Archiv der Kategorie: Beilage

Grüne Spargeln im Porreemantel (vegan)

Gréng Spargelen am Porettenmantel (vegan)

Zutaten für 4 Personen:

1 Bund oder 500 g grüne Spargeln
1 dicke Lauchstange
gut ½ l Gemüsebrühe
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Sesamöl
Piment d’espelette
Außerdem:
etwas Fett zum Einfetten der Auflaufform
 

Zubereitung:

  1. Den grünen Spargeln waschen, evtl. putzen.
  2. Die Lauchstange putzen, waschen, halbieren und in einzelne Blätter teilen.
  3. Die Lauchblätter in der Gemüsebrühe einige Minuten blanchieren. Danach abgießen und auf einem Tuch trocknen lassen.
  4. Die Lauchblätter einzeln mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. Jeweils eine Spargelstange in ein Lauchblatt einwickeln.
  6. Die Spargelstangen mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  7. Die eingewickelten Spargelstangen in eine gefettete, flache Auflaufform nebeneinander legen.
  8. Mit etwas Sesamöl bestreichen, mit Piment d’espelette bestäuben und im Backofen bei 180 Grad C etwa 20 Minuten backen.

  

Meine Tipps:

    • • Anstelle Lauch, kann man auch blanchierte, dünn geschnittene Zucchinischeiben um die Spargel wickeln.
    • • Der grüne Spargel lässt sich auch durch blanchierten weißen Spargeln ersetzen.

 

Grüner Spargel ist kräftiger im Geschmack. Die Spargelpflanzen sind krautige, ausdauernde Halbsträucher. Der grüne Spargel ist eine Sorte, die im Gegensatz zum weißem Spargel über der Erde wächst. Durch die Sonneneinstrahlung bildet sich der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll.

 

 

 

 

Blutorangen-Fenchel mit Kapern und Pinienkerne (vegan)

Bluddorange -Fenchelmat Kaperen a Piniekäeren

 

Zutaten für 4 Personen:

3 Fenchelknollen
Kräutersalz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl
4 Blutorangen
2-3 Esslöffel Pinienkerne
Anis
Kreuzkümmel
Zitronengras
3 Esslöffel Kapern
4 Esslöffel Semmelbrösel
Außerdem:
Fett zum Einfetten der Auflaufform
etwas Olivenöl zum Beträufeln

 

Zubereitung:

1. Die Fenchelknollen waschen, putzen und in 6 Teile schneiden. Dabei das Fenchelgrün beiseitelegen.
2. Eine flache Auflaufform einfetten und die Fenchelteile hineinlegen. Diese mit etwas Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer bestreuen und das Olivenöl darüber träufeln.
3. Die Auflaufform in der Backofenmitte bei 220 Grad C etwa 20 Minuten backen.
4. In der Zwischenzeit die Blutorangen waschen. 2 Orangen halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Von den restlichen Orangen den Saft auspressen.
5. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
6. Nach 20 Minuten den Fenchel aus dem Backofen nehmen, jedes Stück wenden und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Anis, Kreuzkümmel und Zitronengras würzen.
7. Den Orangensaft mit den Kapern und die gerösteten Pinienkerne, sowie der Semmelbrösel über den Fenchel verteilen.
8. Das Ganze bei 180 Grad C weitere 15 Minuten in der Backofenmitte backen.
9. Vor dem Servieren das Orangen-Fenchelgemüse mit etwas Olivenöl beträufeln.

 

Meine Tipps:

    • • Natürlich kann man auch eine andere Orangensorte verwenden.
    • • Wer es herzhafter mag, verwendet anstelle von den Kapern, eingelegte grüne Pfefferkörner.
    • Hat man keine Pinienkerne vorrätig, schmeckt das Gericht auch lecker mit Walnüssen oder Cashewnüssen.

 

 

Produktbeschreibung:

Der Fenchel hat einen einmaligen Anis-Geschmack, dies durch das enthaltene ätherische Öl. Er zählt zu den Doldenblütlern und kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Den frischen Fenchel erkennt man an einer fest, weißen bis hellgrünen Knolle, deren Blattgrün frisch und ohne welke Blätter ist. Fenchel enthält eine Reihe an wichtigen Nährstoffen. Er gilt nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Heilpflanze. Bei Babys, Kleinkindern und Erwachsenen wird er oft in Form von Tee oder Tropfen bei Erkältungs-, Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt.

