Archiv der Kategorie: lacto-vegetarisch

Radicchio-Risotto mit Hokkaido-Kürbis (lacto-vegetarisch)

Zutaten für etwa 4 Personen:
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen
1 Radicchio
etwa 500 g Hokkaido-Kürbis
¼ l Wasser
½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
¼ l Weisswein
1-2 Esslöffel Rapsöl
etwa 300 g Risotto-Reis, z.B. Arborio, Vialone Nano oder Carnaroli)
2 Esslöffel Sesamöl
50 g Gorgonzola-Käse
1-2 Esslöffel Butter
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
Kardamompulver
Korianderpulver
Zimtpulver
Außerdem:
etwa 40 g Parmesan

Zubereitung:

  1. Für das Risotto, die Schalotten abziehen und fein würfeln.
  2. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  3. Den Radicchio waschen, putzen und in Streifen schneiden.
  4. Den Hokkaido-Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  5. ¼ l Wasser zum Kochen bringen und ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe hineingeben.
  6. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Schalottenwürfel mit dem gehackten Knoblauch darin glasig dünsten. Den Reis dazugeben, kurz mitdünsten und mit dem Weißwein ablöschen.
  7. Nach und nach unter ständigem Rühren die Gemüsebrühe hinzugießen und kurz mitgaren.
  8. In einer Pfanne das Sesamöl erhitzen und die Kürbiswürfel darin anbraten.
  9. Unter den weichen Reis die gebratenen Kürbiswürfel und den Gorgonzola-Käse untermischen.
  10. Zum Schluss noch die Radicchiostreifen und die Butter untermischen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Muskatnuss, Kardamom-, Koriander- und Zimtpulver abschmecken.
  11. Den Parmesankäse fein hobeln.
  12. Zum Servieren den Reis in einen tiefen Teller geben und mit den Parmesanhobeln belegen.

 

Meine Tipps:

    • – Eine fruchtige Note bekommt dieser Risotto, wenn man noch 2 kleingewürfelte Äpfel oder Birnen zum Schluss untermischt.
    • – Wenn dieses Gericht auch für Kinder zubereitet wird, dann wird der Weißwein durch weitere Gemüsebrühe ersetzt.

 

Produktbeschreibung:

Radicchio ist ein Zichoriengewächs, ein Salatzichorie, daher auch oft roter Chicoree genannt. Er ist rot geädert und hat einen pikanten Hauch von Bitterkeit.

 

 

 

Äpfel-Pfannkuchen mit Zimt (ovo-lacto-vegetarisch)

Zutaten für 4 Personen:

Für den Pfannkuchenteig:
3 Eier
60 g Vollrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
gut 200 g Dinkel- oder Weizenmehl
¼ l Milch
1/8 l kohlensäuriges Wasser
3-4 Äpfel
Außerdem:
Ghee oder Sesamöl zum Ausbacken der Pfannkuchen
Zimtpulver

Zubereitung:

  1. Für den Pfannkuchenteig die Eier mit dem Vollrohrzucker, dem Vanillezucker schaumig aufschlagen.
  2. Das Dinkel- oder Weizenmehl hinzugeben, sowie die Milch mit dem Sprudelwasser. Alles gut mit dem Handrührgerät vermischen und während 15 Minuten aufgehen lassen.
  3. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen, gegebenenfalls schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Diese unter den Teig heben.
  4. In einer flachen Pfanne den Ghee oder Sesamöl erhitzen, jeweils 1 Kelle vom Teig in der Pfanne verteilen und bei mittlerer Hitze beidseitig ausbacken. So weiter verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
  5. Zum Servieren die Äpfelpfannkuchen noch mit dem Zimtpulver bestäuben.

Meine Tipps:

    • • Lust diese Pfannkuchen mit anderem Obst zuzubereiten, wie z.B. Birnen, Aprikosen, Mirabellen, Zwetschgen usw., dann los !
    • • Es ist ein schnelles süßes Gericht, das garantiert bei den Kindern gut ankommt. Also auch ideal zu einem Kindergeburtstag.
      • • Sollten Pfannkuchen übrig bleiben (kaum verständlich ;o) ), dann tagsdrauf im Backofen bei 160 Grad C während 10 Minuten leicht aufwärmen.

