Archiv der Kategorie: Suppen

Fenchel-Hirsesuppe (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:
2 mittelgroße Fenchelknollen
2 Zwiebeln
1 l Wasser
1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
30 g Kokosfett
80 g Hirse
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Anis
Currypulver
Paprikapulver
Kreuzkümmel
Ingwerpulver
Thymian
Shoyu
Außerdem:
1-2 Esslöffel Kürbiskerne
1-2 Esslöffel Sojasahne

Zubereitung:
1. Für die Suppe die Fenchelknollen waschen, vierteln und vom Strunk befreien. Das Fenchelgrün beiseite legen. Die Fenchelhälften nun in feine Streifen schneiden.
2. Die Zwiebeln schälen, halbieren und ebenfalls in feine Streifen schneiden.
3. Das Wasser zum Kochen bringen und die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
4. In einem Topf das Kokosfett zerlassen, die Zwiebelstreifen sowie die Hirse darin unter Rühren andünsten.
5. Die Gemüsebrühe hinzugießen. Das Ganze aufkochen lassen und alles zugedeckt bei kleinster Hitze etwa 10 Minuten köcheln.
6. Dann die Fenchelstreifen dazugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
7. Die Suppe mit dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Anis, Currypulver, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Ingwerpulver, Thymian und dem Shoyu würzen.
8. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
9. Vor dem Servieren die Sahne einrühren und die Suppe mit dem kleingeschnittenen Fenchelgrün und den Kürbiskernen bestreuen.

 

Meine Tipps:
• Die Suppe kann anstelle von Hirse auch mit roten, braunen oder schwarzen Linsen zubereitet werden.
• Fenchel und Anis geben der Suppe ein besonderes Aroma.

 

Produktbeschreibung:
Fenchel ist eine der ältesten und sehr vielseitige Würz- und Heilpflanze. Die positiven Effekte auf die Verdauung sind schon lange bekannt. Die Fenchlknolle wurde 2009 als Arzneipflanze des Jahres gekürt. Die ätherischen Öle im Fenchel sind tatsächlich wohlig für den ganzen Körper. Beim Einkauf auf eine makellose weiße Farbe der Knolle und auf Druckstellen und Verfärbungen achten.

 

 

 

Kartoffel-Petersilienwurzelnsuppe mit Trüffelöl (vegan)

Gromperen- a Péiterséilegwurzel-Zopp mat Trüffelueleg

 

Zutaten für etwa 4 Personen:
2 große Zwiebeln
300 g Kartoffeln (mehlige Sorte)
400 g Petersilienwurzeln
etwa 1,5 l Wasser
2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
1 Esslöffel Kokosöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmelpulver
Ingwerpulver
Außerdem:
frisch gemahlener bunter Pfeffer
etwas Trüffelöl

 

Zubereitung:
1. Für die Suppe die Zwiebeln schälen und würfeln.
2. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen, waschen und in Würfel schneiden.
3. Die Petersilienwurzeln waschen, schälen und würfeln.
4. Etwa 1,5 l Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe hineinrühren.
5. In einem Topf das Kokosöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten.
6. Die Kartoffel- und Petersilienwurzeln dazugeben, weitere 2 Minuten andünsten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze etwa 20 Minuten leise köcheln lassen, mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
7. Die Suppe in tiefe Tellern oder Suppenschalen geben, mit dem buntem Pfeffer bestreuen und mit dem Trüffelöl beträufeln.

 

Meine Tipps:

• Ich habe schon einige Rezepte mit Petersilienwurzeln auf unserem Blog. Ich bin  persönlich davon begeistertl, wegen dem Geschmack, den Inhaltstoffen und der Vielzahl an Verarbeitungsmöglichkeiten. Aber vorallem, weil es eine fast vergessene Gemüsesorte ist. Um so mehr interessant und wichtig ist es, sie kennen zu lernen und wieder in unseren Küchen zu verarbeiten.
• Nicht jeder hat Trüffelöl vorrätig. Ersatzweise kann man dann Nussöl verwenden.

