Archiv der Kategorie: Desserts

Hefepuddingtaler mit Streusel (ovo-lacto-vegetarisch)

Hief Dalere mat Pudding a Streisel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 20 Stück:
Für den Vanillepudding:
½ l Milch
2 Esslöffel Vollrohrzucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Für den Hefeteig:
1 Würfel Hefe
2 x je 1/8 l Milch
450 g Dinkelmehl (80 %)
1 Esslöffel Vollrohrzucker
80 g Vollrohrzucker
1 Prise Vollmeersalz
50 g Butter
Für den Streusel:
200 g Dinkelmehl (80 %)
120 g Vollrohrzucker
150 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1-2 Teelöffel Zimtpulver
Außerdem:
etwas Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche
2 Blätter Backpapier
1 Ei (verquirlt) zum Bestreichen der Teigränder

Zubereitung:
1. Für den Vanillepudding, die Milch mit dem Vollrohrzucker aufkochen, das Vanillepuddingpulver unterrühren, das Ganze aufkochen lassen und vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
2. Für den Hefeteig die Hefe in 1/8 l lauwarmer Milch auflösen.
3. Das Dinkelmehl in eine Backschüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hineingießen. Mit 1 Esslöffel Vollrohrzucker bestreuen, zudecken und den Vorteig etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
4. Danach den Vorteig mit dem Vollrohrzucker, einer Prise Vollmeersalz und der Butter zu einem glatten Teig verkneten. Wieder an einem warmen Ort weitere 40 Minuten abgedeckt aufgehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
5. In der Zwischenzeit den Streusel zubereiten. Dafür das Dinkelmehl mit dem Vollrohrzucker, der weichen Butter, dem Vanillezucker und dem Zimtpulver zu einer krümeligen Masse verarbeiten.
6. Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1,5 cm dick ausrollen. Mit einem Glas oder Ausstecher von etwa 8 cm Ø ausstechen. Diese auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen und weitere 15 Minuten aufgehen lassen.
7. Danach in die Mitte jeweils eine tiefe Mulde von etwa 5 cm Ø drücken.
8. Je 1 Esslöffel Vanillepudding in die Mulden geben.
9. Die Teigränder mit dem verquirltem Ei bepinseln und mit den Streuseln belegen.
10. Ein Backblech nach dem anderen für etwa 20 Minuten bei 180° Grad C backen.

 

Meine Tipps:

  • Diese Pudding-Streuseltaler sind stets willkommen bei Groß und Klein.
    Natürlich kann man auch andere Puddingsorten verwenden, ganz nach Geschmack und Belieben.

 

Produktbeschreibung:                                                                                                                             Die Hefe ist ein fleißiger, einzelliger und nützlicher Sprosspilz der nach Zucker giert, damit er sich mit Alkohol und treibendem Kohlendioxid bedankt. Sie ist ein dynamischer Helfer beim Herstellen von Gebäck, Brot, Wein und Bier. Backhefe, wie hier, braucht um brauchbar zu werden, laue Wärme, Luft, Wasser und Kohlenhydrate. Zucker in der richtigen Menge ist wesentlich für ihr Gedeihen. Die richtige Menge fördert das Wachstum, jedoch nimmt man zu viel davon, verhindert es den Bläheffekt im Teig. Übermäßige Menge an Salz und auch Fett, verlangsamt den Aufgehprozess.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veganes Weihnachtsmenü mit karamellisiertem Orangen-Fenchel auf Safranpüree als Hauptspeise

Vegane Chrëschtmenü mat karamelliséiertem Orangen-Fenschel a Safranpüree als  Haaptplat

 

 

Fingerfood: Topinamburbruschetta mit Rosmarin   

 

 

 

 

 

 

 

Vorspeisen:

Rohkost: Kohlrabi-Carpaccio mit Kürbiskernöl Kohlrabi klein

 

 

 

 

 

 

Suppe: Winterliche Topinambursuppe mit Maronen

 

 

 

 

 

 

Hauptspeise:

