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Rote Bete-Bulgursalat mit Kichererbsen

Rout Rommelszalot mat Bulgur a pois chiches

Bulgursalat

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa 300 g Kichererbsen
  • 1 Kombu-Alge
  • etwa 130 g Bulgur (grob)
  • gut ½ l Wasser
  • ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 250 g Rote Bete (vorgekocht und vakuumverpackt)
  • 4 kleine Schalotten

Für die Marinade:

  • 2 Esslöffel Rotweinessig
  • 1 Esslöffel Sherryessig
  • je 2 Esslöffel Soja- und Sesamöl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Ingwerpulver
  • Kurkuma
  • Korianderpulver
  • 3 Esslöffel Sesam
  • 200 g Schafskäse

Außerdem:

  • einige Stängel frischen Koriander

Zubereitung:

  1. Für den Salat die Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und mit frischem Wasser und der Kombu-Alge während etwa 45 Minuten köcheln lassen. Danach ausquellen lassen und das überschüssige Wasser abgießen.
  2. In der Zwischenzeit den Bulgur mit dem Wasser und der gekörnten Gemüsebrühe aufkochen, abschalten und in der heißen Brühe ziehen lassen. Danach, gegebenenfalls abgießen und mit den Kichererbsen vermischen.
  3. Die Rote Bete aus der Packung nehmen, abtropfen lassen, würfeln und ebenfalls unter den Bulgur geben.
  4. Die Schalotten schälen und fein hacken.
  5. Für die Marinade den Rotwein- und Sherryessig mit dem Soja- und Sesamöl, den gehackten Schalotten vermischen und mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Ingwer-, Kurkuma- und Korianderpulver würzen.
  6. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  7. Den Schafskäse zerbröckeln.
  8. Den Salat auf Tellern anrichten, mit dem Schafskäse belegen.
  9. Die Korianderblättchen abzupfen und fein hacken.
  10. Zum Schluss den Salat mit dem Sesam und dem gehacktem Koriander bestreuen.

      Meine Tipps:

  • Wenn es schneller gehen soll, greift man auf Kichererbsen im Glas zurück. Dadurch entfällt natürlich die Einweich-, Koch- und Ausquellzeit.
  • Anstelle von Bulgur eignet sich auch Couscous oder Hirse in diesem Salat.
  • Veganer verzichten auf den Schafskäse. Alternativen, z.B. einen veganen Hüttenkäse, ist ein Ersatzprodukt oder man verzichtet ganz auf den Käsezusatz.

Produktbeschreibung:
Rote Bete auch noch Rote Beete, Rote Rübe, Rande oder Rahner, ist eine Verwandte der Zuckerrübe und des Mangolds. Vor allem ihr Saft ist eine Art legales Doping, wirkt er doch extrem leistungssteigernd, blutdrucksenkend und stimmungsaufhellend. Und nicht nur als frisch gepresster Saft, sondern auch als Rohkost ist die Rote Bete tatsächlich ein kleines Wunder. Als eine der gesündesten Gemüsesorten ist sie reich an Betanin, Folsäure, Calcium, Magnesium, Vitamin C, A und K und hat einen hohen Nitrat- und Eisengehalt. Vor allem die Blätter der Rübe bündeln die Vitamine in sich. Daher soll man sich in der Saison zur Gewohnheit machen, immer einige frische Blätter in einen Blattsalat zu geben. Die Rote Bete läßt sich leicht lagern und eignet sich daher sehr gut zum Wintergemüse.

Die Kichererbsen haben ein sehr mildes, leicht nussiges Eigenaroma. Sie haben mehr Eiweiß als so manche Fleischsorte und stehen daher öfters auf dem Speiseplan der Vegetarier und Veganer. Auch Figurbewusste sollten ruhig öfters zu Kichererbsen greifen. Die leckere Hülsenfrucht enthält zwar relativ viele Kalorien, macht aber dafür mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt schnell und lange satt. Übrigens: den lustigen Namen verdanken die Kichererbsen übrigens nicht der guten Laune, die man bekommt, wenn man sie isst ;o). Denn das Wort „Kicher“ stammt vom lateinischen Begriff für Erbse: cicer (sprich: kiker). Im Althochdeutschen machte man daraus den Namen „Kihhira“, der heute zu „Kicher“ geworden ist.

