Archiv der Kategorie: vegan

Würziger Curry-Gemüseeintopf mit Kokosmilch (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

3-4 Möhren
1 kleiner Blumenkohl
200 g Kartoffeln (festkochend)
1 dicke Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 mittelgroßes Stück Ingwer
1 Lauchstange
Sesamöl
1 Esslöffel Currypulver
geräuchertes Paprikapulver
Kreuzkümmel
Korianderpulver
Kardamomsaat
½ l Gemüsebrühe
¼ l Kokosmilch
Saft ½ Zitrone
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem:
einige Stängel frischen Thymian

Zubereitung:

  1. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden.
  2. Den Blumenkohl putzen, waschen und in kleine Röschen teilen.
  3. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen und würfeln.
  4. Die Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln.
  5. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  6. Den Ingwer waschen, gegebenenfalls schälen und fein würfeln.
  7. Den Lauch putzen, waschen und in Streifen schneiden.
  8. Das Sesamöl in einem Topf erhitzen und das Curry-, Paprikapulver, den Kreuzkümmel, Korianderpulver und Kardamomsaat anrösten.
  9. Das zubereitete Gemüse hineingeben, kurz anbraten, ½ l Gemüsebrühe und die Kokosmilch hinzugießen und das Ganze während etwa 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren.
  10. Die Zitrone auspressen und den Saft zum Eintopf geben.
  11. Das Ganze noch mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  12. Zum Servieren den Eintopf in tiefe Teller geben und mit dem frischen Thymian garnieren.

 

    Meine Tipps:

    • • Dieser Eintopf schmeckt natürlich auch mit anderen Gemüsesorten sehr lecker. Aber bitte stets auf regionales und saisonales Gemüse zurückgreifen.
    • • Wer kein Fan von Kokosmilch ist, der verwendet Pflanzenmilch.

 

Produktbeschreibung:

Kokosmilch ist ein Kulturprodukt. Sie wird aus frischen Kokosraspeln und mit Wasser angesetzt, danach ausgepresst. Diese Milch ist unverzichtbar in der asiatischen Küche. Aber auch in der veganen Küche ersetzt sie öfters die Milchflüssigkeit beim Kochen und beim Zubereiten von Desserts.

 

Geröstete Rote Bete und Möhren mit veganem Mayo-Dipp (vegan)

Zutaten für 4 Personen:

Für die Mayonnaise:
etwa 1/8 l ungesüßte Sojamilch
1 Teelöffel mittelscharfer Senf
1-2 Prisen Vollmeersalz
knapp ¼ l Raps- oder Sonnenblumenöl
1 Esslöffel Zitronensaft oder weissen Balsamico-Essig
Für das Gemüse:
200 g Möhren
200 g Rote Bete
300 g Schalotten
6 Knoblauchzehen
2-3 Esslöffel Olivenöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver
Zimtpulver
Kurkumapulver
Garam Masala
Außerdem:
Backpapier

Zubereitung:

  1. Für das Gemüse, die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und in fingerdicke Streifen schneiden.
  2. Die Rote Beten ebenfalls mit der Gemüsebürste schrubben, notfalls schälen, waschen und in fingerdicke Streifen schneiden.
  3. Die Schalotten schälen, halbieren, evtl. in Streifen schneiden.
  4. Den Knoblauch schälen, halbieren, Mittelkeim entfernen und in Streifen schneiden.
  5. Ein Backblech mit Backpapier belegen, das zubereitete Gemüse darauf verteilen mit dem Olivenöl, Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprika-, Zimt-, Kurkuma-, Korianderpulver und Garam Masala kräftig würzen. Alles gut vermischen und etwa 30 Minuten in der Backofenmitte bei 200 Grad C backen. Von Zeit zu Zeit mit einem Holzlöffel wenden.
  6. In der Zwischenzeit für die Mayonnaise die Sojamilch, den mittelscharfen Senf und das Vollmeersalz in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab glatt mixen.
  7. Nun auf höchster Stufe weitermixen, dabei das Rapsöl langsam hinzugießen, bis eine cremige Mayonnaise entsteht. Zum Schluss noch den Zitronensaft hinzugeben und noch einmal kurz durchmixen.
  8. In eine kleine Schüssel oder in mehrere kleine Gefäße einfüllen und mit etwas gemischtem Pfeffer und Piment d’espelette bestreuen und die Gemüsesticks dazu reichen.

