Archiv der Kategorie: vegan

Tofu-Käsekuchen mit Erdbeeren (vegan)

Tofu-Kéiskuch mat Äerdbier

Zutaten für 1 Springform 28 cm Ø:

Für den Teig:
150 g Dinkelmehl (80 %)
1 Esslöffel Kakaopulver
50 g Vollrohrzucker
etwa 65 g Pflanzenmargarine (Alsan)
Mandelöl oder 1 Esslöffel Mandellikör
3 Esslöffel Pflanzenmilch
Für die Füllung:
200 g Naturtofu
400 g Seidentofu
1 Esslöffel Sonnenblumenöl
4 Esslöffel Pflanzenmilch
Saft und Schale 1 Zitrone
80 g Vollrohrzucker
1 Messerspitze gemahlene Vanille
50 g Vanille-Puddingpulver (vegan)
Auβerdem:
etwa 300 g Erdbeeren
etwa 130 g Erdbeerfruchtaufstrich
etwa 2 Esslöffel Orangenschalenlikör

Zubereitung:

1. Für den Mürbeteig das Dinkelmehl und Kakaopulver vermischen. Mit dem Vollrohrzucker und der Pflanzenmargarine zu einer krümeligen Masse vermischen. Einige Tropfen Mandelöl, resp. den Mandellikör mit der Pflanzenmilch vermischen und nach und nach zum Teig geben. Kräftig durchkneten.
2. Die Springform gut einfetten und den Boden mit dem Teig auskleiden. Diesen während etwa 10 Minuten bei 160 Grad C im Backofen backen.
3. Für die Füllung, den festen Naturtofu, den Seidentofu, den Sonnenblumenöl, die Pflanzenmilch, das Zitronensaft mit der -schale, den Vollrohrzucker, die gemahlenen Vanille und den Vanille-Puddingpulver vermischen, dann verrühren, bis es eine geschmeidige Masse ergibt. Diese Füllung nun in die Springform auf den gebackenen Boden geben und bei etwa 180 Grad C knapp 40 Minuten backen. Die Oberseite soll sich trocken anfühlen. Danach den Kuchen etwas in der Backform abkühlen lassen.
4. Die Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Den Kuchen aus der Springform nehmen, danach die Erdbeeren auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.
5. Den Erdbeerfruchtaufstrich mit dem Orangenschalenlikör unter Rühren leicht erhitzen, glattrühren und über die Erdbeeren geben.
6. Bis zum Servieren kaltstellen.

 

Meine Tipps:

  • Die Erdbeeren können auch durch andere Beeren ersetzt werden, z.B. Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren usw.

 

Produktbeschreibung:

Seidentofu enthält gegenüber den anderen Tofu-Varianten mehr Wasser und ist daher viel weicher und cremiger. Dank dieser Konsistenz kann man cremige Süβspeisen, Soβen, Suppen, Dips, Füllungen zubereiten. Besonders in der veganen Küche wird Seidentofu als Quark- und Sahne-Ersatz eingesetzt.

Linsen-Frühlingssalat spezial (vegan)

Lënsen-Fréijoerszalot spezial

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

2 Brötchen
etwa 2-3 Esslöffel Olivenöl
Fleur de sel
2 mittelgrosse Zwiebeln
1 Esslöffel Rapsöl
etwa 250 g Beluga- oder Puy-Linsen
1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
Kreuzkümmel
Ingwerpulver
Korianderpulver
Kardamompulver
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
knapp 3 Esslöffel Apfel- oder Birnendicksaft
etwa 150 g Spinat
etwa 100 g Sauerampfer
2 Knoblauchzehen
½ Bund Koriander
Ausserdem:
je 1 Esslöffel Sesam- oder Sonnenblumenkerne

 

Zubereitung:

