Schlagwort-Archive: Gemüse

Grüne Petersilienwurzelsuppe mit Moosbeeren (vegan)

Suppe

 

Zutaten für etwa 6 Personen:

  • 2 große Schalotten
  • etwa 800 g Petersilienwurzel
  • etwa ¾ l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • 1/8 l Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie
  • 200 g Sojasahne
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss
  • 1 Teelöffel scharfer Senf
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • etwa 2 Esslöffel Weizenmehl

Außerdem:

  • etwa 1/8 l Olivenöl zum Frittieren der Petersilienblätter
  • etwa 50 g Moosbeeren/Cranberries

Zubereitung:

  1. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
  2. Die Petersilienwurzeln schälen und ebenfalls würfeln.
  3. Etwa ¾ l Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe hineinrühren.
  4. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Schalotten darin glasig andünsten.
  5. Die Petersilienwurzeln dazugeben, weitere 2 Minuten andünsten und mit dem Weißwein ablöschen, danach mit der Gemüsebrühe auffüllen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Das Ganze etwa während 20 Minuten langsam köcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trockenschleudern, die Blätter abzupfen und die Hälfte der Blätter grob schneiden. Die ganzen Blätter auf Küchenkrepp beiseitelegen.
  7. Die Sojasahne zu den Petersilienwurzeln gießen und mit der Petersilie mixen. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, geriebener Muskatnuss, Senf und Zitronensaft abschmecken.
  8. Die ganzen Petersilienblätter mit etwas Weizenmehl bestäuben und in heissem Olivenöl frittieren. Anschließend auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  9. Die Suppe in tiefen Teller oder Suppenschalen geben, jeweils 1 Esslöffel Moosbeeren in die Mitte geben und mit der frittierten Petersilie garnieren.

      Meine Tipps:

  • Diese Suppe kommt in unseren Kochkursen, wie bei meinen Gästen immer sehr gut an. Was mich erfreut, da ich es sehr wichtig finde, fast vergessene Gemüsesorten, wie in diesem Fall, die Petersilienwurzel, wieder in unsere Küche zu bringen.
  • Anstelle der Moosbeeren kann man auch einige Sultaninen in die fertige Suppe geben.
  • Beim Frittieren der Petersilienblätter muss man wegen Spritzgefahr, sehr gut aufpassen! Nach dem Waschen der Blätter, diese gut trocknen ehe man sie im Mehl wendet und danach in das heisse Öl gibt.

Produktbeschreibung:
Die Petersilienwurzel (Wurzelpetersilie, Knollenpetersilie) wird öfters mit der Pastinakenwurzel verwechselt, ist jedoch dünner und kleiner. Auch geschmacklich ein großer Unterschied! Die Petersilienwurzel hat einen intensiveren, leicht süßlichen Geschmack und wird meistens in Gemüseeintöpfen, Pürree oder wie hier als Cremesuppe verarbeitet. Genau wie die Petersilie ist die Petersilienwurzel bekannt für einen hohen Vitamin C-Gehalt.

Die Grossfrüchtige Moosbeere (Cranberry) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Heidelbeeren. Roh schmecken sie gewöhnungsbedürfig, aber gekocht oder getrocknet sind die Moosbeeren eine wohlschmeckende Zutat. Immer öfter werden sie als Backzutat eingesetzt, z.B. als Ersatz der sonst üblichen Rosinen oder Sultaninen in Kuchen oder Weihnachststollen. Medizinisch gesehen, soll die Moosbeere heilende Wirkung auf die Harnorgane haben.

