Archiv der Kategorie: ovo-lacto-vegetarisch

Anne’s Kräuterpfannkuchen mit Linsen-Tomatenfüllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Dem Anne seng Kräiderpaangecher mat Lënsen-Tomatefëllung

Zutaten für etwa 4 Personen:

150 g Beluga oder Puy-Linsen
gut ½ l Gemüsebrühe
einige Stängel frische Petersilie
Thymian
100 g Weizen- oder Dinkelmehl
Vollmeersalz
2 Eier
⅛ l Milch
⅛ l kohlensäurehaltiges Wasser
150 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
400 g Tomaten
100 g Comté-Käse
2 Esslöffel Olivenöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Ausserdem:
Öl zum Ausbacken der Pfannkuchen und zum Einfetten der Backform
einige Schnittlauchstängel

 

Zubereitung:

    1. Für die Linsenfüllung die Linsen kalt abbrausen. Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, die abgetropften Linsen hineingeben und zugedeckt bei schwacher Hitze in etwa 30 Minuten bissfest garen. Dabei gegebenenfalls noch etwas Gemüsebrühe zugiessen.
    2. Inzwischen die Petersilie waschen, trockenschleudern und klein hacken.
    3. Für den Pfannkuchenteig das Weizen- oder Dinkelmehl mit einer kräftigen Prise Vollmeersalz, den Eiern, der Milch und dem Mineralwasser gut verrühren. zugedeckt beiseitestellen.
    4. Die Zwiebeln schälen und klein würfeln.
    5. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
    6. Die Tomaten mit kochendem heissem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen, kalt abschrecken und häuten, dabei die Stielansätze entfernen und die Tomaten in kleine Würfel schneiden.
    7. Für die Pfannkuchen eine flache Pfanne erhitzen und etwas Rapsöl hineingeben. Den Teig noch einmal durchrühren, die zerkleinerte Petersilie untermischen und bei mittlerer Hitze dünne Pfannkuchen backen.
    8. Wenn der Teig aufgebraucht ist, das Olivenöl in die Pfanne geben, die Zwiebeln mit dem Knoblauch unter Rühren glasig dünsten. Die Pfanne vom Herd ziehen und die Tomaten mit der Hälfte des Käses und untermischen und mit Thymian würzen.
    9. Eine feuerfeste Form einfetten.
    10. Die Linsen eventuell abtropfen lassen, mit der Zwiebel-Tomaten-Käse-Masse mischen. Mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
    11. Die Pfannkuchen jeweils mit etwas Linsenmasse bedecken, aufrollen und nebeneinander – mit der Naht nach unten – in die Form legen. Den restlichen Käse über die Pfannkuchenrollen streuen.
    12. Die Form in die Backofenmitte stellen und die Pfannkuchen bei 180 Grad C backen, bis sie schön gebräunt sind.
    13. Den Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden.
    14. Vor dem Servieren, die Pfannkuchen mit dem Schnittlauch bestreuen 

 

Meine Tipps:

    • Dieses Rezept ist in meinem ersten Kochbuch « Natierlech genéissen » veröffentlicht. Damals wie heute noch ein Leibgericht meiner Tochter Anne, die mir dieses Foto nach ihrer Zuberei-tung, zugesendet hat.
    • Statt Linsen kann man auch Adzuki-Bohnen oder Kidney-Bohnen verarbeiten. Dabei verlän-gert sich die Garzeit.
    • Um Pfannkuchen zuzubereiten, sollte man immer kohlensäurehaltiges Mineralwasser verwen-den. Die Pfannkuchen werden dadurch luftiger.

 

Scharfer Kartoffelsalat mit Kapern (ovo-lacto-vegetarisch)

Schaarf Gromperenzalot mat Kaperen

 
Zutaten für etwa 4 Personen:

etwa 500 g festkochende Kartoffeln
Vollmeersalz
4 Eier
2 Gemüsezwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 rote Paprikaschote
250 g Champignons
1 kleine Zucchini
einige grüne Oliven
Gewürzgurken
1 kleines Glas Kapern
Für die Vinaigrette:
2 Esslöffel mittelscharfer Senf
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
1 Esslöffel Leinöl
1 Esslöffel Kürbiskernöl
2 Esslöffel Apfelessig
1 Esslöffel Rotweinessig
1 Esslöffel weissen Balsamico-Essig
Kräutersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Paprikapulver
Thymian
Majoran
Chiliflocken
Ausserdem:
Kapernäpfel zum Belegen
Piment d’Espelette zum Bestäuben

