Archiv der Kategorie: Hauptspeise

Süßkartoffel-Reis-Puffer mit rotem Zwiebelchutney (vegan)

Bouletten

Zutaten für etwa 12 Stück:

Für das Zwiebelchutney:

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 500 g rote Zwiebeln
  • 1 Esslöffel Vollrohrzucker
  • 1-2 Esslöffel Rotwein oder Sherry
  • 1 Esslöffel Rotwein- oder Sherryessig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Süßkartoffel-Reis-Puffer:

  • etwa 1 kg Süßkartoffeln
  • 200 g Basmati-Reis
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 1 kleines Stück Ingwerknolle
  • 8 Knoblauchzehen
  • 175 g Cashewnüsse
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • etwa 50 g Polentagrieß
  • Olivenöl zum Braten
  • einige Kräuterstängel hacken zum garnieren

Zubereitung:

  1. Für das Chutney die Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln dazugeben und abgedeckt etwa 15 Minuten dünsten bis sie sehr weich sind. Dabei einige Male umrühren.
  3. Sobald die Zwiebeln weich sind, Vollrohrzucker Rotwein oder Sherry und Rotwein- oder Sherryessig dazugeben und ohne Deckel etwa 30 Minuten weiter köcheln lassen, bis die Mischung flüssigkeitsarm, dick und klebrig ist. Von der Kochstelle nehmen, mit Kräutersalz und Pfeffer würzen und bis zum Verzehr kühl stellen.
  4. Für die Puffer die Süßkartoffeln waschen, trocken reiben und in jede Süßkartoffel einen Schnitt machen, damit der Dampf entweichen kann. Diese nun auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad C etwa 50 Minuten backen bis sie weich sind. Aus dem Backofen nehmen, etwas abkühlen lassen.
  5. Während die Süßkartoffeln im Backofen backen den Basmati-Reis zubereiten. Dafür gut ½ l Wasser aufkochen, den Reis hinzufügen, wieder aufkochen und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis sehr weich ist. In einem Sieb abgießen und abtropfen lassen.
  6. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und fein hacken.
  7. Die Ingwerknolle schälen und fein reiben.
  8. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und den Knoblauch fein hacken.
  9. Die Cashewnüsse fein mahlen.
  10. Das Süßkartoffelfleisch aus den Schalen löffeln und mit den Frühlingszwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Cashewkernen zum Reis geben. Das Ganze mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.
  11. Die Mischung zu flachen Puffern formen.
  12. In einen Teller das Polentagrieß geben und die Puffer darin panieren.
  13. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Puffer hineingeben und beidseitig braun und knusprig braten. Nach Bedarf evtl. noch etwas Sesamöl dazugeben.
  14. Die Puffer vorsichtig herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf einem feuerfesten Gefäß warm halten. Vor dem Servieren etwas Zwiebelchutney auf die Puffer geben und evtl. mit etwas Kräutern bestreuen.
      Meine Tipps:

  • Diese Puffer zusammen mit einem Blattsalat oder einer anderen Rohkost ist eine sehr schmackhafte Hauptspeise.
  • Wer keine Cashewnüsse in seinem Vorratsschrank hat, ersetzt sie durch eine andere Nusssorte.
  • Anstelle von einem Zwiebelchutney kann man auch auf andere Chutneysorten zurückgreifen. Jedoch soll man eine herzhafte Variante auswählen.

Produktbeschreibung:
Geschmacklich erinnert die Süßkartoffel etwas an mehlig kochende Kartoffeln. Schmecken aber, wie der Name verrät, leicht süß, was ihrem hohen Stärkegehalt zu verdanken ist. Die Knollen werden ähnlich wie Kartoffeln in gewaschenem und gegebenenfalls in geschältem Zustand gekocht, gebacken, frittiert, überbacken oder gebraten. Mit Schale und im Backofen gegart, kann man sie auf verschiedene Arten zubereiten. Ihre Farbe variiert je nach Sorte: es gibt Süßkartoffeln mit gelblicher, orangefarbener oder tiefroter Schale; ihr Fruchtfleisch kann fast weiß bis gelblich, orangerot oder lachsfarben sein. Dieses Rezept ist eine tolle Gelegenheit, das Gemüse kennenzulernen. Es bringt kulinarisch und gesundheitlich einen Aha-Effekt in ihre Küche ;o).