1. Für den Frühlingssalat, die Brötchen in Stücke schneiden, mit dem Olivenöl beträufeln und mit dem Fleur de sel bestreuen. Im Ofen bei 180 Grad C rösten, bis sie knusprig sind. Man kann die Brotstücke auch in einer Pfanne anrösten.
2. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneien. Diese während ungefähr 5 Minuten in einer Pfanne mit Rapsöl kräftig anbraten.
3. Die Beluga- oder Puy-Linsen in einem Topf mit 1 Esslöffel gekörnter Gemüsebrühe aufkochen. Diese während knapp 15 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und notfalls abgiessen.
4. Den Kreuzkümmel, das Ingwer-, Koriander-, Kardamompulver, Kräutersalz und die angerösteten Zwiebeln zu den Linsen geben. Ebenso den Apfel- oder Birnendicksaft. Gut umrühren und kurz weiterköcheln lassen. zum Schluss noch einmal mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
5. Den Spinat und Sauerampfer waschen, putzen, trockenschleudern und zerkleinern.
6. Den Sesam und die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
7. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen, danach die Knoblauchhälften fein hacken.
8. Den Koriander waschen, trocknen und ebenfalls fein hacken.
9. Eine Pfanne mit Rapsöl erhitzen, den Knoblauch und den Koriander darin scharf anbraten und zu den Linsen geben.
10. Vor dem Servieren die Linsenmischung mit dem Spinal und Sauerampfer vermischen auf flachen Tellern verteilen und mit dem gerösteten Sesam und den Sonnenblumenkernen bestreuen.

 

Meine Tipps:

  • Der Sauerampfer lässt sich auch durch Rucola oder Feldsalat ersetzen.
  • Wenn man Koriander nicht mag, kann diesen durch flache Petersilie ersetzen.

 

Produktbeschreibung:

Spinat, ein grüner und gesunder Genuss. Die heimische Saison für Spinat beginnt im März und endet im Dezember. Verkauft wird er als Blatt- oder Wurzelspinat. Dabei handelt es sich um die gleiche Sorte, lediglich die Erntemethode ist eine andere. Spinat verliert schnell an Nährstoffen, er sollte frisch geerntet, gekauft und schnell verarbeitet werden. Die frischen Blätter des jungen Spinats im Frühling, schmecken sehr lecker in der Rohkost, auf der Brotscheibe oder im Wrap. Oder man bereitet einen gesunden Smoothie oder Pesto mit den jungen Blättern zu.

Rucola-Spargelsalat mit Erdbeeren (vegan)

Rucola-Spargelszalot mat Äerdbier

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

1 kg weißer Spargel
Vollmeersalz
300 g Erdbeeren
etwa 2 Esslöffel Pinienkerne
200 g Rucola Salat
Für die Vinaigrette:
Saft einer halben Zitrone
Saft einer halben Apfelsine
1-2 Teelöffel Agavensirup
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Sesamöl
1 Esslöffel weißen Balsamicoessig
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
einige Stängel frische Petersilie
½ Bund Basilikum

 

Zubereitung:

1. Für den Rucola-Spargelsalat den Spargel waschen, schälen, danach die holzigen Enden abbrechen. Den Spargel in reichlich Wasser mit einer Prise Vollmeersalz knackig garen. Danach herausnehmen, mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und in längliche Stücke zerteilen.
2. Die Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden.
3. Die Pinienkerne in eine Pfanne ohne Fett rösten und beiseitestellen.
4. Den Rucolasalat waschen, putzen, trockenschleudern und in mundgerechte Stücke zupfen.
5. Das Orangen- und Zitronensaft, dem Agavensirup, dem Oliven- und Sesamöl, dem weißen Balsamico-Essig zu einer Vinaigrette verrühren und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
6. Die Petersilie waschen, putzen, trockenschleudern und fein zerhacken.
7. Das Basilikum abzupfen, feucht abwischen und in Streifen schneiden.
8. Den Spargel mit den Erdbeerscheiben, dem Rucola Salat und den frischen Kräutern vermischen und vorsichtig mit der Vinaigrette vermengen.
9. Zum Servieren den Spargel-Erdbeer-Rucola-Salat auf flachen Tellern verteilen und mit den gerösteten Pinienkern bestreuen.