Lauch-Petersilienwurzelsuppe mit Tempehscheiben (vegan)

Porretten-Péiterséilechwurzelszopp mat Tempehscheiwen

helle Gemüsesuppe

Zutaten für etwa 6 Personen:

  • 2 große Zwiebeln
  • etwa 400 g Lauch
  • etwa 600 g Petersilienwurzeln
  • etwa 1 l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel -Rapsöl
  • 1/8 l Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie
  • 200 g Sojasahne
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss
  • 1 Teelöffel scharfer Senf
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • etwa 2 Esslöffel Weizenmehl
  • Außerdem: etwas Sojasahne
  • einige Tempeh-Scheiben
  • etwas Olivenöl zum Ausbacken der Tempehscheiben

Zubereitung:

  1. Für die Suppe die Zwiebeln schälen und würfeln.
  2. Die Lauchstangen putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.
  3. Die Petersilienwurzeln schälen und würfeln.
  4. Etwa 1 l Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe hineinrühren.
  5. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten.
  6. Die Lauchringe und die Petersilienwurzeln dazugeben, weitere 2 Minuten andünsten und mit dem Weißwein ablöschen, danach mit der Gemüsebrühe auffüllen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Das Ganze etwa während 20 Minuten leise köcheln lassen.
  7. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trockenschleudern, die Blätter abzupfen und grob schneiden.
  8. Die Sojasahne zu dem Lauch und den Petersilienwurzeln gießen und mit der grob geschnittenen Petersilie mixen. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, geriebener Muskatnuss, Senf und Zitronensaft abschmecken.
  9. Die Tempehscheiben in fingerdicke Scheiben schneiden und im heißen Sesamöl anbraten. Anschließend auf dem Küchenkrepp abtropfen lassen.
  10. Die Suppe in tiefe Tellern oder Suppenschalen geben, 1 Klecks Sojasahne in die Mitte setzen und mit 1 oder 2 Tempehscheiben garnieren.

      Meine Tipps:

    • Diese Suppe ist eine typische Winterkreation. Hatte noch einige Petersilienwurzeln zu Hause, einige Lauchstangen im Garten, habe beides zu dieser Suppe zusammengesetzt und bei einem meiner Besuche von Freunden serviert. Sie ist sehr gut angekommen und ich habe das Rezept sofort notiert ;o). Was mich erfreut, da ich es sehr wichtig finde, dass so auch fast vergessene Gemüsesorten, wie in diesem Fall, die Petersilienwurzel, wieder Einzug in unsere Küchen findet.
    • Anstelle der Tempehscheiben kann man auch auf Tofuscheiben zurückgreifen.

Produktbeschreibung:
Die Petersilienwurzel (Wurzelpetersilie, Knollenpetersilie) wird öfters mit der Pastinakenwurzel verwechselt. Sie ist jedoch dünner und kleiner und auch geschmacklich ein großer Unterschied. Oberirdisch ist die Petersilie ein etwas aufdringliches Küchenkraut, unterirdisch mit einer pikanten Wurzel versehen. Sowohl das Kraut als auch die Wurzel sind sehr Vitamin C-haltig.

Lauch oder Porree ist das mildeste aller Zwiebelgemüsesorten, nur die Wintersorten schmecken kraftvoller. Die jungen Porrestangen sind ein vorzügliches Gewürz, ausgewachsen ein sehr schmackhaftes Gemüse, das sich vielfältigst pikant zubereiten läßt.