Zucchini-Kartoffelstampf-Rondelles begleitet von Quinoa-Gemüse (vegan)

Linsenbouletten

Für 4 Personen:
Für die Zucchini-Rondelles:

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1-2 große Zucchinis
  • etwas Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence

Für das Quinoa-Gemüse:

  • 1 Möhre
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • etwa 150 g Quinoa
  • etwa 200 ml Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kurkumapulver
  • Kreuzkümmel gemahlen
  • Paprikapulver

Außerdem:

  • etwas Olivenöl zum Anbraten
  • einige Stängel frische Kräuter nach Wahl

Zubereitung:

  1. Für die Zucchinis-Rondelles die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen und mit der Schale garen.
  2. Inzwischen die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und in dicke Scheiben teilen. Mit einem Ausstechring das Mittelfleisch ausstechen und klein würfeln. Die Zucchinirondelles mit Olivenöl einreiben, damit sie beim späteren Gratinieren nicht austrocknen. Das restliche Zucchinistück in feine Scheiben schneiden und beiseite legen.
  3. Die fertig gekochten Kartoffeln pellen, mit einem Kartoffelstampfer zu Pürree stampfen.
  4. Die Schalotten und den Knoblauch schälen, vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, die Schalotten mit dem Knoblauch fein würfeln.
  5. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, zuerst die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin andünsten, danach 1-2 Minuten die feingewürfelte Chilischote anbraten. Danach die Zucchiniwürfel hinzufügen und alles zusammen während etwa 5 Minuten andünsten. Zum Schluß mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  6. Dieses nun in die vorbereiteten Zucchinis-Rondelles füllen und nebeneinander in eine flache Auflaufform setzen.. Mit den beiseite gelegten Zucchnischeiben belegen, salzen, pfeffern und mit den Herbes de Provence bestreuen. Das Ganze bei 180 Grad C gratinieren.
  7. Für das Quinoagemüse die Schalotte und die Knoblauchzehe schälen, Mittelkeim vom Knoblauch entfernen, danach die Schalotte mit dem Knoblauch fein würfeln.
  8. Die Möhre und die Zucchini waschen, putzen und grob raspeln.
  9. Etwas Sesamöl in einer flachen Pfanne erhitzen, die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin andünsten. Möhren- und Zucchiniraspel hinzugeben und während etwa 2 Minuten garen.
  10. Den Quinoa hinzufügen, anrösten, 200ml Gemüsebrühe hinzugießen und das Ganze während etwa 5 Minuten köcheln lassen. Etwas ausquellen lassen. Zum Schluss mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kurkumapulver, Kreuzkümmelpulver und Paprikapulver würzen.
  11. Zum Servieren 1 Zucchinirondelle mit einem Teil Kartoffelstampf und dem Quinoagemüse auf einen flachen Teller geben und mit frischen Kräutern der Wahl belegen.
      Meine Tipps:

  • Anstelle von Kartoffelstampf eignet sich Polentagrieß gekocht, auch sehr gut zum Füllen der Zucchinirondelles.
  • Wem das Ganze mit dem Ausstechen zu aufwendig ist, halbiert die Zucchinifrucht, entfernt mit einem Kaffeelöffel das Fruchtfleisch und füllt die halbierte Frucht mit dem zubereiteten Kartoffelstampf oder evtl. dem gekochtem Polentagrieß.
  • Anstelle von Quinoa schmeckt das Gemüse auch sehr lecker mit Amaranth oder Couscous.

Produktbeschreibung:
Das Jahr 2013 wurde zum „Jahr des Quinoa“ erklärt. Es wird auch noch Inkakorn oder Inkareis, Andenhirse, Reisspinat oder Perureis genannt. Quinoa galt bei den Inkas lange Zeit als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel und wurde als Muttergetreide bezeichnet. Er gilt als idealer Nährstofflieferant und weist einen hohen Eiweissgehalt auf. Quinoa ist überdies glutenfrei und kann von Menschen mit einer Getreideunverträglichkeit problemlos verzehrt werden.

Paprikaschoten mit Bulgurfüllung (lacto-vegetarisch/vegan)