Seitan-Räuchertofu-Kartoffelsalat (vegan)

Gromprenzalot

 

Zutaten für 4 Personen:
Für den Kartoffelsalat:

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 1 Teelöffel Kümmel
  • etwa 200 g Cocktailtomaten
  • einige sauer eingelegte Gewürzgurken
  • 200 g Seitan
  • 200 g Räuchertofu

Für die Marinade:

  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Esslöffel kaltgepresstes Sonnenblumenöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 1 Esslöffel Balsamico-Essig
  • 1 Esslöffel Senf
  • 2-4 Esslöffel Kümmelwasser
  • 4 Esslöffel Mayonnaise (ohne Ei)
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Majoran
  • Dill
  • Paprikapulver
  • Shoyu

Außerdem:

  • etwa 2 Esslöffel Rapsöl zum Anbraten des Seitan und Räuchertofu
  • einige Stängel frische Petersilie

Zubereitung:

    1. Für den Kartoffelsalat die Kartoffeln gründlich mit der Gemüsebürste waschen und in Kümmelwasser (kochendes Wasser mit 1 Teelöffel Kümmel) gar kochen.
    2. Die Cocktailtomaten waschen und vierteln.
    3. Die Gewürzgurken in feine Scheiben schneiden.
    4. Die fertig gegarten Kartoffeln abgießen, ausdämpfen lassen, pellen und in Scheiben schneiden.
    5. Für die Marinade die Schalotte und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln.
    6. Das Sonnenblumenöl mit dem Apfel- und Balsamico-Essig, dem Senf, dem Kümmelwasser, der eifreien Mayonnaise vermischen und mit dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Majoran, Dill, Paprikapulver und Shoyu würzen. Die gewürfelte Schalotte und Knoblauch in die Marinade geben, alles gut vermischen.
    7. Den Seitan und Räuchertofu in feine Streifen schneiden. Beides in Rapsöl rundherum anbraten.
    8. Nun die Kartoffeln mit den Seitan- und Räuchertofustreifen mit den Cocktailtomaten und den Gewürzgurken mit der Marinade vermengen.
    9. Die Petersilie waschen, trockenschleudern, fein hacken und über den Kartoffelsalat streuen.

      Meine Tipps:

    • Dieses Rezept ist in der Grillsaison eine tolle Variation eines Kartoffelsalates, wenn man Veganer oder Vegetarier zu Besuch hat.
    • Natürlich kann man auch anderes Gemüse in diesem Kartoffelsalat verarbeiten, z.B. Maiskörner, Erbsen, geraspelte Möhren, Zucchiniwürfel usw.
  • Sehr schmackhaft ist es, wenn man beim Kochen von Pellkartoffeln stets einige Kümmelsamen mit ins Kochwasser gibt.
  • Genießer die an Zöliakie leiden, müssen bei diesem Rezept auf den Seitan verzichten, da dieser meistens mit Glutenhaltigem Mehl hergerstellt wird. Daher kann man aber getrost die Räuchertofuzugabe erhöhen.

Produktbeschreibung:
In der Grillsaison ist es üblich, dass stets auf allen Partys, Festen, Feiern, Märkten usw. Fleisch auf dem Grill landet. Aber mit dem Räuchertofu hat man einen gesunden, cholesterinfreien, schmackhaften Fleischersatz, der bei vegetarisch und vegan lebenden Gästen sehr willkommen ist. Ich spreche da aus eigener Erfahrung ;o). Zahlreiche Rezepte kann man mit Räuchertofu zubereiten, wie z.B. Spieße, Burger, Schnitzel usw.

Grünkern-Kohlrabi-Burger begleitet von Kräuterquark (ovo-lacto-vegetarisch und vegan)

belegtes Brot

Zutaten für etwa 8 Burger:

  • 150 g Grünkernschrot
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 150 g Grünkern resp. feiner Grünkernschrot
  • etwa 0,2 l Wasser
  • ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 70 g feine Haferflocken
  • 40 g Weizenvollkornmehl
  • 2 Eier
  • Kräutersalz
  • Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel Shoyu

Für die Soße:

  • 125 g Magerquark
  • 1 Esslöffel Sahne
  • 2 Esslöffel gemischte, frische Kräuter, wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Oregano, Thymian
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener weisser Pfeffer
  • 1 Teelöffel Shoyu

Außerdem:

  • zum Belegen, je nach Wunsch: Tomate, Gewürzgurke, Zwiebel, Blattsalat …

Zubereitung:

  1. Für den Burger den Grünkern in der Getreidemühle fein schroten.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Keim entfernen, dann die Zwiebel mit dem Knoblauch feinhacken.
  3. Das Wasser zum Kochen bringen und die gekörnte Gemüsebrühe hineingeben.
  4. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin andünsten. Den Grünkernschrot dazugeben, kurz mitrösten und mit der heißen Gemüsebrühe angießen. Das Ganze 3 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, dann auf der ausgeschalteten Herdplatte ausquellen lassen.
  5. Die Haferflocken, das Vollkornmehl und die Eier unter den etwas ausgekühlten Grünkernschrot geben.
  6. Alles gut vermengen und mit Kräutersalz, Muskat, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Shoyu kräftig würzen.
  7. Aus der Grünkernmasse Burger formen.
  8. Für die Soße den Magerquark mit der Sahne, dem Zitronensaft und den frisch gehackten Kräutern vermischen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Shoyu abschmecken.
  9. Die Grünkernburger in heißem Olivenöl von beiden Seiten braun braten.
  10. Ein Brötchen in der Mitte durchschneiden. Beide Seiten dick mit dem Kräuterquark bestreichen. Auf die untere Hälfte ein Salatblatt und einen Grünkernburger geben und je nach Wunsch mit z.B. Tomate, Gewürzgurke, Zwiebel … belegen, mit der anderen Brötchenhälfte zudecken.

      Meine Tipps:

  • Wenn man keine Getreidemühle besitzt, soll man ruhig im Bioladen nachfragen, ob sie den Grünkern schroten können. Das dürfte normalerweise kein Problem sein!
  • Anstelle der Quark-Kräutersoße auf Bio-Tomatenketchup zurückgreifen.
  • Diese Grünkernburger sind im Sommer eine fleischlose und gesunde Grill-Alternative die auch bei Kindern sehr gut ankommen. Wir hatten diese Burger vor ein paar Jahren auf der Oekofoire angeboten und ich kann Ihnen versichern: es war ein Renner ;o) ! Unsere Kochgruppe hat nach den 3 Tagen Burger-Produktion noch Nachts im Traum Burger geformt ;o)))
  • Für vegane Burgers ersetzt man die Eier und das Vollkornweizenmehl durch etwa 50 g Sojamehl mit 2 Esslöffeln Wasser.

Gegrillte Zucchiniröllchen mit Paprikastreifen (vegan)

Zutaten für etwa 12 Stück:

  • 2 große Zucchinis
  • je 1 rote und gelbe Paprikaschote
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Herbes de Provence
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Außerdem: einige Spieße

Zubereitung:

  1. Die Zucchinis waschen, putzen und der Länge nach in dünne, gleichmäßige Scheiben schneiden, resp. hobeln.
  2. Die Paprikaschoten waschen, putzen, entkernen und in dünne Streifen schneiden.
  3. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  4. Das Olivenöl mit dem gehackten Knoblauch, Herbes de Provence, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. 2-3 Zucchinischeiben übereinanderlappen und mit dem Kräuterolivenöl bestreichen.
  6. Auf den unteren Teil jeder Scheibe einige rote und gelbe Paprikastreifen legen und alles fest zusammenaufrollen.
  7. Einige Zucchiniröllchen (je nach Belieben 3-4 Stück) auf einen Spieß stecken und auf dem Grill von jeder Seite rösten.
Meine Tipps:

  • Anstelle der Zucchinis kann man auch sehr gut Auberginen für dieses Grillrezept verwenden. Diese vorher aber mit Salz entwässern, abtupfen, auf einen Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln und im Backofen bei 200 Grad C garen, solange bis die Scheiben sich aufrollen lassen.
  • Sehr lecker schmecken die Röllchen auch, wenn man einige große Kräuterblätter (z.B. Minze, Basilikum …) mit aufrollt. Dann aber weniger Herbes de Provence in das Olivenöl einrühren.
  • Wer auf den „Fleischgeschmack“ nicht verzichten will, schneidet etwas Räuchertofu in sehr feine längliche Scheiben und rollt diese mit den Zucchinis und Paprikastreifen zusammen auf.
  • Die Spieße im Backofen erhitzen oder grillen und begleitet von einem leckerem Blattsalat…. und schon hat man ein leichtes Sommeressen.