 

Zubereitung:

1. Für den Kartoffelsalat die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen und in Vollmeersalz-wasser weich garen. Danach abgieβen und mit der Schale in grobe Würfel teilen.
2. Die Eier hart kochen, kalt abschrecken, schälen und in Scheiben schneiden.
3. Die Gemüsezwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.
4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und den Knoblauch fein hacken.
5. Die rote Paprikaschote waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
6. Die Champignons feucht abwischen, putzen und in Scheiben schneiden.
7. Die Zucchini waschen, putzen, vierteln und in kleine Stücke zerteilen.
8. Die Oliven evtl. halbieren und den Stein entfernen.
9. Die Gewürzgurken in Scheiben schneiden.
10. Für die Vinaigrette den mittelscharfen Senf in eine Schüssel geben, ebenso das Sonnenblu-men-, Lein- und Kürbiskernöl mit dem Apfel-, Rotwein- und weissem Balsamicoessig vermi-schen.
11. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprikapulver, Thymian, Majoran und Chiliflocken würzen.
12. Nun die Kartoffelwürfel mit den zubereiteten Eiern, Gemüsezwiebeln, Knoblauch, Paprika-schoten, Champignons, Zucchini, Oliven, Kapern und Gewürzgurken gut vermischen.
13. Die zubereitete Vinaigrette darüber geben und alles vermengen.
14. Vor dem Servieren mit den Kapernäpfel belegen und mit Piment d’Espelette bestäuben.

 

Meine Tipps:

    • Wer Kapern nicht mag, gibt frische Kapuzinerkresse in den Kartoffelsalat. Dadurch bekommt er auch einen scharfen Stich.
  • Wenn man rohe Gemüsezwiebeln nicht mag kann man diese durch ein Bund Frühlingszwiebeln ersetzen.

 

Produktbeschreibung:

Kapern sind die Blütenknospen diverser Kaperngewächse und zählen in Essig, Öl oder Salzlake eingelegt zu den Gewürzen. Der Nährstoffgehalt hängt natürlich von der Konservierungsmethode ab. Sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Genau wie Senf oder Kresse, haben sie heilenden Senföle, die Infektionen aller Art vorbeugen können. Der hohe Preis der Kapern ist auf den aufwendigen Herstellungsprozess zurückzuführen. Dies erklärt, warum früher oft die Blütenknospen anderer Pflanzen, z.B. der Kapuzinerkresse, zu den sogenannten falschen Kapern verarbeitet wurden.

Kokoskekse (ovo-lacto-vegetarisch)

Kokoskichelcher 

 

Zutaten für etwa 20 Kekse:
50 g Butter
80 g Vollrohrzucker
½ Teelöffel gemahlene Vanille
1 Prise Vollmeersalz
2 Eier
50 g Dinkelmehl (80 %)
2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
200 g Kokosraspeln
Ausserdem:
Backpapier

 

Zubereitung:
1. Für die Kokoskekse die Butter, den Vollrohrzucker, die gemahlene Vanille und die Prise Voll-meersalz in einer Backschüssel cremig rühren.
2. Die Eier hinzufügen und weiter rühren.
3. Das Dinkelmehl, mit dem Weinsteinbackpulver und den Kokosraspeln zu einem glatten Teig ver-mischen.
4. Den zubereiteten Teig in walnussgrosse Kugeln formen.
5. Ein Backblech mit dem Backpapier belegen.
6. Die Teigkugeln mit Abstand daraufsetzen und mit einem Löffel etwas flach drücken.
7. Die Kekse bei 170 Grad C während etwa 10 Minuten backen.
8. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

 

Meine Tipps:

  • Um den Kokosgeschmack zu intensivieren, streut man angeröstete Kokosraspeln über die noch heissen Kekse.
  • Wer mag, kann die Kekse mit etwas geschmolzener Schokolade glasieren.

 

Produktbeschreibung:

Kokosraspeln sind vielseitig und man verwendet sie für Süsses oder Herzhaftem. Nach der Kokos-nussernte werden die Früchte zuerst für mehrere Tage getrocknet, danach werden sie aufgeschlagen. Das Fruchtfleisch wird herausgetrennt, gereinigt und eingeweicht, bevor es fein geraspelt wird. Für eine bessere Haltbarkeit werden sie getrocknet.