Birnentorte (vegan)

 

Kuchen mit Kokosraspeln

Für eine Tortenform von etwa 28 cm Ø:
Für den Teig:

  • 130 g Alsan
  • 2 Esslöffel Vollrohrzucker
  • 2 Esslöffel Sojamehl
  • 3 Esslöffel Wasser
  • 200 g Dinkelmehl (80 %)
  • abgeriebene Schale ½ Zitrone

Für den Belag:

  • 50 gehackte Mandeln oder Haselnüsse
  • 4 Birnen
  • Saft einer Zitrone

Für den Guß:

  • etwa 250 ml Sojasahne
  • 1-2 Teelöffel Guarkernmehl
  • 50 g Zuckerrohrgranulat
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 30 g Kokosflocken

Außerdem:

  • 2 Esslöffel Kokosflocken
  • etwas Zimtpulver

Zubereitung:

  1. Für den Teig den Alsan mit Vollrohrzucker, dem Sojamehl, dem Wasser, dem Dinkelmehl und der Zitronenschale miteinander vermischen und kalt stellen.
  2. In der Zwischenzeit für den Belag, die Birnen waschen und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnenhälften in fingerdicke Scheiben schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln.
  3. Eine Tortenform einfetten, mit dem Teig auskleiden und dabei einen Rand hochziehen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit sich der Boden nicht zuviel wölbt.
  4. Danach den Teig mit den gehackten Mandeln oder Haselnüssen bestreuen.
  5. Die Birnenscheiben fächerförmig im Kreis (von aussen nach innen) auf dem Teigboden verteilen.
  6. Für den Guß die Sojasahne, mit dem Guarkernmehl, dem Zuckerrohrgranulat, dem Vanillezucker verrühren. Danach über die Früchte gießen.
  7. Die Birnentorte sofort im unteren Teil des Backofens etwa 25 Minuten backen.
  8. Danach mit den Kokosflocken belegen und evtl. mit Zimtpulver bestreuen.
      Meine Tipps:

  • Man kann diese Torte natürlich auch mit anderem Obst belegen.
  • Statt der Kokosflocken kann man die Torte auch mit gehobelten Mandeln bestreuen.


Produktbeschreibung:

Guarkernmehl wird aus dem Samen der Guarpflanze gewonnen. Es enthält hauptsächlich langkettige Kohlenhydrate und kann viel Wasser binden. In der Lebensmittelindustrie wird Guarkernmehl aus diesem Grund als Füllstoff, Gelier- und Verdickungsmittel sowie als Mehlbehandlungsmittel eingesetzt. Man findet es häufig in Backwaren Suppen, Soßen, Konfitüren, Marmeladen, Gelees, Obst- und Gemüsekonserven sowie Speiseeis, Desserts, wo es als Emulgator oder natürliches Verdickungsmittel dient.

Zucchinisuppe mit gerösteten Nüssen (vegan)

Gemüsesuppe mit pilzen

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwa 400 g Zucchini
  • 250 g Champignon
  • 20 g Alsan (Pflanzenmargarine)
  • 3 Esslöffel trockener Weisswein
  • ¾ l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 20 g Alsan
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Dillspitzen
  • Shoyu
  • 50 g Haselnüsse

Außerdem: 

  • etwas frischen Thymian

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln.
  2. Die Zucchini waschen, putzen und würfeln.
  3. Die Champignons abwischen, evtl. waschen, putzen und in Scheiben schneiden.
  4. Den Alsan in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln, den Knoblauch sowie die Zucchiniwürfel hinzugeben und unter ständigem Rühren anbraten.
  5. Die Mischung mit dem Weisswein ablöschen und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten dünsten.
  6. Das Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe unterrühren und zu der Zwiebel-Zucchini-Mischung gießen. Weitere 5 Minuten dünsten, pürieren, dann mit dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, den Dillspitzen und dem Shoyu würzen.
  7. Den Alsan erhitzen und die Champignonscheiben darin anbraten.
  8. Den Thymian waschen, trocknen und evtl. abzupfen.
  9. Die Nüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  10. Die Suppe in tiefe Teller oder Schüsseln geben, die Champignonscheiben untermischen und mit den gerösteten Nüssen und dem Thymian bestreuen.
      Meine Tipps:

  • Wenn Kinder mitessen, dann den Weisswein durch Gemüsebrühe ersetzen.
  • Mit je 25 g Wal- oder Haselnüsse schmeckt die Suppe auch sehr gut.
  • Die Zucchinis ersetzt durch Brokkoli – schmeckt diese Suppe auch hervorragend.

