Cremige Zwiebel-Champignonsuppe (ovo-lacto-vegetarisch)

Cremeg Zwiwwel-Champignonszopp

Zwiebel-Champignonsuppe

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa 400 g Champignons
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Esslöffel Butterschmalz (Ghee)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/4 l trockener Weißwein
  • knapp 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Hafermehl
  • 125 g saure Sahne
  • 1 Eigelb
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige Schnittlauchstängel

Zubereitung:

  1. Für die Suppe die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  3. 1 Esslöffel Butterschmalz (Ghee) erhitzen. Die Champignonsscheiben und die feingewürfelten Zwiebeln während etwa 3 Minuten darin andünsten.
  4. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen, danach fein hacken und zu der Champignons-Zwiebelmischung geben.
  5. Das Ganze mit Weißwein ablöschen. Die heiße Gemüsebrühe zugießen und alles bei milder Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  6. Das Hafermehl mit einem Schneebesen in die kochende Suppe rühren.
  7. Die saure Sahne mit dem Eigelb verquirlen.
  8. Die Suppe vom Herd nehmen, die Eigelbsahne unterrühren.
  9. Die Suppe eventuell nochmals kurz erhitzen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  10. Die Schnittlauchstängel waschen und in feine Röllchen schneiden.
  11. Vor dem Servieren die Zwiebel-Champignonssuppe mit den Schnittlauchröllchen bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Wer keinen Schnittlauch zur Hand hat, kann auf flache Petersilie zurückgreifen.
      • Sehr lecker schmeckt dieses Süppchen auch mit einer Champignonmischung.
    • Vegane Zwiebel-Champignonsuppe: den Ghee ersetzt man durch Alsan – die saure Sahne durch Hafer-, Mandel- oder Hirsemilch – das Eigelb durch 1 Teelöffel Sojamehl.

 

Produktbeschreibung:

Die Champignons, resp. Speisepilze werden gerne unterschätzt und meistens nur in kleinen Mengen verzehrt. Schade, denn Champignons & Co. können interessante Heilwirkungen aufweisen. Die Zubereitungsarten sind äusserst vielfältig, denn man kann die Champignons roh essen, braten, schmoren oder kochen. Ausserdem werden in der Küche auch in Öl oder Essig eingelegte sowie zu einem Pulver zermahlene Pilze verwendet. Getrocknete Pilze kommen ebenfalls in Frage, müssen allerdings vor dem Verzehr bzw. der Weiterverarbeitung zuerst eingeweicht werden. Mein Rat: häufig zugreifen, denn sie schmecken nicht nur lecker, sondern sie sind auch eine wichtige Stütze für die Gesundheit.

 

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Haselnusskuchen (ovo-lacto-vegetarisch)

Hieselnosskuch

Haselnusskuchen

Zutaten für eine Kastenform von 25 cm Länge (etwa 12 Portionen):

  • 200 g hellen Vollrohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Butter
  • 4 Eier
  • 250 g Haselnüsse
  • 250 g helles Dinkelmehl
  • 3 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • etwa 3 cl weissen Rum

Außerdem:

  • Fett zum Einfetten der Kastenform
  • etwas Mehl zum Bestäuben der Backform
  • etwas Kakaopulver zum Bestäuben des Haselnusskuchens

 

Zubereitung:

  1. Für den Rührteig, den hellen Vollrohrzucker, den Vanillezucker und die weiche Butter schaumig schlagen.
  2. Die Eier unterrühren.
  3. Die Haselnüsse sehr fein mahlen und mit dem hellen Dinkelmehl und dem Weinsteinbackpulver untermischen.
  4. Zum Schluss den weissen Rum untermischen.
  5. Die Kastenform einfetten und mit etwas Mehl ausstäuben.
  6. Die Teigmasse in die vorbereitete Kastenform gleichmäßig einfüllen und bei 180 Grad C etwa 50-60 Minuten backen.
  7. Nach dem Backen den Haselnusskuchen noch etwa 5-10 Minuten in der Form ruhen lassen, danach läßt er sich problemlos stürzen.
  8. Je nach Wunsch kann man den Haselnusskuchen noch mit gehackten Haselnüssen bestreuen.
  9. Vor dem Servieren, den Kuchen mit Kakaopulver bestäuben.