 

Produktbeschreibung:

Pfannkuchen, mit dem Mehl veränderst du die Konsistenz des Teiges. Je mehr Mehl, desto fester der Teig. Wenn dies mal geschehen soll, keine Panik, einfach etwas Flüssigkeit zugießen, so wird der Teig wieder flüssiger. Hier ist ein normaler Eierpfannkuchen, halt der Klassiker. Daneben gibt es die American Pancakes, diese Variante ist kleiner und durch die Zugabe von Weinsteinbackpulver sind sie auch dicker als die typischen Pfannkuchen. Dann gibt es noch die Crêpes, die der französischen Küche angehören. Diese sind hauchdünn und weniger süß. Die russische Variante heißt Blinis die mit Buchweizenmehl und Hefe zubereitet werden. Sie werden meist herzhaft serviert.

Himbeer-Manouri-Blattsalat mit gerösteten Kürbiskernen und frischem Koriander (lacto-vegetarisch)

Hammbier-Manouri-Heederzalot mat gereecherten Kürbiskären a frëschem Koriander

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:
etwa 300 g gemischter Blattsalat, z.B. Laitue, Lollo rosso, Endivien ….
etwa 250 g frische Himbeeren
250 g Manouri-Käse
Für die Vinaigrette:
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
1 Esslöffel Nussöl
2 Esslöffel Sesamöl
½ Esslöffel Leinöl
3 Esslöffel Himbeeressig
1 Esslöffel Weißweinessig
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Piment d’Espelette
Ingwerpulver
Korianderpulver
Kardamompulver
Außerdem:
einige Stängel frischen Koriander
2 Esslöffel KürbiskerneZutaten für 4 Personen:
Für den Salat:
etwa 300 g gemischter Blattsalat, z.B. Laitue, Lollo rosso, Endivien ….
etwa 250 g frische Himbeeren
250 g Manouri-Käse
Für die Vinaigrette:
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
1 Esslöffel Nussöl
2 Esslöffel Sesamöl
½ Esslöffel Leinöl
3 Esslöffel Himbeeressig
1 Esslöffel Weißweinessig
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Piment d’Espelette
Ingwerpulver
Korianderpulver
Kardamompulver
Außerdem:
einige Stängel frischen Koriander
2 Esslöffel Kürbiskerne

Zubereitung:

  1. Für den Salat, die verschiedenen Blattsalat putzen, waschen, trockenschleudern und klein zupfen.
  2. Die Himbeeren feucht abwischen.
  3. Den Manouri-Käse in kleine Würfel schneiden.
  4. Für die Vinaigrette das Sonnenblumen-, Nuss-, Sesam- und Leinöl mit dem Himbeer- und Weißweinessig vermischen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Piment d’Espelette, Ingwer-, Koriander- und Kardamompulver würzen.
  5. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen.
  6. Den geputzten und zerkleinerten Blattsalat in eine Salatschüssel geben, mit der Vinaigrette vermischen und mit den Himbeeren und den gerösteten Kürbiskernen belegen.
  7. Den frischen Koriander waschen, trockenschleudern, grob hacken und über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

    • • Frischer Koriander ist nicht Jedermanns Ding, was ich persönlich nicht so richtig verstehe ; daher kann man ihn natürlich durch die flache Petersilie ersetzen.
    • • Wer keinen Manouri-Käse im Kühlschrank vorrätig hat, ersetzt diesen durch Feta oder Mozzarella-Käse.

 

Produktbeschreibung:

Koriander ist eines der ältesten Gewürze überhaupt und weltweit verbreitet. Man kann sowohl die Samenkörner als auch die Blätter des Korianders verwenden. Er gehört zur Doldenblütlerfamilie und enthält ätherische Öle, Eiweiß, Gerbstoffe und Zucker. Koriander wirkt lindernd bei Magen- und Darmbeschwerden.