 

Meine Tipps:

    • Anstelle des Rucola Salat eignet sich der der Feldsalat oder der frische Baby-Spinat sehr gut.
         Die Erdbeeren lassen sich leicht durch frische Himbeeren oder Heidelbeeren ersetzen.

 

Produktbeschreibung:

Der Rucola oder Rauke ist ein Gewächs das ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Man unterscheidet den Salat Rucola, der rundliche Blätter und milden Geschmack hat, mit dem Wildem Rucola, der einen würzigen Geschmack besitzt und an Löwenzahnblätter erinnert.

 

Reisdessert mit karamellisierten Orangen (vegan)

Räisdessert mat karamelliséierten Orangen (vegan) 

Zutaten für etwa 6 Personen:

Für den Milchreis:
knapp 3/4 l Pflanzenmilch, z.B. Hafer-, Mandel-, Reismilch
eine Prise Vollmeersalz
gut 2 Esslöffel Apfel- oder Birnendicksaft
150 g Rundkornreis
1 Limette
Ingwerpulver
Zimtpulver
Für die Orangen:
2 Orangen
80 g Vollrohrzucker
⅛ l Orangenschalenlikör
Auβerdem:
120 ml Sojasahne
eventuell etwas Kardamompulver

Zubereitung:

1. Für den Milchreis, die Pflanzenmilch mit dem Vollmeersalz und dem Apfel- oder Birnendicksaft aufkochen lassen. Den Rundkornreis einrühren. Die Hitze reduzieren und unter ständigem Rüh-ren etwa 20 Minuten köcheln lassen.
2. In der Zwischenzeit die Limette waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
3. Zum Ende der Garzeit, den Limettensaft und -schale mit dem Ingwer- und Zimtpulver unter den Milchreis geben. Etwas abkühlen lassen.
4. Die Orangen waschen, abtrocknen, filetieren und halbieren. Von der Orangenschale dünne Streifen abschneiden und beiseitelegen.
5. In einer kleinen Pfanne den Vollrohrzucker bei hoher Hitze ohne Rühren schmelzen lassen. Die halbierten Orangenscheiben und -streifen hineingeben. Beidseitig kurz im heissem Vollrohrzucker schwenken und mit dem Orangenschalenlikör vorsichtig ablöschen. Kurz einköcheln lassen.
6. Die Sojasahne aufschlagen und unter den Milchreis heben.
7. Diesen nun in 6 Dessertschüsseln anrichten und mit den karamellisierten Orangenscheiben und -streifen garnieren.
8. Vor dem Servieren kann man den Orangenreis noch mit etwas Kardamompulver bestäuben.

 

Meine Tipps:

    • Anstelle von Rundkornreis, lässt sich das Dessert auch mit Hirse, Couscous oder Grieβ zubereiten.
    • Die Orangen lassen sich auch durch anderes saisonales Obst ersetzen.
        Wenn Kinder mitnaschen, ersetzt man den Orangenschalenlikör durch Orangensaft.

 

Produktbeschreibung:

Rundkornreis hat eine Kornlänge von etwa 5 mm und sind rund geformt. Er gibt beim Kochen viel Stärke ab und hat einen weichen Kern. Daher eignet sich Rundkornreis perfekt für süsse, sowohl für herzhafte Gerichte wie Risotto, Paella oder Sushi. Den Rundkorn-, Milch-, Risottoreis vor dem Ver-arbeiten am besten nicht abwaschen oder aber nur sehr kurz abbrausen. Wenn diese Stärke weggespült wird, gehen die wichtigen Klebeeigenschaften verloren. Durch den hohen Anteil von Stärke, wird er oft für cremige und sämige Gerichte verwendet. Dafür muss der Reis während dem Kochen häufig umgerührt werden, denn durch das Rühren wird die Stärke freigesetzt, was die Konsistenz des Reisgerichts erheblich beeinflusst.