 

Produktbeschreibung:
Grillen: die Grillsaison ist eröffnet und schon bekomme ich als langjährige Vegetarierin ständig diverse Fragen gestellt wie z.B.: „Grillrezepte ohne Fleisch?“ „Wie und was grillen Vegetarier/Veganer eigentlich?“ „Geht grillen ohne Fleisch/Fisch überhaupt?“ UND OB! Dabei kann ich versichern, dass vegetarische Grillrezepte nicht nur Vegetarier/Veganer begeistern ;o)!
Hier habe ich nur 1 Rezept beschrieben, aber es gibt eine riesige Auswahl an vegetarischen Grillrezepten.
Mich persönlich stört es, dass auf allen Grillfesten und -feiern, Märkten usw. praktisch nur Fleischgerichte angeboten werden. Natürlich ist es weniger Arbeitsaufwand, man kauft das Grillfleisch oder den Fisch, meistens schon mariniert, und legt die Grillware auf den Rost. Vegetarische Grillrezepte kosten schon ein bißchen mehr Arbeitsaufwand, aber schmecken tut es garantiert genau so gut. Vor allem ist es gesünder und umweltfreundlicher!

Basilikumröllchen mit roter Bulgur-Füllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Bulgur Pannesch

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für den Pfannkuchenteig:

  • 120 g Dinkelmehl (80 %)
  • 150 ml Milch
  • etwa 4 Esslöffel kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 25 g flüssige Butter
  • 2 Eier
  • Vollmeersalz
  • Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • einige Stängel frischer Basilikum

Für die Bulgur-Füllung:

  • etwa 300 g Tomaten
  • 1 rote Chilischote
  • 2 große Schalotten
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer
  • 200 Bulgur (grob)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 rote Paprikaschoten
  • einige Stängel frische Petersilie
  • 125-150 g Feta-Käse
  • Außerdem: etwas Olivenöl zum Einfetten der Auflaufform und zum Bepinseln der Röllchen
  • einige frische, gehackte Kräuter (je nach Wunsch)

Zubereitung:

  1. Für den Pfannkuchenteig das Dinkelmehl mit Milch, Mineralwasser, flüssiger Butter und den Eiern zusammen vermischen, mit Vollmeersalz, Muskatnuss und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Den Teig etwa 20 Minuten quellen lassen.
  2. Die Basilikumblättchen abzupfen, feucht abwischen und sehr fein hacken. Zu dem Teig geben und alles mit dem Schneidstab kurz durchmixen.
  3. In einer flachen Pfanne etwa 4-5 Pfannkuchen backen, diese abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit für die Bulgur-Füllung die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden und fein würfeln.
  5. Die Chilischote waschen, putzen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
  6. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
  7. In einem Topf das Olivenöl erhitzen, die Chilistreifen mit den Schalottenwürfeln bei mittlerer Hitze andünsten. Die Tomaten hinzufügen, das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen, kurz aufkochen lassen.
  8. Den Bulgur, das Lorbeerblatt zugeben, verrühren, kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Zugedeckt während etwa 20 Minuten quellen lassen, danach noch einmal mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  9. Die Paprikaschoten waschen, putzen, entkernen und fein würfeln.
  10. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken. Diese mit den Paprikawürfeln in die Bulgurmischung geben, der man vorher das Lorbeerblatt entnommen hat.
  11. Den Feta-Käse in die Masse bröseln und kräftig verrühren. Ist die Masse zu dick, gibt man noch etwas Mineralwasser hinzu.
  12. Die zubereiteten Pfannkuchen mit der Bulgurfüllung belegen, fest aufrollen und schräg in etwa 4-5 cm lange Röllchen schneiden.
  13. Eine Auflaufform leicht einfetten und in die eine Hälfte der Form die Röllchen fest nebeneinander hineinsetzen. In die andere Hälfte gibt man die restliche Bulgurfüllung. Das Ganze mit etwas Olivenöl bepinseln und im Backofen während etwa 10 Minuten bei 160 Grad C backen.
  14. Zum Servieren jeweils 2-3 Röllchen auf einen flachen Teller geben, daneben einen Servierring mit der Bulgurfüllung füllen, leicht andrücken, den Ring vorsichtig abziehen. Mit etwas frischen Kräutern bestreuen und sofort servieren.