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa ½ l Wasser
  • ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • etwa 130 g Bulgur
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 2 gelbe Paprikaschoten
  • 1 Bund gemischte Kräuter, z.B. Petersilie, Minze, Dill, Koriander, Pimpinelle ….
  • 150 g Feta-Käse
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwerknolle
  • etwa 3 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 6 Esslöffel Wasser
  • Currypulver
  • Korianderpulver
  • Kardamompulver
  • 1 Esslöffel Shoyu
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für die Bulgurfüllung das Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe und den Bulgur hineingeben. Einige Minuten köcheln lassen und vom Herd nehmen. Nachdem die Körner aufgequollen sind in einen Sieb geben und abtropfen lassen.
  2. Die Paprikaschoten waschen und mit den Stielen längs halbieren. Die Samen und Scheidewände entfernen, aber die Stiele nicht. So halten sie beim Dünsten besser zusammen und sieht auch optisch besser aus.
  3. Die Kräuter waschen, trockenschleudern und fein hacken.
  4. Den Feta-Käse mit einer Gabel zerdrücken.
  5. Den Knoblauch schälen, den Keim entfernen und fein hacken.
  6. Den Ingwer schälen und raspeln oder fein würfeln.
  7. Nun alles zusammen mit dem abgetropftem Bulgur vermischen und mit dem Curry-, Koriander- und Kardamompulver, dem Shoyu, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  8. Die Mischung in die vorbereiteten Paprikahälften füllen.
  9. In einer Pfanne das Olivenöl mit 6 Esslöffel Wasser erhitzen. Die Paprikaschoten hineinsetzen und während etwa 15-20 Minuten weich garen. Die Paprikaschoten sollten noch etwas knackig, d.h. nicht zu weich sein.
  10. Auf jeweils einen Teller eine rote und gelbe Paprikahälfte setzen und mit dem restlichem Dünstfond beträufeln.

      Meine Tipps:

  • Bei der nächsten Grillfeier können Sie hiermit Ihre vegetarischen Freunde verwöhnen. Bei den Veganern verzichtet man einfach auf den Feta-Käse. Zum Grillen die Paprikaschoten nach der Füllung auf eine Grillpfanne setzen oder während der Rhabarberzeit (bis zum 24. Juni!) in ein Rhabarberblatt einwickeln und auf den Grillrost legen. Von Zeit zu Zeit wenden.
  • Bulgur kann für die Füllung auch durch Couscous, Hirse, Amaranth, Buchweizen oder Quinoa ersetzt werden.
  • Diese Füllung eignet sich auch zum Füllen von Zucchinis, Auberginen, Zwiebeln, Kohlrabis (vorher dünsten!), Tomaten.

 

Produktbeschreibung:
Bulgur nennt man den Schrot aus Getreide, meistens Weizen. Die Körner werden erst gekocht, getrocknet, dann gemahlen und sind in dieser Form u.a. lange haltbar. Zum Verarbeiten den Bulgur einfach in Wasser oder Gemüsebrühe aufkochen, vom Herd nehmen und ausquellen lassen. Danach noch würzen und somit hat man eine sättigende und reichhaltige Beigabe zur Hauptspeise. Jedoch kann man Bulgur auch vom Salat bis zum Dessert zubereiten. Er hat die selben Inhaltsstoffe wie geschroteter Weizen und ist nur durch das Vorkochen vitaminärmer. Jedoch für alle, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, ist der Bulgur leider ungeeignet.

Seitan-Räuchertofu-Kartoffelsalat (vegan)

Gromprenzalot

 

Zutaten für 4 Personen:
Für den Kartoffelsalat:

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 1 Teelöffel Kümmel
  • etwa 200 g Cocktailtomaten
  • einige sauer eingelegte Gewürzgurken
  • 200 g Seitan
  • 200 g Räuchertofu

Für die Marinade:

  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Esslöffel kaltgepresstes Sonnenblumenöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 1 Esslöffel Balsamico-Essig
  • 1 Esslöffel Senf
  • 2-4 Esslöffel Kümmelwasser
  • 4 Esslöffel Mayonnaise (ohne Ei)
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Majoran
  • Dill
  • Paprikapulver
  • Shoyu

Außerdem:

  • etwa 2 Esslöffel Rapsöl zum Anbraten des Seitan und Räuchertofu
  • einige Stängel frische Petersilie

Zubereitung:

    1. Für den Kartoffelsalat die Kartoffeln gründlich mit der Gemüsebürste waschen und in Kümmelwasser (kochendes Wasser mit 1 Teelöffel Kümmel) gar kochen.
    2. Die Cocktailtomaten waschen und vierteln.
    3. Die Gewürzgurken in feine Scheiben schneiden.
    4. Die fertig gegarten Kartoffeln abgießen, ausdämpfen lassen, pellen und in Scheiben schneiden.
    5. Für die Marinade die Schalotte und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln.
    6. Das Sonnenblumenöl mit dem Apfel- und Balsamico-Essig, dem Senf, dem Kümmelwasser, der eifreien Mayonnaise vermischen und mit dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Majoran, Dill, Paprikapulver und Shoyu würzen. Die gewürfelte Schalotte und Knoblauch in die Marinade geben, alles gut vermischen.
    7. Den Seitan und Räuchertofu in feine Streifen schneiden. Beides in Rapsöl rundherum anbraten.
    8. Nun die Kartoffeln mit den Seitan- und Räuchertofustreifen mit den Cocktailtomaten und den Gewürzgurken mit der Marinade vermengen.
    9. Die Petersilie waschen, trockenschleudern, fein hacken und über den Kartoffelsalat streuen.