Scharfer Erbsen-Eintopf mit Räuchertofu (vegan)

Schaarfen Ierbesseneintopf mat Reechertofu

Zutaten für etwa 4 Personen:

etwa 300 g getrocknete Erbsen
250 g Kartoffeln
1 Lauchstange
250 g Möhren
1 Stangensellerie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
einige Koriandersamen
1 Packung Räuchertofu
1 Esslöffel Kokosfett
geräuchertes Paprikapulver
Bohnenkraut
Thymian
Kreuzkümmel
Chiliflocken
Ingwerpulver
gut 1 l Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
Tamari oder Shoyu
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Auβerdem:
etwas Sojasahne

 

Zubereitung:

1. Für den Erbseneintopf die getrockneten Erbsen mit Hilfe eines Siebes unter flieβendem Wasser gründlich waschen und mit frischem Wasser über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag, nach dem Quellen, das Einweichwasser wegschütten anschlieβend werden die Trockenerbsen – je nach Sorte – ungefähr 1 Stunde, d.h. bis sie weich sind, gekocht.
2. In der Zwischenzeit die Kartoffeln mit der Gemüsebürste abschrubben, ggf. verputzen und wür-feln.
3. Die Lauchstange putzen, waschen und in grobe Ringe schneiden.
4. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und Würfel zerteilen.
5. Den Stangensellerie waschen, putzen und die einzelnen Stangen in grobe Streifen schneiden.
6. Die Zwiebel schälen und klein schneiden.
7. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen, danach den Knoblauch fein hacken.
8. Die Koriandersamen in einem Mörser zerkleinern.
9. Den Räuchertofu abtropfen und in grobe Würfel schneiden.
10. In einem hohen Topf das Kokosfett erhitzen und die Zwiebelwürfel mit den zerkleinerten Korian-dersamen andünsten.
11. Den Räuchertofu, den gehackten Knoblauch, geräucherten Paprikapulver, Bohnenkraut, Thymi-an, Kreuzkümmel, Chiliflocken und Ingwerpulver hinzugeben und das Ganze weiter anbraten.
12. Die gekochten Trockenerbsen mit den Kartoffeln, Möhren, Stangensellerie, Lauch und dem Lor-beerblatt hinzufügen, kurz unter Rühren vermischen und mit der Gemüsebrühe ablöschen.
13. Das Ganze während etwa 20-25 Minuten köcheln lassen.
14. Danach das Lorbeerblatt entfernen und mit dem Tamari oder Shoyu, dem Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
15. In Suppentellern servieren und mit etwas Sojasahne verfeinern.

 

Meine Tipps:

    • Man kann auch eine grössere Portion zubereiten. Aufgewärmt schmeckt der Eintopf noch intensiver.
  • Dieses Rezept lässt sich auch mit anderen getrockneten Hülsenfrüchten zubereiten.

 

 

Produktbeschreibung:

Im Bioladen werden vor allem gelbe oder grüne Trockenerbsen angeboten. Es gibt aber ebenso weisse, braune, graue, rote, violette und marmorierte Varianten. Ungeschälte Sorten haben den Vorteil, dass sie besonders viele Ballaststoffe enthalten. Jedoch sind sie auch in geschälter Variante erhältlich, da sie dadurch beim Kochen schneller gar werden und leichter verdaulich sind. Die Trockenerbsen die man zerteilt oder halbiert kaufen kann, werden als Splitter- oder halbe Erbsen an-geboten. Sie sind reich an Protein und Ballaststoffen. Meistens werden die Erbsen in Suppen, Eintöpfen und Pürees verarbeitet. Jedoch gibt es sehr viele andere orientalische Rezepte, wo man die Erbsen geniessen kann.