 

Crèmetörtchen mit Heidelbeermarmelade (ovo-lacto-vegetarisch)

Crèmetäertchen mat Molbiersgebeess

 

Zutaten für etwa 10 Stück:

Für den Teig:
400 g Dinkelvollkornmehl
1 Prise Vollmeersalz
etwa 150 g Vollrohrzucker
200 g Butter
2 Eier
1/8 l kaltes Wasser
Außerdem:
Butter zum Einfetten der Förmchen
etwas Mehl zum Ausrollen
Für den Belag:
1 Vanilleschote
¼ l Milch
¼ l Sahne
4 Eier
150 g Vollrohrzucker
etwa 200 g Heidelbeermarmelade
½ Teelöffel Zimtpulver
2 Esslöffel Orangenschalenlikör
Außerdem:
evtl. etwas Vollrohrpuderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1. Für den Mürbeteig, das Dinkelmehl mit dem Vollmeersalz, dem Vollrohrzucker, der Butter, den Eiern und dem Wasser zu einem Teig zusammenkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Die Torteletteförmchen mit der Butter einfetten. Den gekühlten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in die Förmchen geben, vorsichtig einen Rand hochziehen.
3. Den Backofen auf 180 Grad C vorheizen. Die Böden mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren. Während etwa 10 Minuten blind backen, das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen, die Böden weitere 5 Minuten goldbraun backen. Aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen.
4. Die Ofentemperatur auf 160 Grad C herabstellen.
5. In der Zwischenzeit für den Belag die Vanilleschote längs aufschlitzen. Das Mark mit der Milch und der Sahne in einen Topf geben und bis zum Kochen erhitzen.
6. Die Eier und den Vollrohrzucker in einer Schüssel schaumig schlagen.
7. Die Milchmischung unter die Eimasse schlagen und die Mischung etwas abkühlen lassen.
8. Die Creme in die Förmchen gießen und weitere 20-25 Minuten backen, bis sie fest ist.
9. Die Heidelbeermarmelade mit etwas Zimtpulver und 2 Esslöffel Orangenschalenlikör verrühren.
10. Die abgekühlten Torteletts aus den Formen nehmen. Unmittelbar vor dem Servieren mit 1-2 Esslöffeln Heidelbeermarmelade bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.
11. Die Törtchen schmecken frisch am besten.

 

Meine Tipps:

  • Natürlich kann man auch eine andere Marmeladensorte verwenden, je nach Geschmack.
  • Wenn Kinder mit naschen, lässt man den Orangenschalenlikör weg und ersetzt ihn gegebenenfalls durch Orangensaft.

 

Produktbeschreibung:

Die Bezeichnung Marmelade stammt es aus dem Portugiesischen „marmelo“ = Quitte, ist die traditionelle Bezeichnung für einen Brotaufstrich ist. Dieser wird aus eingekochten Früchten und Zucker hergestellt. D.h.eigentlich ist die Bezeichnung Marmelade nur für Produkte aus Zitrusfrüchten & Co. erlaubt, in denen jedoch sichtbare Fruchtstücke vorhanden sein können, z.B. Schalenteile. Produkte aus anderen Früchten werden eigentlich als Konfitüre bezeichnet. Aber meistens verwendet man für den Fruchtaufstrich den Sammelbegriff Marmelade.

Couscouspfanne mit Brokkoli-Eierhaube (ovo-lacto-vegetarisch)

Couscouspan mat enger Brokkoli-Eeërhauw

Zutaten für etwa 4 Personen:

etwa 200 g Couscous
¼ l heisses Wasser
400-500 g Brokkoli
½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
2 Schalotten
3 Knoblauchzehen
1 rote Chilischote
Rapsöl
Kreuzkümmel
Korianderpulver
Kardamompulver
Currypulver
Für die Eiermasse:
4 Eier
60 g Reibekäse
40 g Gorgonzola-Käse
⅛ l Sahne
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver
Für die Garnitur:
einige Stängel frische Petersilie

 

Zubereitung:

1. Für den Couscous das Wasser zum Kochen bringen und über den Couscous gieβen. Aufquellen lassen.
2. Den Brokkoli putzen, waschen und die Röschen vom Strunk lösen, den Strunk in Stücke teilen, resp. zerkleinern. Diesen nun in etwas Wasser mit gekörnter Gemüsebrühe bissfest garen.
3. Die Schalotten schälen und klein würfeln.
4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
5. Die Chilischote waschen, halbieren, entkernen und sehr fein schnippeln.
6. Den eingeweichten Couscous gegebenenfalls abgieβen.
7. In einer tiefen Pfanne das Rapsöl erhitzen, die gewürfelten Schalotten darin andünsten, danach den gehackten Knoblauch und die Chilischote mit dem Kreuzkümmel, Koriander-, Kardamom-, und Currypulver hinzufügen und kurz mit anbraten.
8. Den Couscous hineingeben, gut vermischen mit dem abgetropften Brokkoli belegen und zugedeckt einige Minuten köcheln lassen.
9. In der Zwischenzeit die Eier aufschlagen, den Reibe- und Gorgonzolakäse mit der Sahne hinzufügen.
10. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver würzen.
11. Die Eiermasse über den Brokkoli geben und ohne Deckel noch einige Minuten stocken lassen.
12. Die Petersilie waschen, klein schneiden und damit die Couspfanne mit der Eiermasse bestreuen.

 

Meine Tipps:

  • Die Couscous-Pfanne schmeckt auch mit anderem saisonalem Gemüse, z.B. Zucchini, Möhren, Kohlrabi, Rosenkohl usw.
  • Den Couscous kann man auch durch vorgekochte Hirse, eingeweichten Amaranth oder Quinoa ersetzen.

 

Produktbeschreibung:

Couscous ist eigentlich eine Art Gries, der in der Regel aus Hartweizen hergestellt wird. Er enthält einen hohen Anteil an Stärke und Ballaststoffen. d.h. er ist nicht glutenfrei. Couscous lässt sich zu herzhaften Gerichten verwenden, ebenso zu Süssem, er ist somit sehr vielfältig.

Grüne Spargel-Tagliatelli à la Josiane (lacto-vegetarisch)

Dem Josiane seng Gréng Spargel-Tagliatellë


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

1 Packung Vollkorn-Tagliatelli
1 Prise Vollmeersalz
2x 500 g grüner Spargel
100 g Pinienkerne
2 Schalotten
2 Knoblauchzehe
ungefähr ¼ l Olivenöl
etwa 80 g Parmesan-Käse
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1-2 Esslöffel Rapsöl
geräuchertes Paprikapulver
Piment d’espelette

 

Zubereitung:

1. Für die Nudeln in einem hohen Topf das Wasser mit etwas Vollmeersalz zum Kochen bringen und die Tagliatelli darin al dente kochen. Abgieβen, dabei das Nudelwasser auffangen.
2. In der Zwischenzeit den Spargel waschen, wenn nötig etwas putzen und die oberen Spitzen abschneiden und kurz in dem Nudelwasser mitköcheln lassen. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.
3. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
4. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen.
5. Für das Pesto die Schalotten mit dem Knoblauch und den unteren Teilen des Spargels, der Hälfte der gerösteten Pinienkerne mit etwas Olivenöl pürieren. Nach und nach das restliche Olivenöl zufügen. Den geriebenen Parmesan-Käse untermischen, mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Alles noch einmal gut durchmixen.
6. In einer groβen Pfanne das Rapsöl erhitzen. Die Spargelspitzen darin anbraten, danach herausnehmen und beiseite legen.
7. Die abgetropften Tagliatelli-Nudeln in die Pfanne geben, das zubereitete Pesto untermischen und alles noch einmal aufköcheln und gut vermischen.
8. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, geräuchertem Paprikapulver und Piment d’espelette würzen.
9. Zum Servieren die Nudeln in tiefe Teller geben, mit den Spargelspitzen und den restlichen Pinienkernen belegen.

 

Meine Tipps:

    • Das grüne Spargelpesto schmeckt auch lecker als Beilage oder als Dipp.
  • Anstelle von Pinienkernen kann man nach Belieben andere Kerne, Nüsse oder Saaten verwenden, z.B. Wal- oder Haselnüsse, Mandeln, Pistazien, Sonnenblumenkerne, Hanf- oder Chiasamen.
  • Für ein veganes Pesto den Käse weglassen und durch Hefeflocken ersetzen.