Produktbeschreibung:
Zucchini sind als Fruchtgemüse und Gurkengewächs die kürbishafte Beerenfrucht einer Lianenart. Die Zucchini wird als meist grünweißgeprenkeltes, vitaminreiches Gurkenmus in allen südländischen Küchen verwendet. Klein, unreif und frisch sind die Zucchinis am Besten. Dieses Rezept ist eher gedacht, wann man eine Zucchinischwemme hat oder eine Frucht länger auf Vorrat übrig blieb. Die Zucchinis haben wenig Eigengeschmack, dadurch müssen sie immer durch Zusatzmittel unterstützt werden, so wie in unserem Rezept mit Champignons und Nüssen.

Tomatensuppe mit Buchweizen (vegan)

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 2 große Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Zucchini
  • 20 g Alsan oder Pflanzenmargarine
  • 60 g Buchweizen
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Kräutersalz
  • 3-4 Tomaten
  • 70 g Tomatenmark
  • 100 g Sojajoghurt
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa 1 Esslöffel Shoyu

Außerdem:

  • einige Liebstöckelblätter

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen und danach die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln.
  2. Die Zucchini waschen, putzen und ebenfalls fein würfeln.
  3. In einem hohen Topf den Alsan erhitzen und den Buchweizen darin etwa 2 Minuten rösten.
  4. Die Gemüsebrühe zugießen, die Zwiebel-, Knoblauch- und Zucchiniwürfel untermischen, etwas salzen und während 10 Minuten bei milder Hitze kochen lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, einritzen und kurz in heißes Wasser tauchen. Die Stielansätze entfernen und häuten.
  6. Die Tomaten vierteln und mit dem Tomatenmark pürieren, danach unter die Buchweizenmasse rühren, noch etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  7. Danach vom Herd nehmen und den Sojajoghurt unterrühren.
  8. Die Suppe pikant mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Shoyu abschmecken.
  9. Die Liebstöckelblätter hacken und über die Suppe streuen.
      Meine Tipps:

  • Notfalls, wenn es schnell gehen muß, kann man auch anstelle der frischen Tomaten, auf Tomatenstückchen in der Dose oder aus dem Glas zurückgreifen.
  • Liebstöckelblätter lassen sich natürlich auch durch andere Kräuter ersetzen. Persönlich finde ich aber, dass der kräftige Liebstöckel herrlich zu dem Buchweizengeschmack passt.
  • Mag man den säuerlichen Geschmack vom Sojajoghurt nicht, gibt man Sojasahne in die Suppe.
  • Buchweizen (luxemburgisch: Heedekuar) ist geschmacklich gesehen, entweder sehr beliebt oder nicht. Wenn nicht, kann man auch die geschmacklich neutralere Hirse im Alsan anrösten.
  • Dieses Rezept ist für Leute mit einer Glutenallergie geeignet. Allerdings muss man den Shoyu durch Tamari ersetzen, da im Shoyu Weizen mit verarbeitet wird.

Produktbeschreibung:
Buchweizen (Heide-, Pater-, Tartaren- oder Taterkorn) ist eine bucheckerförmige Frucht. Die Blätter und Blüten enthalten hohe Mengen an Rutin, das bei Venenschwäche und auch bei Arteriosklerose vorbeugen soll.
Buchweizen hat einen sehr kräftigen und bitteren Geschmack und ist daher nicht Jedermanns Sache. Aber die Früchte sind glutenfrei und spielen daher eine wichtige Rolle bei der Zöliakie-Ernährung.
Buchweizenmehl wird besonders gern zu Pfannkuchen verarbeitet, in der Bretagne zu Galettes, in Russland zu Blinis, in Amerika zu den morgendlichen Pancakes mit Ahornsirup.
Auf unserem Blog wird der Buchweizen als Grundlage einer Suppe und in einem anderen Rezept als provenzialische Hauptspeise gebraucht. Aber da er gesundheitlich viele Pluspunkte hat, werde ich ihn noch weiterhin in verschiedenen Rezepten vorschlagen ;o).