Karamellisierter Orangen-Fenchel auf Safranpüree

Zutaten für 4 Personen:
Für das Püree:
150 g Kartoffeln (mehlige Sorte)
Vollmeersalz
150 g Sellerieknolle
etwa 1/8 l Gemüsebrühe
¼ Teelöffel Safranfäden
2 Esslöffel Nussöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Für den Orangen-Fenchel:
2 Fenchelknollen
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote Chilischote
1 Orange
etwa 2 Esslöffel Rapsöl
1 Esslöffel Vollrohrzucker
1/8 l Portwein (weiß)
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Teelöffel Dillspitzen
etwas gemahlenen Anis

Außerdem:
etwas Fenchelgrün
frisch gemahlener bunter Pfeffer

Zubereitung:
1. Für das Püree die Kartoffeln waschen, schälen und in etwas Vollmeersalzwasser weich garen.
2. Den Sellerie schälen, würfeln und ebenfalls weich kochen.
3. Die Gemüsebrühe zubereiten und die Safranfäden hineingeben.
4. Nun die weich gekochten Kartoffeln mit dem Sellerie pürieren, die Safran-Gemüsebrühe mit dem Nussöl untermischen und das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
5. Für den Fenchel, die Knollen waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
6. Die rote Zwiebel schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden.
7. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden.
8. Die Chilischote waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
9. Die Orange filetieren.
10. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen, die Zwiebelstreifen und Knoblauchscheibchen darin anbraten. Die Fenchelstreifen dazugeben und während etwa 5 Minuten mit anbraten. Den Vollrohrzucker drüberstreuen und das Ganze karamellisieren lassen.
11. Zum Schluss mit dem weißem Portwein ablöschen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Dillspitzen und gemahlenem Anis würzen.
12. Zum Servieren das Safranpüree auf einem flachen Teller in einen Ring füllen und mit dem Orangen-Fenchel belegen.
13. Das Ganze mit dem Fenchelgrün garnieren und mit dem gemahlenem bunten Pfeffer bestreuen.

Meine Tipps:

  •  Das Püree kann man ganz nach Belieben zubereiten, z.B. mit Süßkartoffeln, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Polenta.
  •  Wenn Kinder mitessen, den Portwein durch etwas weißen Balsamicoessig und Gemüsebrühe ersetzen.
  •  Die Orange (Apfelsine) kann man durch eine Grapefruit ersetzen, dies macht das Gericht etwas herber.

 

Produktbeschreibung:
Safran ist ein sehr wertvolles Gewürze, das nur fadenweise verwenden darf, da es einen sehr starken typischen Geschmack und Färbemittel hat. Es wird aus den drei mit der Hand zusammengezupften, dann getrockneten Blütennarben des Safrankrokus gewonnen. Das erklärt den teuren Preis vom echten Safran. Natürlich gibt es auch Safranersatz, aber persönlich finde ich, dass man mit echtem Safran arbeiten soll. Denn gute Gerichte gelingen nur mit guten Zutaten.

Nachspeise: Gewürzbirne mit Mandel-Schokocrème

 

Absacker: Winterlicher Orangenlikör mit Gewürzen

 

 

 

 

 

 

Vill Spaass beim Kachen !

Schéi Feierdeeg an ë glécklecht neit Joer 🙂  

 

 

 

 

 

 

Kakaokuchen mit Birnen (ovo-lacto-vegetarisch)

Kakaokuch mat Biren

Zutaten für Springform von 28 cm Ø:
4 feste Birnen
2-3 Esslöffel Zitronensaft
etwa 80 g Mandeln
200 g Dinkelmehl (80 %)
2 Esslöffel Buchweizenmehl
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
3 Esslöffel Kakaopulver
½ Teelöffel Zimtpulver
1 Messerspitze Vanillepulver
3 Eier
200 g Vollrohrzucker
etwa 50 ml Milch
etwa 1/8 l Raps- oder Sesamöl

Außerdem:
Fett zum Einfetten der Backform
etwas Mehl zum Ausstäuben der Springform

Zubereitung:
1. Für den Kakaokuchen, die Birnen waschen, vierteln, entkernen und in mittelgroße Würfel schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, um das Anbräunen zu verhindern.
2. Die Mandeln fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten, etwas abkühlen lassen.
3. Das Dinkel- und Buchweizenmehl mit dem Weinsteinbackpulver, dem Kakao- und Zimt- und Vanillepulver vermischen.
4. In einer Schüssel, die Eier mit dem Vollrohrzucker schaumig rühren.
5. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch und dem Rapsöl unterrühren. Zum Schluss die gerösteten und fein gehackten Mandeln mit den Birnenwürfeln unterheben.
6. Eine Springform einfetten und mit Mehl ausstäuben.
7. Den zubereiteten Teig in die Form geben und glattstreichen.
8. Die Form auf der untersten Backofenschiene setzen und bei 180° Grad, 45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen!
9. Etwa 20 Minuten in der Form abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.
10. Vor dem Servieren evtl. mit dem Vollrohrpuderzucker bestäuben.

