Schaarfe Geméis-Seitan mat Basmati-Räis
Zutaten für etwa 4 Personen:
250 g Vollkorn-Basmatireis
Vollmeersalz
400 g Seitan
Sesamöl
1-2 Esslöffel Tamari
3 Gemüsezwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 rote Paprikaschoten
1 Aubergine
Rapsöl
etwa 250 ml scharfe Tomatensauce
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Chiliflocken
geräuchertem Paprikapulver
Kardamompulver
Currypulver
frisches oder getrocknetes Thai-Basilikum
Ausserdem:
Piment d’Espelette
Zubereitung:
1. Für den Gemüse-Seitan den Vollkorn-Basmatireis in Wasser mit einer Prise Vollmeersalz gar köcheln.
2. Den Seitan grob würfeln und in einer Pfanne in Sesamöl knusprig braten, danach mit dem Tamari vorsichtig ablöschen und beiseitestellen.
3. Die Gemüsezwiebeln schälen und in Stücke schneiden.
4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
5. Die roten Paprikaschoten waschen, entkernen und in grosse Würfel schneiden.
6. Die Aubergine waschen, putzen und ebenfalls in grosse Würfel teilen.
7. In einer tiefen Pfanne das Rapsöl erhitzen. Die Gemüsezwiebelstücke, Paprikaschoten und Au-berginenwürfel und den Seitan hinzufügen und ebenfalls anbraten.
8. Die Tomatensauce anwürfel mit dem Tamari und dem feingehacktem Knoblauch hinzugeben.
9. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Chiliflocken, geräuchertem Paprika-, Kardamom- und Currypulver sowie mit dem Thai-Basilikum würzen.
10. Den Vollkorn-Basmatireis kurz erhitzen und zum Servieren in tiefe Teller geben und mit dem Gemüse-Seitan mittig belegen.
11. Mit Piment d’espelette bestäuben und sofort servieren.
Meine Tipps:
- Schmeckt auch sehr lecker, wenn man den Vollkorn-Basmatireis durch Pellkartoffeln ersetzt.
Produktbeschreibung:
Beim Seitan handelt es sich um das wasserunlösliche Klebereiweiss des Weizenmehls. Um Seitan zu gewinnen, wird eine Teigmasse aus Weizenmehl und Wasser hergestellt, danach in Wasser ausgewa-schen. So wird dem Teig die Stärke entzogen und zurück bleibt nur das zähe, klebrige Weizeneiweiss. Die Konsistenz, Farbe und Geschmack bekommt das Ersatzprodukt durch Kochen oder Garen der Rohmasse in einer Marinade, traditionell in einer Mischung aus Tamari oder Shoyu. Seitan kann sehr vielfältig verwendet und zubereitet werden. Seitan ist deutlich reicher an Eiweiss und ärmer an Fett als Tofu, daneben ist es fast cholesterinfrei. Jedoch kommen Menschen mit einer Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) leider nicht in den Genuss von dieser veganen Fleischalternative.