 

 

Nektarinen-Pudding-Kuchen mit Mandeln (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 1 Springform von 28 cm Ø:
Für den Mürbeteig:
220 g Dinkelmehl
30 g Teffmehl (Zwerghirse)
½ Päckchen Weinsteinbackpulver
125 g Pflanzenmargarine
1 Prise Vollmeersalz
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Vollrohrzucker
Für den Belag:
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (vegan)
½ l Hafermilch
2 Esslöffel Vollrohrzucker
4-5 Nektarinnen
120 g gemahlene und geröstete Mandeln
Außerdem:
Fett zum Einfetten der Springform
Backpapier
Hülsenfrüchte zum Beschweren des Teiges
2 Esslöffel gehobelte Mandeln
evtl. Vollrohrpuderzucker

Zubereitung:
1. Für den Mürbeteig das Dinkel-, Teffmehl mit dem Weinsteinbackpulver vermischen. Die Pflanzenmargarine mit der Prise Vollmeersalz und dem Päckchen Vanillezucker und dem Vollrohrzucker miteinander verrühren und für etwa 30 Minuten kalt stellen.
2. In der Zwischenzeit den Vanillepudding zubereiten. Dafür ½ l Hafermilch aufkochen, das Puddingpulver mit 2 Esslöffel Vollrohrzucker hineinrühren und während etwa 10 Minuten unter Rühren aufkochen lassen. Zum Abkühlen beiseite stellen.
3. Danach den Teig in die eingefettete Springform verteilen, dabei einen 3 cm hohen Rand formen. Auf diesen Teig ein Blatt Backpapier geben und mit den Hülsenfrüchten beschweren. Den Teig während etwa 10 Minuten blind backen. Danach herausnehmen, Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen. Den Teig abkühlen lassen.
4. Für den Belag die Nektarinen waschen, vom Stein abschneiden und in Spalten schneiden.
5. Auf den abgekühlten Teig etwa 100 g gemahlene Mandeln verteilen, darauf den abgekühlten Vanillepudding streichen. Die Nektarinenspalten leicht in den Vanillepudding eindrücken und mit den restlichen gemahlenen Mandeln und den gehobelten Mandeln bestreuen.
6. Den Kuchen auf die unterste Backofenschiene setzen und während etwa 25 Minuten bei 180 Grad C backen.
7. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen.
8. Nach dem Abkühlen nach Wunsch noch mit dem Vollrohrpuderzucker bestäuben.

 

Meine Tipps:

    • – Die Nektarinen kann man durch anderes Obst ersetzen, z.B. Pfirsiche, Birnen, Äpfel, Zwetschgen … je nach Wunsch und natürlich saisonbedingt.
    • – Beim lacto-vegetarischem Kuchen ersetzt man die Hafermilch durch Milch, die Pflanzenmargarine durch Butter. Beim Kauf vom Vanillepuddingpulver brauch man nicht zu achten, ob Milch- oder Molkepulver drin enthalten ist.

 

Produktbeschreibung:

Die Nektarine ist eine Pfirsichmutante, ebenso saftig und aromatisch, jedoch mit glatter und glänzender Schale. Sie läßt sich leichter vom Stein lösen, deshalb ziehe ich sie für diesen Kuchen vor.

 

 

Feta-Spinatstrudel mit schwarzem Sesam (lacto-vegetarisch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für einen Strudel:
Für den Strudelteig:
250 g Dinkelmehl (80 %)
etwa 20 g Rapsöl
½ Teelöffel Apfelessig
etwa 150 ml Wasser
1 Prise Prise Vollmeersalz
Für die Füllung:
1 kg frischen Spinat oder 500 g TK
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
etwa 2 Esslöffel Rapsöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Krezkümmel
Muskatnuss
Ingwerpulver
etwa 200 g Cocktailtomaten
1 kleine Packung Feta-Käse
3 Esslöffel Gomasio
2 Esslöffel schwarzen Sesam
Außerdem:
Mehl für die Arbeitsfläche
Backpapier
etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für den Strudelteig, das Dinkelmehl mit dem Rapsöl, dem Apfelessig, dem Wasser und dem Vollmeersalz zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Für die Füllung den Spinat waschen, von den Rispen abzupfen, grob hacken und nach und nach mit 1 Esslöffel Wasser dämpfen bis er ganz zusammen gefallen ist.
  3. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und in feine Streifen schneiden.
  5. Beides im Rapsöl anbraten, danach den gedämpften Spinat hinzugeben. Das Ganze während etwa 5 Minuten dämpfen, danach mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskatnuss und Ingwerpulver würzen.
  6. Die Cocktailtomaten in Scheiben schneiden.
  7. Den Feta-Käse würfeln.
  8. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig sehr dünn, rechteckig ausrollen und mit dem Gomasio bestreuen. Die Spinatfüllung mit den Tomatenscheiben und dem gewürfeltem Feta-Käse auf den unteren Teil legen und sehr vorsichtig aufrollen.
  9. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Strudelrolle darauf legen.
  10. Den Strudel auf der untersten Backofenschiene während etwa 25 Minuten bei 180 Grad C backen.
  11. Nach dem Backen den Strudel mit etwas Olivenöl bestreichen und sofort mit dem schwarzem Sesam bestreuen.