 

Meine Tipps:

      • Dieser Haselnusskuchen schmeckt am besten, wenn man ihn 2-3 Tage durchziehen läßt.
    • Naschen auch Kinder an diesem Kuchen, ersetzt man am besten den Rum durch Orangen- oder Apfelsaft.

 

 

Produktbeschreibung:

Die Haselnuss ist ein idealer Snack für zwischendurch, da sie eine Liste von gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen enthält und ist Nahrung für Nerven und Gehirn. Jedoch ist zu bemerken, dass Haselnüsse schnell ranzig werden und können daher giftige Aflatoxine enthalten. Dies ist aber nur zu befürchten, wenn man sich einen Riesenvorrat anlegt und nicht vertilgt bekommt. Ansonsten soll man sich der Gesundheit wegen, regelmäßig einige Haselnüsse genehmigen.

Das Backpulver besteht aus drei Zutaten: Backtriebmittel, Säuerungsmittel und Trennmittel. Der Unterschied vom herkömmlichen Backpulver zum Weinsteinbackpulver besteht im Säuerungsmittel. Beim Weinsteinbackpulver wird als Säuerungsmittel die natürliche Weinsteinsäure, die z.B. bei der Sektherstellung anfällt, verwendet. Beim herkömmlichem Backpulver dagegen wird als Säuerungsmittel Phosphat verwendet. Für das Gelingen, d.h. dem Backergebnis spielt es keine Rolle, ob man auf herkömmliches Backpulver oder Weinsteinbackpulver zurückgreift. Daher soll man auf die natürlichere Alternative zurückgreifen und das ist das Weinsteinbackpulver.

 

 

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Süsskartoffel-Rosenkohlpfanne in Kokosmilch (vegan)

Séissgromperen-Brokkelcherspan an Kokosmëllech

Süsskartoffel-Rosekohlpfanne

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 mittelgroßes Stück Ingwer
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Rosenkohl
  • 400 g Süßkartoffeln
  • 20 g Alsan
  • 2 Teelöffel Currypulver
  • 1/4 l Kokosmilch
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Zitronensaft

Außerdem:

  • einige Späne frische Kokosnuss

 

Zubereitung:

  1. Für die Süsskartoffel-Rosenkohlpfanne den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Zwiebeln mit dem Knoblauch fein hacken.
  3. Den Rosenkohl waschen, putzen und halbieren, evtl. vierteln.
  4. Die Süßkartoffeln schälen und in große Stücke schneiden.
  5. Den Alsan erhitzen, den Ingwer, die Zwiebeln und den Knoblauch darin andünsten, die Kokosmilch und die Gemüsebrühe zufügen, den Rosenkohl und die Süßkartoffeln darin zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen.
  6. Die Süßkartoffel-Rosenkohlpfanne mit Kräutersalz und etwas Zitronensaft abschmecken.
  7. Vor dem Servieren die Kokosnussspäne über die Gemüsepfanne geben.

 

Meine Tipps:

    • Lecker schmeckt diese Pfanne auch mit Kartoffeln anstelle von Süßkartoffeln oder man ersetzt den Rosenkohl durch Blumenkohl.

 

Produktbeschreibung:

Die Kokosnuss ist überaus gesund. Sie ist die Frucht der Kokospalme, eine harte Schale aber köstlicher Kern. Beim Einkauf soll man sich auf den Schütteltest verlassen, denn gluckert es dabei hörbar, kann man davon ausgehen, dass die Kokosnuss frisch ist. Denn je frischer sie ist, desto mehr Kokoswasser enthält sie.

Süßkartoffeln, gelegentlich auch Batate genannt, sind eigentlich keine Kartoffeln. Sie sind zwar Knollen die in der Erde wachsen, jedoch ist dies die einzige Gemeinsamkeit die sie mit den Erdäpfeln haben. Diese gehören nämlich zu den Nachtschattengewächse, während die Süßkartoffeln ein Windengewächs sind, d.h. sie gehören zu einer anderen botanischen Familie. Die Süßkartoffeln sind prall gefüllte Vitalstoff-Pakete, denn sie enthalten viele Nähr- und Vitalstoffe, Mineralstoffe und Vitamine.

