Kategoriearchiv: Hauptspeise

Polentaknödel auf Senf-Sahne-Spitzkohl (vegan)

Polenta Kniddele mat Moschter,Ram a Spatze Kabes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Für die Polentaknödel:
900 ml Wasser
1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
40 g Pflanzenmargarine
250 g Maisgrieß
1 Esslöffel Sojamehl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
50 g Hefeflocken
Für den Spitzkohl:
1 Spitzkohl
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 Essl. Rapsöl
2 Esslöffel scharfer Senf
200 g Hafersahne
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Ingwerpulver
Paprikapulver
Außerdem:
etwas Fett zum Einfetten der Auflaufform
1 Esslöffel Sesam

 

Zubereitung:

  1. Für die Polentaknödel, 900 ml Wasser mit der gekörnten Gemüsebrühe und der Pflanzenmargarine aufkochen. Unter Rühren den Maisgrieß einrieseln lassen, dabei darauf achten, dass sich keine Klümpchen bilden. Mit einem Holzlöffel kräftig rühren und während etwa 10 Minuten leise köcheln lassen. Der Polentabrei soll recht dick werden, dennoch elastisch bleiben.
  2. Das Sojamehl unterrühren und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Polenta abkühlen lassen.
  3. Eine flache Auflaufform leicht einfetten.
  4. Den abgekühlten Polentabrei mit feuchten Händen zu Knödel formen und nebeneinander in die eingefettete Form setzen.
  5. Zum Schluss mit den Hefeflocken und dem Sesam bestreuen.
  6. In die Backofenmitte setzen und bei 180 Grad C etwa 20 Minuten backen.
  7. In der Zwischenzeit den Spitzkohl waschen, putzen und in Streifen schneiden.
  8. Die Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden.
  9. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und den Knoblauch fein hacken.
  10. Das Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen, die Schalotten darin glasig dünsten, kurz den fein gehackten Knoblauch hinzugeben, danach die Spitzkohlstreifen. Das Ganze während etwa 5 Minuten anschwitzen.
  11. Den Senf mit der Hafersahne vermischen und über den Spitzkohl gießen. Das Ganze noch während etwa 3 Minuten erhitzen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Ingwer- und Paprikapulver würzen.
  12. Zum Servieren das Spitzkohlgemüse auf einem flachen Teller verteilen. 2-3 Polentaknödel mittig setzen und sofort servieren.

 

Meine Tipps:

    • Das Spitzkohlgemüse kann man auch mit anderen Kohlsorten zubereiten. Nur die Kochzeit etwas verlängern, da Spitzkohl sehr schnell gar ist.
    • Anstelle der Polentaknödel verteilt man die fertige Polenta auf ein Holzbrett, läßt den Brei abkühlen, schneidet ihn in Stücke und bratet sie beidseitig in Rapsöl an.

 

Produktbeschreibung:

Spitzkohl ist der kleinste, feinste und zarteste der Kohlfamilie. Aber ebenso ein Sensibelchen unter den Kohlsorten und verlangt stets nach absoluter Frische bei der Zubereitung. Lagerung oder Aufwärmen bekommen ihm ebensowenig wie zu heißes oder zu langes Garen.

Spitzkohl-Möhren-Lasagne

Lasagne mat spatze Kabes a Wuerzelen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für eine Lasagne-Auflaufform:

1 Spitzkohl
500 g Möhren
2-3 Knoblauchzehen
Vollmeersalz
2-3 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Rapsöl
Thymian
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
Für die Bechamelsauce:
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Weizen- oder Dinkelmehl
500 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
30-40 g Parmesan
250 g Lasagneblätter
4 Esslöffel Reibekäse
Außerdem:
etwas Fett zum Einfetten der Auflaufform

Zubereitung:

  1. Für die Lasagne den Spitzkohl waschen, putzen und in Streifen schneiden.
  2. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und grob raspeln. Nun die Möhrenraspeln mit den Spitzkohlstreifen in etwas Salzwasser 2 Minuten blanchieren, danach gut abtropfen lassen.
  3. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  4. Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, den blachierten Spitzkohl mit den Möhren, dem Knoblauch und dem Thymian darin kurz dünsten, danach mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Muskatnuss würzen.
  5. Für die Béchamelsauce die Butter in einer Kasserolle zerlassen, das Dinkel- oder Weizenmehl dazugeben und anschwitzen. Die Gemüsebrühe nach und nach unter ständigem Rühren dazugießen. Zum Schluss die Sahne. Das Ganze aufkochen lassen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  6. Den Parmesan-Käse fein reiben.
  7. Eine Auflaufform einfetten und mit einer Lage Lasagneblätter belegen. Nun das zubereitete Gemüse mit der Sauce abwechselnd einschichten, dabei mit der Sauce abschließen.
  8. Die Lasagne mit dem Käse bestreuen und in der Backofenmitte bei 200 Grad etwa 30 Minuten backen. Wenn die oberste Lage zu dunkel oder zu trocken wird, die restlichen Minuten die Form zugedeckt weiter backen.

 

Meine Tipps:

    • • Natürlich kann man auch auf anderes saisonales Gemüse zurück greifen.

 

Produktbeschreibung:

 Die Mohrrübe ist nach der Kartoffel wohl das verbreitetste Gemüse. Ihre orangene Farbe stammt vom Betakarotin. Damit das fettlösliche Vitamin auch aufgenommen werden kann, sollte immer etwas Fetthaltiges dazu gegessen werden. Die Möhren vor dem Verarbeiten oder Genießen nicht abschaben. Am besten mit einer Gemüsebürste putzen, da die Außenränder der Möhren am vitaminreichsten sind.

 

 

 

Sauerkrautkartoffeln mit Mozzarellahaube

Grompere mat Sauermous gefëllt a mat Mozzarella iwwerbaakt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

500 g festkochende Kartoffeln
150 g Sauerkraut
1 Zwiebel
1 Essl.Rapsöl
3-4 Wacholderbeeren
3 Nelken
1 Lorbeerblatt
etwa 125 g Mozzarella
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen und in Salzwasser etwa 25 Minuten kochen.
  2. Für das Sauerkraut die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  3. In einem Topf das Rapsöl erhitzen, die Zwiebelwürfel darin anrösten, das abgetropfte Sauerkraut hinzufügen und mit 2 Esslöffel Wasser, den Wacholderbeeren, den Nelken und dem Lorbeerblatt während etwa 20 Minuten köcheln lassen. Danach gegebenenfalls kurz abtropfen lassen.
  4. Die Kartoffeln halbieren. Die Hälften unten etwas flach schneiden, damit sie in der Auflaufform „sitzen“ bleiben. Danach mit dem Sauerkraut belegen.
  5. Den Mozzarella-Käse in Scheiben schneiden und auf den belegten Kartoffeln verteilen.
  6. Das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  7. Im Backofen während etwa 15 Minuten bei 180 Grad C backen.

 

     Meine Tipps:

    • • Diese Sauerkraut-Kartoffeln kann man als Vorspeise oder mit einem Grünen Salat als Hauptspeise servieren.
    • • Wer es noch herzhafter mag, verteilt unter den Mozzarella-Käse dünn geschnittene Räuchertofuscheiben.

 

Produktbeschreibung:

 Sauerkraut wird aus gehobelten Weißkohl- und Spitzkrautstreifen hergestellt. Dieser gehobelte Kohl verändert sich nach Salzung und Pressung durch natürliche Milchsäuregärung im eigenen Saft und unter Luftabschluss, d.h. durch die Fermentierung zu einem wohlgewürzten, haltbarem und feinfädrigem Kohl den man in vielen Variationen servieren kann. Dabei fällt mir jetzt eine Anekdote dazu ein, dass vor etlichen Jahren Slow-Food Lëtzebuerg einen Gourmetabend zum Thema Kohl organisiert hatte. Das Mouvement Ecologique-Kochteam bereitete ein Menü von Fingerfood bis zum Dessert mit Kohl zu. Zum Nachtisch hatte ich mir eine „Crème brûlée mit Sauerkraut“ ausgedacht. Von dieser speziellen Variante  redet der damalige Präsident Thierry heute noch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fenchel-Spaghetti mit Nuss-Chili-Bröseln (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:
250 g Vollkornspaghetti
1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
2 Fenchelknollen
1 Stangensellerie
1 rote Zwiebel
1 rote Chilischote
4 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Rapsöl
Für die Bröseln:
1 Handvoll Nüsse, z.B. Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse
4 Knoblauchzehen
1 kleine rote Chilischote
2 Esslöffel Semmelbrösel
1 Esslöffel Sesamöl
Thymian
Kurkumapulver
Außerdem:
Fenchelgrün

Zubereitung:

  1. Die Spaghetti in reichlich Wasser mit der Gemüsebrühe al dente kochen. Abgießen und abtropfen lassen.
  2. Den Fenchel waschen, putzen, Strunk herausschneiden und in Streifen schneiden. Dabei etwas Fenchelgrün beiseite legen.
  3. Die Selleriestange waschen, putzen in ebenfalls in feine Streifen schneiden.
  4. Die rote Zwiebel schälen und feine Ringe schneiden.
  5. Die Chilischote waschen, längs halbieren und fein hacken.
  6. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und den Knoblauch fein hacken.
  7. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen, die Schalottenwürfel mit den roten Zwiebeln, dem Knoblauch, dem Fenchel und dem Stangensellerie darin andünsten. Etwa 4 Esslöffel von dem Nudelkochwasser hinzugießen und zugedeckt weich kochen.
  8. Für die Bröselmischung die Nüsse fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig rösten.
  9. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und den Knoblauch fein hacken.
  10. Die Chilischote waschen, halbieren, entkernen und ebenfalls fein hacken. Alles zusammen im Sesamöl anrösten und mit Thymian, Kurkumapulver würzen.
  11. Die gegarten Spaghettis mit dem Gemüse vermischen, in tiefe Teller geben und mit den Bröseln
  12. Mit dem beiseite gelegtem Fenchelgrün garnieren.

 

Mein Tipp:

    • • Je nach Saison, kann man dieses Gericht auch mit anderem Gemüse zubereiten.

 

Produktbeschreibung:

Fenchel ist durch sein unverwechselbares Aroma nicht Jedermanns Geschmack. Mit seinem hohen Anteil an äthrischen Ölen ist er als Heilpflanze bekannt. Man kann die Knolle, den Samen und das Fenchelgrün roh verzehren. Meist ist das Ende leicht holzig, das man einfach wegschneidet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Maronen-Chinakohl-Parpardelle in Orangen-Mandelsoße (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:
2 Möhren
300 g Chinakohl
250 g Parpardelle-Nudeln
etwas Vollmeersalz
Für die Mandelsoße:
1 Zwiebel
1 Esslöffel Rapsöl
100 g Maronen (vakuum verpackt) oder Walnüsse
1 Orange
1/8 l Apfelsaft
3 Esslöffel Mandelmus
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Majoran
Außerdem:
1-2 Esslöffel Mandelstifte

Zubereitung:

  1. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und mit einem Schäler in dünne Streifen schneiden.
  2. Den Chinakohl waschen, vierteln, Strunk herausschneiden und in Streifen schneiden.
  3. Die Nudeln im Salzwasser al dente kochen, zum Schluss die Möhren- und Chinakohlstreifen hineingeben und im Kochwasser einweichen.
  4. Für die Mandelsoße die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  5. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und darin die Zwiebelwürfeln andünsten.
  6. Die Maronen hinzugeben.
  7. Die Orange waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Beides zu der Soße geben.
  8. Das Ganze mit dem Apfelsaft ablöschen.
  9. Das Mandelmus in die Soße rühren, das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Majoran würzen.
  10. Die Nudeln mit der Soße vermischen und mit den Mandelstiften bestreuen.