 

Meine Tipps:

    • • Anstelle von Spinat, kann man diesen Strudel auch mit Mangold zubereiten. Dabei die Blätter von den Stielen abtrennen. Die Stiele in feine Streifen schneiden und die Blätter grob hacken.
    • • Für die vegane Variante ersetzt man den Feta-Käse durch einen veganen Käseersatz oder man verzichtet auf den Käse.

 

Produktbeschreibung:
Gomasio ist ein japanisches Sesamsalz das in Japan schon seit Jahrhunderten hergestellt wird. „Goma“ steht für Sesam und „S(h)io“ für Salz. Die Herstellung ist unkompliziert, geht schnell und man kann es sehr gut selbst herstellen. Es hat den Vorteil, dass man das Mischungsverhältnis von Sesamsaat und Salz selbst bestimmen kann. Um es selbst herzustellen werden grobe Salzkörner in einer Pfanne ohne Fett erhitzt um eventuelle Restfeuchtigkeit entweichen zu lassen. Das Salz wird so lange geröstet, bis es etwas grau wird. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Die Sesamkörner ebenfalls in die Pfanne geben und ohne Fett rösten, bis sie anfangen zu springen. Der Sesam sollte ebenmäßig braun sein, aufpassen, dass er nicht verbrennt, sonst wird er bitter. Ebenfalls abkühlen lassen. Jetzt die Sesamkörner mit dem Salz in einem Mörser zerkleinern. Das Gomasio sollte nicht zu fein, sondern grobkörnig und gut streufähig sein.

 

 

 

 

 

Buchweizen-Spinat-Quiche mit gerösteten Haselnüssen (ovo-lacto-vegetarisch)

Wëllkuer-Spinat-Quiche mat gereecherten Hieselnëss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für eine Pieform von etwa 28 cm Ø:
Für den Teig:
200 g Buchweizenmehl
50 g Teff(Zwerghirse)mehl
125 g Butter
1 Prise Vollmeersalz
6 Esslöffel kaltes Wasser
Für den Belag:
1 kleine Lauchstange
etwa 500 g frischen Spinat oder 250 g TK
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Rapsöl
200 g Cocktailtomaten
100 g Erbsen (TK)
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
etwa 40 g Haselnüsse
Für den Guss:
1/8 l Sahne
2 Eier
40 g Schafsfrischkäse
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:
1. Für den Teig, das Buchweizenmehl mit dem Teffmehl mischen. Die Butter, das Vollmeersalz, das Wasser zugeben und mit den Händen zu einem geschmeidigem Teig kneten.
2. Diesen in eine gefettete Pieform geben, dabei einen Rand hochziehen.
3. Für den Belag den Lauch putzen, halbieren, waschen und in feine Streifen schneiden.
4. Den Spinat waschen, von den Rispen befreien und grob hacken.
5. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
6. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und ebenfalls fein hacken.
7. In einer tiefen Pfanne das Rapsöl erhitzen, die gehackte Zwiebel darin andünsten. Danach den Spinat, die Erbsen und den Knoblauch hinzugeben und alles während etwa 4 Minuten weiter dünsten.
8. Die Cocktailtomaten waschen, halbieren und ebenfalls in die Pfanne geben.
9. Das Ganze kurz umrühren und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
10. Die Haselnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten.
11. Für den Guss die Sahne, die Eier und den Schaffrischkäse in ein hohes Gefäß geben und alles cremig mixen. Mit wenig Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Muskatnuss, geräuchertem Paprikapulver, Piment d’espelette würzen.
12. Das gedünstete Gemüse auf den Teigboden verteilen, mit dem Guss begießen und mit den gerösteten Haselnüssen bestreuen.
13. Die Quiche auf die unterste Backofenschiene setzen und während etwa 30 Minuten bei 180 Grad C backen.