 

Mein Tipp:

  • •Für Veganer: die Eier durch einen pflanzlichen Eiersatz und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen.

 

Produktbeschreibung:
Kakao ist meist das Pulverprodukt vom Samen des Kakaobaumes. Das Getränk schmeckt nach dem Fermentieren, Trocknen und Rösten charakterischtisch bittersüß, wird gemahlen und gezuckert zum Schokoladenpulver. Weder Sonne noch Temperaturschwankungen sind dem Kakaopulver zuträglich. Es muss trocken lagern. Kakaomotte, Mehlmotte und Schimmel sind fern zu halten.

 

 

 

 

 

Schoko-Bananen Muffins (Rezept vum Laura vum Jugendgrupp – move)

 

Zutaten:
4 reife Bananen
2 Eier
190 g Mehl
130 g Zucker
100 g Schokotröpfchen oder gehackte/geraspelte Schokolade
80 ml Pflanzenöl (kein Sonnenblumenöl)
1,5 TL Backpulver

Zubereitung:
– Backhofen auf 180°Grad Ober/Unterhitze aufheizen
– Die Eier mit dem Zucker und dem Pflanzenöl in einer Schüssel mit dem Mixer schaumigrühren oder einfach 1 Minute lang vermischen
– Die Bananen auf einem Teller mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Eier-Zucker-Ölgemisch verrühren
– Das Backpulver mit dem Mehl mischen und die 100 g Schokotröpfchen bzw. die geraspelte Scholade hinzufügen, dies dann zu der Eier-Zucker-Öl-Bananenmasse geben
– Den Teig in die in die aus Papier vorgefertigten Muffinformen füllen und während ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen ausbacken.

 

 

 

 

Kürbistorte mit Zimthaube (ovo-lacto-vegetarisch)

Kalbasstaart mat Kanéilsmutz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für eine Tortenform von 30 cm Ø:
Für das Kürbispürree:
300 g Kürbis (Hokkaido)
Für den Teig:
3 Eier
80 g Vollrohrzucker
1 Prise Vollmeersalz
120 g kalte Butter
100 g Vollrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
½ Teelöffel Zimtpulver
50 cl Milch
250 g Dinkelmehl (80 %)
½ Päckchen Weinsteinbackpulver
2-3 Esslöffel gemahlene Mandeln
Für den Belag/Haube:
80 g Frischkäse
25 g weiche Butter
30 g Vollrohrpuderzucker
3 Esslöffel Ahornsirup
Außerdem:
Fett zum Einfetten der Tortenform
Zimtpulver

Zubereitung:
1. Für das Kürbispürree den Hokkaidokürbis waschen, vierteln und im Backofen während etwa 45 Minuten weich garen. Etwas abkühlen lassen, entkernen und mit dem Stampfer pürieren.
2. Für den Teig die Eier trennen.
3. Aus dem Eiklar, dem Vollrohrzucker und dem Vollmeersalz steifen Eischnee schlagen.
4. Das Eigelb mit der kalten Butter, dem Vollrohrzucker, dem Vanillezucker und dem Zimtpulver verrühren.
5. Das Kürbispürree und die Milch nach und nach unter die Eigelbmasse rühren.
6. Das Dinkelmehl mit dem Weinsteinbackpulver und den gemahlenen Mandeln vermischen und unter den Kürbisteig geben.
7. Den Eischnee mit einem Schneebesen unterheben.
8. Eine Torten- oder Pieform einfetten, den Teig einfüllen und auf die Backofenmitte geben. Das Ganze während etwa 40-45 Minuten bei 180 Grad C backen.
9. Danach eine Stäbchenprobe machen, aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.
10. In der Zwischenzeit für den Belag den Frischkäse mit der weichen Butter, dem Vollrohrpuderzucker und dem Ahornsirup vermischen und auf die abgekühlte Kürbistorte streichen.