 

   Meine Tipps:

    • • Anstelle der Möhren oder Rote Beten, kann man auch anderes Gemüse verwenden. Dabei auf die Garzeit achten!
    • • Diese Mayonnaise eignet sich auch sehr gut als Basis zu einem Kartoffel-, Nudel- oder Reissalat. Oder als Aufstrich für Sandwiches, Burger, als Cream Dipp für Pommes und viele andere Snacks. Sie ist länger haltbar, da sie keine Eier enthält. Reste tut man in ein Schraubglas und bewahrt sie im Kühlschrank auf.

 

Produktbeschreibung:

Die Rote Bete hat einen starken Eigengeschmack und ist öfters nicht beliebt. Doch das Gemüse hat sehr viel zu bieten, reich an Vitaminen und gut für’s Blut. Roh schmeckt sie etwas erdig und wenn man sie einlegt, kommt noch ein säuerlicher Geschmack hinzu. Dennoch, richtig zubereitet, schmeckt diese Vitaminbombe sehr lecker. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind vielfältig, von roh, bis gedämpft, gekocht, gebacken, eingelegt, gedünstet.

 

 

 

 

 

 

 

Herzhafte Gnocchis mit Mangold (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

etwa 250 g Mangold
3 Tomaten
3 Schalotten
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Rapsöl
etwa 400 g Gnocchis (ohne Ei!)
2 Esslöffel Tomatenmark
125 ml Hafersahne
125 g veganer Frischkäse
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver
Kreuzkümmelpulver
Ingwerpulver
Piment d’espelette
Außerdem:
einige Scheiben veganes Mozzarella (auf Mandel- oder Reisbasis)
evtl. einige Blätter rotes Basilikum

 

Zubereitung:

  1. Den Mangold putzen, waschen, mit einem Küchentuch trockentupfen, danach die Stiele mit den Blättern in fingerdicke Streifen schneiden.
  2. Die Tomaten waschen, Mittelstrunk herausschneiden und würfeln.
  3. Die Schalotten und die rote Zwiebel schälen und fein hacken.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und ebenfalls fein hacken.
  5. Das Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen, die feingehackten Schalotten und Zwiebeln mit dem Knoblauch darin anbraten. Die Gnocchis dazugeben und alles kräftig anbraten, danach am Pfannenrand verteilen.
  6. Jetzt gibt man in die Mitte das Tomatenmark, das man kurz anröstet, danach die Hafersahne und den veganen Frischkäse und verrührt alles.
  7. Den zerkleinerten Mangold mit den gewürfelten Tomaten hinzugeben und das Ganze langsam köcheln lassen bis der Mangold zusammengefallen ist.
  8. Die Mangold-Gnocchipfanne mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, geräuchertem Paprika-, Kreuzkümmel-, Ingwerpulver und Piment d’espelette würzen.
  9. Die Gnocchis in einen tiefen Teller geben und mit 1 oder 2 Mozzarellascheiben belegen. Durch die Hitze verschmiltzt dieser langsam.
  10. Je nach Belieben, kann man das Gericht noch mit rotem Basilikum dekorieren.

 

  Meine Tipps:

    • • In diesem Rezept läßt sich der Mangold auch durch Spinat ersetzen.
    • • Wer keine Lust auf Gnocchi hat, verarbeitet gewürfelte Kartoffeln im Gericht.