 

Meine Tipps:

    • • Anstelle von Spinat, kann man diese Quiche auch mit Mangold zubereiten. Dabei die Blätter von den Stielen abtrennen. Die Stiele in feine Streifen schneiden und die Blätter grob hacken.
    • • Die Haselnüsse können auch durch Walnüsse ersetzt werden.
    • • Wer kein Teffmehl vorrätig hat, ersetzt dieses durch Dinkel- oder Weizenmehl. Jedoch soll man bedenken, dass diese Mehlsorten Gluten enthalten und somit nicht für Menschen die an Zöliakie leiden, geeignet sind!

 

Produktbeschreibung:                                                                                                                                 Teff ist ein glutenfreies Powerkorn und wird auch Zwerghirse genannt, da es so winzig klein wie etwa ein Mohnsamen ist. Es gehört zu den eiweissreichsten Getreidearten und es gibt ihn in weiss, rot, hellbraunen und fast schwarzen Sorten. Es schmeckt lecker und kann zu allerlei Köstlichkeiten zubereitet werden.

 

 

 

 

Ofenkartoffeln mit Mangoldhaube (lacto-vegetarisch)

 

Zutaten für etwa 4 Personen:
8 große Kartoffeln (mittelfeste Sorte)
etwa 4 Esslöffel Olivenöl
Kräutersalz
frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 Mangold
1-2 Esslöffel Rapsöl
Muskatnuss
frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer
etwa 100 g Comté- oder Emmentalerkäse
Außerdem:
Backpapier
1-2 Esslöffel Pinienkerne

Zubereitung:
1. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen und halbieren.
2. Das Olivenöl mit dem Kräutersalz und dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer mischen und die Kartoffelhälften darin wenden.
3. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Kartoffeln mit der Schnittstelle nach oben auf dem Backpapier verteilen und während etwa 20-25 Minuten auf der Mittelschiene im Backofen bei 200 Grad C backen.
4. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
5. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und die Knoblauchzehen fein hacken.
6. Den Mangold waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
7. Das Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen, die gewürfelten Schalotten und den fein gehackten Knoblauch darin andünsten.
8. Den in Streifen geschnittenen Mangold in die Pfanne geben und so lange dünsten, bis er zusammen fällt, danach mit Kräutersalz, Muskatnuss und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
9. Den Käse fein reiben und unter den Mangold mischen.
10. Diese Mangoldmischung auf den Kartoffeln verteilen und noch einmal für etwa 5 Minuten in den Backofen stellen.
11. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und über die Kartoffeln streuen.

 

Meine Tipps:

    • • Anstelle von Mangold kann man auch Spinat verwenden.
    • • Diese Mangoldfüllung auf Süßkartoffeln verteilt, schmeckt auch sehr gut.

 

Produktbeschreibung:
Mangold wird in zwei Kulturformen angebaut, die unterschiedlich zubereitet werden. Es gibt den Blatt- oder Schnittmangold, auch als Römischer Kohl oder Beisskohl bezeichnet. Er zeichnet sich durch seine schmalen Blattrippen sowie seinen breiten Blätter aus und wird wie Spinat zubereitet. Danebe gibt es den Stiel- oder Rippenmangold, auch unter der Bezeichnung Krautstiel bekannt. Den erkennt man an seinen dicken, fleischigen Stielen., die man auch wie Spargeln verarbeiten kann. Roh enthält Mangold am meisten Oxalsäure, der beim Kochen oder Braten reduziert wird. Daher sollte man prinzipiell rohen Mangold nur in Maßen essen.