Meine Tipps:

  • Den Hokkaidokürbis kann man auch durch eine andere Kürbissorte, z.B. Butternut, ersetzen, jedoch müssen die vor dem Garen geschält oder danach mit einem Löffel ausgeschabt werden.
  • Anstelle von einer Pie- oder Tortenform, verwendet man eine Springform.

 

Produktbeschreibung:
Das süßliche und feinaromatische Aroma vom Zimt verfeinert Desserts, Punsche, Glühweine und Backwaren. Viele indische und arabische Gerichte werden mit Zimt gewürzt. Je dünner und heller die Zimtstangen und das -Puder, desto besser ist die Qualität.

Zimt-Birnenkuchen mit Schokoladenglasur (ovo-lacto-vegetarisch)

Kanéil-Bierekuch mat Schockela–Glasur

Zutaten für Kastenbackform von etwa 1,5 l:
3-4 feste Birnen
2-3 Esslöffel Zitronensaft
125 g Mandeln
3 Eier
200 g Vollrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Dinkelmehl (80 %)
3 Esslöffel Kakaopuder
1 Teelöffel Zimtpulver
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
50 ml Milch
1/8 l Raps- oder Sesamöl
Außerdem:
Fett zum Einfetten der Backform
Mehl zum Ausstäuben der Kastenform
100 g dunkle Schokolade oder gebrauchsfertige Kuchenglasur
einige Mandelkerne

Zubereitung:
1. Die Birnen waschen, vierteln, entkernen und in mittelgroße Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, um das Anbräunen zu verhindern.
2. Die Mandeln grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten.
3. Die Eier in einer Backschüssel aufschlagen und mit dem Vollrohrzucker, dem Vanillezucker zu einer schaumigen Masse verrühren.
4. Das Dinkelmehl mit dem Kakaopuder, dem Zimtpulver und dem Weinsteinbackpulver mischen.
5. Nun die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch und dem Öl unterrühren.
6. Zum Schluss die gehackten Mandeln und die gewürfelten Birnen unterheben.
7. Den fertigen Teig in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Kastenform einfüllen
8. Die Form auf die unterste Schiene des Backofens stellen und den Kuchen bei 180 °C während 50-60 Minuten backen.
9. Den Kuchen aus dem Backofen nehmen und in der Form abkühlen lassen.
10. Für die Glasur die Schokolade oder die gebrauchsfertige Kuchenglasur im Wasserbad erhitzen. Anschliessend über den abgekühlten Kuchen streichen und mit den Mandelkernen belegen.

 

Meine Tipps:

•  Für Veganer: die Eier durch einen pflanzlichen Eiersatz und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen.

 

Produktbeschreibung: 

Zimt ist ein Rindengewürz von der Innenrinde etlicher tropischer Bäume, vor allem vom Zimtlorbeerbaum. Je dünner und heller, desto besser ist die Qualität. Das feinaromatische und süßliche Aroma verfeinert schon messerspitzenweise alle Backwaren, Desserts, Punsche, Glühweine, Obst, traditionelles Gebäck. Aber auch in vielen arabischen und indischen Gerichten taucht Zimt immer wieder auf.

 

 

Pudding-Filoteigröllchen mit Dicksaftsirup (vegan)

Zutaten für etwa 18 Stück:
Für den Dicksaftsirup:
etwa 1/8 l Birnen- oder Apfeldicksaft
1-2 Esslöffel Wasser
1 Esslöffel Zitronensaft
etwa 2 Esslöffel Vollrohrzucker
1 Teelöffel Zimtpulver
½ Teelöffel Vanillepulver
2-3 Esslöffel Orangenschalenlikör
Für den Pudding:
2 Esslöffel Sultaninen
1 Esslöffel Kirschwasser
1 Päckchen Vanillepudding
Knapp ½ l Hafermilch
2 Esslöffel Vollrohrzucker
Für die Filorollen:
1 Paket Bio-Filoteig (rechteckig)
1 Packung Vanillepuddingpulver
knapp ½ l Hafermilch
etwa 80 g Vollrohrzucker
70-80 g Alsan
Außerdem:
Backpapier
etwas Puderzucker