Meine Tipps:

  • 2 Basilikumröllchen auf einen flachen Teller mit zubereitetem Blattsalat setzen, frische Kräuter darüber streuen und man hat eine leckere Vorspeise, die garantiert gut bei den Gästen ankommt.
  • Ist man kein Basilikumliebhaber, kann man natürlich auch andere Kräuter in den Pfannkuchenteig geben.
  • Wem das Zubereiten der Röllchen zu aufwendig ist, der füllt die Pfannkuchen mit der Bulgurfüllung, rollt sie auf und legt die Pfannkuchen nebeneinander in eine gefettete Auflaufform. Nach Wunsch kann man dann noch etwas geriebenen Käse darüber geben.
  • Anstelle des Bulgur kann man auch Couscous, Hirse, Quinoa oder Amaranth verarbeiten.
  • Dieses Gericht läßt sich sehr gut vorbereiten. Nur noch erwärmen und man kann zusammen mit der Familie oder den Gästen am Tisch speisen.

 

Produktbeschreibung:

Bulgur (Boulghour, Bulghur oder auf arabisch Burghul) wird aus Hartweizengrieß hergestellt. Zunächst wird er eingeweicht, anschließend dampfgegart. Nach dem Trocknen in unterschiedlichen Feinheitsgrade gemahlen. Daher muß er beim Kochen nur noch kurz mit Wasser aufgekocht und ungefähr 20 Minuten ausquellen gelassen werden. Er ist also ein Getreide für die „schnelle“ Küche ;o)! Bulgur nimmt beim Quellen größere Mengen an Wasser auf, deswegen vergrößert sich sein Volumen beim Zubereiten deutlich. Da er nahezu keinen Eigengeschmack besitzt, läßt er sich auf viele Arten zubereiten, z.B. als Salat, Beilage, Auflauf, Pasten, Desserts …
Aber aufpassen! Da Bulgur wie alle anderen Weizenprodukte auch Gluten enthält, ist er für Personen, die an Zöliakie leiden, nicht geeignet.

Pesto-Sommergemüsesuppe mit Oliven (vegan)

Olivenzopp

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa 400 g Zucchini
  • 1 rote Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • etwa 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1/8 l Weißwein
  • ¾ l Gemüsebrühe
  • 2-3 Tomaten
  • 1 Esslöffel Basilikumpesto
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Außerdem: einige schwarze Oliven
  • einige Stängel frisches Basilikum

 

Zubereitung:

  1. Die Zucchini waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Die rote Zwiebel schälen und ebenfalls klein würfeln.
  3. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  4. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zucchini-, Zwiebelwürfel mit dem gehackten Knoblauch andünsten. Das Ganze mit dem Weißwein ablöschen, mit der Gemüsebrühe aufgießen, danach ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und die Haut leicht einritzen. Kurz in kochendes Wasser geben und abhäuten. Danach vierteln, entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Diese dann zur Suppe geben und nur heiß werden lassen.
  6. Den Basilikumpesto in die Suppe geben und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  7. Die Oliven entsteinen und in Ringe schneiden. Den Basilikum feucht abwischen, evtl. grob hacken. Nun beides über die Suppe geben und sofort servieren.
Meine Tipps:

  • Ist noch etwas Suppe übrig, soll man sie nicht erhitzen. Durch die Oliven hat sie einen zu starken Geschmack und ist evtl. zu salzig. Jedoch kann man die Suppe sehr gut kalt genießen.
  • In kleinen Gläsern kühl serviert, kann man seine Gäste im Sommer mit dieser Suppe zum Apéritif überraschen.
  • Natürlich schmeckt in dieser Suppe anderes Gemüse, kleingeschnippelt, auch sehr gut, z.B. Paprikaschoten, Mais, Erbsen usw.