 

Produktbeschreibung:

Mangold wird öfters als Spinatersatz verarbeitet, jedoch gibt es einige Unterschiede. Die Blätter können genau so wie beim Spinat verarbeitet werden und die Rippen als Schwarzwurzel- oder als eine Sonderform von Spargel mit leicht nussartigem Geschmack. Mangold ist viel eiweißärmer als Spinat wenn auch reicher an Oxalsäure. Es gibt ihn mit weißen, gelben oder rötlichen Stielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewürztes Blumenkohlblech mit Kichererbsen und Basmatireis (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für das Gewürzöl:
½ Zitrone
4 Esslöffel Olivenöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Currypulver
Kurkumapulver
Ingwerpulver
geräuchertes Paprikapulver
Piment d’espelette
Für das Gemüse:
1 Blumenkohl
3-4 Schalotten
3 Knoblauchzehen
250 g Cocktailtomaten
etwa 300 g Kichererbsen (im Glas)
Für den Basmatireis:
etwa 150 g Vollkornbasmatireis
½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 Zubereitung:

  1. Für das Gewürzöl die Zitrone auspressen und mit dem Olivenöl, Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Curry- und Kurkuma-, Ingwerpulver, geräuchertem Paprikapulver und Piment d’espelette vermischen.
  2. Den Blumenkohl waschen, putzen und in kleine Röschen zerteilen.
  3. Die Schalotten schälen und in Streifen schneiden.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und ebenfalls in Streifen schneiden.
  5. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren oder vierteln.
  6. Die Kichererbsen abgießen.
  7. Das zubereitete Gemüse mit den Kichererbsen und dem Gewürzöl vermischen. Das Ganze in eine große flache Auflaufform geben oder auf einem Backblech verteilen.
  8. Die Form oder das Backblech bei 190 Grad etwa 30 Minuten backen.
  9. In der Zwischenzeit, den Basmatireis in der Gemüsebrühe während etwa 20 Minuten köcheln lassen und zum Schluss noch mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  10. Mit einem Servierring den Basmatireis in die Tellermitte setzen und das gebackene Gemüse um den Ring geben. Zum Garnieren mit einigen frischen Kräuterblättern belegen.

 

Meine Tipps:

    • Anstelle von Basmatireis kann man auch Hirse, Bulgur, Couscous, ganz nach Lust und Laune, zum Gemüse servieren.

 

Produktbeschreibung:

Blumenkohl, Karfiol, Blütenkohl, Käsekohl ist ein mineralstoffreiches Gemüse und enthält zahlreiche Vitaminen wie B, C und K. Der weiße, gelbe, rote und violette Blumenkohl gehört zu den Kreuzblütengewächsen und ist eine der beliebtesten Gemüsesorten, die man fast das ganze Jahr über erhält. Beim Kauf von Blumenkohl sollte man immer darauf achten, dass die Blätter grün sind, der Strunk saftig und die Blume selbst keine Flecken aufweist. Man kann ihn roh genießen, kochen, garen, dünsten, im Eintopf verwenden und überbacken.

 

 

 

 

 

 

 

Saubohnensuppe mit gebratenem Nusstofu (vegan)

Saubounenzopp mat gebrodenem Nosstofu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

etwa 500 g dicke Bohnen (mit Schale) oder 1 Glas dicke Bohnen
500 g Kartoffeln (festkochende)
300 g Möhren
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
¾ l Gemüsebrühe
1-2 Lorbeerblätter
3 Gewürznelken
250 g Nusstofu
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
einige Stiele frisches Bohnenkraut oder 2 Teelöffel getrocknetes
Kreuzkümmel

Außerdem:
Rapsöl zum Anbraten des Tofus
1 Esslöffel Kokosfett
einige Blätter rotes Basilikum

Zubereitung:

  1. Für die Suppe die Saubohnen aus der Schale pellen. Bohnen aus dem Glas einfach abschütten und abtropfen lassen.
  2. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste abschrubben, waschen und würfeln.
  3. Die Möhren ebenfalls mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und in Würfel schneiden.
  4. Die Zwiebel schälen und würfeln.
  5. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  6. Das Kokosfett in einem Suppentopf schmelzen lassen, die gewürfelten Zwiebeln und den gehackten Knoblauch darin dünsten. Die Saubohnen hinzugeben, ebenso die Kartoffel- und Möhrenwürfel. Das Ganze kurz andünsten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Lorbeerblätter, die Gewürznelken und das Bohnenkraut hineingeben und alles während etwa 25 Minuten köcheln lassen.
  7. In der Zwischenzeit den Tofu in dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Rapsöl anbraten, danach beiseite stellen.
  8. Wenn die Suppe fast fertig ist, würzt man sie noch mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Kreuzkümmel. Den gebratenen Tofu in die Suppe geben.
  9. Einen tiefen Suppenteller mit der Suppe füllen und mit etwas rotem Basilikum garnieren.

