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Tomatenquadrate – Fingerfood (vegan)

 

Zutaten für etwa 30 Stück:

  • 1 Packung Vollkornblätterteig (ohne Ei)
  • etwas Hafermilch
  • etwa 1 Dutzend Cocktailtomaten
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kräutersalz

Für das Pesto:

  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ Bund frischen Basilikum
  • einige Stängel frischen Koriander
  • etwa 3 Esslöffel Olivenöl
  • Außerdem: Fleur de sel

 

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad C Heißluft vorheizen.
  2. Für die Teigquadrate das Backblech mit Backpapier und der Blätterteigplatte belegen. Danach den Teig in etwa 3-5 cm (mundgerechte) große Quadrate schneiden.
  3. Die Teigquadrate mit etwas Hafermilch bestreichen.
  4. Die Cocktailtomaten waschen und in Scheiben schneiden. Jeweils eine Tomatenscheibe in die Mitte eines Teigquadrates legen. Alles reichlich pfeffern und wenig mit Kräutersalz bestreuen.
  5. In den Backofen schieben und etwa 15-20 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind.
  6. In der Zwischenzeit für das Pesto den Knoblauch schälen, Keim entfernen und klein hacken.
  7. Den Basilikum mit dem Koriander feucht abwischen, und zusammen mit dem Olivenöl und dem Knoblauch mixen.
  8. Jeweils einen Klecks auf die fertig gebackenen Teigquadrate geben und anschließend mit etwas Fleur de sel bestreuen.
  9. Etwas abkühlen lassen und sofort servieren. Können aber auch kalt genossen werden.

 

Meine Tipps:

       Wer kein Korianderliebhaber ist, bereitet das Pesto nur mit Basilikum zu.
       Außerhalb der Tomatensaison, kann man dieses Rezept auch mit getrockneten Tomaten zubereiten.
     Sehr lecker schmecken diese Teigquadrate auch mit kleingeschnittenen Zucchini- oder Auberginenstückchen. Diese sollen aber vor dem Belegen in etwas Olivenöl angebraten werden.

 

Produktbeschreibung:

Das Pesto ist eine ungekochte Sauce, die meistens zu Nudeln gereicht wird. Das bekannteste Pesto ist „Pesto alla genovese“ und enthält ursprunglich Basilikum vermengt mit Pinienkernen, Knoblauch und Olivenöl, sowie Parmesan oder Pecorino. Es existieren zahllose Abwandlungen dieses Grundrezeptes, sowie bei unserem hier vorgestelltem Rezept. Da es ein vegan-Rezept ist, verzichten wir ganz bewusst auf den Parmesan- oder Pecorinokäse. Frisches Pesto hält sich im Kühlschrank wenige Wochen.

 

Erdbeer-Vanilledessert mit Gewürzen (vegan)

Äerdbier-Vanilledessert mat Gewürzer

erdbeer-vanille-dessert

 

Zutaten für etwa 4-6 Portionen:

Für die Vanillecrème:

  • 1/8 l Sojasahne
  • 1 P. Sahnefestiger
  • 400 g Seidentofu
  • ½ Teelöffel gemahlene Vanille
  • 6 Esslöffel Ahornsirup oder Agavensirup
  • 1 ½ Teelöffel Wildpfeilwurzelmehl oder Guarkernmehl
  • ½ Teelöffel Zimtpulver
  • 1/2 Teelöffel Ingwerpulver
  • 1 Prise Kurkumapulver

Für den Erdbeerkompott:

  • etwa 400 g Erdbeeren
  • 1 Teelöffel gemahlene Vanille
  • 80 g Vollrohrzucker
  • 2 Esslöffel Orangenlikör
  • 1 Teelöffel Wildpfeilwurzelmehl oder Guarkernmehl
  • Außerdem: einige Erdbeeren
  • einige Stängel frische Minze

 

Zubereitung:

  1. Für das Vanilledessert die Sojasahne mit dem Sahnefestiger aufschlagen.
  2. Den Seidentofu mit der gemahlenen Vanille, dem Ahorn- oder Agavensirup, sowie dem Wildpfeilwurzel- oder Guarkernmehl glatt pürieren. Das Zimt-, Ingwer- und Kurkumapulver unterrühren.
  3. Für das Kompott die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.
  4. Diese nun mit der gemahlenen Vanille, dem Vollrohrzucker und dem Orangenlikör aufkochen und während etwa 5 Minuten bei kleinster Hitze garen. Danach vom Herd nehmen, das Wildpfeilwurzel- oder Guarkernmehl unterrühren, abkühlen lassen.
  5. Vor dem Servieren die Minze waschen, trocknen und von den Stängeln abzupfen.
  6. Die Crème in kleine Gläser verteilen, das Erdbeerkompott darauf verteilen und mit den in Scheiben geschnittenen Erdbeeren belegen. Mit der Minze garnieren.
  7. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

 

Meine Tipps:

      • Für Himbeerliebhaber ersetzt man die Erdbeeren durch frische Himbeeren.
      • Wer es nicht so gewürzt mag, läßt das Ingwerpulver beiseite.
      • Wenn Kinder mitnaschen, ersetzt man den Orangenlikör durch Orangensaft.

 

Produktbeschreibung:

Die Erdbeeren ganz reif ernten oder kaufen, denn sie reifen nicht nach. Am Duft sind gute und reife zu erkennen. Nur kurz und mit Stiel waschen, nicht zu kühl lagern, sonst verlieren sie ihr Aroma.

 

Rote Linsenpuffer mit Balsamicosenf (vegan)

 

rote linsen puffer

 

 Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g rote Linsen
  • gut 1/2 l Wasser
  • knapp 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 50 g Hirse- oder Haferflocken
  • 1/2 Esslöffel Guarkernmehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Ingwerpulver
  • Kardamompulver
  • Currypulver
  • Kreuzkümmelpulver
  • Kurkumapulver
  • Paprikapulver
  • 1 Teelöffel Shoyu
  • Außerdem: Rapsöl zum Ausbacken
  • 50 g mittelscharfer Senf
  • 1/2 Esslöffel dunklen Balsamico-Essig

 

Zubereitung:

  1. Für die rote Linsenpuffer das Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe hineinrühren und die roten Linsen hinzuschütten. Anschließend die roten Linsen bei kleinster Hitze etwa 15-20 Minuten breiig kochen. Evtl. etwas Gemüsebrühe hinzuschütten oder aber nach dem Kochen die roten Linsen abgießen.
  2. Die trockene rote Linsenmasse in einer Schüssel während gut 10 Minuten abkühlen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Schalotte und den Knoblauch schälen. Beim Knoblauch den Keim entfernen und beides fein würfeln, resp. hacken.
  4. Die Minze und Dill feucht abwischen und fein hacken.
  5. Die gekochten roten Linsen mit den Hirse- oder Hafer und dem Guarkernmehl vermischen. Die Masse mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Ingwer-, Kardamom-, Currypulver, Kreuzkümmel-, Kurkuma-, Paprikapulver und Shoyu würzen.
  6. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen.
  7. Jeweils 1 Esslöffel von der roten Linsenmasse in die heisse Pfanne geben, mit dem Löffel flach drücken und von beiden Seiten goldbraun braten.
  8. Zum Servieren den Senf mit etwas dunklem Balsamicoessig vermischen und zu den roten Linsenpuffern servieren.

 

  Meine Tipps:

  • Wer es etwas weniger herzhaft mag, kann anstelle vom Senf auf Quark, der mit etwas Kräutern angereichert wurde, zurückgreifen.
  • Die Puffer kann man sehr gut im Voraus zubereiten und kurz vor dem Verzehren in einer Pfanne erhitzen.

