Archiv der Kategorie: Beilage

Blumenkohlscheiben im Nussmantel (vegan)

Choufleurscheiwen am Nëssmantel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 2 Personen:

1 Blumenkohl
Für die Marinade:
Saft und Schale 1 Zitrone
1/8 l Olivenöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver
Rosmarin
1-2 Esslöffel Ahornsirup
Für die Nusskruste:
50 g Pflanzenmargarine
150 g Nussmischung
1-2 Esslöffel Semmelbrösel
Thymian
Außerdem:
Backpapier

Zubereitung:

1. Für die Blumenkohlscheiben den Blumenkohl waschen, putzen, den Strunk nicht entfernen. Je nach Größe den Blumenkohl mit Strunk in 4 oder 5 Scheiben schneiden. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
2. Für die Marinade den Zitronensaft mit der –schale, dem Olivenöl, Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, geräuchertem Paprikapulver, Rosmarin und Ahornsirup verrühren.
3. Für die Nusskruste die Pflanzenmargarine cremig rühren und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
4. Die verschiedenen Nüsse hacken und mit dem Semmelbrösel vermischen. Dieses unter die Pflanzenmargarine geben und gut vermischen.
5. Die Blumenkohlscheiben mit der Marinade beträufeln oder bepinseln und etwa 15 Minuten bei 190 Grad C in der Backofenmitte backen.
6. Danach die Nussmischung auf die Blumenkohlscheiben streichen und noch weitere 10 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.
7. Je nach Belieben, kann man die Blumenkohlscheiben mit einer herzhaften Sauce servieren.

 

Meine Tipps:

    • • Anstatt Blumenkohlscheiben, kann man den Blumenkohl auch in Röschen zerteilen und diese in der Marinade, danach in der Nussmischung wälzen.
    • • Mit einem Naan-Brot oder Kartoffeln zusammen, hat man eine leckere Hauptmahlzeit.
           • Bei den Nüssen kann man ganz nach Belieben und Sorte zugreifen.

 

Produktbeschreibung:

Blumenkohl, Karfiol gehört zu den beliebtesten Gemüsesorten, weil man ihn vielseitig verwenden kann. Ob gekocht, gebraten, gebacken oder gedünstet, aber auch roh ist die Kohlart ein Genuss. Der weiße Blumenkohl ist die am weitesten verbreitete Variante. Daneben gibt es aber auch violette, orange und grüne Zuchtformen, sowie den Romanesco, der ebenfalls eine Variante des Blumenkohls ist. Die Farben treten erst nach der Ernte durch UV-Strahlung ein und beeinträchtigen die Qualität. Der Blumenkohl ist ein fester Bestandteil in unserer Küche und wächst in vielen heimischen Gärten.

 

 

Radieschen-Portulak-Salat mit Sesam (vegan)

Réidercher-Portulak-Zalot mat Sesam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

200 g Portulak
½ Eichblattsalat
1 Bund Radieschen
150 g Cocktailtomaten
Für die Vinaigrette:
2 Esslöffel mittelscharfer Senf
1 Esslöffel Walnussöl
1 Esslöffel Leinöl
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
2 Esslöffel Apfelessig
Saft ½ Zitrone
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Majoran
Thymian
Currypulver
Außerdem:
1 Esslöffel Sesam
 

Zubereitung:

  1. Für den Salat, den Portulak und Eichblattsalat waschen, putzen und trockenschleudern.
  2. Die Radieschen vom Bund abzupfen, waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden.
  3. Die Cocktailtomaten waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
  4. Für die Vinaigrette den Senf mit dem Walnuss-, Lein- und Sonnenblumenöl, dem Apfelessig und dem Zitronensaft vermischen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Majoran, Thymian und Currypulver würzen.
  5. Die Salate mit den Radieschen und Cocktailtomaten in eine Salatschüssel geben und mit der Vinaigrette gut vermischen.
  6. In einer Pfanne ohne Fett den Sesam anrösten und über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

    • Anstelle der Radieschen kann man auch grob geriebenen Rettich in den Salat geben.
    • Durch das Currypulver bekommt diese Vinaigrette einen exotischen Touch. Wer dies nicht mag, ersetzt das Currypulver durch etwas Paprikapulver.