 

Meine Tipps:

    • • Die Maronen durch Walnüsse ersetzen, schmeckt auch sehr lecker.
    • • Wenn keine Kinder mitessen, kann man den Apfelsaft durch einen Weisswein ersetzen

 

Produktbeschreibung:

 Chinakohl wird als Delikatess-Gemüse oder -Salat genossen und ist die zartere Alternative zu Weiß- oder Grünkohl. Er ist sehr schnell gar. In der asiatischen Küche wird er nur kurz im Wok geschwenkt oder für die Suppe oder Gerichten in Streifen blanchiert.

 

 

 

 

 

 

Sauerkraut-Strudel mit Kartoffelpüree (vegan)

Sauermous-Strudel mat Gromperepüree

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:
Für das Kartoffelpüree:
800 g Kartoffeln
1 Prise Vollmeersalz
40 g Pflanzenmargarine
1/8 l Pflanzenmilch
Kräutersalz
frisch gemahlener weisser Pfeffer
Muskatnuss
Für den Strudel:
500 g Sauerkraut
1 Zwiebel
1 Esslöffel Rapsöl
3 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
4 Wacholder
1/8 l Weisswein
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem:
1 Packung Blätterteig (vegan und rechteckig ausgerollt)
2 Esslöffel Pflanzenmilch zum Bestreichen des Strudels
Backpapier

Zubereitung:

  1. Für das Kartoffelpüree die Kartoffeln in der Schale kochen, pellen und mit der Pflanzemargarine, der Pflanzenmilch stampfen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem weissem Pfeffer, Muskatnuss abschmecken.
  2. Für das Sauerkraut die Zwiebel schälen, fein würfeln und im Rapsöl andünsten. Das Sauerkraut hinzufügen, kurz andünsten. Die Gewürznelken, das Lorbeerblatt und die Wacholder hinzugeben, gut umrühren und mit dem Weisswein ablöschen.
  3. Das Ganze während etwa 20 Minuten köcheln lassen und zum Schluss mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  4. Den Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Zuerst das zubereitete Kartoffelpüree auf dem Teig verteilen und anschliessend das Sauerkraut. Den Blätterteig vorsichtig aufrollen und mit der Naht nach unten auf das Backblech geben.
  5. Den Strudel mit etwas Pflanzenmilch bestreichen und im Backofen bei 170 Grad C während etwa 20 Minuten backen.

 

Meine Tipps:

    • • Den Blätterteig kann man auch durch einen Strudelteig ersetzen. Jedoch Vorsicht beim Aufrollen, da dieser sehr dünn ausgerollt wird.
    • • Anstelle von Sauerkraut schmeckt die Rolle auch sehr lecker mit gedünstetem Saisongemüse auf dem Kartoffelpüree verteilt.

 

Produktbeschreibung:

 Sauerkraut ist ein fein gehobelter Weisskohl, der mit Salz eingestampft und durch Milchsäuregärung haltbar gemacht wird. Das Haltbarmachen von Lebensmitteln durch natürliche Säuerung ist eines der ältesten Verfahren zur Konservierung von Gemüse. Die Gärung dauert etwa vier bis sechs Wochen. Durch die Milchsäuregärung ist Sauerkraut reich an rechtsdrehender (L+) Milchsäure, die den Darm anregt und zu einer vitalen Darmflora beiträgt. Im Winter außerdem ein wichtiger Vitamin C-Lieferant, ebenfalls reich an Mineralstoffen und Antioxidantien. Daneben ist Sauerkraut gut lagerbar, fermentiert und wie schon erwähnt, so richtig gesund.