 

Produktbeschreibung:

Zur Herstellung des Senfs werden die gereinigten Senfkörner zuerst zwischen Walzen geschrotet und meist anschließend entölt. Danach erst wird der Schrot mit den anderen Zutaten vermischt.  Die so entstandene Maische braucht jetzt Zeit zum Fermentieren. Anschließend wird alles zu einer mehr oder weniger glatten Paste und bei niedriger Temperatur vermahlen. Durch die Auswahl und das Verhältnis von weissem zu schwarzem Senf, den Mahlgrad der Körner und den verwendeten Most oder Essig entstehen ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Konsistenzen. Durch weitere Zutaten wie Honig, Meerrettich, Zucker oder Cayennepfeffer, Kräuter und Gewürze wie Estragon, Zitronensaft, Wein, Bier, Knoblauch oder Paprika entstehen weitere Geschmacksnuancen zwischen süßlich, mild, würzig und sehr scharf. Der Senf wirkt antibakteriell und durchblutungsfördernd.

Mandel-Quinoa-Dessert mit Erdbeeren (vegan)

 

Erdbeermüsli

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 100 Quinoa
  • ¼ l Wasser
  • 200 g Erdbeeren
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 4 Esslöffel Agavensirup
  • 200 ml Sojasahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Außerdem: einige Blättchen Minze oder Zitronenmelisse

 

Zubereitung:

  1. Den Quinoa in ¼ l Wasser während 10-15 Minuten leise köcheln lassen. Danach evtl. abgießen und abkühlen lassen.
  2. Die Erdbeeren waschen, putzen und pürieren. Danach mit den gemahlenen Mandeln unter den Quinoa mischen. Das Ganze mit dem Akazienhonig süßen.
  3. Die Sojasahne mit 1 Päckchen Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Etwas zum Garnieren beiseite stellen. Die restliche Sahne vorsichtig unter die Mandel-Quinoa-Beerenmasse heben.
  4. Die fertige Crème in Gläser einfüllen.
  5. Mit der restlichen geschlagenen Sojasahne und etwas Minze oder Melisse garnieren.
  6. Bis zum Servieren kalt stellen.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von Erdbeeren kann man diese vegane Crème natürlich auch mit anderen Beerensorten zubereiten.
      • Einen intensiveren Nussgeschmack bekommt man, wenn man die Mandeln vorher in einer Pfanne ohne Fett röstet.
      • Den Quinoa kann man problemlos durch Amaranth ersetzen.

 

Produktbeschreibung:

Quinoa ist kein Getreide sondern ein Gänsefussgewächs aus den Anden mit hirsegroßen Samen und sehr eiweißreich. Daneben ist das Quinoakorn glutenfrei. Wegen dem hohen Nährwertgehalt gilt Quinoa als ideale Nahrungsergänzung.

Erdbeeren soll man ganz reif ernten oder kaufen, denn sie reifen nicht nach. Am Duft sind gute und reife zu erkennen. Nur kurz und mit Stiel waschen, nicht zu kühl lagern, sonst verlieren sie ihr Aroma.

 

 

Grüne Spargelsuppe mit weisser Schaumhaube (vegan)

 

grüne Spargelsuppe mit weisser Haube

 

Für etwa 4 Personen:

  • etwa 250 g grüner Spargel
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Alsan
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Chillipulver
  • 1 Teelöffel Vollrohrzucker
  • knapp ¼ l Sojamilch
  • Muskatnuss
  • Außerdem: einige frische Minzblätter

 

Zubereitung:

  1. Für die Suppe den grünen Spargel putzen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Schalotte und den Knoblauch schälen, vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und beides fein wüfeln.
  3. Sesamöl in einem Topf erhitzen, die Schalotte mit dem Knoblauch und den Spargelstücken darin andünsten.
  4. Das Ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 8 Minuten leise köcheln lassen.
  5. Den Alsan zu den Spargeln in die Brühe geben und alles fein pürieren. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Chillipulver und Vollrohrzucker würzen.
  6. Für die weisse Schaumhaube die Sojamilch in einem kleinen Topf erwärmen. Mit Kräutersalz und Muskatnuss würzen.
  7. Die Spargelsuppe in 4 vorgewärmte Tassen verteilen.
  8. Die Sojamilch mit einem Pürierstab schaumig aufmixen. Schaum abschöpfen und auf die Spargelsuppe in den Tassen verteilen.
  9. Mit frisch gemahlener Muskatnuss bestreuen und mit den Minzeblättern garnieren. Sofort servieren.
Meine Tipps:

      • Dieses Rezept kann man auch mit weissem Spargel zubereiten. Farblich gesehen sieht es natürlich mit dem grünem Spargel besser aus ;o).
      • Als Fingerfoodidee serviert man diese Suppe in kleine Gläser, mit Schaumhaube und frischer Muskatnuss bestreut.

 

Produktbeschreibung:

Der grüne Spargel ist gegenüber vom weissem Spargel ein oberirdisch vom Sonnenlicht chlorophylliertes, leicht zu erntendes Produkt, das auch nicht mehr geschält, sondern nur am Stangenende gekappt werden muß. Er wird oberirdisch fast so lang wie der bleiche Verwandte unter der Erde. Im Geschmack dagegen ist der grüne Spargel dafür kraftvoller.

 

 

Räuchertofu mariniert (vegan)

Marinéierte Räuchertofu gegrillt

tofu gegrillt

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 4 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 2 Teelöffel Kräutersalz
  • frisch gemahlener bunter Pfeffer
  • Majoran Liebstöckel Oregano Thymian
  • 3 Esslöffel Shoyu
  • 200 g Räuchertofu
  • Außerdem: nach Wunsch, kann man während der Saison die Scheiben in Rhabarberblätter einwickeln

 

Zubereitung:

  1. Den Knoblauch schälen, halbieren, den Keim entfernen und in feine Scheiben schneiden.
  2. Den Boden eines flachen, verschließbaren Gefäßes mit Olivenöl bedecken. Den Knoblauch, die Gewürze und die Kräuter dazugeben.
  3. Den Räuchertofu, Feta- oder Halloumikäse in Scheiben von etwa 0,5 cm schneiden und in die Marinade legen.
  4. Erneut Olivenöl zufügen, bis der Tofu fast bedeckt ist.
  5. Das Gefäß verschließen und während 1-2 Tage kühl stellen.
  6. Vor dem Grillen die Scheiben herausnehmen, etwas abtropfen lassen. Entweder direkt auf den rost geben oder in Rhabarberblätter einwickeln und grillen.

 

Meine Tipps:

      • Die vielen verschiedenen Kräuter der Marinade können auch durch viel frisches Basilikum ersetzt werden.
      • Auf gleiche Weise können auch Feta- oder Halloumi-Käse gegrillt werden.
      • Bekanntlicherweise soll man den Rhabarber nur bis zum 23. Juni verwenden, danach ist der Gehalt an Oxalsäure zu hoch. Dasselbe gilt auch für Rhabarberblätter.
      • Beim Grillen ausserhalb der Rhabarbersaison kann man für das Grillgut auch auf Weinblätter zurückgreifen.

Spargel-Gemüse-Curry begleitet von Naturtofu und Basmatireis

Geméis mat Spargel, Naturtofu an Basmatireis an enger Curryszooss

Reis Tofu

 

Für etwa 4 Personen:

  • etwa 500 g grüner Spargel
  • etwa 200 g Möhren
  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 grosses Stück Ingwerknolle
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • 1 Esslöffel Wasser
  • 2 Teelöffel Currypulver
  • 1 Esslöffel Vollrohrzucker
  • knapp ½ l ungesüßte Kokosmilch
  • gut 1 Esslöffel Currypaste (erhältlich im Bioladen)
  • etwa 200 g Shiitake-Pilze