 

Produktbeschreibung:
Die Petersilienwurzel (Wurzelpetersilie, Knollenpetersilie) wird öfters mit der Pastinakenwurzel verwechselt, ist jedoch dünner und kleiner. Auch geschmacklich ist es ein großer Unterschied. Oberirdisch ist der Petersilie ein etwas aufdringliches Küchenkraut, unterirdisch mit pikanten Wurzeln bereichert. Beides sehr Vitamin C reichhaltig.

 

 

Zwiebelsuppe (vegan)

Zwiwwelzopp bzw. Ënnenzopp

Zutaten für etwa 4 Personen:
etwa 500 g Zwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Kokosfett
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
100 ml trockener Weißwein
etwa 1 l Wasser
1 gehäufter Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
2 Esslöffel feiner Weizenschrot
Kümmel
Paprikapulver
Ingwerpulver
Thymian
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Außerdem:
1-2 Esslöffel Kürbiskerne
einige Stängel frische Petersilie

Zubereitung:
1. Für die Suppe die Zwiebeln schälen halbieren bzw. vierteln und in feine Scheiben schneiden.
2. Die Knoblauchzehen schälen, den Keim entfernen und fein hacken.
3. In einem Suppentopf das Kokosfett schmelzen und die Zwiebelscheiben mit dem Knoblauch darin anschwitzen.
4. Das Lorbeerblatt, die Gewürznelken und den Weißwein dazugeben und das Ganze während 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
5. 1 l Gemüsebrühe zubereiten. Dazu das Wasser zum Kochen bringen und die gekörnte Gemüsebrühe hineingeben.
6. In die glasig gewordenen Zwiebeln den Weizenschrot einrühren und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Mit Kümmel, Paprika-, Ingwerpulver, Thymian, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Weitere 10 Minuten köcheln lassen. Danach das Lorbeerblatt und die Gewürznelken aus der Suppe nehmen.
7. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
8. Die Petersilie waschen, trockenschleudern, hacken und in die Suppe geben.
9. Die Zwiebelsuppe in tiefe Teller geben und mit den gerösteten Kürbiskernen garnieren.

 

Meine Tipps:

      • • Dieses Rezept stammt aus unserem Kochbuch „Natierlech genéissen, Band 2“. Dort wird es jedoch mit Blauschimmel-Croûtons vorgestellt. Da ich hier aber eine vegane Variante zubereiten wollte, bleiben die Käsecroûtons natürlich weg. Man kann nach Belieben geröstetes Baguette-Brot dazureichen.
      • • Anstelle von Weizenschrot, kann man auch ein anderes Getreideschrot oder –grieß in der Suppe verarbeiten.
      • • Auch hier gilt es wieder, wenn Kinder mitessen, den Weißwein durch einige Spritzer Apfelessig oder Zitronensaft ersetzen, jedoch die Zugabe an Gemüsebrühe etwas erhöhen.

 

Produktbeschreibung:
Die Zwiebel ist eine vielseitige, kompakte Schalenkugel eines Lauchgewächses das als Universalgewürz gezüchtet und genossen wird. Sie hortet allerhand Gutes und Gesundes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veganes Weihnachtsmenü mit karamellisiertem Orangen-Fenchel auf Safranpüree als Hauptspeise

Vegane Chrëschtmenü mat karamelliséiertem Orangen-Fenschel a Safranpüree als  Haaptplat

 

 

Fingerfood: Topinamburbruschetta mit Rosmarin   

 

 

 

 

 

 

 

Vorspeisen:

Rohkost: Kohlrabi-Carpaccio mit Kürbiskernöl Kohlrabi klein

 

 

 

 

 

 

Suppe: Winterliche Topinambursuppe mit Maronen

 

 

 

 

 

 

Hauptspeise:

Karamellisierter Orangen-Fenchel auf Safranpüree

Zutaten für 4 Personen:
Für das Püree:
150 g Kartoffeln (mehlige Sorte)
Vollmeersalz
150 g Sellerieknolle
etwa 1/8 l Gemüsebrühe
¼ Teelöffel Safranfäden
2 Esslöffel Nussöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Für den Orangen-Fenchel:
2 Fenchelknollen
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote Chilischote
1 Orange
etwa 2 Esslöffel Rapsöl
1 Esslöffel Vollrohrzucker
1/8 l Portwein (weiß)
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Teelöffel Dillspitzen
etwas gemahlenen Anis

Außerdem:
etwas Fenchelgrün
frisch gemahlener bunter Pfeffer

Zubereitung:
1. Für das Püree die Kartoffeln waschen, schälen und in etwas Vollmeersalzwasser weich garen.
2. Den Sellerie schälen, würfeln und ebenfalls weich kochen.
3. Die Gemüsebrühe zubereiten und die Safranfäden hineingeben.
4. Nun die weich gekochten Kartoffeln mit dem Sellerie pürieren, die Safran-Gemüsebrühe mit dem Nussöl untermischen und das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
5. Für den Fenchel, die Knollen waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
6. Die rote Zwiebel schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden.
7. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden.
8. Die Chilischote waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
9. Die Orange filetieren.
10. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen, die Zwiebelstreifen und Knoblauchscheibchen darin anbraten. Die Fenchelstreifen dazugeben und während etwa 5 Minuten mit anbraten. Den Vollrohrzucker drüberstreuen und das Ganze karamellisieren lassen.
11. Zum Schluss mit dem weißem Portwein ablöschen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Dillspitzen und gemahlenem Anis würzen.
12. Zum Servieren das Safranpüree auf einem flachen Teller in einen Ring füllen und mit dem Orangen-Fenchel belegen.
13. Das Ganze mit dem Fenchelgrün garnieren und mit dem gemahlenem bunten Pfeffer bestreuen.

Meine Tipps:

  •  Das Püree kann man ganz nach Belieben zubereiten, z.B. mit Süßkartoffeln, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Polenta.
  •  Wenn Kinder mitessen, den Portwein durch etwas weißen Balsamicoessig und Gemüsebrühe ersetzen.
  •  Die Orange (Apfelsine) kann man durch eine Grapefruit ersetzen, dies macht das Gericht etwas herber.

 

Produktbeschreibung:
Safran ist ein sehr wertvolles Gewürze, das nur fadenweise verwenden darf, da es einen sehr starken typischen Geschmack und Färbemittel hat. Es wird aus den drei mit der Hand zusammengezupften, dann getrockneten Blütennarben des Safrankrokus gewonnen. Das erklärt den teuren Preis vom echten Safran. Natürlich gibt es auch Safranersatz, aber persönlich finde ich, dass man mit echtem Safran arbeiten soll. Denn gute Gerichte gelingen nur mit guten Zutaten.

Nachspeise: Gewürzbirne mit Mandel-Schokocrème

 

Absacker: Winterlicher Orangenlikör mit Gewürzen

 

 

 

 

 

 

Vill Spaass beim Kachen !

Schéi Feierdeeg an ë glécklecht neit Joer 🙂  

 

 

 

 

 

 

Rote Beete-Bohnen Suppe (Stil Bortsch) mit saisonalem Gemüsespieß (vegan)

Rout Rommel- a Bounenzopp mat  saisonalem Geméisspiess

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:
Für die Suppe:
2 Liter Gemüsebrühe
1000 g rote Beete
2 Zwiebeln
2 Karotten
2 Süßkartoffeln
500 g rote Bohnen (am Vortag eingeweicht oder fertig aus dem Glas)
2 Lorbeerbätter
1 Knoblauchkopf
3 EL Tomatenmark
schwarzer Pfeffer
Salbei
Salz
Hafersahne zum verfeinern
Für die Gemüsespieße:
Saisonales Gemüse wie Rosenkohl, Champignons, Zwiebeln, Zucchini, Hokkaido-Kürbis, dazu etwas Räuchertofu oder Räuchertempeh
Für die Marinade: Salz, schwarzer Pfeffer, Majoran, gepresster Knoblauch, Rosmarin und süßer Paprika