 

 

 

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Ingwer-Linseneintopf mit Rosenkohl (vegan)

Ingwer-Lënseneintopf mat Brokkelcher

Ingwer-Linseneintopf

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 300 g Rosenkohl
  • etwa 200 g Puy-Linsen
  • etwa 3/4 l Wasser
  • 1 Kombu-Alge
  • 4 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • etwa 50 g frischen Ingwer
  • 1 rote Chilischote
  • 1 Teelöffel Zimtpulver
  • 2 Teelöffel Kardamompulver
  • 2 Teelöffel Korianderpulver
  • gut 1/4 l Gemüsebrühe
  • etwa 2 Esslöffel Sesamöl
  • 2 Esslöffel Balsamico-Essig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige Rosenkohlblättchen

 

Zubereitung:

  1. Für den Ingwer-Linseneintopf den Rosenkohl waschen, putzen, einige Rosenkohlblättchen beiseite legen, danach die einzelnen Rosenkohlbällchen halbieren.
  2. Das Wasser für die Puy-Linsen aufkochen, die Linsen mit der Kombu-Alge hineingeben und das Ganze während etwa 30-35 Minuten köcheln lassen. Danach die Kombu-Alge entfernen und die Linsen ausquellen lassen.
  3. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und danach die Schalotten und den Knoblauchzehen fein hacken.
  4. Den Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken.
  5. Die rote Chilischote waschen, halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden.
  6. In einem Topf das Sesamöl erhitzen, die gehackten Schalotten mit dem Knoblauch darin andünsten. Das Zimt-, Kardamom- und Korianderpulver hinzugeben und kurz mit den Schalotten und dem Knoblauch umrühren.
  7. Die Rosenkohlhälften dazu geben und kurz anbraten.
  8. Zum Schluss die Linsen hineingeben, und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Das Ganze während etwa 15-20 Minuten köcheln lassen.
  9. Zum Servieren, den Eintopf in Suppenteller oder -schüssel verteilen und mit den Rosenkohlblättchen belegen.

 

Meine Tipps:

      • Die Puy-Linsen kann man auch durch die schwarze Beluga- oder braune Berglinse ersetzen.
      • Sehr lecker, schmeckt in diesem Eintopf auch etwas angebratener Räuchertofu.
    • Wer keinen frischen Ingwer zur Hand hat, ersetzt diesen durch Ingwerpulver. Ist jedoch von der Intensivität des Geschmackes ein großer Unterschied. Also: nur im Notfall ;o)!

 

Produktbeschreibung:

Der Rosenkohl oder Brüsseler Kohl, sowie in Österreich Sprossenkohl und Kohlsprossen genannt, ist ein typisches Wintergemüse. Der erste Frost verhilft dem Rosenkohl zu einer schmeckbaren Qualitätsverbesserung, denn er läßt den Zuckeranteil in die Höhe schnellen. Er ist ein sehr nährstoff- und vitaminreiches Gemüse, das in der Winterzeit viel genossen werden sollte.

 

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Fingerfood-Pastetchen mit Kräuter-Knoblauchfüllung (vegan)

Fingerfood-Paschtéitercher mat Kraider-Knuewelecksfëllung

Pastetchen

Zutaten für etwa 12 Stück:

  • 12 kleine Blätterteigpastetchen (vegan)
  • etwa 125 g Soja-Frischkäse
  • evtl. 1-2 Esslöffel Sojamilch
  • 2 Knoblauchzehen
  • einige Stängel Petersilie, Oregano, Basilikum
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • einige Schnittlauchstängel

Zubereitung:

  1. Für die Kräuter-Knoblauchfüllung den Sojafrischkäse in eine Schüssel geben. Wenn der Frischkäse zu steif ist, evtl. noch mit 1-2 Esslöffel Sojamilch verdünnen.
  2. Die Knoblauchzehen schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  3. Die Kräuter waschen, trockenschleudern und fein schnippeln.
  4. Nun den Sojafrischkäse mit dem gehackten Knoblauch, den zerkleinerten Kräutern vermischen und mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. Die Blätterteigpastetchen auf einer flachen Platte verteilen und mit der Sojafrischkäsemasse füllen.
  6. Die Schnittlauchstängel in längliche Stücke schneiden und in die Frischkäsemasse stecken.