      Meine Tipps:

    • Dieses Rezept ist in der Grillsaison eine tolle Variation eines Kartoffelsalates, wenn man Veganer oder Vegetarier zu Besuch hat.
    • Natürlich kann man auch anderes Gemüse in diesem Kartoffelsalat verarbeiten, z.B. Maiskörner, Erbsen, geraspelte Möhren, Zucchiniwürfel usw.
  • Sehr schmackhaft ist es, wenn man beim Kochen von Pellkartoffeln stets einige Kümmelsamen mit ins Kochwasser gibt.
  • Genießer die an Zöliakie leiden, müssen bei diesem Rezept auf den Seitan verzichten, da dieser meistens mit Glutenhaltigem Mehl hergerstellt wird. Daher kann man aber getrost die Räuchertofuzugabe erhöhen.

Produktbeschreibung:
In der Grillsaison ist es üblich, dass stets auf allen Partys, Festen, Feiern, Märkten usw. Fleisch auf dem Grill landet. Aber mit dem Räuchertofu hat man einen gesunden, cholesterinfreien, schmackhaften Fleischersatz, der bei vegetarisch und vegan lebenden Gästen sehr willkommen ist. Ich spreche da aus eigener Erfahrung ;o). Zahlreiche Rezepte kann man mit Räuchertofu zubereiten, wie z.B. Spieße, Burger, Schnitzel usw.

Grünkern-Kohlrabi-Burger begleitet von Kräuterquark (ovo-lacto-vegetarisch und vegan)

belegtes Brot

Zutaten für etwa 8 Burger:

  • 150 g Grünkernschrot
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 150 g Grünkern resp. feiner Grünkernschrot
  • etwa 0,2 l Wasser
  • ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 70 g feine Haferflocken
  • 40 g Weizenvollkornmehl
  • 2 Eier
  • Kräutersalz
  • Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel Shoyu

Für die Soße:

  • 125 g Magerquark
  • 1 Esslöffel Sahne
  • 2 Esslöffel gemischte, frische Kräuter, wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Oregano, Thymian
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener weisser Pfeffer
  • 1 Teelöffel Shoyu

Außerdem:

  • zum Belegen, je nach Wunsch: Tomate, Gewürzgurke, Zwiebel, Blattsalat …

Zubereitung:

  1. Für den Burger den Grünkern in der Getreidemühle fein schroten.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Keim entfernen, dann die Zwiebel mit dem Knoblauch feinhacken.
  3. Das Wasser zum Kochen bringen und die gekörnte Gemüsebrühe hineingeben.
  4. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin andünsten. Den Grünkernschrot dazugeben, kurz mitrösten und mit der heißen Gemüsebrühe angießen. Das Ganze 3 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, dann auf der ausgeschalteten Herdplatte ausquellen lassen.
  5. Die Haferflocken, das Vollkornmehl und die Eier unter den etwas ausgekühlten Grünkernschrot geben.
  6. Alles gut vermengen und mit Kräutersalz, Muskat, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Shoyu kräftig würzen.
  7. Aus der Grünkernmasse Burger formen.
  8. Für die Soße den Magerquark mit der Sahne, dem Zitronensaft und den frisch gehackten Kräutern vermischen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Shoyu abschmecken.
  9. Die Grünkernburger in heißem Olivenöl von beiden Seiten braun braten.
  10. Ein Brötchen in der Mitte durchschneiden. Beide Seiten dick mit dem Kräuterquark bestreichen. Auf die untere Hälfte ein Salatblatt und einen Grünkernburger geben und je nach Wunsch mit z.B. Tomate, Gewürzgurke, Zwiebel … belegen, mit der anderen Brötchenhälfte zudecken.

      Meine Tipps:

  • Wenn man keine Getreidemühle besitzt, soll man ruhig im Bioladen nachfragen, ob sie den Grünkern schroten können. Das dürfte normalerweise kein Problem sein!
  • Anstelle der Quark-Kräutersoße auf Bio-Tomatenketchup zurückgreifen.
  • Diese Grünkernburger sind im Sommer eine fleischlose und gesunde Grill-Alternative die auch bei Kindern sehr gut ankommen. Wir hatten diese Burger vor ein paar Jahren auf der Oekofoire angeboten und ich kann Ihnen versichern: es war ein Renner ;o) ! Unsere Kochgruppe hat nach den 3 Tagen Burger-Produktion noch Nachts im Traum Burger geformt ;o)))
  • Für vegane Burgers ersetzt man die Eier und das Vollkornweizenmehl durch etwa 50 g Sojamehl mit 2 Esslöffeln Wasser.