 

Produktbeschreibung:

 Portulak ist eine altmodische und wiederentdeckte Pflanze, die Gemüse oder Gewürz sein kann. Die jungen Portulaktriebe mit Löwenzahn oder anderem feinem Blattsalat vermengt, ergibt einen sehr feinen Salat. Die feingehackten Blätter sind ein erfrischendes Gewürz für z.B. Suppen. Die älteren, fleischigen Blätter kann man auch als Gemüse zubereiten.

 

 

 

 

 

Topinamburchips mit frischen Kräutern (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für etwa 4 Personen:
500 g Topinambur
1 große Zwiebel
2-3 Esslöffel Rapsöl
einige Stängel frische Kräuter (je nach Belieben)
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Topinambur waschen, schälen und in sehr feine Scheiben hobeln.
  2. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  3. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und die Topinamburscheiben mit den Zwiebelwürfel dazugeben und kräftig anbraten.
  4. Die frischen Kräuter waschen, trockenschleudern, fein hacken und unter die Topinamburchips geben.
  5. Zum Schluss mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.

 

Meine Tipps:

    • • Man kann die gehobelten Topinamburscheiben auch auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und mit Olivenöl bestreichen. Das Backblech dann auf die unterste Backofenschiene stellen und die Topinamburchips bei 180 Grad C backen, bis sie eine leicht bräunliche Farbe bekommen. Zum Schluss ebenfalls mit frischen Kräutern bestreuen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
    • • Anstelle von Topinambur kann man auch andere Knollen verwenden, wie z.B. Petersilienwurzel, Pastinaken, Süßkartoffeln usw.

 

Produktbeschreibung:

Topinambur ist eine süßliche Sonnenblumenwurzel. Topinambur kann ganz nach Belieben verarbeitet werden; wie gebacken, gedünstet, püriert roh oder gekocht und mariniert als Salat. Roh haben Topinamburs einen artischockenähnlichen Geschmack, gekocht eher einen süßlichen.

 

 

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Chinakohlsalat mit Petersilienwurzel (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:
1 Chinakohl
2 mittelgroße Petersilienwurzeln
½ süße Paprikaschote
1 kleines Stück frischen Ingwer
2 rote Bete-Knollen
1 Apfel
Für die Vinaigrette:
1 Schalotte
3 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Leinöl
1 Esslöffel Walnussöl
1 Esslöffel Sesamöl
2 Esslöffel Apfelessig
1 Esslöffel Weißweinessig
2 Esslöffel Sojasahne
1 Esslöffel körniger Senf
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Kurkumapulver
Kardamompulver
Korianderpulver
Außerdem:
Je 1 Esslöffel Sesam, Sonnenblumen- und Kürbiskerne
1 Bund flache Petersilie

 

Zubereitung:

  1. Für den Salat, den Chinakohl waschen und putzen, den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden.
  2. Die Petersilienwurzeln mit der Gemüsebürste waschen, putzen und grob reiben.
  3. Die Ingwerknolle schälen und fein reiben.
  4. Die Rote Bete schälen und in feine Stifte schneiden.
  5. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
  6. Für die Vinaigrette, die Schalotte und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen. Die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln.
  7. Das Lein-, Walnuss- und Sesamöl mit dem Apfel- und Weißweinessig, der Sojasahne und dem körnigen Senf mischen. Die Schalotte und den Knoblauch hinzugeben und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma-, Kardamom- und Korianderpulver würzen.
  8. In einer Salatschüssel den Chinakohl mit der Petersilienwurzel, der Paprikaschote, der Rote Bete und dem Apfel mischen. Und mit der zubereiteten Vinaigrette begießen.
  9. Den Sesam mit den Sonnenblumen- und Kürbiskernen in einer Pfanne ohne Fett rösten, über den Salat geben.
  10. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

    • • Für die vegetarische Variante verwendet man anstelle der Sojasahne, Milch oder Sahne.
    • Sellerieknolle ersetzt die Petersilienwurzel. Geschmacklich etwas herber.