Tofu-Spinat-Reispfanne mit Kichererbsen (vegan)

Tofu-Spinat-Räispan mat Pois-chiche

Zutaten für etwa 4 Personen:

400 g Kichererbsen
250 g Langkornreis
etwa 700 g frischen Spinat
250 g Naturtofu
3 Schalotten
1 Knoblauchzehe
Rapsöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Korianderpulver
Kardamompulver
Ingwerpulver
rotes Currypulver
geräuchertes Paprikapulver
Auβerdem:
Piment d’espelette

Zubereitung:

1. Für die Tofu-Spinat-Reispfanne die Kichererbsen aus dem Glas in einen Sieb geben und mit kaltem und klarem Wasser abspülen.
2. Den Langkornreis ebenfalls mit kaltem Wasser abspülen und in Salzwasser garen. Danach ab-gieβen und in einem Sieb abtropfen lassen.
3. Den Spinat putzen, waschen, von den Rippen zupfen und evtl. etwas zerkleinern.
4. Den Naturtofu in kleine Würfel schneiden.
5. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
6. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
7. In einer tiefen Pfanne das Rapsöl erhitzen und die zerkleinerten Schalotten mit dem gewürfel-tem Naturtofu anbraten.
8. Danach die abgetropften Kichererbsen und mit dem Langkornreis, dem gehacktem Knoblauch und dem abgetropften Spinat hinzufügen und während einigen Minuten garen.
9. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Koriander-, Kardamom-, Ingwer-, rotem Currypulver und dem geräucherten Paprikapulver kräftig würzen.
10. Noch kurz aufkochen lassen mit Piment d’espelette bestäuben und sofort servieren.

 

Meine Tipps:

  • Getrocknete Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgieβen und die Kichererbsen in frischem Wasser weich garen. Danach bis zur Weiterverarbeitung im Kochwasser ausquellen lassen.
  • Den Langkornreis läβt sich auch durch eine andere Reissorte ersetzen. Oder man probiert das Gericht mit Hirse, Gerste oder Hafer aus.

 

Produktbeschreibung:

Kichererbsen hängt namentlich von »cicer« ab, dem lateinischen Wort für Erbse. Sie sind ein Multitalent in der Küche und lassen sich rösten und dämpfen, als Zutat in Suppen, Eintöpfen, Salaten. Ebenfalls lassen sie sich auch pürieren, die Basis für eine Vielzahl von Spezialitäten, zum Beispiel Falafel und Humus. Das Abgieβwasser (Aquafaba), eine tierleidfreie Ei-Alternative. Aquafaba hat einen relativ neutralen Eigengeschmack und seine bindenden Komponenten gelten als Eiweissalternative zum Kochen und Backen. Die Kichererbsen sind reich an Eiweiss, Vitamin B und Ballaststoffen, d.h. sehr beliebt in der vegetarischen und veganen Ernährung.

Scharfer Gemüse-Seitan mit Vollkorn-Basmatireis (vegan)

Schaarfe Geméis-Seitan mat Basmati-Räis

 
Zutaten für etwa 4 Personen:

250 g Vollkorn-Basmatireis
Vollmeersalz
400 g Seitan
Sesamöl
1-2 Esslöffel Tamari
3 Gemüsezwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 rote Paprikaschoten
1 Aubergine
Rapsöl
etwa 250 ml scharfe Tomatensauce
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Chiliflocken
geräuchertem Paprikapulver
Kardamompulver
Currypulver
frisches oder getrocknetes Thai-Basilikum
Ausserdem:
Piment d’Espelette

 

Zubereitung:

1. Für den Gemüse-Seitan den Vollkorn-Basmatireis in Wasser mit einer Prise Vollmeersalz gar köcheln.
2. Den Seitan grob würfeln und in einer Pfanne in Sesamöl knusprig braten, danach mit dem Tamari vorsichtig ablöschen und beiseitestellen.
3. Die Gemüsezwiebeln schälen und in Stücke schneiden.
4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
5. Die roten Paprikaschoten waschen, entkernen und in grosse Würfel schneiden.
6. Die Aubergine waschen, putzen und ebenfalls in grosse Würfel teilen.
7. In einer tiefen Pfanne das Rapsöl erhitzen. Die Gemüsezwiebelstücke, Paprikaschoten und Au-berginenwürfel und den Seitan hinzufügen und ebenfalls anbraten.
8. Die Tomatensauce anwürfel mit dem Tamari und dem feingehacktem Knoblauch hinzugeben.
9. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Chiliflocken, geräuchertem Paprika-, Kardamom- und Currypulver sowie mit dem Thai-Basilikum würzen.
10. Den Vollkorn-Basmatireis kurz erhitzen und zum Servieren in tiefe Teller geben und mit dem Gemüse-Seitan mittig belegen.
11. Mit Piment d’espelette bestäuben und sofort servieren.