Spargel-Erbsencrèmesuppe mit frischer Minze (vegan)

Zopp Spargel

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa ¾ l Wasser
  • knapp 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • etwa 200 g frische Erbsen (gepalt) oder 200 g Tiefkühl-Erbsen
  • einige Stängel frische Minze (etwa 2 Dtzd Blätter)
  • je 250 g weißer und grüner Spargel
  • 2 Schalotten
  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • 1/8 l Bio-Weißwein
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • eine Prise Vollmeersalz
  • ½ Teelöffel Vollrohrzucker
  • 1/8 l Sojasahne
  • etwa 100 g Zuckerschoten
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Außerdem: einige kleine Minzeblätter zur Dekoration

 

Zubereitung:

  1. Das Wasser aufkochen und die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
  2. Die gepalten oder tiefgekühlten Erbsen 5-7 Minuten in der Gemüsebrühe garen.
  3. Die Minzblätter feucht abwischen. Einige Blätter zum Garnieren beiseitelegen, den Rest zu den Erbsen geben. Das Ganze pürieren und durch ein grobes Sieb streichen. Dabei die Gemüsebrühe auffangen.
  4. Den Spargel waschen, den weissen Spargel schälen, die holzigen Enden abbrechen. Bei den grünen Spargeln nur die holzigen Enden entfernen. Einige Spargelspitzen abschneiden und beiseitelegen. Die Spargelstangen in grobe Stücke schneiden.
  5. Die Schalotten schälen und klein würfeln.
  6. Das Rapsöl erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Die Spargelstücke zugeben und während 2 Minuten mitdünsten. Den Wein und die beiseite gestellte Gemüsebrühe hinzugeben, das Ganze während etwa 10 Minuten kochen lassen, bis der Spargel gar ist.
  7. Die Sojasahne unterrühren, kurz erhitzen und pürieren.
  8. Die Zuckerschoten waschen, putzen und in schräge Stücke schneiden. Nun mit den beiseitegelegten Spargelspitzen in die Suppe geben und noch etwa 5 Minuten garen.
  9. Zum Schluß das Erbsen-Minze-Püree unterrühren, kurz erhitzen, mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen und vor dem Servieren die Suppe mit den Minzeblättchen garnieren.

Meine Tipps:

  1. Mag man den Minzegeschmack nicht, so ersetzt man sie durch flache Petersilie.
  2. Zuckerschoten sind nicht immer erhältlich, dann die Suppe zum Schluss mit frischen oder tiefgekühlten Palerbsen bereichern.

 

Produktbeschreibung:
Zuckerschoten, auch noch Kefe, Zuckererbsen, Kieferlerbsen oder Kaiserschoten genannt, gehören zu den Hülsenfrüchten. Die Bezeichnung „Zuckerschote“ rührt vom besonders hohen Zuckergehalt der Erbsenart her. Eine weitere Besonderheit der Zuckerschoten ist, dass sie im Unterschied zu den Palerbsen, im Ganzen, d.h. mit der Hülle, verzehrt werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hülsenfrüchten, sind Zuckerschoten sogar roh genießbar und damit nicht nur als köstliche Beilage geeignet, sondern auch knackige Zugabe für Salate. Die Zuckerschoten haben eine kurze Saison, d.h. sie kommen im Frühjahr, etwa zeitgleich mit den Spargeln, und sind dann meistens nur etwa 2 bis 3 Monate erhältlich.

Von der Minze gibt es ungefähr 25-30 Sorten und sie ist nicht nur ein Heilmittel oder als Tee ein Genuss, sondern verleiht vielen Gerichten einen eigenständigen Geschmack. Dadurch verträgt sie sich aber weniger mit anderen Kräutern und Gewürzen, ausser mit der Petersilie und dem Knoblauch harmonisiert sie gut.

