Möhren-Brokkoli-Tarte mit Manouri-Käse (ovo-lacto-vegetarisch)

Wuerzels-Brokkoli-Taart mat Manouri-Kéis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 1 Pieform von etwa 28 cm Ø:

500 g Brokkoli
4 Möhren
Vollmeersalz
2 Eier
100 g Magerquark
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Muskatnuss
geräuchertes Paprikapulver
150 g Manouri-Käse
Außerdem:
etwas Fett zum Einfetten der Form
1-2 Esslöffel Kurkuma-Gomasio

 

Zubereitung:

  1. Für die Tarte, den Brokkoli waschen, putzen und in Röschen zerteilen.
  2. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
  3. Diese etwa 10 Minuten in Salzwasser köcheln lassen, danach die Brokkoliröschen dazugeben und alles noch etwa 3-4 Minuten weiter köcheln lassen. Das Ganze zum Abtropfen in einen Sieb geben.
  4. Die Eier mit dem Magerquark vermischen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskatnuss und geräuchertem Paprikapulver würzen.
  5. Den Manouri-Käse zerbröckeln.
  6. Eine Pieform leicht einfetten, das Gemüse mit der Eiermischung und dem Manouri-Käse in die Auflaufform verteilen und mit dem Kurkuma-Gomasio bestreuen.
  7. Im Backofen bei 180 Grad C während etwa 20-25 Minuten backen.

 

Meine Tipps:

    • • Das Gemüse in diesem Rezept kann auch durch andere Gemüsesorten ersetzt werden. Dabei auf die Blanchierzeit achten!
    • • Hat man keinen Kurkuma-Gomasio, kann man natürlich auf einfachen Gomasio zurückgreifen.

 

Produktbeschreibung:

 Manouri-Käse ist ein gmild-sahniger Molkeeiweißkäse, der aus Schafmolke, Schafsahne und Ziegenmilch der in Griechenland hergestellt wird. In der Herstellung ist es ähnlich wie beim italienischen Ricotta, so fügt man beim Manouri-Käse nach dem Kochen einen erheblichen Anteil von Schafsahne zu, bis er einen Fettgehalt von 60 Prozent in der Trockenmasse erreicht.

 

 

 

 

 

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Birnen-Tarte Tatin mit Mandelsplitter (vegan)

BirenTarte-Tatin mat Mandelspéin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für eine Springform von 28 cm Ø:

Für den Teig:
150 g Pflanzenmargarine
80 g Vollrohrzucker
1 Teelöffel gemahlene Vanille
1 Prise Vollmeersalz
Schale und Saft von ½ Zitrone
175 g Dinkelmehl (80 %)
30 g Sojamehl
1 Teelöffel Weinsteinbackpulver
knapp 200 ml Wasser
Für den Belag:
4 Birnen
Saft 1 Zitrone
25 g Pflanzenmargarine
50 g Vollrohrzucker
50 g Mandelstifte
Außerdem:
Fett zum Einfetten der Springform
 

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Pflanzenmargarine, den Vollrohrzucker, die gemahlene Vanille, das Vollmeersalz, die Schale und den Saft der ½ Zitrone auf höchster Stufe mit dem Handrührgerät mixen bis die Masse schaumig ist.
  2. Das Dinkelmehl mit dem Sojamehl und dem Weinsteinbackpulver mischen, dazugeben und mit dem Wasser weiter gut vermischen, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Den Teig etwa ½ Stunde kalt stellen.
  3. In der Zwischenzeit für den Belag die Birnen waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Den Zitronensaft darüber gießen und vermischen.
  4. Die Springform mit der Pflanzenmargarine ausstreichen und den Vollrohrzucker hineinstreuen. Die Mandelstifte in der Form verteilen, darauf die Birnenscheiben legen und dann den zubereitetem Teig hinzufügen.
  5. Die Form in die Backofenmitte stellen und etwa 30 Minuten bei 175 Grad C backen. Anschließend etwas abkühlen lassen, mit einem Messer vom Rand lösen und auf eine Platte stürzen.

 

Meine Tipps:

• Natürlich kann man auch auf anderes Obst zurückgreifen, z.B. Äpfel, Quitten, Aprikosen…

• Die Mandelsplitter können auch durch Mandelblätter ersetzt werden.

 

Produktbeschreibung:

 Die Tarte Tatin ist in Frankreich einer der bekanntesten Kuchen. Das Erkennungsmerkmal der Tarte Tatin ist das verkehrt herum gebackene, d.h. mit dem Obst auf den Boden der Form und den Teig oben drauf. Nach dem Backen wird sie gestürzt. Dadurch karamellisiert das Obst im eigenen Saft und sackt dann zu einer Art kompaktem Obstkonfekt zusammen. Es ist sehr wichtig eine hohe runde Form zu nehmen, die  dicht sein muß, damit beim Backen keine Flüssigkeit herausfließen kann.