 

Meine Tipps:

  • Schmeckt auch sehr lecker, wenn man den Vollkorn-Basmatireis durch Pellkartoffeln ersetzt.

 

Produktbeschreibung:

Beim Seitan handelt es sich um das wasserunlösliche Klebereiweiss des Weizenmehls. Um Seitan zu gewinnen, wird eine Teigmasse aus Weizenmehl und Wasser hergestellt, danach in Wasser ausgewa-schen. So wird dem Teig die Stärke entzogen und zurück bleibt nur das zähe, klebrige Weizeneiweiss. Die Konsistenz, Farbe und Geschmack bekommt das Ersatzprodukt durch Kochen oder Garen der Rohmasse in einer Marinade, traditionell in einer Mischung aus Tamari oder Shoyu. Seitan kann sehr vielfältig verwendet und zubereitet werden. Seitan ist deutlich reicher an Eiweiss und ärmer an Fett als Tofu, daneben ist es fast cholesterinfrei. Jedoch kommen Menschen mit einer Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) leider nicht in den Genuss von dieser veganen Fleischalternative.

Kohlrouladen mit Linsenfüllung mit Kräuter-Bratkartoffeln (vegan)

Kabesrouladë mat Lënsefëllung a gebrode Kraidergromperen

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Bratkartoffeln:
500 g Kartoffeln
Vollmeersalz
Rapsöl
Kräutersalz
frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver
gehackte Rosmarinnadeln
Thymian
Majoran
Für die Weisskohlrouladen:
1 Weisskohl
Vollmeersalz
Für die Linsenfüllung:
200 g Belugalinsen
1 Knoblauchzehe
2 Schalotten
Rapsöl
Kräutersalz
frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer
Kreuzkümmel
Majoran
Currypulver
Paprikapulver
etwas Tamari oder Shoyu
Sesamöl
etwas Kurkuma-Gomasio
Für die Sauce:
3-4 Esslöffel Tamari oder Shoyu
2 Teelöffel Maisstärke für die Sojasauce
Auβerdem:
etwas Pflanzenmargarine zum Einfetten der Auflaufform
Sesamöl zum Bepinseln der Kohlrouladen

 

Zubereitung:

1. Für die Kräuter-Bratkartoffeln die Kartoffeln mit der Gemüsebürste abschrubben, waschen, evtl. putzen und in etwas Vollmeersalzwasser weichkochen. Danach abgieβen, trocknen und in Scheiben schneiden.
2. In der Zwischenzeit den Weisskohl putzen, waschen und etwa 8-10 Blätter abzupfen oder ab-schneiden. Den übrig gebliebenen Kohlkopf halbieren, Strunk herausschneiden und den restli-chen Kohl fein schneiden oder hobeln.
3. Die 8-10 Kohlblätter in kochendem Wasser während einigen Minuten blanchieren, abgieβen und mit kaltem Wasser abschrecken. Den Strunk der Kohlblätter flach abschneiden und auf ei-nem Tuch abtropfen lassen.
4. Eine flache Auflaufform mit etwas Pflanzenmargarine einfetten.
5. Für die Linsenfüllung, die Beluga-Linsen mit kaltem Wasser abwaschen und während 20-30 Minuten weichkochen. Danach abgieβen.
6. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
7. Die Schalotten schälen und klein würfeln.
8. In einer Pfanne die Schalotten mit dem fein gehackten Knoblauch in Rapsöl anschwitzen. Da-nach den zerkleinerten Weisskohl mit den gekochten Linsen hinzufügen und alles während ei-nigen Minuten leicht anbraten. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Majoran, Curry-, Paprikapulver und etwas Tamari würzen.
9. Diese Linsenfüllung in die vorbereiteten Weisskohlblätter geben. Dazu je 1-2 Esslöffel Füllung auf je ein Blatt Weisskohl mittig geben, die Seiten einschlagen und vorsichtig aufrollen. Mit der Naht nach unten in die eingefettete Auflaufform geben. Jede Kohlroulade mit etwas Se-samöl bepinseln, mit Kurkuma-Gomasio bestreuen und in der Backofenmitte etwa 10 Minuten bei 180 Grad C backen.
10. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in einer tiefen Pfanne in Rapsöl knusprig braten. Einige Minuten vor dem Servieren mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, ge-räuchertem Paprikapulver und gehackten Rosmarinnadeln, Thymian, Majoran würzen und kurz anbraten.
11. Für die Sauce, in einer Kasserolle 2 Teelöffel Maisstärke mit kaltem Wasser anrühren etwas Tamari oder Shoyu dazugeben, kurz aufkochen und mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
12. Zum Servieren je einen flachen Teller mit etwas Tamari- oder Shoyu bestreichen, mit 1 oder 2 Kohlrouladen und den Kräuter-Bratkartoffeln belegen und ein bisschen Sauce zu den Rouladen hinzufügen.

 

Meine Tipps:

  • Die Weisskohlblätter lassen sich auch durch andere Kohlblätter ersetzen, z.B. Wirsing, Rot-kohl, Spitzkohl.
  • Für die Linsenfüllung eignet sich auch eine andere Sorte, z.B. Berg-, Puylinsen.
  • Hat man keinen Kurkuma-Gomasio vorrätig, eignet sich natürlich auch der Gomasio ohne Kurkumasamen.

 

 

Produktbeschreibung:

Gomasio, ein wichtiger Bestandteil der japanischen und koreanischen Esskultur. Es setzt sich aus Goma (= Sesam) und Shio (= Salz) zusammen, was bei uns meistens Sesamsalz bedeutet. Gomasio wird aus gerösteten Sesamsamen (traditionell aus schwarzem Sesam) und Vollmeersalz gemischt. Ausserhalb Japans wird er meistens mit hellem Sesam hergestellt. Aufgrund des würzigen Geschmacks und dem Beitrag zur Gesundheit gewinnt das Würzmittel immer mehr Anhänger. Im Kurkuma-Gomasio werden noch Kurkumasamen mit gemahlen.

Herzhafter Topinambur-Gulasch mit Räuchertofu (vegan)

Gehäerzten Topinamburgulasch mat Reechertofu

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

300 g Möhren
500 g Topinambur
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
400 g Räuchertofu
Rapsöl
gut 1/2 l Gemüsebrühe
⅛ l Sojasahne
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Ausserdem:
je nach Wunsch etwas vegane saure Sahne

 

Zubereitung:
1. Für den Topinambur-Gulasch die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und in Scheiben schneiden.
2. Die Topinambur mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und in Würfel schneiden.
3. Die Zwiebeln schälen und grob hacken.
4. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und in feine Scheiben schneiden.
5. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden.
6. In einem Topf den Räuchertofu mit den Zwiebelstücken und den Knoblauchscheibchen in Rapsöl anbraten.
7. Danach die Topinambur Würfel und die Möhrenscheiben hinzufügen, kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze etwa 15 Minuten köcheln lassen.
8. Danach die Sojasahne hinzugeben und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und etwas Kreuzkümmel würzen.
9. Zum Servieren das Gulasch in tiefe Teller geben und gegebenenfalls noch einen Klecks vegane saure Sahne dazu geben.