 

Produktbeschreibung:
Der zylinderförmige Chinakohl ist die zartere Alternative zu Weiß- oder Grünkohl. Er hat breite Blattrippen, die in ihrer Zartheit recht schnell gar werden. Ich bevorzuge das zarte Gemüse als Rohkost. Jedoch eignet er sich auch hervorragend für Suppen, Wok- und Pfannengerichte. Er ist ganzjährig erhältlich und verträgt auch Frost. Er ist leicht bekömmlich und eine gute Alternative für alle, die mit unseren heimischen Sorten Verdauungsprobleme haben. Er hat wie all seine Verwandten viele, gesunde Nährstoffe.

 

 

Herbstlicher Radieschensalat mit gerösteten Haselnüssen (vegan)

Hierscht-Réidercherszalot mat gereecherten Hieselnëss 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:
½ Friséesalat
1 Bund Radieschen
1 Apfel
etwa 100 g Haselnüsse
Für die Vinaigrette:
1 Schalotte
1 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Leinöl
1 Esslöffel Walnussöl
1 Esslöffel Sesamöl
2 Esslöffel Apfelessig
1 Esslöffel Himbeeressig
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Thymian
Currypulver
Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Für den Salat, den Friséesalat putzen, waschen, trockenschleudern und zerkleinern.
  2. Die Radieschen ebenfalls putzen, waschen und in Stifte schneiden.
  3. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und würfeln.
  4. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  5. Für die Vinaigrette die Schalotte schälen und fein würfeln.
  6. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  7. Das Lein-, Walnuss- und Sesamöl mit dem Apfel- und Himbeeressig mischen und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Thymian, Curry- und Paprikapulver würzen.
  8. Den Friséesalat mit den Radieschenstiften und den Apfelwürfeln in einer Salatschüssel vermischen. Das Ganze mit der zubereiteten Vinaigrette mischen und zum Schluss mit den gerösteten Haselnüssen belegen.

  Meine Tipps:

    • • Anstelle der Haselnüsse kann man natürlich auch auf andere Nüsse zurück greifen.
    • • Den Apfel durch eine Birne ersetzen, dies ergibt eine süßliche Note.

 

Produktbeschreibung:

Die Radieschen sind lauter kleine Rettiche mit ausreichend viel schärfendem Senföl. Dieses ist  sowohl für den scharfen Geschmack der Knolle als auch für die zahlreichen positiven Effekte auf die Gesundheit verantwortlich.

 

 

 

Auberginenragout mit marinierten Artischocken (vegan)

Zutaten für 4 Personen:

2 große Auberginen
etwa 400 g Kichererbsen (im Glas)
etwa 150 g Kalamata Oliven
einige (am besten in Olivenöl eingelegte) Kapern
200 g in Öl und Herbes de Provence marinierte Artischocken
1 Esslöffel Olivenöl
½ Teelöffel Zitronenzest
1 Teelöffel Zitronensaft
Geschält und halbierte Knoblauchzehen (einen ganzen Kopf)
Optional :  einen Schuss Weißwein

Für die Tomatensauce:
etwa 400 g Tomaten
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Rapsöl
1/8 l Gemüsebrühe
Kräutersalz
½ Teelöffel Bockshornklee
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Teelöffel Herbes de Provence
3 Esslöffel Tomatenmark

Zubereitung:

Marinierte Artischocken aus dem Glas oder:

Soweit man die Artischocken selbst marinieren will, einen Tag vorher die Artischocken in Olivenöl legen. Hinzu kommen Herbe de Provence, schwarzer Pfeffer, eine Prise Kräutersalz und einen Teelöffel Zitronensaft zum marinieren. Über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.

Auberginen:

  1. Die Auberginen in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden (die größeren Scheiben eventuell in zwei schneiden).
  2. Die Auberginen leicht salzen und einen halbe Stunde im Ofen bei 100°C abtropfen lassen 3. Danach die Scheiben abtupfen und mit etwas Olivenöl mit den halbierten Knoblauchzehen im Ofen bei 200° C grillen bis die Auberginen gar sind.