 

 

 

 

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Radieschen-Portulak-Salat mit Sesam (vegan)

Réidercher-Portulak-Zalot mat Sesam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

200 g Portulak
½ Eichblattsalat
1 Bund Radieschen
150 g Cocktailtomaten
Für die Vinaigrette:
2 Esslöffel mittelscharfer Senf
1 Esslöffel Walnussöl
1 Esslöffel Leinöl
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
2 Esslöffel Apfelessig
Saft ½ Zitrone
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Majoran
Thymian
Currypulver
Außerdem:
1 Esslöffel Sesam
 

Zubereitung:

  1. Für den Salat, den Portulak und Eichblattsalat waschen, putzen und trockenschleudern.
  2. Die Radieschen vom Bund abzupfen, waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden.
  3. Die Cocktailtomaten waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
  4. Für die Vinaigrette den Senf mit dem Walnuss-, Lein- und Sonnenblumenöl, dem Apfelessig und dem Zitronensaft vermischen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Majoran, Thymian und Currypulver würzen.
  5. Die Salate mit den Radieschen und Cocktailtomaten in eine Salatschüssel geben und mit der Vinaigrette gut vermischen.
  6. In einer Pfanne ohne Fett den Sesam anrösten und über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

    • Anstelle der Radieschen kann man auch grob geriebenen Rettich in den Salat geben.
    • Durch das Currypulver bekommt diese Vinaigrette einen exotischen Touch. Wer dies nicht mag, ersetzt das Currypulver durch etwas Paprikapulver.

 

Produktbeschreibung:

 Portulak ist eine altmodische und wiederentdeckte Pflanze, die Gemüse oder Gewürz sein kann. Die jungen Portulaktriebe mit Löwenzahn oder anderem feinem Blattsalat vermengt, ergibt einen sehr feinen Salat. Die feingehackten Blätter sind ein erfrischendes Gewürz für z.B. Suppen. Die älteren, fleischigen Blätter kann man auch als Gemüse zubereiten.

 

 

 

 

 

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Polentaknödel auf Senf-Sahne-Spitzkohl (vegan)

Polenta Kniddele mat Moschter,Ram a Spatze Kabes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für die Polentaknödel:
900 ml Wasser
1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
40 g Pflanzenmargarine
250 g Maisgrieß
1 Esslöffel Sojamehl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
50 g Hefeflocken
Für den Spitzkohl:
1 Spitzkohl
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 Essl. Rapsöl
2 Esslöffel scharfer Senf
200 g Hafersahne
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Ingwerpulver
Paprikapulver
Außerdem:
etwas Fett zum Einfetten der Auflaufform
1 Esslöffel Sesam

 

Zubereitung:

  1. Für die Polentaknödel, 900 ml Wasser mit der gekörnten Gemüsebrühe und der Pflanzenmargarine aufkochen. Unter Rühren den Maisgrieß einrieseln lassen, dabei darauf achten, dass sich keine Klümpchen bilden. Mit einem Holzlöffel kräftig rühren und während etwa 10 Minuten leise köcheln lassen. Der Polentabrei soll recht dick werden, dennoch elastisch bleiben.
  2. Das Sojamehl unterrühren und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Polenta abkühlen lassen.
  3. Eine flache Auflaufform leicht einfetten.
  4. Den abgekühlten Polentabrei mit feuchten Händen zu Knödel formen und nebeneinander in die eingefettete Form setzen.
  5. Zum Schluss mit den Hefeflocken und dem Sesam bestreuen.
  6. In die Backofenmitte setzen und bei 180 Grad C etwa 20 Minuten backen.
  7. In der Zwischenzeit den Spitzkohl waschen, putzen und in Streifen schneiden.
  8. Die Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden.
  9. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und den Knoblauch fein hacken.
  10. Das Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen, die Schalotten darin glasig dünsten, kurz den fein gehackten Knoblauch hinzugeben, danach die Spitzkohlstreifen. Das Ganze während etwa 5 Minuten anschwitzen.
  11. Den Senf mit der Hafersahne vermischen und über den Spitzkohl gießen. Das Ganze noch während etwa 3 Minuten erhitzen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Ingwer- und Paprikapulver würzen.
  12. Zum Servieren das Spitzkohlgemüse auf einem flachen Teller verteilen. 2-3 Polentaknödel mittig setzen und sofort servieren.