Zubereitung:
1. Für den Dicksaftsirup den Apfel- oder Birnendicksaft mit dem Wasser, dem Zitronensaft, dem Vollrohrzucker, Zimt- und Vanillepulver vermischen und einige Minuten köcheln lassen. Zum Schluss den Orangenschalenlikör unterrühren und alles abkühlen lassen.
2. Für den Pudding die Sultaninen in dem Kirschwasser einweichen.
3. In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit etwas Hafermilch verrühren. Restliche Hafermilch aufkochen lassen, das Puddingpulver unterrühren mit dem Vollrohrzucker bei kleinster Hitze einige Minuten zu einer dicklichen Crème köcheln. Die eingeweichten Sultaninen untermischen, danach abkühlen lassen.
4. Für die Filoteigrollen den Alsan schmelzen lassen.
5. Jeweils die Filoteigblätter in 3 längliche Streifen schneiden. Davon jeweils 2 Teigstreifen kreuzweise übereinanderlegen und gut einbuttern. 1-2 Esslöffel Pudding auf den waagerechten Streifen legen, wo er auf dem vertikalen Streifen liegt. Die beiden Seiten des waagerechten Teigstreifens über den Pudding klappen und etwas andrücken, aber nicht zu fest.
6. Den vertikalen Streifen von unten über den Pudding klappen und aufrollen.
7. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Filoteigrollen auf das Backblech legen und mit dem restlichem Alsan einstreichen.
8. Das Ganze bei 180 Grad C im vorgeheizten Backofen goldgelb backen .
9. Sofort etwas vom kalten Dicksaftsirup über die heißen Röllchen gießen.
10. Abtropfen lassen und mit etwas Vollrohrpuderzucker bestäuben.

 

Meine Tipps:
• Sollten Kinder mitnaschen, werden die Sultaninen in Orangensaft eingeweicht.
• Je nach Geschmack können die Puddingsorten varrieren, z.B. Schoko-, Karamell-, Nusspudding.
• Etwas mehr Biss bekommen die Filoteigrollen, wenn man anstelle von den Sultaninen grob gehackte Nüsse verwendet.

 

Produktbeschreibung:
Der Filoteig oder Yufkateig ist ein vergleichbarer Teig wie der Blätterteig, jedoch sehr viel dünner. Hergestellt wird er aus Mehl, Öl, Wasser und Salz. Er findet Verwendung in der herzhaften und süßen Küche. Da die Blätter schnell austrocknen und brüchig werden, sollte man sie rasch verarbeiten und stets mit Fett bestreichen.

 

 

 

Hefestreusel mit frischem Obst (ovo-lacto-vegetarisch)

 Hiewstreisel mat frëschem Uebst

Zutaten für ein Backblech:

Für den Hefeteig:
500 g Dinkelmehl (80 %)
1 Würfel Hefe
2x je 1/8 l Milch
etwa 50 g Butter
80 g Vollrohrzucker
abgeriebene Schale 1 Zitrone
1 Teelöffel Zimtpulver
1 Päckchen Vanillezucker
½ Teelöffel gemahlene Vanille
Etwas Vollmeersalz

Für den Belag:
verschiedene Obstsorten (z.B. Aprikosen, Brombeeren, Birnen …. )
100 g Vollrohrzucker
1 Esslöffel Orangenschalenlikör
etwa 60 g Mandelblättchen

Für den Streusel:
etwa 200 g Dinkelmehl (80 %)
etwa 120 g Vollrohrzucker
etwa 150 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1-2 Teelöffel Zimtpulver

Außerdem:
Butter zum Einfetten des Backblechs
etwas Mehl zum Bestäuben des Backblechs