Für den Basmatireis:

  • etwa 250 g Vollkornbasmatireis
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • gut ½ l Gemüsebrühe
  • Außerdem: 400 g Naturtofu
  • 3-4 Esslöffel Sesamöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener bunter Pfeffer
  • 3 Esslöffel schwarzer Sesam

 

Zubereitung:

  1. Für das Gemüse-Curry den Spargel schälen, danach in fingerlange Stücke schneiden.
  2. Die Möhren mit der Gemüsebürste abschrubben, putzen und in sehr feine Ringe schneiden.
  3. Die Schalotten mit dem Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und beides fein würfeln.
  4. Den Ingwer schälen und raspeln oder ebenfalls fein würfeln.
  5. Sesamöl mit 1 Esslöffel Wasser in einem Topf erhitzen, die Spargel, Möhren, Schalotten, Knoblauch, Ingwer darin andünsten.
  6. Das Ganze mit Currypulver und Vollrohrzucker bestreuen und kurz weiter dünsten.
  7. Die Kokosmilch dazugießen, die Currypaste drunterrühren und bei kleinster Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  8. Die Shiitake-Pilze putzen, Stiele entfernen und gegebenenfalls halbieren.
  9. Diese zu dem Spargel-Gemüse-Curry geben und weitere 8 Minuten köcheln lassen. (Das Gemüse soll noch bissfest sein).
  10. In der Zwischenzeit den Vollkornbasmatireis in etwas Rapsöl anrösten, mit der Gemüsebrühe ablöschen und während etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  11. Während der Reis und das Gemüse-Curry gart, den Naturtofu abtropfen lassen, mit einem Küchentuch trockentupfen. Das Sesamöl erhitzen und die Tofuwürfel darin anbraten. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem buntem Pfeffer und Sesam bestreuen.
  12. Das Spargel-Gemüse-Curry und den Vollkornbasmatireis mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  13. Spargel-Gemüse-Curry zusammen mit dem Vollkornbasmatireis servieren.

      Meine Tipps:

    • Den grünen Spargel kann man auch durch weißen Spargel ersetzen.
    • Dieses Rezept läßt sich leicht verdoppeln und in einem grossem Wok zubereiten. So kann man viele Gäste einladen und zusammen am Tisch genießen.
    • Wer keinen schwarzen Sesam im Vorratsschrank stehen hat, greift auf hellen Sesam zurück.

Produktbeschreitung:

  • Grüner Spargel schmeckt aromatischer als weisser Spargel. Außerdem hat er einen hohen Gehalt an Chlorophyll, der ihn grün färbt, und sorgt so nicht nur für einen herzhaften Geschmack. Auch bei den Inhaltsstoffen haben die grünen Stangen ihren weißen Verwandten einiges im voraus, denn sie enthalten deutlich mehr Vitamin C und Betacarotin. Beim Kauf von grünem Spargel soll man darauf achten, dass die Stangen knackig und schön grün aussehen. Die Schnittstellen dürfen weder ausgetrocknet noch schimmelig sein.
  • Der schwarze Sesam ist grundsätzlich ein ausgesprochen wertvolles Lebensmittel. Er ist ein ausgezeichneter Eiweißlieferant. Gerade für Veganer und Vegetarier stellt schwarzer Sesam eine hochwertige Eiweiß-Quelle dar. Mit seiner leicht nussigen und kernigen Geschmacksnote eignet sich schwarzer Sesam ideal zum Müsli, zum Verfeinern von Salaten oder anderen Speisen.