 

Meine Tipps:

    • Das Spitzkohlgemüse kann man auch mit anderen Kohlsorten zubereiten. Nur die Kochzeit etwas verlängern, da Spitzkohl sehr schnell gar ist.
    • Anstelle der Polentaknödel verteilt man die fertige Polenta auf ein Holzbrett, läßt den Brei abkühlen, schneidet ihn in Stücke und bratet sie beidseitig in Rapsöl an.

 

Produktbeschreibung:

Spitzkohl ist der kleinste, feinste und zarteste der Kohlfamilie. Aber ebenso ein Sensibelchen unter den Kohlsorten und verlangt stets nach absoluter Frische bei der Zubereitung. Lagerung oder Aufwärmen bekommen ihm ebensowenig wie zu heißes oder zu langes Garen.

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Champignonsuppe mit Zitronengras (vegan)

Champignonszopp mat Zitrounegras

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

1 Zwiebel
200 g braune Champignons
1 Stängel Zitronengras
4 Esslöffel Rapsöl
1 l Gemüsebrühe
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Esslöffel Wildpfeilwurzelmehl
Außerdem:
etwas Sojasahne

Zubereitung:

  1. Für die Suppe die Zwiebel abziehen und würfeln.
  2. Die Champignons feucht abwischen und ebenfalls grob würfeln.
  3. Das Zitronengras halbieren.
  4. In einem Topf das Rapsöl erhitzen, die Zwiebelwürfel mit den Champignonswürfeln dazugeben, alles gut anrösten, bis die Champignons gebräunt sind.
  5. Das Ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen, das Zitronengras hineingeben und während gut 10 Minuten aufköcheln lassen.
  6. Das Zitronengras entfernen und die Suppe pürieren.
  7. Das Wildpfeilwurzelmehl mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und langsam unter Rühren zu der Suppe geben.
  8. Zum Schluss mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  9. Vor dem Servieren einige Tropfen Sojasahne über die Suppe träufeln.

 

Meine Tipps:

    • • Anstelle von braunen Champignons, schmeckt diese Suppe auch sehr lecker mit anderen Champignonssorten oder einer gemischten Auswahl.
    • • Wer keine Zitronengrasstängel vorrätig hat, verarbeitet getrocknetes Zitronengras in der Suppe.

 

Produktbeschreibung:

Wildpfeilwurzelmehl, Arrowroot ist ein leicht verdauliches Stärkemehl, das aus den Wurzeln von tropischen Stauden gewonnen wird. Da es geschmacksneutral ist, dient es vorallem als Bindemittel für Suppen, Saucen, Cremes und Puddings. Außerdem werden die Speisen nicht so glasig, wie bei Kartoffelstärke oder Maisstärkemehl.

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Joghurt-Kuchen mit Äpfel (vegan)

Jughurtskuch mat Äppel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 1 runde Backform von etwa 26 cm Ø:

125 g Pflanzenmargarine
125 g Vollrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
320 g Dinkelmehl (80 %)
30 g Sojamehl
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
1-2 Teelöffel Zimtpulver
250 g pflanzliches Joghurt
2-3 Äpfel
etwa 10 Esslöffel Sprudelwasser
Außerdem:
etwas Fett zum Einfetten der Backform
etwas Vollrohrpuderzucker

 Zubereitung:

  1. Für den Joghurt-Apfelkuchen die Backform einfetten.
  2. Für den Teig die Pflanzenmargarine mit dem Vollrohrzucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen.
  3. Das Dinkel- und Sojamehl mit dem Weinsteinbackpulver und dem Zimtpulver vermischen
  4. Diese Mischung mit dem Pflanzenjoghurt unter die Pflanzenmargarine rühren.
  5. Die Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und fein würfeln.
  6. Diese mit dem Sprudelwasser unter den Teig mischen.
  7. Den zubereiteten Teig in die eingefettete Form geben und für etwa 50 Minuten bei 180 Grad  auf der untersten Schiene im Backofen backen.
  8. Danach den Kuchen etwas abkühlen lassen und aus der Form stürzen.
  9. Vor dem Servieren mit etwas Vollrohrpuderzucker bestäuben.

 

Meine Tipps:

      • • Anstelle von Pflanzenjoghurt kann man auch pflanzlichen Quark verwenden.
      • • Die Äpfel können problemlos durch anderes saisonales Obst ersetzt werden.