Romanescoquiche mit Manouri-Käse (ovo-lacto-vegetarisch)

Romanescoquiche mat Manouri-Kéis

 

Zutaten für 4 Personen:
Für den Teig:
200 g Dinkelmehl (80 %)
50 g Buchweizenmehl
eine Prise Vollmeersalz
3 Esslöffel Magerquark
etwa 4 Esslöffel kaltes Wasser
Für den Belag:
1 Romanesco
200 g Manouri-Käse
knapp ¼ l Milch oder Sahne
etwa 80 g geriebenen Comté-Käse
2 Eier
Kreuzkümmel
Currypulver
Korianderpulver
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem:
etwas Fett zum Einfetten der Pie-Form
etwas Sesam

 

 

Zubereitung:
1. Für den Mürbeteig, das Dinkel- und das Buchweizenmehl mit dem Vollmeersalz, dem Magerquark und dem Wasser vermischen. Zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und etwa  eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
2. In der Zwischenzeit den Romanesco waschen, putzen, in Röschen zerteilen und diese in etwas Wasser  blanchieren. Danach abgießen und etwas abkühlen lassen.
3. Den Manouri-Käse zerkleinern.
4. Für den Guss die Milch oder Sahne mit dem geriebenem Comté-Käse verrühren, die Eier untermischen und das Ganze mit Kreuzkümmel, Curry-, Korianderpulver, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
5. Die Pie-Form einfetten, den Mürbeteig in die Form geben, dabei einen Rand formen und mit dem Sesam bestreuen.
6. Den Guss in die Form gießen, die Romanescoröschen mit der Spitze nach oben in der Form verteilen.
7. Den zerkleinerten Manouri-Käse zwischen dem Romanesco verteilen.
8. Die Quiche auf die unterste Schiene in den Backofen stellen und etwa 30 Minuten bei 185°C backen.

 

Meine Tipps:

• Anstelle von Romanesco kann man auch Blumenkohl oder Brokkoli verarbeiten.h
• Den Manouri-Käse läßt sich auch sehr gut durch Feta-Käse ersetzen. Oder wer es herzhafter mag, verarbeitet einen Blauschimmelkäse.

 

 

Produktbeschreibung:
Manouri oder Xenia ist ein griechischer Frischkäse aus Molke von Schafs- oder Ziegenmilch. Der Geschmack ist sahnig und zart, seine Konsistenz ist weich. Er enthält nur wenig Salz und eignet sich daher auch zur Zubereitung von Nachspeisen, Kuchen oder Gebäck so wie in Griechenland wo er oft als Süßspeise mit Honig und Nüssen gegessen wird. Er eignet sich aber auch als Tafelkäse oder als Zutat in Salaten.

Hefepuddingtaler mit Streusel (ovo-lacto-vegetarisch)

Hief Dalere mat Pudding a Streisel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 20 Stück:
Für den Vanillepudding:
½ l Milch
2 Esslöffel Vollrohrzucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Für den Hefeteig:
1 Würfel Hefe
2 x je 1/8 l Milch
450 g Dinkelmehl (80 %)
1 Esslöffel Vollrohrzucker
80 g Vollrohrzucker
1 Prise Vollmeersalz
50 g Butter
Für den Streusel:
200 g Dinkelmehl (80 %)
120 g Vollrohrzucker
150 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1-2 Teelöffel Zimtpulver
Außerdem:
etwas Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche
2 Blätter Backpapier
1 Ei (verquirlt) zum Bestreichen der Teigränder