Basilikumröllchen mit roter Bulgur-Füllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Bulgur Pannesch

Zutaten für etwa 4 Personen:

Für den Pfannkuchenteig:

  • 120 g Dinkelmehl (80 %)
  • 150 ml Milch
  • etwa 4 Esslöffel kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 25 g flüssige Butter
  • 2 Eier
  • Vollmeersalz
  • Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • einige Stängel frischer Basilikum

Für die Bulgur-Füllung:

  • etwa 300 g Tomaten
  • 1 rote Chilischote
  • 2 große Schalotten
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer
  • 200 Bulgur (grob)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 rote Paprikaschoten
  • einige Stängel frische Petersilie
  • 125-150 g Feta-Käse
  • Außerdem: etwas Olivenöl zum Einfetten der Auflaufform und zum Bepinseln der Röllchen
  • einige frische, gehackte Kräuter (je nach Wunsch)

Zubereitung:

  1. Für den Pfannkuchenteig das Dinkelmehl mit Milch, Mineralwasser, flüssiger Butter und den Eiern zusammen vermischen, mit Vollmeersalz, Muskatnuss und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Den Teig etwa 20 Minuten quellen lassen.
  2. Die Basilikumblättchen abzupfen, feucht abwischen und sehr fein hacken. Zu dem Teig geben und alles mit dem Schneidstab kurz durchmixen.
  3. In einer flachen Pfanne etwa 4-5 Pfannkuchen backen, diese abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit für die Bulgur-Füllung die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden und fein würfeln.
  5. Die Chilischote waschen, putzen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
  6. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
  7. In einem Topf das Olivenöl erhitzen, die Chilistreifen mit den Schalottenwürfeln bei mittlerer Hitze andünsten. Die Tomaten hinzufügen, das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen, kurz aufkochen lassen.
  8. Den Bulgur, das Lorbeerblatt zugeben, verrühren, kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Zugedeckt während etwa 20 Minuten quellen lassen, danach noch einmal mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  9. Die Paprikaschoten waschen, putzen, entkernen und fein würfeln.
  10. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken. Diese mit den Paprikawürfeln in die Bulgurmischung geben, der man vorher das Lorbeerblatt entnommen hat.
  11. Den Feta-Käse in die Masse bröseln und kräftig verrühren. Ist die Masse zu dick, gibt man noch etwas Mineralwasser hinzu.
  12. Die zubereiteten Pfannkuchen mit der Bulgurfüllung belegen, fest aufrollen und schräg in etwa 4-5 cm lange Röllchen schneiden.
  13. Eine Auflaufform leicht einfetten und in die eine Hälfte der Form die Röllchen fest nebeneinander hineinsetzen. In die andere Hälfte gibt man die restliche Bulgurfüllung. Das Ganze mit etwas Olivenöl bepinseln und im Backofen während etwa 10 Minuten bei 160 Grad C backen.
  14. Zum Servieren jeweils 2-3 Röllchen auf einen flachen Teller geben, daneben einen Servierring mit der Bulgurfüllung füllen, leicht andrücken, den Ring vorsichtig abziehen. Mit etwas frischen Kräutern bestreuen und sofort servieren.

Meine Tipps:

  • 2 Basilikumröllchen auf einen flachen Teller mit zubereitetem Blattsalat setzen, frische Kräuter darüber streuen und man hat eine leckere Vorspeise, die garantiert gut bei den Gästen ankommt.
  • Ist man kein Basilikumliebhaber, kann man natürlich auch andere Kräuter in den Pfannkuchenteig geben.
  • Wem das Zubereiten der Röllchen zu aufwendig ist, der füllt die Pfannkuchen mit der Bulgurfüllung, rollt sie auf und legt die Pfannkuchen nebeneinander in eine gefettete Auflaufform. Nach Wunsch kann man dann noch etwas geriebenen Käse darüber geben.
  • Anstelle des Bulgur kann man auch Couscous, Hirse, Quinoa oder Amaranth verarbeiten.
  • Dieses Gericht läßt sich sehr gut vorbereiten. Nur noch erwärmen und man kann zusammen mit der Familie oder den Gästen am Tisch speisen.