Zubereitung der Suppe:
– Die rote Beete sauber waschen, die Süßkartoffeln schälen und alles kleinwürfelig schneiden
– Die Karotten in Scheiben schneiden und alle Knoblauchzehen schälen und den Trieb entfernen
– Die kleingehackten Zwiebeln mit zwei Esslöffel Tomatenmark in Bratöl dünsten
– Mit der Gemüsebrühe ablöschen und auffüllen, dann die rote Beete, die Süßkartoffeln, die Lorbeerblätter, die Knoblauchzehen zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen
– Die rote Beete gar kochen, fein pürieren und gleich danach die Bohnen und die Karottenscheiben hinzugeben.
– Die Suppe sieden bis die Karotten gar sind.
Zubereitung der Gemüsespieße:
– Sämtliches Gemüse und den Räuchertofu/Räuchertempeh in Würfel schneiden und aufspießen
– Die Spieße in eine feuerfeste Schüssel geben und mit einer Marinade aus Bratöl, Pfeffer, Salz, gepresstem Knoblauch, Majoran und süßen Paprika beträufeln
– Die Spieße bei 220°Grad im Ofen schmoren und gelegentlich in der Marinade drehen

 

      Tipps:

  • – Serviervorschlag: zur Suppe passen getoastete Scheiben Brot das mit Olivenöl und gepresstem Knoblauch bestrichen wird
    – Die Hafersahne kann kurz vor dem Servieren in die Suppe eingerührt werden oder mit der Suppe in einem Kännchen serviert werden
    – Lassen Sie bei der Wahl des saisonalen Gemüse für die Spieße ihrer Fantasie freien Lauf. Fügen Sie hinzu was ihnen schmeckt. Schauen Sie auch im Kühlschrank nach, ob von den Vortagen noch kleinere Mengen Gemüse vorrätig sind. So ein Spieß eignet sich hervorragend zum Reste verwerten.

 

Zwiebel-Selleriesuppe mit Brotcroûtons (vegan)

Zwiwwels-Zelleriszopp mat Broutcroûton (vegan)

 

Zutaten für 6 Personen:
800 g Zwiebeln
1 Stangensellerie
200 g mehlig kochende Kartoffeln
1 l Wasser
1-2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
1 Esslöffel Rapsöl
Kreuzkümmel
Ingwerpulver
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem:
2 Scheiben Vollkornbrot
Rapsöl zum Anbraten der Brotcroûtons

 

 

Zubereitung:
1. Für die Suppe die Zwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden.
2. Der Stangensellerie putzen, waschen und grob zerkleinern.
3. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und ebenfalls in grobe Würfel schneiden.
4. 1 l Wasser zum Kochen bringen und die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
5. In einem Suppentopf das Rapsöl erhitzen, die Zwiebel-, Kartoffelwürfel mit dem zerkleinertem Stangensellerie kurz anrösten.
6. Die Gemüsebrühe hinzugießen und das Ganze während etwa 25-30 Minuten köcheln lassen.
7. Danach die Suppe pürieren und mit dem Kreuzkümmel, Ingwerpulver, Kräutersalz und dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
8. Die Vollkornbrotscheiben in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit dem Rapsöl knusprig anbraten.
9. Zum Servieren die Suppe in tiefe Teller anrichten. Die Brotcroûtons in die Suppe geben.

 

Meine Tipps:

    • • Der Stangensellerie läßt sich auch durch Knollensellerie ersetzen.

 

Produktbeschreibung:
Die Zwiebel ist ein Universalgewürz und wird seit altersher klein, länglich, silbrig, rot oder riesig gezüchtet und genossen. Sie hortet allerhand Gutes und Gesundes.