 

Meine Tipps:

      • Wenn man den Sojafrischkäse durch einen Milchfrischkäse ersetzt, hat man ein lacto-vegetarisches Fingerfood um seinen Gästen zu servieren.
    • Natürlich kann man mit den Kräutersorten variieren, ganz nach Lust und Laune und natürlich Geschmack ;o).

 

Produktbeschreibung:

Der Sojafrischkäse ist ohne Gelatine, d.h. nicht nur tierfrei, sondern auch laktosefrei. Viele Menschen leiden an der Unverträglichkeit der Kuhmilch und somit sind die cremigen Alternativen eine ideale Lösung, nicht nur für Veganer, sondern auch für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf den Verzehr von Milchprodukten verzichten wollen oder müssen.

 

 

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Winterlicher Orangenlikör mit Gewürzen (vegan)

Wanter-Orangelikör mat Gewierzer

orangelikör

 

 

Zutaten für etwa 1 l Orangenlikör

  • 4 Bio-Orangen
  • 125 g Vollrohrzucker
  • 1/4 l Wasser
  • 4 Nelken
  • 1 Sternanis
  • 4 Kardamomkapseln
  • 4 Korianderkapseln
  • 1/2 l Bio-Weinbrand

Zubereitung:

  1. Für den Orangenlikör die Orangen unter heißem Wasser abwaschen und trocknen. Danach vierteln, die Viertel in dicke Scheiben schneiden und in ein breites Glas füllen.
  2. Den Vollrohrzucker mit dem Wasser aufkochen, 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Danach etwas abkühlen und über die Orangen gießen.
  3. Die Gewürze und den Weinbrand hinzufügen.
  4. Das Glas fest verschließen, gut durchschütteln und danach 20 Tage an einem warmen Ort durchziehen lassen.
  5. Nach dieser Ruhezeit, das Glas nochmals gut durchschütteln und den Inhalt durch ein feines Sieb gießen.
  6. Kleine Fläschchen heiß ausspülen, den Likör einfüllen und gut verschlossen aufbewahren.
  7. Der Orangenlikör ist mehrere Monate haltbar.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von Orangen kann man auch Zitronen verwenden, dann den Vollrohrzuckergehalt erhöhen, d.h. auf 200 g.
    • Wenn man der Orangenlikör anstelle von Bio-Schnaps mit klarem Bio-Apfelsaft zubereitet, dann können auch Ihre Kinder davon genießen. Nur dann muss man den alkoholfreien Likör im Kühlschrank durchziehen lassen und aufbewahren.

 

Produktbeschreibung:

Die Orangen stammen urprünglich aus China, daher auch die Bezeichnung Apfelsine, was soviel wie „Apfel aus China“ heißt. Dort sind die Früchte aus einer Kreuzung von Mandarine und Pampelmuse entstanden. Sie schmecken süß, sind saftig und stecken voller Vitamine und sind vielseitig. Orangen eignen sich zum Backen und Kochen ebenso gut wie als kleiner Snack zwischendurch. Normalerweise haben bei uns diese Zitrusfrüchte vor allem im Winter Saison. Mittlerweile sind die Orangen zwar praktisch das ganze Jahr über erhältlich.