 

Meine Tipps:

    • • Die Saubohnen können durch andere Bohnensorten ersetzt werden, wie z.B. Kidney-, Adzuki-, Feuer- oder weisse Bohnen.
    • • Wer die Suppe dicker mag, also als Eintopf, dickt die Suppe mit etwas Mehl oder mit Pfeilwurzelmehl.
    • • Als Tofuersatz verwendet man Tempeh oder Seitan, ebenfalls angebraten.

 

Produktbeschreibung:

Bei der Saubohne, bin ich der Meinung, dass sie die meisten Namen trägt. Sie wird auch noch Acker-, Feld-,  Pferde-, Schweins-, Faba-, Fava-, Vieh und Dicke Bohnen genannt. Sie gehört zu den Hülsenfrüchten und es handelt sich um ein Jahrtausend altes Grundnahrungsmittel. Die Konsistenz der Bohne ist zart, das Innere cremig. Meistens werden die Saubohnen zur Zubereitung von Bohneneintöpfen- und Püreegerichten verwendet. Sie hat einen hohen Anteil an B-Vitaminen, ebenso an Folsäure, was für Veganer und Vegetarier sehr wichtig ist.

 

 

 

Nektarinen-Pudding-Kuchen mit Mandeln (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 1 Springform von 28 cm Ø:
Für den Mürbeteig:
220 g Dinkelmehl
30 g Teffmehl (Zwerghirse)
½ Päckchen Weinsteinbackpulver
125 g Pflanzenmargarine
1 Prise Vollmeersalz
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Vollrohrzucker
Für den Belag:
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (vegan)
½ l Hafermilch
2 Esslöffel Vollrohrzucker
4-5 Nektarinnen
120 g gemahlene und geröstete Mandeln
Außerdem:
Fett zum Einfetten der Springform
Backpapier
Hülsenfrüchte zum Beschweren des Teiges
2 Esslöffel gehobelte Mandeln
evtl. Vollrohrpuderzucker

Zubereitung:
1. Für den Mürbeteig das Dinkel-, Teffmehl mit dem Weinsteinbackpulver vermischen. Die Pflanzenmargarine mit der Prise Vollmeersalz und dem Päckchen Vanillezucker und dem Vollrohrzucker miteinander verrühren und für etwa 30 Minuten kalt stellen.
2. In der Zwischenzeit den Vanillepudding zubereiten. Dafür ½ l Hafermilch aufkochen, das Puddingpulver mit 2 Esslöffel Vollrohrzucker hineinrühren und während etwa 10 Minuten unter Rühren aufkochen lassen. Zum Abkühlen beiseite stellen.
3. Danach den Teig in die eingefettete Springform verteilen, dabei einen 3 cm hohen Rand formen. Auf diesen Teig ein Blatt Backpapier geben und mit den Hülsenfrüchten beschweren. Den Teig während etwa 10 Minuten blind backen. Danach herausnehmen, Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen. Den Teig abkühlen lassen.
4. Für den Belag die Nektarinen waschen, vom Stein abschneiden und in Spalten schneiden.
5. Auf den abgekühlten Teig etwa 100 g gemahlene Mandeln verteilen, darauf den abgekühlten Vanillepudding streichen. Die Nektarinenspalten leicht in den Vanillepudding eindrücken und mit den restlichen gemahlenen Mandeln und den gehobelten Mandeln bestreuen.
6. Den Kuchen auf die unterste Backofenschiene setzen und während etwa 25 Minuten bei 180 Grad C backen.
7. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen.
8. Nach dem Abkühlen nach Wunsch noch mit dem Vollrohrpuderzucker bestäuben.