Tomatensauce:

  1. Für die Tomatensauce die Tomaten in heißes Wasser geben, die Haut abnehmen, den Mittelkeim entfernen und grob zerkleinern.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und danach die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken.
  3. In einem Topf die Zwiebel, den zerkleinerten Knoblauch in etwas Rapsöl anbraten. Wer es mag, kann die Zwiebeln und den Knoblauch optional auch mit einem Schuss Weißwein löschen. 4. Danach die Tomatenwürfel und ca. 1/8 l Gemüsebrühe hinzugeben. Während etwa 10 Minuten bei kleinster Hitze köcheln lassen. Danach mit Kräutersalz, Bockshornklee, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und etwas Herbes de Provence würzen.
  4. Das Tomatenmark drunter rühren
  5. Die Tomatensauce in eine flache Auflaufform geben.
  6. Die Auberginen mit den halbierten Knoblauchzehen in die Sauce geben und die Kichererbsen drunter rühren.
  7. Das ganze 20 Minuten bei 180°C 20 Minuten im Ofen köcheln lassen. Die Kalamata Oliven werden die letzten 5 Minuten hinzugeben.
  8. Serviert wird das Ragout mit den marinierten Artischocken und den Kapern.
  9. Dazu passen getoastete Pitataschen oder Reis.

 

 

 

 

Apfel-Blattsalat mit Roter Bete und geröstetem Sesam (vegan)

Äppel-Bliederzalot mat roude Rommelen a geréichertem Sesam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:
etwa 300 g gemischter Blattsalat, z.B. Laitue, Lollo rosso, Endivien ….
2 Knollen Rote Bete
2 Äpfel
Für die Vinaigrette:
1 Schalotte2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
1 Esslöffel Leinöl
1 Esslöffel Sesamöl
1 Esslöffel Weißweinessig
1 Esslöffel dunklen Balsamico-Essig
1 ½ Esslöffel mittelscharfer Senf
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Dillspitzen
Ingwerpulver
Außerdem:
2 Esslöffel Sesam
½ Zitrone

Zubereitung:

  1. Für den Salat, die verschiedenen Blattsalat putzen, waschen, trockenschleudern und klein zupfen.
  2. Die Rote Bete waschen, gegebenenfalls schälen und in feine Stifte schneiden.
  3. Die Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
  4. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen.
  5. Für die Vinaigrette die Schalotte schälen und fein würfeln.
  6. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  7. Das Sonnenblumen-, Lein- und Sesamöl mit dem Weißwein- und Balsamico-Essig, dem mittelscharfem Senf, der gewürfelten Schalotte und dem feingehacktem Knoblauch vermischen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Dillspitzen und Ingwerpulver würzen.
  8. Den geputzten und zerkleinerten Blattsalat in eine Salatschüssel geben, mit der Vinaigrette vermischen und mit dem geröstetem Sesam bestreuen. Zum Schluss mit 1-2 Zitronenscheiben belegen, die man vor dem Essen über den Salat ausdrücken soll, damit der Salat eine säuerliche Note bekommt.

 

   Meine Tipps:

           • Die Äpfel kann man auch durch Birnen ersetzen.
           • Wie oben beschrieben, sind die Zitronenscheiben gedacht, um über dem Salat auszudrücken. Dem das nun zu säuerlich ist, dem dienen sie nur zur Garnitur.

 

Produktbeschreibung:
Sesam gehört zu den ältesten Ölpflanzen. Es ist ein hohes Kraut mit recht platzfesten Kapselfrüchten, die gelbweiße, aber auch schwarze oder rote Samen enthalten. Sesam wird meistens zur nussigen und Aromenverstärkung geröstet und verbacken. Aber auch in orientalischen Süßspeisen wie Halva oder in der Würzpaste Tahin, der auch im Humus verarbeitet ist, ist Sesam enthalten. Eine spezielle Würze gibt auch das Gomasio, das aus geröstetem Sesam und Meersalz besteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Himbeer-Manouri-Blattsalat mit gerösteten Kürbiskernen und frischem Koriander (lacto-vegetarisch)