 

 

 

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Rotkohlsalat mit Äpfeln und Gojibeeren (vegan)

Roude Kaabeszalot mit Äppel a Gojibieren

Rotkohlsalat mit Gojibeeren

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Marinade:

  • 1 Zitrone
  • 1 Orange
  • 2 Esslöffel Agavensirup
  • 3 Esslöffel Distelöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Dillspitzen
  • Kreuzkümmel
  • Ingwerpulver
  • 2-3 Esslöffel Gojibeeren

Für den Salat:

  • etwa 400 g Rotkohl
  • 2 Äpfel

Außerdem:

  • je 1 Esslöffel Sonnenblumenkerne, Sesam und Kürbiskerne
  • 2 Esslöffel Gomasio

 

Zubereitung:

  1. Für den Rotkohlsalat die Zitrone- und Orange auspressen, mit dem Agavensirup, dem Distelöl und dem Apfelessig vermischen. Diese Marinade mit dem Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Dillspitzen, Kreuzkümmel und Ingwerpulver würzen.
  2. Den Rotkohl waschen, putzen, den Strunk herausschneiden und sehr fein hobeln oder schneiden.
  3. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und würfeln. Diese mit den Gojibeeren unter den Rotkohl mischen.
  4. Die zubereitete Marinade über den Salat gießen und mischen.
  5. Die Sonnenblumenkerne, den Sesam und die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und unter den Salat geben.
  6. Zum Schluss den Salat noch mit dem Gomasio bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von Äpfel schmeckt der Rotkohlsalat auch sehr lecker mit Birnen- oder Orangenstückchen.
      • Die Gojibeeren können auch durch Rosinen ersetzt werden, ergibt jedoch noch einen süßeren Geschmack.
      • Zu diesem Salat schmecken auch sehr gut Walnüsse, die ebenfalls in einer Pfanne ohne Fett angeröstet werden.
    • Je länger dieser Salat in der Marinade zieht, desto besser ist er im Geschmack. Daher kann man ihn sehr gut im Voraus zubereiten.

 

Produktbeschreibung:

Das heimische Rotkohlgemüse, wie Kohl im allgemeinen, ist sehr gesund. Er ist ballaststoffreich, enthält Vitamin C, Kalium sowie Senföle, die das Immunsystem stärken. Rotkohl wird vorallem im Herbst und Winter verzehrt. Seine Farbe reicht von rot bis violett. Süße Zutaten fàrben den Rotkohl ins Blauviolette, säurereiche Zutaten dagegen machen ihn rötlicher. Grund dafür sind die natürlichen Farbstoffe Anthocyane, die auf das Säure-Base-Verhältnis mit Veränderungen reagieren. Wegen seiner besonders festen Zellstruktur wird Rotkohl von Menschen mit sensiblem Magen nicht immer gut vertragen. Um ihn bekömmlicher zu machen, soll man ihn daher beim Garen unteranderem mit Kümmel oder Ingwer würzen.

 

Der Geschmack der Gojibeere, Wolfsbeere ist ein wenig säuerlich, hauptsächlich jedoch süß. Sie können als vollwertigen Snack, als Dessert, Beilage oder als Backzutat verwendet werden, d.h. sie sind vielseitig verwendbar und aufgrund ihrer reichlichen Wirkstoffe besonders wertvoll.

 

 

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Zitronen-Couscous mit Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout (vegan)

Zitrounen-Couscous mat Kolrabi-Kicherierdsen-Ragout

Zitronencouscous

Zutaten für 4 Personen:

Für das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout:

  • 200 g Kichererbsen
  • 1 Kombualge
  • 1/4 Teelöffel Safranfäden
  • 2 Kohlrabiknollen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 1/2 l Gemüsebrühe
  • Thymian
  • Ingwerpulver
  • Kurkumapulver
  • Currypulver
  • 1 Esslöffel Tamari

Für den Zitronen-Couscous:

  • 200 g Couscous
  • gut 1/4 l Wasser
  • 1 Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Zitrone
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout, die Kichererbsen über Nacht in viel kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag, das Einweichwasser abgießen und mit so viel frischem Wasser auffüllen, bis die Kichererbsen bedeckt sind.
  2. Eine Kombualge und einige Safranfäden hinzugeben und die Kichererbsen während etwa 50 Minuten weich kochen.
  3. In der Zwischenzeit die Kohlrabiknollen waschen, putzen, schälen und in fingerdicke Stifte schneiden.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  5. In einem Topf den Knoblauch im Olivenöl andünsten. Die Kohlrabi beifügen und kurz mitbraten. Die gekochten Kichererbsen mit der Gemüsebrühe hinzufügen und mit Thymian, Ingwer-, Kurkuma-, Currypulver und Tamari würzen. Das Ganze zugedeckt köcheln lassen, bis die Kohlrabistifte gar sind.
  6. Für den Couscous das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe hinzugeben.
  7. Die Zitrone heiß abwaschen, halbieren und in feine Schnitze schneiden.
  8. Den Topf vom Herd nehmen, den Couscous langsam einrühren. Die Zitronenschnitze dazugeben und zugedeckt etwa 15 Minuten quellen lassen.
  9. Mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen, mit Olivenöl auflockern und auf den Tellern verteilen. Das Kohlrabi-Kichererbsen-Ragout um den Couscous legen und sofort servieren.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle des Couscous, kann man auch Bulgur, Amaranth, Quinoa verwenden. Nur auf die Garzeiten aufpassen!
      • Wenn es schneller gehen soll, greift man auf Kichererbsen im Glas zurück. Persönlich bin ich aber eine Liebhaberin von getrockneten Hülsenfrüchten und dies aus vielen Gründen: man hat sie immer auf Vorrat, sind fast ewig haltbar, bekommen, je nach Rezept, verschiedene und intensivere Geschmacksstoffe. Es ist nur eine Frage der Organisation und natürlich der Zeit. Aber auch in unseren Kochkursen erwähne ich stets, dass Zeit kein Gegenargument für gesundes Kochen sein soll ;o).
    • Die Kohlrabiknollen durch Sellerieknolle oder Möhren ersetzen, ist geschmacklich natürlich ein Unterschied, jedoch auch sehr lecker.

 

Produktbeschreibung:

Beim Safran immer auf echten Safran zurückgreifen. Bin damit einverstanden, dass Safran ein teures Gewürz ist, wenn nicht sogar das teuerste Gewürz der Welt, jedoch hat echter Safran einen einzigartigen Geschmack und verleiht vielen Speisen ein besonders Aroma. Es ist wirklich nicht zu empfehlen, den Safran als Pulver zu kaufen, sondern immer in drei bis vier Zentimeter Fäden die von kräftig rotbrauner Farbe sein sollen. So kann man sicher gehen, dass es sich auch um die Staubfäden der Safrankrokus handelt und nicht um irgendeinen Ersatzstoff. Der hohe Preis erklärt sich dadurch, dass die Ernte und Herstellung von Safran sehr mühsam und zeitaufwendig ist. Denn um ein Kilo getrocknete Safranfäden zu gewinnen, müssen die Pflücker etwa 200.000 Blüten mit der Hand ernten. Jede Safran-Pflanze blüht nur einmal pro Jahr für etwa zwei Wochen. Da die meisten Farb- und Aromastoffe im Safran wasserlöslich sind, empfiehlt es sich die Fäden vorsichtig im Mörser zu zerstoßen und einige Minuten in lauwarmen Wasser oder Gemüsebrühe ziehen lassen, bevor man die Würze ins Essen gibt. Den aufgelösten Safran immer erst kurz vor Ende der Garzeit zufügen, denn sonst ist das edle Aroma verflogen, bevor man in den Genuss von dieser gesunden Würze kommt.

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Gebackene Ingwer-Birnen (lacto-vegetarisch)

Gebaken Ingwer-Biiren

bebackene Ingwer Birnen

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 feste Birnen
  • 3/8 l Sahne
  • 2 Esslöffel Vollrohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Teelöffel Zimtpulver
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • Kardamompulver
  • frischen Ingwer

Außerdem:

  • Fett zum Einfetten der Auflaufform oder Förmchen

 

Zubereitung:

  1. Für die Ingwer-Birnen die Auflaufform/en einfetten.
  2. Die Birnen waschen, halbieren, nach dem Entfernen des Kerngehäuses mit der Schnittfläche nach unten in die Form legen.
  3. Den Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden.
  4. Für den Guss, die Sahne mit dem Vollrohrzucker, dem Vanillezucker, dem Zimtpulver, der frisch geriebenen Muskatnuss, dem Kardamompulver und dem frischen Ingwer verrühren. Die Sauce über die Birnen gießen.
  5. Die Auflaufform/en in die Backofenmitte stellen und während etwa 30 Minuten bei 180 Grad C backen. Dabei ab und zu die Birnen mit der Sauce übergießen.