 

Meine Tipps:

    • – Die Nektarinen kann man durch anderes Obst ersetzen, z.B. Pfirsiche, Birnen, Äpfel, Zwetschgen … je nach Wunsch und natürlich saisonbedingt.
    • – Beim lacto-vegetarischem Kuchen ersetzt man die Hafermilch durch Milch, die Pflanzenmargarine durch Butter. Beim Kauf vom Vanillepuddingpulver brauch man nicht zu achten, ob Milch- oder Molkepulver drin enthalten ist.

 

Produktbeschreibung:

Die Nektarine ist eine Pfirsichmutante, ebenso saftig und aromatisch, jedoch mit glatter und glänzender Schale. Sie läßt sich leichter vom Stein lösen, deshalb ziehe ich sie für diesen Kuchen vor.

 

 

Gurken-Wassermelonensalat mit Tofu und rotem Basilikum (vegan)

 

                                                                                                                                                                   Zutaten für 4 Personen:
250 g Naturtofu
2 Esslöffel Sesamöl
Kräutersalz,
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Currypulver
Paprikapulver
etwa 300 g Wassermelone
1 kleine Salatgurke
200 g Cocktailtomaten
40 g Pinienkerne
2 Esslöffel Olivenöl
½ Esslöffel Leinöl
2 Esslöffel Balsamico-Essig
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
½ Bund frisches rotes Basilikum

Zubereitung:
1. Den Tofu würfeln und im Sesamöl kräftig anbraten. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Curry- und Paprikapulver würzen und beiseite stellen.
2. Die Wassermelone schälen, notfalls entkernen und grob würfeln.
3. Die Salatgurke waschen, streifenweise schälen und ebenfalls würfeln.
4. Die Cocktailtomaten waschen und vierteln.
5. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
6. Die Wassermelonen-, Gurken- und Tofuwürfel in eine Schüssel geben und mit dem Oliven-, Leinöl und Balsamicoessig vermischen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
7. Den roten Basilikum feucht abwischen und fein hacken. Mit den gerösteten Pinienkernen über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

    • • Greift man auf Räuchertofu zurück, dann braucht man den gegebenenfalls nicht anzubraten. Persönlich finde ich aber, dass er durch das Anbraten noch kräftiger schmeckt.
    • • Dieser Salat schmeckt auch sehr lecker, wenn man ihn mit einer Honig- oder Cavaillonmelone zubereitet.
    • • Das rote Basilikum kann man natürlich auch durch andere grüne Basilikumsorten ersetzen.

 

Produktbeschreibung:

Wassermelone besteht hauptsächlich aus Wasser und das zu über 90%. Sie gehört genau wie Gurke und Zucchini zu den Kürbisgewächsen, also strenggenommen ein Gemüse und kein Obst.

 

 

 

Conchiglienudeln mit Brokkoli (vegan)

Muschel-Nuddelen mat Brokkoli (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für etwa 4 Personen:
etwa 400 g Brokkoli
1 rote Zwiebel
1 Schalotte
3 Knoblauchzehen
etwa 2 Esslöffel Rapsöl
¼ l Gemüsebrühe
1/8 l Hafersahne
Paprikapulver
Currypulver
Muskatnuss (gerieben)
Piment d‘Espelette
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
etwa 400 g Conchiglie (Muschel)-Nudeln
Außerdem:
etwa 40 g Pinienkerne