Hammbier-Manouri-Heederzalot mat gereecherten Kürbiskären a frëschem Koriander

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:
etwa 300 g gemischter Blattsalat, z.B. Laitue, Lollo rosso, Endivien ….
etwa 250 g frische Himbeeren
250 g Manouri-Käse
Für die Vinaigrette:
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
1 Esslöffel Nussöl
2 Esslöffel Sesamöl
½ Esslöffel Leinöl
3 Esslöffel Himbeeressig
1 Esslöffel Weißweinessig
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Piment d’Espelette
Ingwerpulver
Korianderpulver
Kardamompulver
Außerdem:
einige Stängel frischen Koriander
2 Esslöffel KürbiskerneZutaten für 4 Personen:
Für den Salat:
etwa 300 g gemischter Blattsalat, z.B. Laitue, Lollo rosso, Endivien ….
etwa 250 g frische Himbeeren
250 g Manouri-Käse
Für die Vinaigrette:
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
1 Esslöffel Nussöl
2 Esslöffel Sesamöl
½ Esslöffel Leinöl
3 Esslöffel Himbeeressig
1 Esslöffel Weißweinessig
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Piment d’Espelette
Ingwerpulver
Korianderpulver
Kardamompulver
Außerdem:
einige Stängel frischen Koriander
2 Esslöffel Kürbiskerne

Zubereitung:

  1. Für den Salat, die verschiedenen Blattsalat putzen, waschen, trockenschleudern und klein zupfen.
  2. Die Himbeeren feucht abwischen.
  3. Den Manouri-Käse in kleine Würfel schneiden.
  4. Für die Vinaigrette das Sonnenblumen-, Nuss-, Sesam- und Leinöl mit dem Himbeer- und Weißweinessig vermischen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Piment d’Espelette, Ingwer-, Koriander- und Kardamompulver würzen.
  5. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen.
  6. Den geputzten und zerkleinerten Blattsalat in eine Salatschüssel geben, mit der Vinaigrette vermischen und mit den Himbeeren und den gerösteten Kürbiskernen belegen.
  7. Den frischen Koriander waschen, trockenschleudern, grob hacken und über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

    • • Frischer Koriander ist nicht Jedermanns Ding, was ich persönlich nicht so richtig verstehe ; daher kann man ihn natürlich durch die flache Petersilie ersetzen.
    • • Wer keinen Manouri-Käse im Kühlschrank vorrätig hat, ersetzt diesen durch Feta oder Mozzarella-Käse.

 

Produktbeschreibung:

Koriander ist eines der ältesten Gewürze überhaupt und weltweit verbreitet. Man kann sowohl die Samenkörner als auch die Blätter des Korianders verwenden. Er gehört zur Doldenblütlerfamilie und enthält ätherische Öle, Eiweiß, Gerbstoffe und Zucker. Koriander wirkt lindernd bei Magen- und Darmbeschwerden.

 

 

Blumenkohlkroketten mit schwarzem Sesam (vegan)

 

Zutaten für etwa 10 Kroketten:
1 mittelgroßer Blumenkohl
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
40 g Sojamehl
2 Esslöffel Leinsamensaat
frisch geriebene Muskatnuss
Ingwerpulver
Korianderpulver
Kardamomsaat
Kreuzkümmel (ganz)
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem:
Backpapier
½ Esslöffel Gomasio
2 Esslöffel schwarzen Sesam
etwas Olivenöl

Zubereitung:
1. Den Blumenkohl waschen, putzen, in Röschen zerteilen und dämpfen. Danach abgießen, stampfen und abkühlen lassen.
2. In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und fein würfeln.
3. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und die Knoblauchzehe fein hacken.
4. Nun das Sojamehl, Leinsamensaat, Muskatnuss, Ingwer-, Korianderpulver, Kardamomsaat und Kreuzkümmel unter den abgekühlten Blumenkohl mischen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
5. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
6. Mit feuchten Händen aus der Blumenkohlmasse Kroketten formen und auf das Backblech verteilen.
7. Den Gomasio mit beiden Sorten Sesamkörner mischen und über die Kroketten streuen.
8. Mit etwas Olivenöl beträufeln und das Backblech auf die unterste Backofenschiene schieben. Die Blumenkohlkroketten bei 180 Grad C etwa 20 Minuten backen.

 

Meine Tipps:

    • • Die Kroketten eignen sich sehr gut als Beilage zu einem Kartoffel- oder Getreidegericht.
    • • Kleiner geformt, als Kugeln oder Kroketten kann man sie auch als Fingerfood seinen Gästen anbieten.
    • • Wer keinen Sesam zur Hand hat, verwendet man geröstete und fein gehackte Nüss zum Bestreuen der Kroketten.