Erdbeer-Rhabarberkompott mit Zimtquark (lacto-vegetarisch)

dessert Rhabarber

Zutaten für etwa 4-6 Portionen:

  • 500 g Rhabarber
  • 2 Esslöffel Vollrohrzucker
  • 2 Esslöffel Orangenlikör
  • 100 ml frisch gepresster Orangensaft
  • abgeriebene Schale von 1 Orange
  • 250 g Erdbeeren
  • 500 g Magerquark
  • 2 Esslöffel Vollrohrzucker
  • ½ Teelöffel Zimtpulver
  • etwas Vanillepulver
  • 1/8 l Sahne
  • Außerdem zum Dekorieren: einige Erdbeerfrüchte
  • einige Rhabarberstückchen
  • Zimtpulver
  • einige Minzeblättchen

 

Zubereitung:

    1. Für den Rhabarberkompott die Rhabarberstangen putzen, schräg in etwa 2 cm grosse Stücke schneiden.
    2. Zwei Esslöffel Vollrohrzucker in einem breiten Topf schmelzen und hellbraun karamelisieren. Dies nun vorsichtig mit dem Orangenlikör ablöschen. Den Orangensaft angießen und alles solange bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
    3. Rhabarber und abgeriebene Orangenschale dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten weich dünsten.
    4. Den Rhabarber in einer flachen Schüssel bei Zimmertemperatur auskühlen lassen.
    5. Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem abgekühlten Rhabarber mischen.
    6. Für den Zimtquark den Magerquark mit dem restlichem Zucker, dem Zimtpulver und dem Vanillepulver vermischen. Mit dem Handrührgerät cremig schlagen.
    7. Die Sahne steif schlagen, unter den Quark mischen und kalt stellen.
    8. Zuerst das erkaltete Kompott, dann die Quarkmischung in Gläser schichten.
    9. Jeweils 1 Erdbeere mit einigen Rhabarberstückchen auf das Dessert setzen, mit etwas Zimtpulver bestreuen und einem Minzeblättchen belegen.

Meine Tipps:

  1. Anstelle der Erdbeeren schmeckt dieses Dessert auch mit Himbeeren sehr lecker.
  2. Magerquark kann man auch durch Magerjoghurt ersetzen.
  3. Wer einen veganen Nachtisch wünscht, ersetzt den Magerquark durch Sojajoghurt und die Sahne durch gut gekühlte Sojasahne.

 

Produktbeschreibung:
Zimt gehört zu der ältesten Gewürzpflanzen und ist aus der Küche und der Backstube kaum wegzudenken. Gemahlen wird Zimt vielfach in Backwaren verwendet, er würzt außerdem Milchreis, Eis, Bratäpfel, Obstsalate. Zimt harmoniert besonders mit Nelken, Kardamom, Ingwer, Lorbeerblatt, Kreuzkümmel, Piment, Vanille, Muskat und Kurkuma. Außerdem können Tee, Kakao und Kaffee von seinem Aroma profitieren, ebenso Glühwein und Punsch.

Pasta-Pizza (ovo-lacto-vegetarisch)

Zutaten für 4 Personen:

  • gut 250 g Dinkelvollkornbandnudeln oder Dinkelspaghetti
  • 1/8 l Sahne oder Vollmilch
  • 2-3 Eier
  • Oregano
  • Herbes de Provence
  • Kräutersalz
  • Pfeffer
  • 100 g geriebener Comté-Käse
  • 4 Tomaten
  • 1 Zucchini
  • 200 g Pilze
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 250 g Mozzarella

 

Zubereitung:

  1. Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
  2. Danach abgießen und mit der Sahne, resp. Milch, den Eiern, dem Oregano, Herbes de Provence, dem Kräutersalz, dem Pfeffer und dem Comté-Käse mischen.
  3. Eine flache feuerfeste Form oder ein Backblech gut einfetten und die Nudelmischung darauf verteilen.
  4. Die Tomaten waschen, den Stielansatz herausschneiden und in Scheiben schneiden. Das restliche Gemüse putzen und in feine Scheiben schneidenund den Knoblauch fein hacken.
  5. Das zubereitete Gemüse auf den Nudeln verteilen, ebenfalls den in Scheiben geschnittenen Mozzarella-Käse. Das Ganze noch einmal mit Kräutersalz, Pfeffer und Herbes de Provence bestreuen und im Ofen bei 180 Grad C etwa 25 Minuten überbacken.