Zubereitung:
1. Für den Vanillepudding, die Milch mit dem Vollrohrzucker aufkochen, das Vanillepuddingpulver unterrühren, das Ganze aufkochen lassen und vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
2. Für den Hefeteig die Hefe in 1/8 l lauwarmer Milch auflösen.
3. Das Dinkelmehl in eine Backschüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hineingießen. Mit 1 Esslöffel Vollrohrzucker bestreuen, zudecken und den Vorteig etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
4. Danach den Vorteig mit dem Vollrohrzucker, einer Prise Vollmeersalz und der Butter zu einem glatten Teig verkneten. Wieder an einem warmen Ort weitere 40 Minuten abgedeckt aufgehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
5. In der Zwischenzeit den Streusel zubereiten. Dafür das Dinkelmehl mit dem Vollrohrzucker, der weichen Butter, dem Vanillezucker und dem Zimtpulver zu einer krümeligen Masse verarbeiten.
6. Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1,5 cm dick ausrollen. Mit einem Glas oder Ausstecher von etwa 8 cm Ø ausstechen. Diese auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen und weitere 15 Minuten aufgehen lassen.
7. Danach in die Mitte jeweils eine tiefe Mulde von etwa 5 cm Ø drücken.
8. Je 1 Esslöffel Vanillepudding in die Mulden geben.
9. Die Teigränder mit dem verquirltem Ei bepinseln und mit den Streuseln belegen.
10. Ein Backblech nach dem anderen für etwa 20 Minuten bei 180° Grad C backen.

 

Meine Tipps:

  • Diese Pudding-Streuseltaler sind stets willkommen bei Groß und Klein.
    Natürlich kann man auch andere Puddingsorten verwenden, ganz nach Geschmack und Belieben.

 

Produktbeschreibung:                                                                                                                             Die Hefe ist ein fleißiger, einzelliger und nützlicher Sprosspilz der nach Zucker giert, damit er sich mit Alkohol und treibendem Kohlendioxid bedankt. Sie ist ein dynamischer Helfer beim Herstellen von Gebäck, Brot, Wein und Bier. Backhefe, wie hier, braucht um brauchbar zu werden, laue Wärme, Luft, Wasser und Kohlenhydrate. Zucker in der richtigen Menge ist wesentlich für ihr Gedeihen. Die richtige Menge fördert das Wachstum, jedoch nimmt man zu viel davon, verhindert es den Bläheffekt im Teig. Übermäßige Menge an Salz und auch Fett, verlangsamt den Aufgehprozess.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kakaokuchen mit Birnen (ovo-lacto-vegetarisch)

Kakaokuch mat Biren

Zutaten für Springform von 28 cm Ø:
4 feste Birnen
2-3 Esslöffel Zitronensaft
etwa 80 g Mandeln
200 g Dinkelmehl (80 %)
2 Esslöffel Buchweizenmehl
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
3 Esslöffel Kakaopulver
½ Teelöffel Zimtpulver
1 Messerspitze Vanillepulver
3 Eier
200 g Vollrohrzucker
etwa 50 ml Milch
etwa 1/8 l Raps- oder Sesamöl

Außerdem:
Fett zum Einfetten der Backform
etwas Mehl zum Ausstäuben der Springform

Zubereitung:
1. Für den Kakaokuchen, die Birnen waschen, vierteln, entkernen und in mittelgroße Würfel schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, um das Anbräunen zu verhindern.
2. Die Mandeln fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten, etwas abkühlen lassen.
3. Das Dinkel- und Buchweizenmehl mit dem Weinsteinbackpulver, dem Kakao- und Zimt- und Vanillepulver vermischen.
4. In einer Schüssel, die Eier mit dem Vollrohrzucker schaumig rühren.
5. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch und dem Rapsöl unterrühren. Zum Schluss die gerösteten und fein gehackten Mandeln mit den Birnenwürfeln unterheben.
6. Eine Springform einfetten und mit Mehl ausstäuben.
7. Den zubereiteten Teig in die Form geben und glattstreichen.
8. Die Form auf der untersten Backofenschiene setzen und bei 180° Grad, 45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen!
9. Etwa 20 Minuten in der Form abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.
10. Vor dem Servieren evtl. mit dem Vollrohrpuderzucker bestäuben.

 

Mein Tipp:

  • •Für Veganer: die Eier durch einen pflanzlichen Eiersatz und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen.

 

Produktbeschreibung:
Kakao ist meist das Pulverprodukt vom Samen des Kakaobaumes. Das Getränk schmeckt nach dem Fermentieren, Trocknen und Rösten charakterischtisch bittersüß, wird gemahlen und gezuckert zum Schokoladenpulver. Weder Sonne noch Temperaturschwankungen sind dem Kakaopulver zuträglich. Es muss trocken lagern. Kakaomotte, Mehlmotte und Schimmel sind fern zu halten.