 

Produktbeschreibungen:
 Sesamsamen kommen in den Farben schwarz, goldgelb bis hellbraun vor. Bei der schwarzen Variante handelt es sich um die Urform des Sesams. Er schmeckt ähnlich wie der goldene, jedoch weist er eine inhaltlich noch wertvollere Zusammensetzung auf als sein heller Verwandter.

Gomasio ist ein ursprünglich japanisches Gewürz, bei dem gerösteter und gemahlener Sesam mit einem geringen Anteil Salz vermischt wird. Es verfeinert viele pikante Gerichte mit seinem nussig-salzigem Aroma, ohne das Gericht allzu viel  zu salzen. Man kann Gomasio auch selbst herstellen. Dafür wird das Salz leicht erhitzt, um eine mögliche Restfeuchte verdunsten zu lassen. Danach wird das Salz im Mörser zerstossen. Die ungeschälte Sesamsaat wird nun ohne Fett gleichmäßig in einer Pfanne geröstet, diese Sesamsaat wird ebenfalls im Mörser zermahlen und dann mit dem Salz vermischt. Je nach persönlichem Geschmack sind es 10-15 Teile Sesam mit einem Teil Salz.

 

 

Herzhaftes Wintergemüse mit Kurkuma-Gewürzpaste (vegan)

Zutaten für etwa 4 Personen:
200 g Rote Bete
2-3 Möhren
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 kleiner Spitzkohl
1 mittelgroßes Stück frischen Ingwer
2 frischen Kurkumawurzeln
1 Esslöffel Senfkörner
1 Esslöffel Koriandersamen
1 Esslöffel Kardamomkapseln
einige schwarze Pfefferkörner
1 Orange
5 Knoblauchzehen
1 rote Chilischote
4-5 Esslöffel Olivenöl
Kräutersalz
Außerdem:
Olivenöl zum Einfetten der Auflaufform
1 Esslöffel Gomasio mit Kurkuma

Zubereitung:
1. Das Gemüse zubereiten, d.h. die Rote Bete und die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und in grobe Würfel schneiden.
2. Den Hokkaido-Kürbis waschen, vierteln, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden.
3. Den Spitzkohl waschen, putzen, vierteln, den Strunk entfernen und in grobe Streifen schneiden.
4. Eine flache Auflaufform einfetten und das zubereitete Gemüse hineingeben.
5. Für die Gewürzpaste den Ingwer waschen, putzen und in Stücke schneiden.
6. Den Kurkuma waschen, putzen und halbieren.
7. Die Senfkörner mit den Koriandersamen, den Kardamomkapseln und den schwarzen Pfefferkörner in einer Pfanne ohne Fett rösten. Danach in einen Mörser geben, die Korianderschalen entfernen und alles zerkleinern.
8. Die Orange waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
9. Den Knoblauch schälen und den Mittelkeim entfernen.
10. Die rote Chilischote waschen, halbieren und entkernen.
11. Nun die gerösteten Gewürze mit dem Ingwer, dem Kurkuma, dem Orangensaft, der Orangenschale, der Chilischote, dem Olivenöl und dem Knoblauch pürieren.
12. Das zubereitete Gemüse in der Auflaufform mit dieser Gewürzpaste bestreichen, mit Kräutersalz bestreuen und im Backofen bei 180 Grad C während etwa 20 Minuten backen.
13. Vor dem Servieren mit dem Gomasio-Kurkuma bestreuen.

  •  Meine Tipps: 
      • Diese Gewürzpaste kann man auch für anderes Saisongemüse verwenden. Mir schmeckt es aber am besten zu Wintergemüse.
    • • Dieses Gericht eignet sich ebenso als Beilage zu Kartoffeln oder Getreidegerichte
      • Sehr lecker schmeckt es auch, wenn man einen Klecks schwarze Tapenade mit auf den Teller gibt.

 

Produktbeschreibung:
Kurkuma schmeckt mild-würzig und etwas bitter. Kurkuma hat nicht die Schärfe wie Ingwer. Er verleiht den Speisen eine leicht gelbe Farbe, ebenso färbt sie mit ihrer Wurzel eine Currymischung . Erhitzt entfaltet sich das Aroma am besten. Die Kurkumawurzel wird oft in der Pflanzenheilkunde als Arznei verwendet.