 

Karamelisierter Chicoree mit Thymian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 2 Personen:
4 Chiconskolben
etwa 1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Pflanzenmargarine oder Butter
1 Teelöffel Vollrohrzucker
1 Prise Vollmeersalz
einige Stängel frischen Thymian (ersatzweise getrockneten Thymian)
4 Scheiben Käse (Gruyère, Comté, Raclette-Käse)
Außerdem:
Fett zum Einfetten der Auflaufform

Zubereitung:
1. Die Chicons waschen, putzen und halbieren.
2. In einer flachen Pfanne das Olivenöl mit der Pflanzenmargarine oder Butter, dem Vollrohrzucker und der Prise Vollmeeersalz geben und erhitzen.
3. Die Chicoreehälften mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne legen und etwa 3-5 Minuten goldgelb bräunen. Diese aus der Pfanne nehmen und nebeneinander in eine flache, eingefettete Auflaufform legen. Und mit der Hälfte des Thymians bestreuen.
4. Je 1 Chicoreehälfte mit einer Scheibe Käse belegen und mit dem restlichem Thymian bestreuen.
5. Die Auflaufform im Backofen bei 190 Grad C etwa 10-15 Minuten backen.

 

Meine Tipps:

    • • Mit einem Getreidegericht sind die Chicons als winterliche Hauptspeise geeignet.
    • • Einen speziellen Geschmack erhalten die Chicons, wenn man etwas Semmelbrösel mit gemahlenen Walnüssen vermischt, auf den Chiconshälften verteilt und weitere 5 Minuten im Backofen gratiniert.
           • Wem der Chicoree zu bitter ist, schneidet nach dem Halbieren, den Strunk keilförmig heraus. Dieser ist nämlich oft sehr bitter.

 

 

Produktbeschreibung:
Chicoree wächst im Dunkeln, er verträgt kein Sonnenlicht. Es ist ein sehr gesundes Wintergemüse und läßt sich vielseitig zubereiten, denn Chicoree schmeckt sowohl roh als auch gegart. Gerade wegen den Bitterstoffen ist Chicoree sehr gesund, da diese sehr gut für die Verdauung sind.

Herbstlicher Radieschensalat mit gerösteten Haselnüssen (vegan)

Hierscht-Réidecherszalot mat gereecherten Hieselnëss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:
½ Friséesalat
1 Bund Radieschen
1 Apfel
etwa 100 g Haselnüsse
Für die Vinaigrette:
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Leinöl
1 Esslöffel Walnussöl
1 Esslöffel Sesamöl
2 Esslöffel Apfelessig
1 Esslöffel Himbeeressig
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Thymian
Currypulver
Paprikapulver

Zubereitung:

1. Für den Salat, den Friseesalat putzen, waschen, trockenschleudern und zerkleinern.
2. Die Radieschen ebenfalls putzen, waschen und in Stifte schneiden.
3. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und würfeln.
4. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten.
5. Für die Vinaigrette die Schalotte schälen, fein würfeln.
6. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
7. Das Lein-, Walnuss- und Sesamöl mit Apfel- und Himbeeressig mischen und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Thymian, Curry- und Paprikapulver würzen.
8. In eine Salatschüssel den Friseesalat mit den Radieschenstiften und den Apfelwürfeln geben. Das Ganze mit der zubereiteten Vinaigrette vermischen und zum Schluss mit den gerösteten Haselnüssen belegen.

 

Meine Tipps:

    • • Anstelle der Haselnüsse kann man natürlich auch auf andere Nüsse zurück greifen.
            • Den Apfel durch eine Birne ersetzen, ergibt eine süßliche Note.

 

Produktbeschreibung:

Radieschen sind vitaminreich und verfügen über eine gehörige Portion Schärfe. Auf die Vitalstoffe bezogen brilliert das Radieschen durch seine Vielfalt, da es sehr viele Vitamine und Mineralstoffe enthält. Für den pfeffrigen Geschmack sind die Senföle zuständig. Radieschen sind praktisch das ganze Jahr über erhältlich. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass sich die Radieschen fest anfühlen, eine leuchtende Farbe haben und keine Flecken aufweisen. Die Blätter nicht auf den Kompost werfen, die kann man in einer Gemüsesuppe mitverwenden.