 

Produktbeschreibung:

Pflanzenjoghurt wird entweder aus Soja, Cashew-Nüssen, Mandeln, Kokosnussmilch oder aus der eiweissreichen Hülsenfrucht Lupine hergestellt. Eigentlich ist der Pflanzenjoghurt kein Joghurt. Die milchfreie Alternative entsteht zwar ebenfalls durch Milchsäurebakterien, aber der Grundstoff ist meist rein pflanzlich.

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Spitzkohl-Möhren-Lasagne

Lasagne mat spatze Kabes a Wuerzelen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für eine Lasagne-Auflaufform:

1 Spitzkohl
500 g Möhren
2-3 Knoblauchzehen
Vollmeersalz
2-3 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Rapsöl
Thymian
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
Für die Bechamelsauce:
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Weizen- oder Dinkelmehl
500 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
30-40 g Parmesan
250 g Lasagneblätter
4 Esslöffel Reibekäse
Außerdem:
etwas Fett zum Einfetten der Auflaufform

Zubereitung:

  1. Für die Lasagne den Spitzkohl waschen, putzen und in Streifen schneiden.
  2. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und grob raspeln. Nun die Möhrenraspeln mit den Spitzkohlstreifen in etwas Salzwasser 2 Minuten blanchieren, danach gut abtropfen lassen.
  3. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  4. Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, den blachierten Spitzkohl mit den Möhren, dem Knoblauch und dem Thymian darin kurz dünsten, danach mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Muskatnuss würzen.
  5. Für die Béchamelsauce die Butter in einer Kasserolle zerlassen, das Dinkel- oder Weizenmehl dazugeben und anschwitzen. Die Gemüsebrühe nach und nach unter ständigem Rühren dazugießen. Zum Schluss die Sahne. Das Ganze aufkochen lassen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  6. Den Parmesan-Käse fein reiben.
  7. Eine Auflaufform einfetten und mit einer Lage Lasagneblätter belegen. Nun das zubereitete Gemüse mit der Sauce abwechselnd einschichten, dabei mit der Sauce abschließen.
  8. Die Lasagne mit dem Käse bestreuen und in der Backofenmitte bei 200 Grad etwa 30 Minuten backen. Wenn die oberste Lage zu dunkel oder zu trocken wird, die restlichen Minuten die Form zugedeckt weiter backen.

 

Meine Tipps:

    • • Natürlich kann man auch auf anderes saisonales Gemüse zurück greifen.

 

Produktbeschreibung:

 Die Mohrrübe ist nach der Kartoffel wohl das verbreitetste Gemüse. Ihre orangene Farbe stammt vom Betakarotin. Damit das fettlösliche Vitamin auch aufgenommen werden kann, sollte immer etwas Fetthaltiges dazu gegessen werden. Die Möhren vor dem Verarbeiten oder Genießen nicht abschaben. Am besten mit einer Gemüsebürste putzen, da die Außenränder der Möhren am vitaminreichsten sind.

 

 

 

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Sauerkrautkartoffeln mit Mozzarellahaube

Grompere mat Sauermous gefëllt a mat Mozzarella iwwerbaakt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

500 g festkochende Kartoffeln
150 g Sauerkraut
1 Zwiebel
1 Essl.Rapsöl
3-4 Wacholderbeeren
3 Nelken
1 Lorbeerblatt
etwa 125 g Mozzarella
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen und in Salzwasser etwa 25 Minuten kochen.
  2. Für das Sauerkraut die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  3. In einem Topf das Rapsöl erhitzen, die Zwiebelwürfel darin anrösten, das abgetropfte Sauerkraut hinzufügen und mit 2 Esslöffel Wasser, den Wacholderbeeren, den Nelken und dem Lorbeerblatt während etwa 20 Minuten köcheln lassen. Danach gegebenenfalls kurz abtropfen lassen.
  4. Die Kartoffeln halbieren. Die Hälften unten etwas flach schneiden, damit sie in der Auflaufform „sitzen“ bleiben. Danach mit dem Sauerkraut belegen.
  5. Den Mozzarella-Käse in Scheiben schneiden und auf den belegten Kartoffeln verteilen.
  6. Das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  7. Im Backofen während etwa 15 Minuten bei 180 Grad C backen.

 

     Meine Tipps:

    • • Diese Sauerkraut-Kartoffeln kann man als Vorspeise oder mit einem Grünen Salat als Hauptspeise servieren.
    • • Wer es noch herzhafter mag, verteilt unter den Mozzarella-Käse dünn geschnittene Räuchertofuscheiben.