Zubereitung:
1. Für den Hefeteig, die frische Hefe in 1/8 l lauwarmer Milch auflösen.
2. Das Dinkelmehl in eine Backschüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hineingießen. Mit etwas Vollrohrzucker bestreuen, zudecken und den Vorteig etwa 15 Minuten an einem warmen Orte gehen lassen.
3. Danach den Vorteig mit dem restlichem Vollrohrzucker, einer Prise Vollmeersalz und der Butter zu einem glatten Teig verkneten. Wieder an einem warmen Ort weitere 40 Minuten abgedeckt aufgehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
4. In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten. Dafür das Dinkelmehl mit dem Vollrohrzucker, der weichen Butter, dem Vanillezucker und dem Zimtpulver zu einer krümeligen Masse verkneten.
5. Für den Belag, das Obst zubereiten, d.h. waschen, putzen und evtl. in kleine Würfel schneiden. Das Obst mit dem Vollrohrzucker, den Mandelblättchen und dem Orangenschalenlikör mischen.
6. Ein Backblech einfetten und mit Mehl bestäuben.
7. Jetzt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf das eingefettete Backblech legen. Mit einer Gabel einige Male einstechen.
8. Das zubereitete Obst auf dem Teig gleichmäßig verteilen und mit dem zubereitetem Streusel bedecken.
9. Das Backblech in die Backofenmitte schieben und bei 180 Grad C etwa 30 Minuten backen.

 

Meine Tipps:
• Dieser Streuselkuchen ist ein dankbares Rezept, wenn man noch verschiedenes Obst als Reste in der Küche hat. Bei mir waren es hier Aprikosen, Heidel- und Brombeeren ;o).
• Wenn Kinder mitnaschen, ersetzt man den Orangenschalenlikör durch Orangen- oder Zitronensaft.

 

Produktbeschreibung:

Die Hefe ist ein fleißiger, einzelliger und nützlicher Sprosspilz der nach Zucker giert, damit er sich mit Alkohol und treibendem Kohlendioxid bedankt. Sie ist ein dynamischer Helfer beim Herstellen von Gebäck, Brot, Wein und Bier. Backhefe, wie hier, braucht um nützlich zu werden, laue Wärme, Luft, Wasser und Kohlenhydrate. Zucker in der richten Menge ist wesentlich für ihr Gedeihen. Die richtige Menge fördert das Wachstum, jedoch nimmt man zu viel davon, verhindert es den Bläheffekt im Teig. Übermäßige Menge an Salz und auch Fett, verlangsamt den Aufgehprozess.

 

 

 

Mirabellencrème mit Amarettini-Kekse (lacto-vegetarisch)

 

Zutaten für etwa 4 Portionen:

  • 300-400 g Mirabellen
  • etwa 4 Esslöffel Wasser
  • 3 Esslöffel Vollrohrzucker
  • 250 g Ricotta, Mascarpone oder Doppelrahmfrischkäse
  • 2 Esslöffel Akazienhonig
  • Saft ½ Limette
  • 2 Esslöffel Marillenlikör
  • knapp 1/8 l Sahne
  • etwa 120 g Amarettini (Mandelkekse)

Außerdem:

  • einige Blätter Zitronenmelisse oder frische Minze

Zubereitung:

  1. Die Mirabellen waschen, entsteinen und in einen kleinen Topf mit dem Wasser und dem Vollrohrzucker geben. Das Ganze aufkochen, die Mirabellen herausnehmen und abkühlen lassen.
  2. Den Ricotta (Mascarpone oder Doppelrahmfrischkäse) mit dem Akazienhonig und dem Limettensaft verrühren. Den Marillenlikör unterheben.
  3. Die Sahne steif schlagen und unter die Frischkäsecrème heben.
  4. Die Hälfte der Crème auf 4 Gläser verteilen und mit den abgekühlten Mirabellen belegen.
  5. Die Amarettinis zerbröseln und in die restliche Frischkäsecrème unterrühren. Das Ganze auf die 4 Gläser verteilen und kühl stellen.
  6. Vor dem Servieren mit der Zitronenmelisse oder frischer Minze garnieren.

      Meine Tipps:

  • Für diese fruchtige Crème kann man auch anderes Obst verwenden, z.B.: Aprikosen, Pflaumen, Pfirsiche….
  • Dieses leckere Dessert läßt sich gut vorbereiten.
  • Naschen Kinder an diesem Dessert, dann den Marillenlikör durch einen Obstsaft ersetzen.