Hülsenfrüchte-Tofu-Platte (vegan)

Tofu-Plat mat Leguminosen

Zutaten für 4 Personen:

  • 120 g getrocknete Bohnen, z.B. rote Kidneybohnen, Dörrbohnen, Feuerbohnen, weisse Bohnen
  • 1-2 Blätter Kombu-Algen
  • etwas Bohnenkraut
  • 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • 400 g Naturtofu
  • 2-3 Tomaten
  • etwa 4 Esslöffel Olivenöl
  • 1 kleines Glas Tomatenmark
  • Basilikum
  • frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer
  • Kräutersalz
  • Ingwerpulver
  • Korianderpulver
  • Thymian
  • Kümmel
  • Tamari oder Shoyu
  • 1 Esslöffel Alsan
  • Außerdem: einige Stängel frische Petersilie

 

Zubereitung:

  1. Die Hülsenfrüchten über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Einweichwasser weggießen, die Bohnen in einen Topf geben und soviel frisches Wasser dazugeben, dass die Bohnen bedeckt sind. Die Kombu-Algen, das Bohnenkraut und die gekörnte Gemüsebrühe hinzufügen und die Bohnen weich kochen.
  2. Inzwischen die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen, putzen und in reichlich Wasser weich kochen. Danach abkühlen lassen und würfeln.
  3. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken.
  4. Die Schaloten schälen und fein würfeln.
  5. Den Tofu in Scheiben schneiden.
  6. Die Tomaten waschen, die Stielansätze entfernen und in kleine Würfel schneiden.
  7. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erwärmen und die Schalotten mit dem Knoblauch kurz darin andünsten.
  8. Das Tomatenmark, die kleingewürfelten Tomaten mit dem Basilikum, dem Pfeffer, dem Kräutersalz, dem Ingwer, dem Korianderpulver, dem Thymian, dem Kümmel und dem Tamari oder Shoyu hineingeben und aufkochen lassen.
  9. Die Bohnen aus dem Sud heben. Die Kombu-Algen entfernen und die Bohnen in die Tomatensauce geben. Die Bohnen weiterschmoren lassen.
  10. In einer anderen Pfanne das restliche Olivenöl erhitzen und die Tofuscheiben darin beidseitig anbraten. Herausnehmen und warm halten.
  11. In diese Pfanne nochmals Olivenöl mit etwas Alsan geben und die Kartoffelwürfel darin anbraten. Zum Schluss mit etwas Kräutersalz und Pfeffer würzen.
  12. Die Bohnen mit der Tomatensauce und den Kartoffelwürfeln auf einem Teller anrichten. Die gebratenen Tofuscheiben dachziegelartig darauflegen.
  13. Die Petersilie waschen, trocknen, fein hacken und über die Kartoffeln und die Platte streuen.

 

      Meine Tipps:

  • Die Kombu-Algen geben den Hülsenfrüchten einen besonderen Geschmack und beim Kochen platzen sie nicht so schnell auf. Sie sind meistens in getrockneter Form im Naturkostladen erhältlich.
  • Anstelle von Kidneybohnen, kann man auch andere Hülsenfrüchtesorten verwenden, z.B. weisse Bohnen, Feuerbohnen, Dörrbohnen usw.
  • Wenn es schneller gehen soll, dann kann man auf fertig gegarte Hülsenfrüchte aus dem Glas oder der Dose zurückgreifen.
  • Die in den Hülsenfrüchten enthaltenen Kohlenhydrate werden erst im Darm abgebaut und führen somit öfters zu Blähungen. Tipps: 1. unbedingt über Nacht einweichen, desto länger, desto besser; 2. das Einweichwasser durch frisches Wasser ersetzen und 3. Gewürze wie z.B. Fenchel, Kümmel, Bohnenkraut, Anis können diesen Effekt mindern.