Champignons mit Kräuter-Frischkäsefüllung (lacto-vegetarisch / vegan)

Gefellten Champignons

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 12 große Champignons, z.B. Portobello
  • einige Stängel frische Petersilie
  • 200 g Frischkäse
  • 50 g saure Sahne
  • 3 Knoblauchzehen
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa 20 g Butter

Außerdem:

  • etwas Butter zum Einfetten der Form
  • einige Stängel Estragon

Zubereitung:

  1. Die Champignons putzen, evtl. kurz waschen und trockentupfen.
  2. Die Stiele herauslösen und sehr fein würfeln.
  3. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und fein hacken.
  4. Für die Füllung den Frischkäse mit der sauren Sahne, den Pilzwürfeln und dem gehackten Petersilie vermischen.
  5. Den Knoblauch schälen, auspressen und mit dem Kräutersalz und dem Pfeffer zu der Füllung geben. Eventuell noch einmal abschmecken, denn die Füllung soll herzhaft sein.
  6. Ein flache Auflaufform einfetten.
  7. Die Käsefüllung in die Pilzköpfe geben und diese nun in die gefettete Auflaufform setzen.
  8. Auf jeden Pilz ein kleines Stückchen Butter geben.
  9. Die Form auf die unterste Backofenschiene stellen und etwa 15 Minuten überbacken.
  10. Den Estragon waschen, trockentupfen und abzupfen. Vor dem Servieren auf den Champignons verteilen.
      Meine Tipps:

  • Diese Käsefüllung kann man natürlich in vielen Gemüsesorten als Füllung verwenden, z.B. bei Zucchinis, Auberginen, Tomaten usw.
  • Bei einer vegan Füllung ersetzt man den Frischkäse durch Soyananda und die saure Sahne durch etwas aufgeschlagene Sojasahne.
  • Diese Champignons sind sehr schnell hergestellt und kommen bei den Tischgästen immer gut an.

Produktbeschreibung:
Portobello ist die Riesenausgabe des braunen Champignons. Wie beim weissen Riesenchampignon kann der Hut eines Portobellos bis zu zwölf Zentimeter groß werden. In unserem Rezept werden die großen Champignons von den Stielen befreit und gefüllt. Champignons sollten nicht in Plastikbehältern aufbewahrt werden, sondern besser in Kartonagen oder einer leichten Papiertüte.

Quinoa-Reissalat mit Kürbiswürfeln (vegan)

Salat Quinoa

Zutaten für etwa 4-6 Personen:

  • ein Stück Hokkaido-Kürbis (etwa 400 g)
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • Kräutersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • 150 g Reismischung (Basmati-, Wild-, Camarguereis)
  • 200 g Quinoa
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 150 g Räuchertofu
  • einige frische Pfefferminz- und Salbeiblätter
  • einige Stängel frischen Oregeno, Thymian, -Estragon
  • Saft und Schale einer halben Limette
  • 4 Frühlingszwiebeln, ersatzweise 1 Lauchstange
  • 2 Esslöffel Sherryessig

Außerdem:

  • Backpapier
  • Sesamkörner
  • etwas frische Kräuter zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200 Grad C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  2. Den Kürbis schälen, in kleine Würfel schneiden und auf dem Backblech verteilen. Mit 3 Esslöffel Olivenöl beträufeln und mit Kräutersalz und Pfeffer bestreuen. Etwa 15-20 Minuten rösten, bis die Kürbiswürfel gar sind.
  3. In der Zwischenzeit die Reismischung in Salzwasser garen und danach abgießen.
  4. Den Quinoa in einen Topf geben, mit reichlich kochendem Wasser übergießen und einige Minuten köcheln lassen, abgießen und unter die Reismischung geben.
  5. Den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und in feine Scheibchen schneiden.
  6. Den Räuchertofu in sehr kleine Würfel schneiden.
  7. Die Minze und den Salbei waschen, trockenschleudern und in feine Streifen schneiden. Den Oregano, Thymian und Estragon abzupfen.
  8. 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Zuerst die Räuchertofuwürfel darin kräftig anbraten, danach die Knoblauchscheiben dazu geben, leicht mit anrösten. Die zubereiteten Kräuter hinzufügen und ganz kurz mit braten. Den Pfanneninhalt, sowie die Kürbiswürfel in die Quinoa-Reismischung geben.
  9. Von der gewaschenen Limette Zesten abreiben, Saft auspressen. Die Frühlingszwiebeln, resp. die Lauchstange in feine Streifen schneiden. Saft, Zesten und Streifen in die Mischung geben und mit dem Sherryessig, Kräutersalz und Pfeffer vermischen und abschmecken.
  10. Die Petersilie waschen, trockenschleudern und grob hacken. Zusammen mit den gerösteten Sesamkörnern bestreuen und servieren.
      Meine Tipps:

  • Anstelle von Quinoa kann man auch Couscous, Bulgur oder Amaranth verwenden.
  • Für die lacto-vegetarische Variante kann man den Räuchertofu durch Feta-Käse ersetzen. Diesen grob zerbröckeln und über den Salat streuen.

Produktbeschreibung:
Reis ist ein ideales Lebensmittel und entspricht den Anforderungen an eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Einen kleinen Vorrat im Haushalt hat sich noch immer bewährt. Reis ist auch lichtunempfindlich. Er enthält hochwertige Kohlenhydrate, welche die Energielieferanten für alle körperlichen und geistigen Leistungen sind und Ballaststoffe, die die Verdauung in Schwung bringen. Der Eiweißanteil ist gering, dafür aber hochwertig in Form von essentiellen Aminosäuren. Reis hat wenig Fett und kein Cholesterin.

Quinoa, von den Inkas Muttergetreide genannt, hat einen sehr hohen Nährwert. Quinoa ist kein Getreide, sondern ein Gänsefußgewächs aus den Anden mit hirsegroßem Samen. Er ist sehr eiweißhaltig. In der Zwischenzeit erhält man Quinoa in allen Formen, z.B. als ganze Samen, Flocken, als Zutaten für Müslis, Pfannengerichte usw.

Paprikaschoten mit Bulgurfüllung (lacto-vegetarisch/vegan)

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa ½ l Wasser
  • ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • etwa 130 g Bulgur
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 2 gelbe Paprikaschoten
  • 1 Bund gemischte Kräuter, z.B. Petersilie, Minze, Dill, Koriander, Pimpinelle ….
  • 150 g Feta-Käse
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwerknolle
  • etwa 3 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 6 Esslöffel Wasser
  • Currypulver
  • Korianderpulver
  • Kardamompulver
  • 1 Esslöffel Shoyu
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für die Bulgurfüllung das Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe und den Bulgur hineingeben. Einige Minuten köcheln lassen und vom Herd nehmen. Nachdem die Körner aufgequollen sind in einen Sieb geben und abtropfen lassen.
  2. Die Paprikaschoten waschen und mit den Stielen längs halbieren. Die Samen und Scheidewände entfernen, aber die Stiele nicht. So halten sie beim Dünsten besser zusammen und sieht auch optisch besser aus.
  3. Die Kräuter waschen, trockenschleudern und fein hacken.
  4. Den Feta-Käse mit einer Gabel zerdrücken.
  5. Den Knoblauch schälen, den Keim entfernen und fein hacken.
  6. Den Ingwer schälen und raspeln oder fein würfeln.
  7. Nun alles zusammen mit dem abgetropftem Bulgur vermischen und mit dem Curry-, Koriander- und Kardamompulver, dem Shoyu, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  8. Die Mischung in die vorbereiteten Paprikahälften füllen.
  9. In einer Pfanne das Olivenöl mit 6 Esslöffel Wasser erhitzen. Die Paprikaschoten hineinsetzen und während etwa 15-20 Minuten weich garen. Die Paprikaschoten sollten noch etwas knackig, d.h. nicht zu weich sein.
  10. Auf jeweils einen Teller eine rote und gelbe Paprikahälfte setzen und mit dem restlichem Dünstfond beträufeln.