Zubereitung:
1. Für das Brokkoligemüse, den Brokkoli waschen, die Röschen abschneiden, evtl. halbieren, den Stiel in kleine Würfel schneiden.
2. Die rote Zwiebel und die Schalotte schälen und fein hacken.
3. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und die Knoblauchhälften fein hacken.
4. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen. Darin die gehackte Zwiebel und die Schalotte mit dem Knoblauch unter Rühren bei mittlerer Hitze kurz anbräunen. Die Brokkoliröschen mit den Stielwürfeln dazugeben und alles kräftig anbraten, danach mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze zugedeckt während etwa 5 Minuten köcheln lassen.
5. Die Hafersahne mit dem Paprika- und Currypulver, der geriebenen Muskatnuss mit dem Piment d’espelette unterrühren und noch einmal kurz köcheln lassen.
6. Zum Schluss mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
7. Die Conchiglie-Nudeln in kochendem Salzwasser al dente garen, abgießen und zu dem Brokkoli in die Pfanne geben. Alles gut durchmischen.
8. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
9. Zum Servieren die Conchiglie-Nudeln in einen tiefen Teller geben und mit den gerösteten Pinienkerne bestreuen.

 

  Meine Tipps:

    • • Dieses Nudelgericht läßt sich auch mit anderem Saisongemüse zubereiten.
    • • In diesem Rezept wurden Muschel-Nudeln verwendet. Jedoch kann man natürlich auch auf andere Nudelsorten zurückgreifen.

 

Produktbeschreibung:

Brokkoli ist der engste Verwandte des Blumenkohls und gehört so auch zur Familie der Kreuzblütler. Brokkoli kann man nicht lange lagern. Die Röschen werden rasch weich und verlieren neben einem großen Teil der enthaltenen Vitamine auch den festen Biss.

 

Süßer Obstbrotteig mit frischem Basilikum (vegan)

Séisst Uebstbrout mat frëschem Basilikum (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für ein Backblech:
Für den Teig:
200 g Dinkelmehl (80 %)
50 g Hirsemehl (Teffmehl)
50 g Weizenmehl (80 %)
½ Würfel frische Hefe
etwa 200 ml lauwarmes Wasser
2 Esslöffel Vollrohrzucker
etwa 50 ml Raps- oder Olivenöl
eine Prise Vollmeersalz

Für den Belag:
2 Pfirsiche
5 Aprikosen
1 Mango
etwa 125 g Heidelbeeren

Außerdem:
Öl
Backpapier
Vollrohrpuderzucker zum Bestäuben

einige Stängel frisches Basilikum

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig das Dinkel-, Hirse- und Weizenmehl in einser Schüssel mischen und in der Mitte eine Mulde machen.
  2. Die frische Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und in die Mulde hineingeben. Mit etwas Vollrohrzucker bestäuben und diesen Vorteig zugedeckt etwa 10 Minuten aufgehen lassen.
  3. Danach den restlichen Vollrohrzucker, das Öl und Vollmeersalz hinzugeben, alles gut verkneten und diesen Teig während etwa 1 Stunde zugedeckt ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeit für den Belag, das Obst waschen. Die Pfirsiche, Aprikosen und die Mango vom Stein ablösen und in feine Spalten oder Würfel schneiden. Das zubereitete Obst mit den Heidelbeeren mischen.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  6. Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen, auf das Backblech geben und mit den Fingern Dellen in den Teig drücken.
  7. Diesen Teig mit etwas Öl bestreichen und das Obst auf der Teigplatte verteilen.
  8. Das belegte Backblech auf der untersten Backofenschiene während etwa 25 Minuten bei 200 Grad C backen.
  9. Aus dem Backofen nehmen, etwas abkühlen lassen und mit dem Vollrohrpuderzucker bestäuben.
  10. Das frische Basilikum fein hacken und über dem Kuchen verteilen.

 

      Meine Tipps:

    • • Der Hefeteig läßt sich natürlich auch nur mit einer Mehlsorte zubereiten. Die Mehlmischungen probiere ich halt immer wieder gerne aus, wegen der Konsistenz des Teiges und dem Geschmack.
    • • Diesen Brotteig kann man mit beliebigem Obst herstellen, je nach Wunsch und natürlich je nach Saison.
      • • Ode
      r man bereitet ihn als herzhaftes Gebäck zu. Dafür den Vollrohrzucker beiseite lassen und den Belag mit Oliven, getrockneten Tomaten, Artischockenherzen usw. zubereiten

 

Produktbeschreibung:

Basilikum ist ein aromatisches Königskraut, eine königliche Gewürzpflanze. Daneben auch sehr vielseitig, passt zu herzhaften Gerichten, aber auch in süße Speisen oder in Likörs. Am besten die Blätter erst kurz vor und während der Blüte abzupfen, dann duften und schmecken sie am intensivsten. Neben dem klassischen süß-scharfem Aroma gibt es eine Ingwer-, Limonen- und beim Thai-Basilikum eine Anisvariante.