Blumenkohlscheiben im Nussmantel (vegan)

Choufleurscheiwen am Nëssmantel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 2 Personen:

1 Blumenkohl
Für die Marinade:
Saft und Schale 1 Zitrone
1/8 l Olivenöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver
Rosmarin
1-2 Esslöffel Ahornsirup
Für die Nusskruste:
50 g Pflanzenmargarine
150 g Nussmischung
1-2 Esslöffel Semmelbrösel
Thymian
Außerdem:
Backpapier

Zubereitung:

1. Für die Blumenkohlscheiben den Blumenkohl waschen, putzen, den Strunk nicht entfernen. Je nach Größe den Blumenkohl mit Strunk in 4 oder 5 Scheiben schneiden. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
2. Für die Marinade den Zitronensaft mit der –schale, dem Olivenöl, Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, geräuchertem Paprikapulver, Rosmarin und Ahornsirup verrühren.
3. Für die Nusskruste die Pflanzenmargarine cremig rühren und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
4. Die verschiedenen Nüsse hacken und mit dem Semmelbrösel vermischen. Dieses unter die Pflanzenmargarine geben und gut vermischen.
5. Die Blumenkohlscheiben mit der Marinade beträufeln oder bepinseln und etwa 15 Minuten bei 190 Grad C in der Backofenmitte backen.
6. Danach die Nussmischung auf die Blumenkohlscheiben streichen und noch weitere 10 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.
7. Je nach Belieben, kann man die Blumenkohlscheiben mit einer herzhaften Sauce servieren.

 

Meine Tipps:

    • • Anstatt Blumenkohlscheiben, kann man den Blumenkohl auch in Röschen zerteilen und diese in der Marinade, danach in der Nussmischung wälzen.
    • • Mit einem Naan-Brot oder Kartoffeln zusammen, hat man eine leckere Hauptmahlzeit.
           • Bei den Nüssen kann man ganz nach Belieben und Sorte zugreifen.

 

Produktbeschreibung:

Blumenkohl, Karfiol gehört zu den beliebtesten Gemüsesorten, weil man ihn vielseitig verwenden kann. Ob gekocht, gebraten, gebacken oder gedünstet, aber auch roh ist die Kohlart ein Genuss. Der weiße Blumenkohl ist die am weitesten verbreitete Variante. Daneben gibt es aber auch violette, orange und grüne Zuchtformen, sowie den Romanesco, der ebenfalls eine Variante des Blumenkohls ist. Die Farben treten erst nach der Ernte durch UV-Strahlung ein und beeinträchtigen die Qualität. Der Blumenkohl ist ein fester Bestandteil in unserer Küche und wächst in vielen heimischen Gärten.

 

 

Radieschen-Portulak-Salat mit Sesam (vegan)

Réidercher-Portulak-Zalot mat Sesam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

200 g Portulak
½ Eichblattsalat
1 Bund Radieschen
150 g Cocktailtomaten
Für die Vinaigrette:
2 Esslöffel mittelscharfer Senf
1 Esslöffel Walnussöl
1 Esslöffel Leinöl
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
2 Esslöffel Apfelessig
Saft ½ Zitrone
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Majoran
Thymian
Currypulver
Außerdem:
1 Esslöffel Sesam
 

Zubereitung:

  1. Für den Salat, den Portulak und Eichblattsalat waschen, putzen und trockenschleudern.
  2. Die Radieschen vom Bund abzupfen, waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden.
  3. Die Cocktailtomaten waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
  4. Für die Vinaigrette den Senf mit dem Walnuss-, Lein- und Sonnenblumenöl, dem Apfelessig und dem Zitronensaft vermischen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Majoran, Thymian und Currypulver würzen.
  5. Die Salate mit den Radieschen und Cocktailtomaten in eine Salatschüssel geben und mit der Vinaigrette gut vermischen.
  6. In einer Pfanne ohne Fett den Sesam anrösten und über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

    • Anstelle der Radieschen kann man auch grob geriebenen Rettich in den Salat geben.
    • Durch das Currypulver bekommt diese Vinaigrette einen exotischen Touch. Wer dies nicht mag, ersetzt das Currypulver durch etwas Paprikapulver.

 

Produktbeschreibung:

 Portulak ist eine altmodische und wiederentdeckte Pflanze, die Gemüse oder Gewürz sein kann. Die jungen Portulaktriebe mit Löwenzahn oder anderem feinem Blattsalat vermengt, ergibt einen sehr feinen Salat. Die feingehackten Blätter sind ein erfrischendes Gewürz für z.B. Suppen. Die älteren, fleischigen Blätter kann man auch als Gemüse zubereiten.