Produktbeschreibung:

Kidneybohnen oder Rote Bohne sind nierenförmige Kerne von blassbrauner bis dunkelroter Farbe, würzig, etwas süßlich im Geschmack, mehlig, jedoch festkochend. Sie schmecken nicht nur in Chilis, wie wir in unserem Rezept beweisen wollen ;o). Sie bestehen aus etwa 70 % Kohlenhydraten, 25 % Proteinen und nur 5 % Fett. Diese Zusammensetzung machen die Kidneybohnen zu einem gesundem Lebensmitel und sollen regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Durch die Kombination von Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Tofu, wie in unserem Rezept, erhält man ein Gericht mit hohem planzlichem Eiweiß. Es enthält genauso hochwertige essentielle Aminosäuren wie tierisches Eiweiß.

Naturtofu ist Sojaquark, der je nach Konsistenz zum Braten, Kochen oder für Crèmes und Pasten verwendet wird. Zur Herstellung von Tofu werden Sojabohnen eingeweicht, zu Püree vermahlen und mit Wasser aufgekocht. Mit dem Kochen trennen sich die festen von den löslichen Stoffen. Durch Auspressen wird die Sojamilch gewonnen, zurück bleibt Okara. Mittels eines natürlichen Gerinnungsmittels wird die Milch zum Verflocken gebracht. Der so entstandene Sojaquark wird zu Tofublöcken gepresst. Tofu ist reich an planzlichem Eiweiß, enthält Vitamine des B-Komplexes und Mineralstoffe. Er ist zudem fettarm, cholesterinfrei und leicht verdaulich. Frischen Tofu nach dem Öffnen der Verpackung in einem Gefäß – bedeckt mit kaltem Wasser, das täglich erneuert wird – im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Verbrauch mit frischem Wasser abspülen.

Bulgursalat mit eingelegten Porto-Rosinen (vegan)

Bulgurszalot mat ageweechten Porto-Korinten

Quinoa Fingerfood

Für 4 Portionen:

  • 150 ml roter Portwein
  • 1 Esslöffel Agavensirup
  • 80 g Rosinen
  • 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 150 g Bulgur (grob)
  • 150 g Cocktailtomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • etwa 50 g Pinienkerne
  • etwa 5 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 2 Esslöffel weissen Balsamico-Essig
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • knapp 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Prise Zimtpulver
  • Außerdem: 4 Stängel Petersilie
  • 2 Stängel frische Minze
  • evtl. einige Limetten- oder Zitronenschnitze

Zubereitung:

  1. Den Portwein mit dem Agavensirup in einem Topf erhitzen. Die Rosinen in eine Schüssel geben und den erhitzen Portwein über die Rosinen gießen. Zugedeckt einige Stunden (am besten über Nacht) darin ziehen lassen.
  2. In einem Topf ¼ l Wasser mit der gekörnten Gemüsebrühe aufkochen. Den groben Bulgur dazugeben und bei kleiner Hitze etwa 5 Minuten köcheln, anschließend vom Herd nehmen und ausquellen lassen.
  3. Die Tomaten waschen und vierteln.
  4. Die rote Zwiebel abziehen, fein würfeln.
  5. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  6. Den gegarten Bulgur mit einer Gabel auflockern und in eine Schüssel umfüllen.
  7. Die Zwiebelwürfel in etwa 2 Esslöffel Olivenöl glasig dünsten. Mit dem Balsamicoessig ablöschen, etwa 1 Minute kochen lassen.
  8. Die Zwiebeln, mit den Pinienkernen, den Tomaten sowie den eingeweichten Rosinen, dem übrigen Olivenöl und dem Bulgur mischen.
  9. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, dem Zitronensaft und dem Zimtpulver abschmecken.
  10. Die Kräuterblättchen putzen, grob hacken und unter den Salat mischen.
  11. Vor dem Servieren noch evtl. mit einigen Limetten- oder Zitronenschnitzen belegen.

      Meine Tipps:

  • Dieses sättigende Rezept eignet sich sowohl als Fingerfood, in kleine Gläser eingefüllt, sowie als Sommerhauptmahlzeit.
  • Wenn Kinder mitessen, werden die Rosinen in Orangensaft eingeweicht.
  • Hauptbasis ist Bulgur, der aber auch durch z.B. Couscous, Quinoa, Reis, Hirse…, ersetzt werden kann.
  • Es ist ein Rezept, das man gut vorbereiten kann. Desto länger die Zutaten zusammen vermischt sind, desto intensiver ist der Geschmack.