      Meine Tipps:

  • Bei der nächsten Grillfeier können Sie hiermit Ihre vegetarischen Freunde verwöhnen. Bei den Veganern verzichtet man einfach auf den Feta-Käse. Zum Grillen die Paprikaschoten nach der Füllung auf eine Grillpfanne setzen oder während der Rhabarberzeit (bis zum 24. Juni!) in ein Rhabarberblatt einwickeln und auf den Grillrost legen. Von Zeit zu Zeit wenden.
  • Bulgur kann für die Füllung auch durch Couscous, Hirse, Amaranth, Buchweizen oder Quinoa ersetzt werden.
  • Diese Füllung eignet sich auch zum Füllen von Zucchinis, Auberginen, Zwiebeln, Kohlrabis (vorher dünsten!), Tomaten.

 

Produktbeschreibung:
Bulgur nennt man den Schrot aus Getreide, meistens Weizen. Die Körner werden erst gekocht, getrocknet, dann gemahlen und sind in dieser Form u.a. lange haltbar. Zum Verarbeiten den Bulgur einfach in Wasser oder Gemüsebrühe aufkochen, vom Herd nehmen und ausquellen lassen. Danach noch würzen und somit hat man eine sättigende und reichhaltige Beigabe zur Hauptspeise. Jedoch kann man Bulgur auch vom Salat bis zum Dessert zubereiten. Er hat die selben Inhaltsstoffe wie geschroteter Weizen und ist nur durch das Vorkochen vitaminärmer. Jedoch für alle, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, ist der Bulgur leider ungeeignet.

Grüne Petersilienwurzelsuppe mit Moosbeeren (vegan)

Suppe

 

Zutaten für etwa 6 Personen:

  • 2 große Schalotten
  • etwa 800 g Petersilienwurzel
  • etwa ¾ l Wasser
  • 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • 1/8 l Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie
  • 200 g Sojasahne
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss
  • 1 Teelöffel scharfer Senf
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • etwa 2 Esslöffel Weizenmehl

Außerdem:

  • etwa 1/8 l Olivenöl zum Frittieren der Petersilienblätter
  • etwa 50 g Moosbeeren/Cranberries

Zubereitung:

  1. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
  2. Die Petersilienwurzeln schälen und ebenfalls würfeln.
  3. Etwa ¾ l Wasser zum Kochen bringen, die gekörnte Gemüsebrühe hineinrühren.
  4. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Schalotten darin glasig andünsten.
  5. Die Petersilienwurzeln dazugeben, weitere 2 Minuten andünsten und mit dem Weißwein ablöschen, danach mit der Gemüsebrühe auffüllen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Das Ganze etwa während 20 Minuten langsam köcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trockenschleudern, die Blätter abzupfen und die Hälfte der Blätter grob schneiden. Die ganzen Blätter auf Küchenkrepp beiseitelegen.
  7. Die Sojasahne zu den Petersilienwurzeln gießen und mit der Petersilie mixen. Mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, geriebener Muskatnuss, Senf und Zitronensaft abschmecken.
  8. Die ganzen Petersilienblätter mit etwas Weizenmehl bestäuben und in heissem Olivenöl frittieren. Anschließend auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  9. Die Suppe in tiefen Teller oder Suppenschalen geben, jeweils 1 Esslöffel Moosbeeren in die Mitte geben und mit der frittierten Petersilie garnieren.