 

Meine Tipps:

      • Wer es schärfer mag, kann zusätzlich einige eingelegte grüne Pfefferkörner mitverwenden.
      • Der Ingwer veredelt unser Rezept auf eine leicht süß-pikante Weise, womit man seine Gäste zum Staunen bringt ;o).
    • Für Veganer die Sahne durch Sojasahne ersetzen.

 

 

Produktbeschreibung:

Der Ingwer war in Europa stets als Gewürz bekannt. Erst seit einiger Zeit, nimmt man auch die Heilfähigkeiten dieser außerordentlichen Pfanze zur Kenntnis. Als frisches Gewürz passt die Knolle zu asiatischen Gerichten und Currys.

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Gewürz-Seitan mit Rotkohlbeilage (vegan)

Gewürz-Seitan mat roudem Kabes

Gewürzsaitan mir Rotkohl

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für die Rotkohlbeilage:

  • ein kleiner Rotkohlkopf
  • 1 Apfel
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Lorbeerblätter
  • etwas Vollmeersalz

Für den Seitan:

  • etwa 500 g Seitan
  • 3 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • Sesamöl
  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • 1-2 Esslöffel dunklen Balsamicoessig
  • 1 Esslöffel Shoyu
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Für die Rotkohlbeilage den Rotkohl putzen, waschen, vierteln und in Streifen schneiden.
  2. Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
  3. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Apfelspalten darin kurz anbraten.
  4. Den zerkleinerten Rotkohl mit dem Apfelessig, den Lorbeerblättern und dem Vollmeersalz hinzugeben und bei geschlossenem Deckel etwa 25-30 Minuten köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit für den Seitan die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen. Die Schalotten würfeln, den Knoblauch in feine Streifen schneiden.
  6. Nun beides mit dem Seitan im Sesamöl anbraten.
  7. Danach mit etwas Gemüsebrühe und Balsamicoessig und Shoyu ablöschen und weitere 3-5 Minuten köcheln lassen.
  8. Zum Schluss mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer auf den Tellern anrichten und mit der Rotkohlbeilage servieren.

 

Meine Tipps:

      • Wer den Seitan nicht so mag, ersetzt diesen durch Räuchertofu.
      • Dieses herzhafte Gericht kommt immer sehr gut bei Fleischessern an ;o).
    • Anstelle von Rotkohl kann man auch eine andere Kohlsorte verwenden.

 

Produktbeschreibung:

Der Seitan ist ein Produkt aus Weizeneiweiß mit fleischähnlicher Konsistenz. Er wurde vor langer Zeit von buddhistischen Mönchen in China entwickelt. Er enthält viel Eiweiß und kaum Fett. Er läßt sich auf die verschiedensten Arten verarbeiten, z.B. als Schnitzel, Braten oder Wurst und ist daher seit Jahren, ein fester Bestandteil in der veganen und vegetarischen Küche. Jedoch ist Seitan für Menschen, die unter Zöliakie leiden nicht zu empfehlen, da Seitan das Klebereiweiß aus dem Getreide enthält.

Der Rotkohl oder Blaukraut ist rundum ein leckeres und gesundes Gemüse. Er ist im Herbst und Winter von unseren Tellern nicht wegzudenken. Er enthält Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe sowie Senföle, die das Immunsystem stärken. Er enthält darüber hinaus sekundäre Pflanzenstoffe, die Anthocyane, die für die rote Färbung verantwortlich sind. In der Küchenpraxis heisst es, wenn man einen Schuss Essig oder Zitronensaft hinzufügt wird der Rotkohl kräftig rot, setzt man dagegen eine Prise Natron zu, so wird das Gemüse violettblau. Rotkohl läßt sich auf verschiedenste Art zubereiten, z.B. als Beilage, als Rohkost oder als Kohlrouladen.

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