 

Meine Tipps:

  • Dieses Rezept lässt sich auch als Gratin zubereiten. Dazu zum Schluss mit etwas geriebenem veganem Käse bestreuen und im Backofen bei 180 Grad C etwa 15 Minuten überbacken.
  • Deftiger schmeckt das Ragout, wenn man noch in Stücke geschnittenen Sellerie hineingibt.
  • Aufpassen! Bei einigen Menschen kann der Verzehr an grösseren Mengen Topinambur, zu Blähungen führen. In unseren Kochkursen habe ich jedoch in all den Jahren festgestellt, dass dies bei Beteiligten der Fall ist, deren Ernährung sparsam an Ballaststoffen ist. Daher: bei Ballaststoffen stets zuschlagen!

 

Produktbeschreibung:

Topinambur, ein Wurzelgemüse mit speziellem nussigem Geschmack und bietet eine Alternative zur Kartoffel. Die Topinambur Knolle ist mit der Sonnenblume verwandt. Das Aussehen erinnert ein we-nig an eine Ingwerknolle, der Geschmack an Artischocken. Daher wird die Pflanze auch als Erdarti-schocke, Indianerknolle, Rosskartoffel oder als wilde Sonnenblume bezeichnet. Das weisse Frucht-fleisch kann man vielfältig zubereiten, z.B. als Salat, Suppe, Auflauf, Püree, Ofengemüse, Chips, d.h. man kann die Topinambur roh oder gekocht essen. Die Knolle ist gross, kalorienarm und im Gegen-satz zur Kartoffel enthält Topinambur keine Stärke, sondern Inulin. Ein wichtiger Ballaststoff, der verhindert, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt. Darüber hinaus hat die Knolle eine probioti-sche Wirkung, das sich positiv auf den Stoffwechsel und auf die Darmfunktion auswirkt.

Orangen-Carpaccio auf Blattsalat mit Chicorée (vegan)

Orangen-Carpaccio mat Bliederzalot a Chicon

Zutaten für etwa 6 Personen:

½ Kopf Blattsalat
2 Chicorée
6 Orangen
2 Granatäpfel
Für die Vinaigrette:
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Nussöl
1 Esslöffel Kürbiskernöl
4 Esslöffel Balsamico-Essig
1 Knoblauchzehe
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Ausserdem:
Chiliflocken

Zubereitung:

  1. Den Blattsalat putzen, waschen, trockenschleudern und auf flachen Tellern verteilen.
  2. Den Chicorée waschen, putzen und die Blätter abziehen. Auf dem Blattsalat verteilen.
  3. Die Orangen komplett schälen, dann quer in dünne Scheiben und auf über den Salat kreisförmig legen.
  4. Die beiden Granatäpfel halbieren, umstülpen, die Granatapfelkernen heraus schaben, ebenfalls über die Orangen verteilen.
  5. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen, den Knoblauch fein zerhacken.
  6. Für die Vinaigrette das Oliven-, Nuss- und Kürbiskernöl mit Balsamico-Essig und dem fein gehackten Knoblauch vermischen. Mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Über dem Carpaccio verteilen und mit Chiliflocken bestreuen.

 

Mein Tipp:

  •  Wenn man den Blattsalat durch Rucola ersetzt, ergibt dies einen würzigen Geschmack.

 

Produktbeschreibung:

Die Orange ist die Frucht des immergrünen Orangenbaums und ist die am meisten angebauten Zitrus-frucht der Welt. Ihre kulinarische Verwendung ist vielfältig: als frisch gepresster Orangensaft, Obstsalat, Marmelade, Kuchen, Desserts und noch vieles mehr. Die Früchte reifen mehrere Monate, bevor sie geerntet werden. Die weisse Schicht, das Mesokarp, zwischen Fruchtfleisch und Schale, enthält wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Es gibt verschiedene Orangensorten, z.B. die Navel-Orange, die kernlos ist und sich einfach schälen lässt. Oder die Valencia-Orange die ein markantes rotes Frucht-fleisch und einen einzigartigen Geschmack hat.