 

 

 

 

 

 

Gebratene Bulgur-Wirsingrouladen mit grünem Rucola-Pesto (vegan)

Gebroden Bulgur-Wirsingrouladen mat gréngem Rucola-Pesto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 6 Personen:

Für die Rouladen:
1 kleiner Wirsing
Vollmeersalz
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
etwa 120g Bulgur (Gerste)
etwa ¼ l Gemüsebrühe
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kurkumapulver
Kreuzkümmelpulver
Thymian
Paprikapulver
Currypulver
Für das Pesto:
1 Bund Rucola
etwa 1/8 l Olivenöl
etwa 3 Esslöffel Hefeflocken
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem:
Rapsöl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Für die Wirsingrouladen die Außenblätter abnehmen, waschen und etwa 2 Minuten in kochendem Vollmeersalzwasser blanchieren. Die Blätter aus dem Wasser nehmen und kalt abschrecken. Den Stiel der Blätter mit einem scharfen Messer etwas dünner schneiden. Die Blätter zum Trocknen nebeneinander auf ein Küchentuch legen.
  2. Den Bulgur in der Gemüsebrühe etwa 5 Minuten köcheln, danach vom Herd nehmen und ausquellen lassen.
  3. Für das Pesto die Rucolablätter waschen, trockenschleudern und mit den Hefeflocken in einen Mixer geben. Nach und nach das Olivenöl hinzufügen und alles zusammen gut pürieren. Das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  4. Für den Bulgur die Schalotte schälen und kleinwürfeln.
  5. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  6. Die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen grob raspeln oder sehr klein würfeln.
  7. Die Schalotten mit dem Knoblauch und den Möhren zu dem ausgequelltem Bulgur geben und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffern, Kurkuma-, Kreuzkümmelpulver, Thymian, Paprika-, Currypulver würzen.
  8. Diese Füllung auf den Wirsingblättern verteilen, Seiten einschlagen und aufrollen.
  9. Die Wirsingrouladen in einer Pfanne mit erhitztem Rapsöl vorsichtig anbraten.
  10. Je 2 Rouladen auf den flachen Teller geben und mit dem Rucolapesto servieren.

 

 

Meine Tipps:

    • • Die Füllung schmeckt auch sehr lecker mit Couscous, Hirse oder Reis.
    • • Beim Anbraten und beim Wenden sehr vorsichtig sein! Wer sich nicht traut, kann die Wirsingrouladen vor dem Anbraten mit Bratbindegarn umwickeln.
          • Ohne Anbraten, kann man die Rouladen auch mit der Naht nach unten in eine                       eingefette Auflaufform geben, mit Olivenöl bepinseln und im Backofen während etwa         10 Minuten bei 180 Grad backen.

 

Produktbeschreibung:
Bulgur ist das Schrot des Hartweizens. Jedoch ist er auch aus anderen Getreidesorten erhältlich, wie hier z.B. aus der Gerste. Die Körner werden erst gekocht, getrocknet, dann gemahlen und sind in dieser Form lang haltbar. Durch das Vorkochen braucht man ihn nur kurz in einer Gemüsebrühe aufkochen, danach ausquellen lassen.

Winterlicher Erbseneintopf mit gebratenem Räuchertofu (vegan)

Wanterlech Ierbessenzopp mat gebrodenem Reechertofu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für etwa 4 Personen:

100 g Trockenerbsen
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen
2 Kartoffeln
2 Möhren
1 kleiner Blumenkohl
2 Esslöffel Rapsöl
1 l Wasser
1 gehäufter Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
1 Packung Räuchertofu
1-2 Esslöffel Raps- oder Sesamöl
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Thymian
Bohnenkraut
1 Esslöffel Tamari

Zubereitung:

  1. Für den Erbseneintopf die Trockenerbsen über Nacht einweichen, am nächsten Tag das Einweichwasser abgießen und in frischem Wasser während etwa 45 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und ausquellen lassen.
  2. Während der Kochzeit die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotten und den Knoblauch klein schneiden.
  3. Die Kartoffeln und die Möhren mit der Gemüsebürste waschen, putzen und in Würfel schneiden.
  4. Den Blumenkohl putzen, waschen und in Röschen zerkleinern.
  5. In einem Topf das Rapsöl erhitzen, die zerkleinerten Schalotten und den Knoblauch darin andünsten. Das zerkleinerte Gemüse dazugeben, kurz andünsten.
  6. Die Trockenerbsen dazugeben, mit dem Wasser aufgießen, die gekörnte Gemüsebrühe zugeben und das Ganze während etwa 25 Minuten köcheln lassen.
  7. In der Zwischenzeit den Räuchertofu in Würfel schneiden und in Raps- oder Sesamöl kräftig anbraten.
  8. Den Erbenseintopf mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Thymian, Bohnenkraut, Tamari würzen und vor dem Servieren mit dem gebratenem Räuchertofu anrichten.

 

 Meine Tipps:

          • Anstelle von Trockenerbsen schmeckt der Eintopf auch sehr lecker mit anderen Hülsenfrüchtensorten, wie z.B. Adzuki-, Kidney- oder weisse Bohnen.
          • Das Gemüse läßt dich auch problemlos ersetzen, je nachdem was man im Kühlschrank zur Verfügung hat.

 

Produktbeschreibung:

Die Trockenerbsen sind Hülsenfrüchte die als reife, getrocknete Erbsensamen bezeichnet werden. Es gibt grüne, gelbe, weisse, rote und marmorierte Erbsen, die ganz, halbiert oder geschält im Handel angeboten werden. Vor dem Kochen sollte man die getrockneten Erbsen in kaltem Wasser einweichen und quellen lassen. So verkürzt sich deren Kochzeit erheblich und sind auch leichter verdaulich. Sie beinhalten fast doppelt so viel Kohlenhydrate und Eiweiß wie die rohe Form. Damit bieten sie viele Ballaststoffe und werden wie jede Hülsenfrüchtesorte oft in der veganen und vegetarischen Küche verwendet.

 

 

Winterlicher Flammkuchen mit Wurzelgemüse (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 6 Personen:
Für den Hefeteig:
½ Würfel frische Hefe
etwa 1/8 l Wasser
375 g Dinkel- oder Hefemehl (80 %)
1 Teelöffel Vollrohrzucker
Vollmeersalz
etwa 1/8 l Olivenöl
Für den Belag:
3 Möhren
3 Petersilienwurzeln
2 rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
400 g Crème fraîche
4 Esslöffel Meerrettichcrème (Glas)
Kräutersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Außerdem:
Fett zum Einfetten des Backbleches
Mehl zum Ausrollen des Hefeteiges
Fleur de sel
Olivenöl zum Beträufeln

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig die frische Hefe in dem lauwarmem Wasser auflösen.
  2. Das Dinkel- oder Weizenmehl in eine Backschüssel geben, dabei eine Vertiefung in die Mitte drücken. Die aufgelöste Hefe hineingießen, mit dem Vollrohrzucker und etwas Vollmeersalz verrühren. Danach die ganze Masse mit dem Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Wenn nötig, noch etwas Olivenöl zugeben bis der Teig schön geschmeidig ist. Zugedeckt etwa 20 Minuten aufgehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit für den Belag das Gemüse zubereiten. Die Möhren und die Petersilienwurzeln mit der Gemüsebürste abschrubben und putzen. Die roten Zwiebeln schälen. Danach die Möhren, Petersilienwurzeln und die roten Zwiebeln sehr fein hobeln.
  4. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und in feine Scheibchen schneiden.
  5. Die Crème fraîche mit der Merrettichcrème verrühren und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  6. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  7. Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, in 6 Portionen aufteilen und jedes Teil zu einem sehr flachen und länglichem Fladen ausrollen.
  8. Die Backbleche einfetten und mit den Fladen auslegen. Diese mit der Merrettich-Crème fraîche dick bestreichen, das gehobelte Gemüse mit den Knoblauchscheibchen belegen und mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.
  9. Die Flammkuchen mit dem Olivenöl beträufeln und im Backofen während etwa 12-15 Minuten backen.
  10. Vor dem Servieren noch mit etwas Fleur de Sel bestreuen.