Meine Tipps:

  1. Diese „Pasta-Pizza“ kann man mit allen möglichen – je nach Saison – Gemüsearten belegen.
  2. Für Veganer kann man die Vollmilch durch Sojamilch und den Käse durch Ersatzkäse nach Vegan-Art, den man in gut ausgerüsteten Bioläden erhält, ersetzen.
  3. Dieses Gericht ist ein Hit bei Kindern, was mir die Köche und das Personal aus den Schulkantinen, Kita’s usw. bestätigen.

Spargel-Fettuccine auf Gemüsesoße (vegan)

Fingerfood Spargel

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa 400 g Fettuccine-Nudeln (schmalere Bandnudeln)
  • etwas Vollmeersalz
  • je 500 g weisser und grüner Spargel
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 3 Möhren
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • Kurkuma
  • Anis
  • Curry
  • 1 Teelöffel schwarzer Sesam
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa ¼ l Gemüsebrühe
  • 200 g Soja-Kräuterfrischkäse, z.B. Soyananda
  • Außerdem: einige Stängel frische Petersilie

 

Zubereitung:

  1. In reichlich Salzwasser die Nudeln al dente kochen.
  2. Die Spargel waschen, putzen, die holzigen Enden abbrechen und in Salzwasser weich kochen. Zuerst die weißen Spargel während etwa 15 Minuten, die letzten 5 Minuten die grünen Spargel in das Salzwasser geben.
  3. Die Zucchini waschen, putzen und fein würfeln.
  4. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und grob raspeln.
  5. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein zerhacken.
  6. Die gekochten Spargel aus dem Wasser nehmen und in etwa 8 cm lange Stücke schneiden.
  7. In einer Pfanne das Sesamöl erhitzen. Die Spargelstücke mit den Zucchiniwürfeln, den Möhrenraspeln und dem Knoblauch etwa 3 Minuten anbraten. Das Gemüse mit dem Kurkuma, Anis, Curry, schwarzem Sesam, sowie dem Kräutersalz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig würzen und beiseite stellen.
  8. Die Gemüsebrühe in einer tiefen Pfanne erhitzen. Den Soja-Kräuterfrischkäse bei kleinster Hitze darin schmelzen lassen. Das Gemüse und die Linguine dazugeben und kurz erhitzen.
  9. Mit etwas Petersilie bestreuen und servieren.

Meine Tipps:

  1. Die grünen Spargel braucht man nicht zu schälen. Man muß nur das untere „holzige“ Ende wegschneiden.
  2. Dieses Gericht schmeckt auch mit nur einer Spargelsorte sehr lecker.
  3. Man kann jedes Gemüse in der Gemüsesoße verarbeiten, je nachdem was im Kühlschrank auf Vorrat ist.

 

Produktbeschreibung:
Schwarzer Sesam wird von jeher als Heillebensmittel sehr geschätzt. Ähnlich wie der weiße Sesam hat der schwarze Sesam einen sehr vollmundigen, nussigen Geschmack. Er ist die Urform des Sesams, in der ayuverdischen Küche sehr geschätzt und besonders reich an wertvollen Nähr- und Aufbaustoffen und ein ausgezeichneter Eiweißlieferant. Um diese Nährstoffe nicht zu schädigen, sollte er nicht erhitzt werden. Man kann die Sesamkörner z.B. einfach in Müslis, Salaten oder wie oben als Würzmittel einsetzen. Durch die wertvollen, ätherischen Nährstoffe wird man dem schwarzem Sesam noch öfters in unseren Rezepten begegnen ;o).

Grüner Spargel schmeckt aromatischer als der weisse Spargel. Seine Saison beginnt etwas früher im April und endet Ende Juni. Die Ursache für die herrliche grüne Farbe des grünen Spargels kommt nicht von ungefähr. Denn er wächst, gegenüber seinem weißem Kollegen, nicht unter der Erde, sondern vielmehr streckt er sich Richtung Sonne aus. Fast zur Gänze wächst grüner Spargel über dem Erdwall und tankt seine Vitaminvorräte durch das Sonnenlicht voll. Er ist etwas dünner und der Kopf ist durch die Lichteinwirkung schon leicht geöffnet.