 

 

 

 

 

Topinamburchips mit frischen Kräutern (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für etwa 4 Personen:
500 g Topinambur
1 große Zwiebel
2-3 Esslöffel Rapsöl
einige Stängel frische Kräuter (je nach Belieben)
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Topinambur waschen, schälen und in sehr feine Scheiben hobeln.
  2. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  3. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und die Topinamburscheiben mit den Zwiebelwürfel dazugeben und kräftig anbraten.
  4. Die frischen Kräuter waschen, trockenschleudern, fein hacken und unter die Topinamburchips geben.
  5. Zum Schluss mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.

 

Meine Tipps:

    • • Man kann die gehobelten Topinamburscheiben auch auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und mit Olivenöl bestreichen. Das Backblech dann auf die unterste Backofenschiene stellen und die Topinamburchips bei 180 Grad C backen, bis sie eine leicht bräunliche Farbe bekommen. Zum Schluss ebenfalls mit frischen Kräutern bestreuen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
    • • Anstelle von Topinambur kann man auch andere Knollen verwenden, wie z.B. Petersilienwurzel, Pastinaken, Süßkartoffeln usw.

 

Produktbeschreibung:

Topinambur ist eine süßliche Sonnenblumenwurzel. Topinambur kann ganz nach Belieben verarbeitet werden; wie gebacken, gedünstet, püriert roh oder gekocht und mariniert als Salat. Roh haben Topinamburs einen artischockenähnlichen Geschmack, gekocht eher einen süßlichen.

 

 

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Chinakohlsalat mit Petersilienwurzel (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:
1 Chinakohl
2 mittelgroße Petersilienwurzeln
½ süße Paprikaschote
1 kleines Stück frischen Ingwer
2 rote Bete-Knollen
1 Apfel
Für die Vinaigrette:
1 Schalotte
3 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Leinöl
1 Esslöffel Walnussöl
1 Esslöffel Sesamöl
2 Esslöffel Apfelessig
1 Esslöffel Weißweinessig
2 Esslöffel Sojasahne
1 Esslöffel körniger Senf
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Kurkumapulver
Kardamompulver
Korianderpulver
Außerdem:
Je 1 Esslöffel Sesam, Sonnenblumen- und Kürbiskerne
1 Bund flache Petersilie

 

Zubereitung:

  1. Für den Salat, den Chinakohl waschen und putzen, den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden.
  2. Die Petersilienwurzeln mit der Gemüsebürste waschen, putzen und grob reiben.
  3. Die Ingwerknolle schälen und fein reiben.
  4. Die Rote Bete schälen und in feine Stifte schneiden.
  5. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
  6. Für die Vinaigrette, die Schalotte und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen. Die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln.
  7. Das Lein-, Walnuss- und Sesamöl mit dem Apfel- und Weißweinessig, der Sojasahne und dem körnigen Senf mischen. Die Schalotte und den Knoblauch hinzugeben und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma-, Kardamom- und Korianderpulver würzen.
  8. In einer Salatschüssel den Chinakohl mit der Petersilienwurzel, der Paprikaschote, der Rote Bete und dem Apfel mischen. Und mit der zubereiteten Vinaigrette begießen.
  9. Den Sesam mit den Sonnenblumen- und Kürbiskernen in einer Pfanne ohne Fett rösten, über den Salat geben.
  10. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

    • • Für die vegetarische Variante verwendet man anstelle der Sojasahne, Milch oder Sahne.
    • Sellerieknolle ersetzt die Petersilienwurzel. Geschmacklich etwas herber.

 

Produktbeschreibung:
Der zylinderförmige Chinakohl ist die zartere Alternative zu Weiß- oder Grünkohl. Er hat breite Blattrippen, die in ihrer Zartheit recht schnell gar werden. Ich bevorzuge das zarte Gemüse als Rohkost. Jedoch eignet er sich auch hervorragend für Suppen, Wok- und Pfannengerichte. Er ist ganzjährig erhältlich und verträgt auch Frost. Er ist leicht bekömmlich und eine gute Alternative für alle, die mit unseren heimischen Sorten Verdauungsprobleme haben. Er hat wie all seine Verwandten viele, gesunde Nährstoffe.