 

    Meine Tipps:

          • Den Flammkuchen kann man zu jeder Jahreszeit zubereiten und genießen, d.h. jeweils mit saisonalem Gemüse belegen.
         • Den Hefeteig ausrollen und mit einem Servierring oder Glas kleine Kreise ausstechen. Mit der Merrettich-Crème fraîche-Crème bestreichen und mit klein geschnippeltem Gemüse belegen. So hat man schnell leckere Häppchen zubereitet, die man seinen Gästen zum Apéritif serviert.

 

Produktbeschreibung:

Petersilienwurzel ist ein tolles Wintergemüse und sehr eng mit Blattpetersilie verwandt, dementsprechend kann man auch die Blätter verwenden. Die Rübe ähnelt der Pastinake. Sie ist weiß, läuft kegelförmig spitz zusammen und ist in der Regel etwas dünner als die Pastinake.

Merrettich ist eine scharfe Wurzel und peppt mit seiner würzigen Schärfe viele Gerichte auf. Er enthält etliche Stoffe, die der Gesundheit Gutes tun. Geriebener Meerrettich ist ein Klassiker als Gewürz für kalte Soßen sowie Salatdressings. Wenn man Merrettich zu scharf findet, vermischt man ich mit aufgeschlagener Sahne, Crème fraîche oder Schmand. Kurz: Meerrettich ist super scharf, super lecker und super gesund obendrein.

 

 

Garam Masala-Kürbisschnitten im Vollkornreisring (vegan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:
Für die Marinade:
6 Knoblauchzehen
etwa 1/8 l Olivenöl
Garam Masala
Piment d’espelette
1 Teelöffel Shoyu
1 kleines Stück frische Ingwerknolle
2 Teelöffel rote Currypaste
Für den Kürbis:
400-500 g Hokkaido-Kürbis
einige Esslöffel Olivenöl
Für den Reis:
etwa 160 g Vollkorn-Basmatireis
1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen
etwas Rapsöl
Außerdem:
Backpapier

Zubereitung:

  1. Für die Marinade den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und mit dem Garam Masala, Piment d’espelette, Shoyu, dem Stück Ingwerknolle und der Currypaste zusammen zu einer Paste mixen.
  2. Den Hokkaido-Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in fingerdicke Schnitten schneiden.
  3. Ein Backblech mit dem Backpapier belegen und die Kürbisschnitten darauf verteilen. Diese auf beiden Seiten mit der zubereiteten Marinade bestreichen und bei 180 Grad C etwa 25 Minuten in der Backofenmitte backen.
  4. In der Zwischenzeit für den Reis die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, Schalotten und Knoblauch fein hacken und im Rapsöl andünsten.
  5. Den Vollkorn-Basmatireis hinzufügen, alles kurz umrühren und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze während etwa 20 Minuten köcheln lassen. Kurz zum Ausquellen vom Herd nehmen, danach mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  6. Zum Servieren einen Reisring auf einen flachen Teller geben und mit den gegarten Kürbisschnitten belegen.

 

Meine Tipps:

           • Diese Kürbisschnitten kann man auch mit anderen Kürbisvarianten zubereiten.Vorteil beim Hokkaido ist jedoch, dass man diesen nicht schälen muss.
    • • Wem diese Gewürzmischung zu feurig ist, ersetzt die Gewürze ganz nach Belieben.

 

Produktbeschreibung:

Garam Masala ist eine traditionelle Gewürzmischung der indischen Küche. Masala heisst übersetzt Zutaten oder Gewürz. Garam bedeutet soviel wie heiß. Damit beschreibt der Name den feurigen Geschmack der indischen Gewürzmischung Garam Masala schon sehr gut, denn die Mischung besteht aus bis zu einem Dutzend verschiedener Einzelgewürzen. Die Gewürzmischung kommt auch öfters in der ayurvedischen Küche vor um den Körper zu erhitzen und somit den Stoffwechsel anzuregen.