 

 

 

 

 

 

 

 

Grünzeugsuppe (vegan)

Geméiszopp aus gréngem Geleefs

Zutaten:

  • 1 kleiner Möhrenbund
  • 1 Radieschenbund
  • eine Handvoll Senfblätter
  • eine Handvoll Sauerampfer
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zucchini
  • 2 Kartoffeln
  • etwas Rapsöl
  • etwa 1 l Wasser
  • ein gehäufter Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1-2 Esslöffel Tamari

Außerdem:

  • etwas Sojasahne
  • einige Schnittlauchstängel

 

Zubereitung:

  1. Für die Gemüsesuppe das Möhrenbund putzen und waschen. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen und grob würfeln. Die Möhrenstängel zerkleinern.
  2. Von den Radieschen auch die grüne Blätter abschneiden, waschen und zerkleinern. (Die Radieschen selbst, während dem Kochen naschen oder in eine Rohkost schnippeln)
  3. Die Senfblätter und den Sauerampfer waschen, von den Stängeln abzupfen und grob schneiden.
  4. Die Zwiebel schälen und grob würfeln.
  5. Die Zucchini waschen, putzen und würfeln.
  6. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und ebenfalls würfeln.
  7. Das Rapsöl in einem Suppentopf zerlassen. Darin die gewürfelte Zwiebel glasig anbraten und mit dem Wasser ablöschen, die gekörnte Gemüsebrühe unterrühren.
  8. Das zubereitete Gemüse in den Topf zu der Gemüsebrühe geben und während etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  9. Danach mit dem Zauberstab pürieren und die Suppe mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und dem Tamari würzen.
  10. Zum Servieren die Suppe in tiefe Teller geben.
  11. Mit ein paar Tupfen Sojasahne beträufeln und mit den zerkleinerten Schnittlauchstängeln bestreuen.

 

Meine Tipps:

    • • Wer den Sauerampfergeschmack mag, tut etwas mehr Blätter in die Suppe. Ebenso mit den Senfblättern.

 

Produktbeschreibung:

Senfblätter gehören zu den Kohlpflanzen. Es gibt verschiedene Formen von Senfblättern, mit verschiedenen Aromen, z.B. scharfe, süßliche, pfeffrige, senfartige oder an Meerettich erinnernde. Die jungen Blätter sind eine Bereicherung bunter Salate, da sie sehr zart sind. Größere Blätter werden meistens in Suppen oder in gedämpfter Form als Gemüsebeilage verwendet. Die Senfblätter können praktisch das ganze Jahr über geerntet werden.

 

 

Süßkartoffel-Möhrensuppe mit Ingwer (vegan)

Wuerzels-Séissgromperenzopp

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 1 Stück frischen Ingwer
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 500 g Süßkartoffeln
  • 400 g Möhren
  • 2 Esslöffel Kokosfett
  • gut 1 l Wasser
  • 2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • Paprikapulver
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Außerdem:

  • evtl. frische Kräuter
  • Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Für die Möhrensuppe den Ingwer und die Zwiebeln schälen und beides in kleine Würfel schneiden.
  2. Die Süßkartoffeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.
  3. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden.
  4. Das Kokosfett in einem Suppentopf erhitzen, die zubereiten Zutaten hinzugeben und alles zusammen andünsten.
  5. Mit 1 l Wasser ablöschen, die gekörnte Gemüsebrühe hinzugeben und das Ganze während etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  6. Danach alles pürieren und mit Paprikapulver, Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  7. Zum Servieren die Suppe in tiefe Teller geben und mit Paprikapulver bestreuen. Evtl. mit frischen Kräutern garnieren.

  Meine Tipps:

    • Hat man keine Süßkartoffeln zur Hand, kann man natürlich diese Suppe auch mit       Kartoffeln zubereiten. Etwas Orangensaft hinzugießen, ergibt einen feinen Geschmack.

 

Produktbeschreibung:

Die Süßkartoffeln oder Bataten, ähneln den Kartoffeln. Doch während diese zu den Nachtschattengewächsen gehören, sind die Süßkartoffeln Windengewächse. Die Süßkartoffelknollen gibt es in verschiedenen Formen und Farben, von bräunlich, orange bis weißlich. Süßkartoffeln sollen nicht zu kühl und nicht länger als zwei Wochen gelagert werden. So entfalten sie beim Kochen ihr leicht süßliches Aroma. Dieser entsteht, da sie dreimal so viel Zucker wie herkömmliche Kartoffen enthalten. Außerdem enthalten sie wenig Fett und viele Mineralstoffe und Vitamine.