 

Produktbeschreibung:

Bulgur (Boulghour, Bulghur oder auf arabisch Burghul) wird aus Hartweizengrieß hergestellt. Zunächst wird er eingeweicht, anschließend dampfgegart. Nach dem Trocknen in unterschiedlichen Feinheitsgrade gemahlen. Daher muß er beim Kochen nur noch kurz mit Wasser aufgekocht und ungefähr 20 Minuten ausquellen gelassen werden. Er ist also ein Getreide für die „schnelle“ Küche ;o)! Bulgur nimmt beim Quellen größere Mengen an Wasser auf, deswegen vergrößert sich sein Volumen beim Zubereiten deutlich. Da er nahezu keinen Eigengeschmack besitzt, läßt er sich auf viele Arten zubereiten, z.B. als Salat, Beilage, Auflauf, Pasten, Desserts …
Aber aufpassen! Da Bulgur wie alle anderen Weizenprodukte auch Gluten enthält, ist er für Personen, die an Zöliakie leiden, nicht geeignet.

Pasta-Pizza (ovo-lacto-vegetarisch)

Zutaten für 4 Personen:

  • gut 250 g Dinkelvollkornbandnudeln oder Dinkelspaghetti
  • 1/8 l Sahne oder Vollmilch
  • 2-3 Eier
  • Oregano
  • Herbes de Provence
  • Kräutersalz
  • Pfeffer
  • 100 g geriebener Comté-Käse
  • 4 Tomaten
  • 1 Zucchini
  • 200 g Pilze
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 250 g Mozzarella

 

Zubereitung:

  1. Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
  2. Danach abgießen und mit der Sahne, resp. Milch, den Eiern, dem Oregano, Herbes de Provence, dem Kräutersalz, dem Pfeffer und dem Comté-Käse mischen.
  3. Eine flache feuerfeste Form oder ein Backblech gut einfetten und die Nudelmischung darauf verteilen.
  4. Die Tomaten waschen, den Stielansatz herausschneiden und in Scheiben schneiden. Das restliche Gemüse putzen und in feine Scheiben schneidenund den Knoblauch fein hacken.
  5. Das zubereitete Gemüse auf den Nudeln verteilen, ebenfalls den in Scheiben geschnittenen Mozzarella-Käse. Das Ganze noch einmal mit Kräutersalz, Pfeffer und Herbes de Provence bestreuen und im Ofen bei 180 Grad C etwa 25 Minuten überbacken.

Meine Tipps:

  1. Diese „Pasta-Pizza“ kann man mit allen möglichen – je nach Saison – Gemüsearten belegen.
  2. Für Veganer kann man die Vollmilch durch Sojamilch und den Käse durch Ersatzkäse nach Vegan-Art, den man in gut ausgerüsteten Bioläden erhält, ersetzen.
  3. Dieses Gericht ist ein Hit bei Kindern, was mir die Köche und das Personal aus den Schulkantinen, Kita’s usw. bestätigen.

Spargel-Fettuccine auf Gemüsesoße (vegan)

Fingerfood Spargel

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa 400 g Fettuccine-Nudeln (schmalere Bandnudeln)
  • etwas Vollmeersalz
  • je 500 g weisser und grüner Spargel
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 3 Möhren
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • Kurkuma
  • Anis
  • Curry
  • 1 Teelöffel schwarzer Sesam
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa ¼ l Gemüsebrühe
  • 200 g Soja-Kräuterfrischkäse, z.B. Soyananda
  • Außerdem: einige Stängel frische Petersilie

 

Zubereitung:

  1. In reichlich Salzwasser die Nudeln al dente kochen.
  2. Die Spargel waschen, putzen, die holzigen Enden abbrechen und in Salzwasser weich kochen. Zuerst die weißen Spargel während etwa 15 Minuten, die letzten 5 Minuten die grünen Spargel in das Salzwasser geben.
  3. Die Zucchini waschen, putzen und fein würfeln.
  4. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und grob raspeln.
  5. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und fein zerhacken.
  6. Die gekochten Spargel aus dem Wasser nehmen und in etwa 8 cm lange Stücke schneiden.
  7. In einer Pfanne das Sesamöl erhitzen. Die Spargelstücke mit den Zucchiniwürfeln, den Möhrenraspeln und dem Knoblauch etwa 3 Minuten anbraten. Das Gemüse mit dem Kurkuma, Anis, Curry, schwarzem Sesam, sowie dem Kräutersalz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig würzen und beiseite stellen.
  8. Die Gemüsebrühe in einer tiefen Pfanne erhitzen. Den Soja-Kräuterfrischkäse bei kleinster Hitze darin schmelzen lassen. Das Gemüse und die Linguine dazugeben und kurz erhitzen.
  9. Mit etwas Petersilie bestreuen und servieren.