 

Produktbeschreibung:

Der Name „Pesto“ kommt aus dem italienischen und bedeutet «zerstampft». Pesto ist eine kalte Soβe, die traditionell mit Pasta gereicht wird. Es läβt sich vielseitig zubereiten, d.h. mit zahlreichen Gemüsesorten, Blattgrün oder Wildkräutern, ganz nach eigenem Geschmack. Selbst gemacht aus frischen und hochwertigen Zutaten ist Pesto sehr gesund. Vor allem, wenn man auf hochwertiges Öl zurückgreift. Konventionelles Pesto enthält oft günstigere Ölsorten.

 

 

Zwiebel-Lauch-Pinsa mit Champignons (lacto-vegetarisch)

Zwibbel-Poretten-Pinsa mat Champignone

 

Zutaten für 4-6 Personen:

Für den Teig:

400 g Dinkelmehl (80 %)
100 g Reismehl
1 gehäufter Esslöffel Soja- oder Kichererbsenmehl
1 kleines Stück von frischer Hefe (etwa 5 g)
knapp 3/4 l kaltes Wasser
2-3 Esslöffel Rapsöl
2 Teelöffel Vollmeersalz
Für den Belag:
2 rote Zwiebeln
1 Lauchstange
etwa 200 g Champignons
etwa 100 g Cocktailtomaten
3 Knoblauchzehen
1 Glas Tomatensauce
Kräutersalz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver
Oregano
Thymian
2 Packungen Mozzarella-Käse
Auβerdem:
Backpapier
Mehl für die Arbeitsfläche

 

Zubereitung:

1. Für den Teig die Mehlsorten in einer Backschüssel vermengen.
2. Die Hefe hinzubröckeln, das kalte Wasser zugeben und den Teig etwa 5 Minuten mit den Knethaken eines Handrührgerätes kneten.
3. Danach das Rapsöl und Vollmeersalz zum Teig geben und weitere 2 Minuten verkneten. Den Teig zudecken und 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Danach mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
4. Am nächsten Teig den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche geben. In 4 gleichmässig grosse Portionen teilen, die man zu einer Kugel formt und wieder etwa 1 Stunde ruhen lässt.
5. In der Zwischenzeit für den Belag, die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.
6. Die Lauchstange putzen, waschen, halbieren und in feine Stücke schneiden.
7. Die Champignons feucht putzen, feucht abwischen und in Scheiben schneiden.
8. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren.
9. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
10. Den Backofen auf 220 Grad C vorheizen.
11. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Je 2 Teigstücke auf je ein Backblech geben und mit den Fingern zu etwa 30 cm lange Fladen formen.
12. Die Teigfladen mit der Tomatensauce bestreichen und mit den zubereiteten Lauchstücke, Zwiebel- und Champignonsscheiben, dem gehacktem Knoblauch und den halbierten Cocktailtomaten belegen.
13. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, geräuchertem Paprikapulver, Oregano und Thymian würzen.
14. Den Mozzarella-Käse in Scheiben schneiden und die Teigfladen damit belegen.
15. Mit etwas Olivenöl beträufeln und im Backofen etwa 10 Minuten backen.

 

Meine Tipps:

Durch die lange Teigruhe wird die Pinsa besonders bekömmlich, entwickelt viele Sauerteigaromen und benötigt wenig Hefe. So kann man den Teig sogar bis zu 48 Stunden im Voraus zubereiten und im Kühlschrank ruhen lassen.

 

Produktbeschreibung:

Die Pinsa besteht aus einem länglich-ovalen Teigfladen, der vielfältig belegt werden kann. Typisch für eine Pinsa ist eine Mischung aus mehreren Mehlsorten. Dies macht die Pinsa locker und gleichzeitig fester. Der daraus hergestellte Sauerteig darf ausserdem sehr lange ruhen, somit kann man stets zubereiteten Pinsateig im Kühlschrank aufbewahren und bei Überraschungsbesuch zubereiten.