 

 

Linsen-Currysuppe (vegan)

Lënsen-Curryzopp

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Schalotten
  • 100 g Kartoffeln
  • 100 g Möhren
  • einige Koriandersamen
  • Kreuzkümmel
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Esslöffel Currypulver
  • 50 g rote Linsen
  • gut ½ l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Saft einer Zitrone

Außerdem:

  • einige Stängel frischen Dill
  • Sojasahne

Zubereitung:

  1. Für die Linsensuppe die Schalotten schälen und würfeln.
  2. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste putzen und ebenfalls würfeln.
  3. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und zerkleinern.
  4. Den Koriander im Mörser fein zerstoßen.
  5. Das Sesamöl in einem Topf erhitzen.
  6. Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Curry darin bei mittlerer Hitze kurz anbraten. Die Kartoffeln, die Möhren und die Linsen zufügen und andünsten.
  7. Die Gemüsebrühe dazugießen und zum Kochen bringen.
  8. Das Ganze zugedeckt etwa 35 Minuten köcheln lassen. Danach pürieren und mit Kräutersalz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  9. Zum Schluss den frischen Dill feucht abwischen und mit der Sojasahne über die Suppe geben.

 

Meine Tipps:

    •   • Dieses Rezept eignet sich auch sehr gut als Linseneintopf. Dafür das Gemüse klein würfeln. Die Suppe zum Schluss nicht pürieren. Je nach Beliebem kann man auch kleingewürfelten Räuchertofu oder Seitan hineingeben.

 

Produktbeschreibung:

Bei den Linsen steckt das Aroma in der Schale, kleine, ungeschälte schmecken deshalb erdiger und kräftiger. Die Linsenfarben sind wichtige Indizien, denn es gibt hellgrüne, oliv-graue, grüne, blonde, helle, braune, rötliche und gelbe Linsen. Jedoch, egal welche Farbe, die Linsen sind Nährstoffbomben und sollen regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

 

 

 

Mais-Zucchinisuppe (vegan)

Mais-Courgettenzopp

Zutaten für etwa 6 Personen:

  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zucchini
  • etwa 2 Esslöffel Rapsöl
  • etwa 400 g Maiskörner
  • gut 1 l Wasser
  • 1 gehäufter Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • Thymian
  • ¼ l Hafersahne
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • Chilipulver
  • einige Salbeiblätter
  • etwas Schnittlauch

Zubereitung:

  1. Für die Mais-Zucchinisuppe, die Zwiebel schälen und würfeln.
  2. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und den Knoblauch hacken.
  3. Die Zucchini waschen, putzen, vierteln und würfeln.
  4. In einem Topf das Rapsöl erhitzen, die Zwiebelwürfel darin anbräunen.
  5. Den Knoblauch, den Mais und die Zucchiniwürfel dazugeben und alles anbraten.
  6. Das Ganze mit dem Wasser und der gekörnten Gemüsebrühe aufgießen und während etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  7. Den Thymian hineingeben. Ebenso die Hafersahne und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  8. Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren.
  9. Vor dem Servieren die Suppe mit dem Chilipulver bestreuen und mit den Salbeiblättern und dem Schnittlauch garnieren.

 

Meine Tipps:

    • • Anstelle der Zucchinis, kann man die Suppe auch mit Kartoffeln zubereiten. Dann zum Schluss etwas gehackte Petersilie in die Suppe geben.

 

Produktbeschreibung:

Mais ist der Samenkolben der Maispflanze. An jeder Pflanze wachsen ein bis zwei Kolben, die unterschiedlich gefärbt sein können. Ein frischer Maiskolben sollte trocken und glänzend sein und schnell verbraucht werden. Mais kann man vielseitig verarbeiten. Er eignet sich zum Grillen oder man kann ihn ausbacken, dünsten, kochen, pürieren.