Produktbeschreibung:
Die Rosinen kommen meistens als Backzutat in unserer Küche vor. Jedoch auch in herzhaften Rezepten, wie bei unserem hier, können die Trockentrauben zum Einsatz kommen. Die bis auf 10 % Wasseranteil reduzierte, sonnen- oder heißluftgetrockneten Rosinen fallen dunkler oder heller, größer oder kleiner aus. Nur das Vitamin C leidet beim Trocknen, ansonsten enthalten Rosinen alle guten Traubeninhaltsstoffe in konzentrierter Form. Rosinen werden häufig geschwefelt, um sie haltbarer zu machen. Ein Grund mehr auf Bio-Qualität zu achten!

Bunter Blumenkohlsalat (vegan)

Faarweg Chou-fleurs-Zalot

Zutaten für 4 Personen:
Für den Salat:

  • 1 kleiner Blumenkohl
  • etwa 1/4 l Wasser
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Esslöffel Olivenöl
  • 40 g getrocknete Tomaten
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • je 50 g entsteinte grüne und schwarze Oliven
  • 1 Esslöffel Kapern

Für die Marinade:

  • 3 Esslöffel Distelöl
  • 2 Esslöffel Leinöl
  • 1 Esslöffel Kürbiskernöl
  • 1 Teelöffel Trüffelöl
  • 1 Esslöffel Rotweinessig
  • 1 Esslöffel Sherryessig
  • 1 Esslöffel Shoyu
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Majoran
  • Thymian
  • Außerdem: einige Stängel frische Petersilie

 

Zubereitung:

  1. Den Blumenkohl putzen, waschen und in gleichförmige Röschen schneiden. Diese in einen großen Topf geben, Wasser und Vollmeersalz dazugeben, zum Kochen bringen und anschließend etwa 5-7 Minuten lang al dente kochen. Danach abgießen.
  2. Die Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden.
  3. Den Knoblauch schälen, halbieren, den Keim entfernen und fein hacken.
  4. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in sehr feine Streifen schneiden.
  5. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden.
  6. Für die Marinade das Distel-, Lein-, Kürbiskern- und Trüffelöl mit dem Rotwein- und Sherryessig vermischen. Danach mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Paprikapulver, Majoran und Thymian würzen.
  7. Die Blumenkohlröschen und Paprikaschoten mit den Schalotten, dem Knoblauch, den getrockneten Tomaten, den grünen und schwarzen Oliven sowie den Kapern in die Marinade geben und vorsichtig vermengen.
  8. Die Petersilienstängel waschen, trockenschleudern, fein hacken und über den Salat streuen.

      Meine Tipps:

  • Hervorragend schmeckt dieser Salat auch, wenn man klein geschnittenen Wirsing verarbeitet. Diesen soll man allerdings nicht blanchieren.
  • Die oben erwähnte Marinade schmeckt auch hervorragend mit geraspeltem Sellerie.
  • Beim Kochen oder Blanchieren einige Spritzer Zitronensaft hinzugeben, damit der Blumenkohl seine schöne weiße Farbe behält.

Produktbeschreibung:
Blumenkohl auch Karfiol genannt, ist ein vielseitiges Gemüse. Man kann ihn roh essen, kochen, garen, dünsten, im Eintopf verwenden oder überbacken. Er ist leicht verdaulich, von mildem Geschmack und reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Anders wie bei anderen Kohlsorten werden nicht seine Blätter verzehrt, sondern sein Blütenstand. Wer dieses Gemüse länger lagern will, blanchiert die einzelnen Röschen, schreckt sie in Eiswasser ab und friert sie in Tiefkühlbeuteln ein.