 

 

Herbstlicher Radieschensalat mit gerösteten Haselnüssen (vegan)

Hierscht-Réidercherszalot mat gereecherten Hieselnëss 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:
½ Friséesalat
1 Bund Radieschen
1 Apfel
etwa 100 g Haselnüsse
Für die Vinaigrette:
1 Schalotte
1 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Leinöl
1 Esslöffel Walnussöl
1 Esslöffel Sesamöl
2 Esslöffel Apfelessig
1 Esslöffel Himbeeressig
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Thymian
Currypulver
Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Für den Salat, den Friséesalat putzen, waschen, trockenschleudern und zerkleinern.
  2. Die Radieschen ebenfalls putzen, waschen und in Stifte schneiden.
  3. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und würfeln.
  4. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  5. Für die Vinaigrette die Schalotte schälen und fein würfeln.
  6. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  7. Das Lein-, Walnuss- und Sesamöl mit dem Apfel- und Himbeeressig mischen und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Thymian, Curry- und Paprikapulver würzen.
  8. Den Friséesalat mit den Radieschenstiften und den Apfelwürfeln in einer Salatschüssel vermischen. Das Ganze mit der zubereiteten Vinaigrette mischen und zum Schluss mit den gerösteten Haselnüssen belegen.

  Meine Tipps:

    • • Anstelle der Haselnüsse kann man natürlich auch auf andere Nüsse zurück greifen.
    • • Den Apfel durch eine Birne ersetzen, dies ergibt eine süßliche Note.

 

Produktbeschreibung:

Die Radieschen sind lauter kleine Rettiche mit ausreichend viel schärfendem Senföl. Dieses ist  sowohl für den scharfen Geschmack der Knolle als auch für die zahlreichen positiven Effekte auf die Gesundheit verantwortlich.

 

 

 

Auberginenragout mit marinierten Artischocken (vegan)

Zutaten für 4 Personen:

2 große Auberginen
etwa 400 g Kichererbsen (im Glas)
etwa 150 g Kalamata Oliven
einige (am besten in Olivenöl eingelegte) Kapern
200 g in Öl und Herbes de Provence marinierte Artischocken
1 Esslöffel Olivenöl
½ Teelöffel Zitronenzest
1 Teelöffel Zitronensaft
Geschält und halbierte Knoblauchzehen (einen ganzen Kopf)
Optional :  einen Schuss Weißwein

Für die Tomatensauce:
etwa 400 g Tomaten
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Rapsöl
1/8 l Gemüsebrühe
Kräutersalz
½ Teelöffel Bockshornklee
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Teelöffel Herbes de Provence
3 Esslöffel Tomatenmark

Zubereitung:

Marinierte Artischocken aus dem Glas oder:

Soweit man die Artischocken selbst marinieren will, einen Tag vorher die Artischocken in Olivenöl legen. Hinzu kommen Herbe de Provence, schwarzer Pfeffer, eine Prise Kräutersalz und einen Teelöffel Zitronensaft zum marinieren. Über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.

Auberginen:

  1. Die Auberginen in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden (die größeren Scheiben eventuell in zwei schneiden).
  2. Die Auberginen leicht salzen und einen halbe Stunde im Ofen bei 100°C abtropfen lassen 3. Danach die Scheiben abtupfen und mit etwas Olivenöl mit den halbierten Knoblauchzehen im Ofen bei 200° C grillen bis die Auberginen gar sind.

Tomatensauce:

  1. Für die Tomatensauce die Tomaten in heißes Wasser geben, die Haut abnehmen, den Mittelkeim entfernen und grob zerkleinern.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und danach die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken.
  3. In einem Topf die Zwiebel, den zerkleinerten Knoblauch in etwas Rapsöl anbraten. Wer es mag, kann die Zwiebeln und den Knoblauch optional auch mit einem Schuss Weißwein löschen. 4. Danach die Tomatenwürfel und ca. 1/8 l Gemüsebrühe hinzugeben. Während etwa 10 Minuten bei kleinster Hitze köcheln lassen. Danach mit Kräutersalz, Bockshornklee, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und etwas Herbes de Provence würzen.
  4. Das Tomatenmark drunter rühren
  5. Die Tomatensauce in eine flache Auflaufform geben.
  6. Die Auberginen mit den halbierten Knoblauchzehen in die Sauce geben und die Kichererbsen drunter rühren.
  7. Das ganze 20 Minuten bei 180°C 20 Minuten im Ofen köcheln lassen. Die Kalamata Oliven werden die letzten 5 Minuten hinzugeben.
  8. Serviert wird das Ragout mit den marinierten Artischocken und den Kapern.
  9. Dazu passen getoastete Pitataschen oder Reis.