 

Produktbeschreibung:
Was die meisten nicht wissen: Mirabellen gehören zu den weltweit mehr als 2.000 verschiedenen Pflaumensorten und damit zur Familie der Rosengewächse. Das je nach Sorte und Reife grüngelbe bis goldgelbe Fruchtfleisch von Mirabellen ist besonders saftig. Der Geschmack ist intensiv süß und schmeckt sehr aromatisch nach Pflaumen. Sie eignen sich ideal zum Kochen und Backen., z.B. für Kompott, Konfitüren, Tortenbelag und auch als Basis für feinen Obstbrand. Die Saison für Mirabellen ist relativ kurz und dauert von Juli bis etwa Mitte September. Diese süßen Früchte glänzen mit reichlich Betacarotin (Vorstufe für Vitamin A), Vitamin C und einigen B-Vitaminen. Da sie sehr wenig Säure enthalten, sind die Mirabellen auch für Menschen mit empfindlichem Magen gut verträglich. Bisschen Vorsicht wird schon angeraten, denn bei hohem Verzehr von Mirabellen häuft sich der Gang zum WC erheblich, genau so wie bei den Zwetschgen ;o).

Buchteln mit Mango-Ingwerfüllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Buchtelen mat Mango-Ingwerfëllung

Zutaten für eine Springform von etwa 26 cm Ø:

Für den Teig:

  • etwa 75 ml Milch
  • 1 Würfel frische Hefe (40 g)
  • gut 1 Esslöffel Vollrohrzucker
  • 100 g Dinkelmehl (80 %)
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 80 ml Milch
  • 300 g Dinkelmehl (80 %)
  • Abgeriebene Schale 1 Orange
  • Vollmeersalz
  • 120 g Butter
  • 2 Esslöffel Orangenschalenlikör

Für die Füllung:

  • 1 reife Mango
  • 1 kleines Stück frischen Ingwer oder 1 Teelöffel Ingwerpulver
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 80 g Vollrohrzucker

Außerdem:

  • etwas Butter zum Einfetten der Springform
  • Mehl zum Bearbeiten des Teiges
  • 40 g Butter
  • etwas Vollrohrpuderzucker

Zubereitung:

  1. Für den Teig, die Milch leicht erwärmen, die Hefe darin auflösen. Den Vollrohrzucker mit etwa 100 g Dinkelmehl hinzugeben und den Vorteig etwa 15 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort aufgehen lassen, bis der Volumen sich verdoppelt hat.
  2. Die Eier mit dem Eigelb und etwa 80 ml Milch, 300 g Dinkelmehl, der abgeriebenen Orangenschale, einer Prise Vollmeersalz, 120 g Butter, dem Orangenschalenlikör zum Vorteig geben und alles zu einem glattem Teig verkneten. Wieder zugedeckt etwa 45 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit für die Füllung, die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Stein abschneiden und klein würfeln.
  4. Den Ingwer schälen und fein hacken.
  5. Beides mit dem Zitronensaft und etwa 80 g Vollrohrzucker zum Kochen bringen. Das Ganze gut 5 Minuten unter Rühren bei kleiner Hitze dünsten lassen, danach mit dem Stabmixer pürieren und abkühlen lassen.
  6. Die Springform gut einfetten.
  7. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Kreise von etwa 8 cm ausstechen.
  8. Jeden Kreis mit 1 Teelöffel Mangopüree belegen und zu Kugeln formen. Diese dicht an dicht mit der Naht nach unten nebeneinander in die eingefettete Springform setzen. Den ganzen Teig zu verarbeiten, danach noch etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur aufgehen lassen und mit etwa 40 g geschmolzener Butter bestreichen.
  9. Die Springform in die Backofenmitte bei 180 Grad C etwa 20-25 Minuten backen.
  10. In der Form auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Vollrohrpuderzucker bestäuben.

 

 Meine Tipps:

    • • Anstelle von Orangensaft, kann man auch nur Zitronensaft verwenden.
    • • Die Füllung kann man mit jedem beliebigem, saisonalem Obstpüree füllen.

 

Produktbeschreibung:

Buchteln auch noch Wuchteln, Germknödeln, Ofen- oder Rohrnudeln genannt, ist ein typisches Gebäck aus der böhmischen Küche. Ich lernte sie wieder bei meiner Tochter Anne, die in Wien lebt, kennen. Dort werden die Buchteln meistens mit Marillenmarmelade oder Topfen gefüllt und dazu wird öfters auch noch warme Vanillesauce serviert.