Meine Tipps:

  1. Die grünen Spargel braucht man nicht zu schälen. Man muß nur das untere „holzige“ Ende wegschneiden.
  2. Dieses Gericht schmeckt auch mit nur einer Spargelsorte sehr lecker.
  3. Man kann jedes Gemüse in der Gemüsesoße verarbeiten, je nachdem was im Kühlschrank auf Vorrat ist.

 

Produktbeschreibung:
Schwarzer Sesam wird von jeher als Heillebensmittel sehr geschätzt. Ähnlich wie der weiße Sesam hat der schwarze Sesam einen sehr vollmundigen, nussigen Geschmack. Er ist die Urform des Sesams, in der ayuverdischen Küche sehr geschätzt und besonders reich an wertvollen Nähr- und Aufbaustoffen und ein ausgezeichneter Eiweißlieferant. Um diese Nährstoffe nicht zu schädigen, sollte er nicht erhitzt werden. Man kann die Sesamkörner z.B. einfach in Müslis, Salaten oder wie oben als Würzmittel einsetzen. Durch die wertvollen, ätherischen Nährstoffe wird man dem schwarzem Sesam noch öfters in unseren Rezepten begegnen ;o).

Grüner Spargel schmeckt aromatischer als der weisse Spargel. Seine Saison beginnt etwas früher im April und endet Ende Juni. Die Ursache für die herrliche grüne Farbe des grünen Spargels kommt nicht von ungefähr. Denn er wächst, gegenüber seinem weißem Kollegen, nicht unter der Erde, sondern vielmehr streckt er sich Richtung Sonne aus. Fast zur Gänze wächst grüner Spargel über dem Erdwall und tankt seine Vitaminvorräte durch das Sonnenlicht voll. Er ist etwas dünner und der Kopf ist durch die Lichteinwirkung schon leicht geöffnet.

Invitatioun op 2 vegetaresch Kachcoursen fir d’Fréijoer a Summer…

Fingerfood Spargel

Vierwetzesch op déi vill verschidde Goûten vum vegetareschen Iessen oder Loscht nei Rezepter ze entdecken an fir d’Fréijoer an déi waarm Joereszäit mat ville Vitaminen unzefänken?
Direkt an zwee Kachcoursen gi gutt an attraktiv Rezepter no «vegetareschen» a «vegane» Kritären zesummen zoubereed an d’Prinzipie vun der Vollwäert -, Vegetareschen- a Vegan-Kichen erkläert.

Esou gesäit een, datt een och ouni Fleesch a Fësch gesond, gutt an ofwiesslungsräich kachen a
genéisse kann. Selbstverständlech gëtt mat Liewensmëttelen aus biologeschem Ubau gekacht.
Um Plang stinn esou lecker Plat’en wéi Spinat-Sauerampelszalot mat Avocado (vegan), Spargel-Ierbsencrèmeszopp mat frëscher Menthe (vegan) oder Tomaten-Flammkuch mat Basilikum-Sauerrahm (lacto-veg.) bis hin zu gesonden Dessertplat’en wéi eng „Uebstzopp“ asw.
Ofgehale ginn d‘Kachcoursen vum Lydie Muller-Philippy, der Autorin vun dem Blog Veggie Table.
Programm:

Jeeweils un dräi Owender pro Kachcours gi verschidde Menue gekacht:

      • Um éischten Owend steet e besjen Theorie um Programm, duerno Präparatioun vu Fingerfood.
      • Um zweeten an drëtten Owend gi jeweils 2 Menüer mat Rohkost, Entrée, Haaptplat an Dessert gekacht D’Leit, déi um Kachcours deelhuelen, präparéieren a kache selwer, duerno gëtt zesumme geschmaacht.

Wéini an wou:

  1. Kachcours: Jeeweils Dënschdes, den 20./27.Mee/3. Juni
  2. Kachcours: Jeeweils Dënschdes, den 17./24. Juni/1. Juli

an der neier Kichen vum Oekozenter Pafendall, 6, rue Vauban, L-2663 Letzebuerg vun 18.00 bis ongeféier 21.00 Auer.

