteil an Oxalsäure, nur bei sehr jungen Knollen. Beim Kochen soll man die Knollen mit der unversehrten Schale verarbeiten, geschält wird erst nach dem Garen. Der Farbstoff der Rote Bete, der Betanin, wird oft industriell genutzt um Marmeladen, Eis, Süßwaren rot zu färben.