Erdbeer-Tiramisu à la Nora (lacto-vegetarisch)

Dem Nora säin Äerdbier-Tiramisu

 

Zutaten für etwa 12 Portionen:

750 g Mascarpone
¼ l Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
60-80 g Vollrohrpuderzucker
etwa 800 g frische Erdbeeren
2 Packungen Löffelbiskuits
Außerdem:
einige frische Erdbeeren

 

Zubereitung:

1. Für Nora’s-Tiramisu den Mascarpone in eine Backschüssel geben.
2. Danach die Sahne halb steif schlagen, die 2 Päckchen Sahnesteif dazu geben und weiter schlagen, bis die Sahne sehr steif ist.
3. Die steif geschlagene Sahne mit dem Vollrohrpuderzucker unter den Mascarpone rühren. Alles gut vermischen.
4. Die Erdbeeren waschen, putzen. Einige Erdbeeeren zur Dekoration beiseite legen. Etwa ⅓ der Erdbeeren klein würfeln, den Rest pürieren.
5. Alle Löffelbiskuits durch den Erdbeerpüree ziehen.
6. Jetzt mit dem Einschichten beginnen. Dafür in einer groβen flachen Auflaufform eine Schicht Mascarpone-Crème geben, darauf Löffelbiskuits, eine Schicht Mascarpone-Crème, dann die zerkleinerten Erdbeeren. So weiter arbeiten, bis die Mascarpone-Crème mit den Löffelbiskuits und den zerkleinerten Erdbeeren aufgebraucht sind.
7. Zum Schluss die beiseite gelegten Erdbeeren halbieren und den Tiramisu damit dekorieren.
8. Bis vor dem Servieren kalt stellen.

 

Nora’sTipp:

    Dieses Tiramisu schmeckt auch mit Himbeeren oder einer Beeerenmischung sehr lecker

 

Produktbeschreibung:

Die Erdbeeren (Fragaria) sind botanisch gesehen keine Beere, sondern gehören zur Nussfamilie. Die kleinen gelben Körner auf der Oberfläche sind eigentlich die Früchte. Das in den Erdbeeren hoch enthaltene Vitamin C spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem. Daneben haben die Erdbeeren andere zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, ebenso bestehen sie zu 90 Prozent aus Wasser. Daher sind sie äuβerst empfindlich und man sollte sie möglichst sofort nach dem Kauf verzehren. Es versteht sich ja, dass man Erdbeeren nur in der Saison kauft und dabei auf Regionalität am besten Früchte mit Bio-Label achten soll. In Plastik eingepackt, findet man das ganze Jahr über Erdbeeren im Handel. Jedoch haben diese wenig Aroma und sind dazu teilweise pestizidbelastet.

 

Mandel-Rhabarbertorte (ovo-lacto-vegetarisch)

Zutaten für eine Tortenform von etwa 30 cm Ø:

Für den Mürbeteig:

125 g Weizenvollkornmehl

125 g Dinkelvollkornmehl

175 g Butter

50 g Zuckerrohrgranulat

abgeriebene Schale ½ Zitrone

1 Ei

Für den Belag:

300 g Rhabarber

etwa 2 Esslöffel Vollrohrzucker

200 ml Sahne

50 g Zuckerrohrgranulat

1 Päckchen Vanillezucker

abgeriebene Schale ½ Zitrone

3 Eier

Außerdem:

evtl. etwas Fett zum Einfetten der Form

2 Esslöffel Mandelblättchen

 

 

Zubereitung:

  1. Für die Rhabarbertorte den frischen Rhabarber putzen, waschen, die Stängel schälen und danach in kleine Stücke schneiden. Mit etwa 2 Esslöffel Vollrohrzucker in eine Schüssel vermischen und beiseite stellen.
  2. In der Zwischenzeit den Mürbeteig zubereiten. Dazu das Weizen- und Dinkelmehl mit der Butter, dem Vollrohrzucker, der abgeriebenen Zitronenschale und dem Ei zu einem geschmeidigem Teig verkneten.
  3. Den Boden einer Torten- oder Pie-Form evtl. einfetten. Den Teig in die Form geben, dabei einen Rand hochziehen. Die gemahlenen Mandeln über den Boden verteilen, danach mit einer Gabel einstechen. Die Tortenform mit dem Teig kalt stellen.
  4. Den Backofen auf 180 Grad C vorheizen.
  5. Für den Belag die Sahne mit dem Vollrohr- und Vanillezucker, der Zitronenschale, der abgeriebenen Zitronenschale und den Eiern verrühren. Den beiseite gestellten Rhabarber untermischen.
  6. Die Füllung auf dem Teig verteilen und auf der untersten Schiene während etwa 25 Minuten im Backofen bei 180 Grad C backen.
  7. Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett anbräunen.
  8. Die Torte aus dem Backofen nehmen und während etwa 10 Minuten in der Form stehenlassen, danach die aus der Form gelöste Torte auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Wer eine Pie-Form verwendet, kann die Torte natürlich in der Form auskühlen lassen und servieren.