 

Produktbeschreibung:

 Sauerkraut wird aus gehobelten Weißkohl- und Spitzkrautstreifen hergestellt. Dieser gehobelte Kohl verändert sich nach Salzung und Pressung durch natürliche Milchsäuregärung im eigenen Saft und unter Luftabschluss, d.h. durch die Fermentierung zu einem wohlgewürzten, haltbarem und feinfädrigem Kohl den man in vielen Variationen servieren kann. Dabei fällt mir jetzt eine Anekdote dazu ein, dass vor etlichen Jahren Slow-Food Lëtzebuerg einen Gourmetabend zum Thema Kohl organisiert hatte. Das Mouvement Ecologique-Kochteam bereitete ein Menü von Fingerfood bis zum Dessert mit Kohl zu. Zum Nachtisch hatte ich mir eine „Crème brûlée mit Sauerkraut“ ausgedacht. Von dieser speziellen Variante  redet der damalige Präsident Thierry heute noch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Topinamburchips mit frischen Kräutern (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für etwa 4 Personen:
500 g Topinambur
1 große Zwiebel
2-3 Esslöffel Rapsöl
einige Stängel frische Kräuter (je nach Belieben)
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Topinambur waschen, schälen und in sehr feine Scheiben hobeln.
  2. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  3. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und die Topinamburscheiben mit den Zwiebelwürfel dazugeben und kräftig anbraten.
  4. Die frischen Kräuter waschen, trockenschleudern, fein hacken und unter die Topinamburchips geben.
  5. Zum Schluss mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.

 

Meine Tipps:

    • • Man kann die gehobelten Topinamburscheiben auch auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und mit Olivenöl bestreichen. Das Backblech dann auf die unterste Backofenschiene stellen und die Topinamburchips bei 180 Grad C backen, bis sie eine leicht bräunliche Farbe bekommen. Zum Schluss ebenfalls mit frischen Kräutern bestreuen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
    • • Anstelle von Topinambur kann man auch andere Knollen verwenden, wie z.B. Petersilienwurzel, Pastinaken, Süßkartoffeln usw.

 

Produktbeschreibung:

Topinambur ist eine süßliche Sonnenblumenwurzel. Topinambur kann ganz nach Belieben verarbeitet werden; wie gebacken, gedünstet, püriert roh oder gekocht und mariniert als Salat. Roh haben Topinamburs einen artischockenähnlichen Geschmack, gekocht eher einen süßlichen.

 

 

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Fenchel-Spaghetti mit Nuss-Chili-Bröseln (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:
250 g Vollkornspaghetti
1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
2 Fenchelknollen
1 Stangensellerie
1 rote Zwiebel
1 rote Chilischote
4 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Rapsöl
Für die Bröseln:
1 Handvoll Nüsse, z.B. Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse
4 Knoblauchzehen
1 kleine rote Chilischote
2 Esslöffel Semmelbrösel
1 Esslöffel Sesamöl
Thymian
Kurkumapulver
Außerdem:
Fenchelgrün

Zubereitung:

  1. Die Spaghetti in reichlich Wasser mit der Gemüsebrühe al dente kochen. Abgießen und abtropfen lassen.
  2. Den Fenchel waschen, putzen, Strunk herausschneiden und in Streifen schneiden. Dabei etwas Fenchelgrün beiseite legen.
  3. Die Selleriestange waschen, putzen in ebenfalls in feine Streifen schneiden.
  4. Die rote Zwiebel schälen und feine Ringe schneiden.
  5. Die Chilischote waschen, längs halbieren und fein hacken.
  6. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und den Knoblauch fein hacken.
  7. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen, die Schalottenwürfel mit den roten Zwiebeln, dem Knoblauch, dem Fenchel und dem Stangensellerie darin andünsten. Etwa 4 Esslöffel von dem Nudelkochwasser hinzugießen und zugedeckt weich kochen.
  8. Für die Bröselmischung die Nüsse fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig rösten.
  9. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und den Knoblauch fein hacken.
  10. Die Chilischote waschen, halbieren, entkernen und ebenfalls fein hacken. Alles zusammen im Sesamöl anrösten und mit Thymian, Kurkumapulver würzen.
  11. Die gegarten Spaghettis mit dem Gemüse vermischen, in tiefe Teller geben und mit den Bröseln
  12. Mit dem beiseite gelegtem Fenchelgrün garnieren.

 

Mein Tipp:

    • • Je nach Saison, kann man dieses Gericht auch mit anderem Gemüse zubereiten.

 

Produktbeschreibung:

Fenchel ist durch sein unverwechselbares Aroma nicht Jedermanns Geschmack. Mit seinem hohen Anteil an äthrischen Ölen ist er als Heilpflanze bekannt. Man kann die Knolle, den Samen und das Fenchelgrün roh verzehren. Meist ist das Ende leicht holzig, das man einfach wegschneidet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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