Präis:
De Präis (3 Owender plus Dossier mat Rezepter) ass 110 € fir Membere vum Mouvement Ecologique an 120 € fir Net-Memberen. Iwwerweisung vun der Participatioun op de Kont LU98 1111 0021 2285 0000 (Meco, Philippy L.) mat der Mentioun «vegetaresche Kachcours 1», resp. «vegetaresche Kachcours 2»

Umeldung:
Per Tel. 43 90 30-1 oder per e-mail: meco@oeko.lu.

Mellt Iech w.e.g. mat Zäiten un, well et gi pro Cours maximal 15 Leit ugeholl.

Déi éischt si fir!!

Umeldung spéitstens bis de 14.05.2014 !

Bärlauch-Cannelloni mit Tomatenragout (vegan)

Gefellten Cannelonis

Zutaten für 4 Personen:
Für die Cannelloni-Füllung:

  • etwa 400 g Soja-Frischkäse, z.B. Soyananda
  • 250 g Bärlauch
  • 2 Esslöffel Sojamehl
  • 1 Esslöffel Wasser
  • 3 Esslöffel Hefeflocken
  • 1 Teelöffel Shoyu
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • Kurkuma
  • frisch geriebene Muskatnuss

Für das Tomatenragout:

  • etwa 400 g Tomaten
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 100 ml Bio-Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence
  • Außerdem: etwa 2 Esslöffel Olivenöl
  • einige Stängel frische Petersilie
  • 1 Esslöffel Gomasio

 

Zubereitung:

  1. Für die Füllung der Cannellonis den Bärlauch waschen, putzen und in Salzwasser kurz blanchieren. Danach abschrecken und abtropfen lassen.
  2. Den Soyananda mit dem Sojamehl und dem Wasser in einer Schüssel vermischen. Danach die Hefeflocken mit dem Shoyu unterrühren und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma und Muskatnuss würzen.
  3. Den geschleuderten Bärlauch fein hacken und unter die Mischung geben, abschmecken und falls nötig noch etwas nachwürzen.
  4. Eine Auflaufform mit Deckel mit etwas Olivenöl einpinseln.
  5. Die Füllung in einen Spritzbeutel geben und nacheinander die Cannelloni-Teigrollen füllen und nebeneinander in die eingefettete Auflaufform legen.
  6. Den Backofen auf etwa 200 Grad C vorheizen.
  7. Für das Tomatenragout die Tomaten waschen, Mittelkeim herausschneiden und klein würfeln.
  8. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen. Die Schalotten mit dem Knoblauch fein hacken.
  9. In einer Kasserolle das Olivenöl erhitzen, die gehackten Schalotten mit dem Knoblauch leicht anschwitzen, die Tomatenwürfel und den Weißwein hinzugeben, während 1-2 Minuten bei kleinster Hitze köcheln lassen und zum Schluss mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Herbes de Provence würzen und über die Cannellonirollen verteilen.
  10. 2 Esslöffel Gomasio drüberstreuen, mit dem Deckel zudecken und im vorgeheizten Backofen während etwa 20-25 Minuten backen.

Meine Tipps:

    1. Wem das Füllen der Cannellonis zu aufwendig ist, kann die Füllung auch zwischen Lasagneblätter geben, dann jedoch etwas mehr von dem Tomatenragout zubereiten, und zwischen jede Lage verteilen.
    2. Außerhalb der Saison, den Bärlauch durch Spinat oder Mangold ersetzen.

 

Produktbeschreibung:
Soyana ist eine frisch, fermentierte Soja-Alternative zu Frischkäse, Sauerrahm, Joghurt, Käse. Ist cholesterin-, laktose-, Milch- und Glutenfrei. Läßt sich sehr gut verarbeiten und je nach Rezept oder Geschmackswunsch gibt es dieses Sojaprodukt in vielen Variationen, z.B. Natur, mit Kräutern oder Tomaten.

Bärlauch ist verwandt mit dem Schnittlauch, den Zwiebeln und dem Knoblauch. Daher der „knoblauchartige“ Geruch beim Verarbeiten wie etwa in diesem Rezept beim Blanchieren der Blätter. Deshalb wird der Bärlauch auch noch Knoblauchspinat oder wilder Knoblauch genannt. Aufgefallen ist mir in unseren Kochkursen, dass vielen Teilnehmer/innen der Bärlauch nicht bekannt ist, obwohl er eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze ist. Vorwiegend begegnet man ihm in den deutschsprachigen Ländern. Vor allem in Österreich oder der Schweiz steht er im Frühling auf jeder Speisekarte und wird meistens als Rohkost, Suppe, Pesto … verarbeitet. Ich hoffe sehr stark, mit diesem Bärlauchrezept Ihre Neugier geweckt zu haben ;o).