 

 

Meine Tipps:

  • Die Mandeln lassen sich auch durch andere Nüsse ersetzen.

 

 

Produktbeschreibung:

Rhabarber wird in der Küche überwiegend wie Obst verwendet und ist beliebt als Kompott oder Kuchen, Torten. Dabei zählt Rhabarber zum Stangengemüse. Als Nutzpflanze im Garten ist Rhabarber sehr beliebt, weil der Anbau unkompliziert und die Pflanze pflegeleicht ist. Bedenken soll man nur, dass Rhabarber relativ viel Platz benötigt. Die Stangen sollten beim Ernten immer herausgedreht und nicht mit einem Messer abgeschnitten werden. Ernten kann man die säuerlichen Stangen bis zum Johannistag am 24. Juni. Danach bildet Rhabarber vermehrt Oxalsäure, die in hohen Dosen Nierenschäden verursachen kann.

Blätterteig-Bärlauch-Parmesan-Tarte mit Pinienkerne (ovo-lacto-vegetarisch)

Zutaten für eine Tarteform von 28 cm Ø:

1 Packung Blätterteig (runde Form)

2-3 Esslöffel Sesam

Für die Füllung:

etwa 250 g frischen Bärlauch

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

40 g Pinienkerne

Sesamöl

1/8 l Sahne

⅛ l Milch

3 Eier

100 g geriebener Parmesan-Käse

Kräutersalz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Paprikapulver

Muskatnuss

Für die Garnitur:

etwas Fett zum Einfetten der Form

 

 

 

Zubereitung:

  1. Für die Tarte den Blätterteig in eine leicht eingefettete Pie-Form geben, den Rand hochziehen und den Boden mit dem Sesam belegen.
  2. Für die Füllung den Bärlauch waschen, trockentupfen und etwas zerkleinern.
  3. Die Schalotten schälen und fein hacken.
  4. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und sehr fein hacken.
  5. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen.
  6. In einer Pfanne das Sesamöl erhitzen und die feingehackten Schalotten mit dem Knoblauch darin leicht andünsten.
  7. Für den Guss die Sahne mit der Milch vermischen, die Eier unterschlagen, den geriebenen Parmesan untermischen.
  8. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprikapulver und Muskatnuss würzen.
  9. Die Tarte auf der untersten Backschiene etwa 25 Minuten bei 180 Grad C backen.
  10. Sofort servieren.

 

 

Meine Tipps:

  • Ausserhalb der Bärlauch-Saison, lässt sich diese Tarte auch mit Spinat oder Mangold zubereiten.
  • Für Fingerfood verteilt man den Blätterteig und die Füllung in kleine Törtchen-Formen.

 

 

Produktbeschreibung:

Bärlauch ist in anspruchsloses Kraut, das lange vergessen war. Nicht nur der Geschmack, auch die Inhaltsstoffe sind bemerkenswert. Der sekundäre Pflanzenstoff Sulfide, eine organische Schwefelverbindung, die vor allem in Zwiebelgewächsen vorkommt, ist verantwortlich für den strengen Geruch. Bärlauch sollte immer möglichst frisch verzehrt werden, da er auf Grund seines hohen Feuchtigkeitsgehaltes nicht lange haltbar ist. Essbar sind alle Teile der Pflanze, also auch Blüte, Samen und die unterirdischen Zwiebelchen. Bärlauch passt sehr gut zu vielen Suppen, Salaten, aromatisiert Nudelgerichte, Risottos aus Reis, Dinkel oder Graupen. Ebenso eignet sich Bärlauch auch zum Würzen von Frischkäse aller Art. Man findet ihn in Laubwäldern und an schattigen, feuchten Plätzen. Aber Achtung beim Einsammeln von Bärlauch, denn er ist leicht mit den giftigen Maiglöckchen oder den Herbstzeitlosen zu verwechseln! Um sicher zu sein, reibt man die Blätter zwischen den Fingern, so tritt der typische Knoblauchgeruch heraus und man kann zugreifen.