 

 

Feta-Spinatstrudel mit schwarzem Sesam (lacto-vegetarisch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für einen Strudel:
Für den Strudelteig:
250 g Dinkelmehl (80 %)
etwa 20 g Rapsöl
½ Teelöffel Apfelessig
etwa 150 ml Wasser
1 Prise Prise Vollmeersalz
Für die Füllung:
1 kg frischen Spinat oder 500 g TK
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
etwa 2 Esslöffel Rapsöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Krezkümmel
Muskatnuss
Ingwerpulver
etwa 200 g Cocktailtomaten
1 kleine Packung Feta-Käse
3 Esslöffel Gomasio
2 Esslöffel schwarzen Sesam
Außerdem:
Mehl für die Arbeitsfläche
Backpapier
etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für den Strudelteig, das Dinkelmehl mit dem Rapsöl, dem Apfelessig, dem Wasser und dem Vollmeersalz zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Für die Füllung den Spinat waschen, von den Rispen abzupfen, grob hacken und nach und nach mit 1 Esslöffel Wasser dämpfen bis er ganz zusammen gefallen ist.
  3. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und in feine Streifen schneiden.
  5. Beides im Rapsöl anbraten, danach den gedämpften Spinat hinzugeben. Das Ganze während etwa 5 Minuten dämpfen, danach mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskatnuss und Ingwerpulver würzen.
  6. Die Cocktailtomaten in Scheiben schneiden.
  7. Den Feta-Käse würfeln.
  8. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig sehr dünn, rechteckig ausrollen und mit dem Gomasio bestreuen. Die Spinatfüllung mit den Tomatenscheiben und dem gewürfeltem Feta-Käse auf den unteren Teil legen und sehr vorsichtig aufrollen.
  9. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Strudelrolle darauf legen.
  10. Den Strudel auf der untersten Backofenschiene während etwa 25 Minuten bei 180 Grad C backen.
  11. Nach dem Backen den Strudel mit etwas Olivenöl bestreichen und sofort mit dem schwarzem Sesam bestreuen.

 

Meine Tipps:

    • • Anstelle von Spinat, kann man diesen Strudel auch mit Mangold zubereiten. Dabei die Blätter von den Stielen abtrennen. Die Stiele in feine Streifen schneiden und die Blätter grob hacken.
    • • Für die vegane Variante ersetzt man den Feta-Käse durch einen veganen Käseersatz oder man verzichtet auf den Käse.

 

Produktbeschreibung:
Gomasio ist ein japanisches Sesamsalz das in Japan schon seit Jahrhunderten hergestellt wird. „Goma“ steht für Sesam und „S(h)io“ für Salz. Die Herstellung ist unkompliziert, geht schnell und man kann es sehr gut selbst herstellen. Es hat den Vorteil, dass man das Mischungsverhältnis von Sesamsaat und Salz selbst bestimmen kann. Um es selbst herzustellen werden grobe Salzkörner in einer Pfanne ohne Fett erhitzt um eventuelle Restfeuchtigkeit entweichen zu lassen. Das Salz wird so lange geröstet, bis es etwas grau wird. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Die Sesamkörner ebenfalls in die Pfanne geben und ohne Fett rösten, bis sie anfangen zu springen. Der Sesam sollte ebenmäßig braun sein, aufpassen, dass er nicht verbrennt, sonst wird er bitter. Ebenfalls abkühlen lassen. Jetzt die Sesamkörner mit dem Salz in einem Mörser zerkleinern. Das Gomasio sollte nicht zu fein, sondern grobkörnig und gut streufähig sein.