      Meine Tipps:

  • Diese Suppe kommt in unseren Kochkursen, wie bei meinen Gästen immer sehr gut an. Was mich erfreut, da ich es sehr wichtig finde, fast vergessene Gemüsesorten, wie in diesem Fall, die Petersilienwurzel, wieder in unsere Küche zu bringen.
  • Anstelle der Moosbeeren kann man auch einige Sultaninen in die fertige Suppe geben.
  • Beim Frittieren der Petersilienblätter muss man wegen Spritzgefahr, sehr gut aufpassen! Nach dem Waschen der Blätter, diese gut trocknen ehe man sie im Mehl wendet und danach in das heisse Öl gibt.

Produktbeschreibung:
Die Petersilienwurzel (Wurzelpetersilie, Knollenpetersilie) wird öfters mit der Pastinakenwurzel verwechselt, ist jedoch dünner und kleiner. Auch geschmacklich ein großer Unterschied! Die Petersilienwurzel hat einen intensiveren, leicht süßlichen Geschmack und wird meistens in Gemüseeintöpfen, Pürree oder wie hier als Cremesuppe verarbeitet. Genau wie die Petersilie ist die Petersilienwurzel bekannt für einen hohen Vitamin C-Gehalt.

Die Grossfrüchtige Moosbeere (Cranberry) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Heidelbeeren. Roh schmecken sie gewöhnungsbedürfig, aber gekocht oder getrocknet sind die Moosbeeren eine wohlschmeckende Zutat. Immer öfter werden sie als Backzutat eingesetzt, z.B. als Ersatz der sonst üblichen Rosinen oder Sultaninen in Kuchen oder Weihnachststollen. Medizinisch gesehen, soll die Moosbeere heilende Wirkung auf die Harnorgane haben.

Seitan-Räuchertofu-Kartoffelsalat (vegan)

Gromprenzalot

 

Zutaten für 4 Personen:
Für den Kartoffelsalat:

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 1 Teelöffel Kümmel
  • etwa 200 g Cocktailtomaten
  • einige sauer eingelegte Gewürzgurken
  • 200 g Seitan
  • 200 g Räuchertofu

Für die Marinade:

  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Esslöffel kaltgepresstes Sonnenblumenöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 1 Esslöffel Balsamico-Essig
  • 1 Esslöffel Senf
  • 2-4 Esslöffel Kümmelwasser
  • 4 Esslöffel Mayonnaise (ohne Ei)
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Majoran
  • Dill
  • Paprikapulver
  • Shoyu

Außerdem:

  • etwa 2 Esslöffel Rapsöl zum Anbraten des Seitan und Räuchertofu
  • einige Stängel frische Petersilie

Zubereitung:

    1. Für den Kartoffelsalat die Kartoffeln gründlich mit der Gemüsebürste waschen und in Kümmelwasser (kochendes Wasser mit 1 Teelöffel Kümmel) gar kochen.
    2. Die Cocktailtomaten waschen und vierteln.
    3. Die Gewürzgurken in feine Scheiben schneiden.
    4. Die fertig gegarten Kartoffeln abgießen, ausdämpfen lassen, pellen und in Scheiben schneiden.
    5. Für die Marinade die Schalotte und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen, danach die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln.
    6. Das Sonnenblumenöl mit dem Apfel- und Balsamico-Essig, dem Senf, dem Kümmelwasser, der eifreien Mayonnaise vermischen und mit dem Kräutersalz, dem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Majoran, Dill, Paprikapulver und Shoyu würzen. Die gewürfelte Schalotte und Knoblauch in die Marinade geben, alles gut vermischen.
    7. Den Seitan und Räuchertofu in feine Streifen schneiden. Beides in Rapsöl rundherum anbraten.
    8. Nun die Kartoffeln mit den Seitan- und Räuchertofustreifen mit den Cocktailtomaten und den Gewürzgurken mit der Marinade vermengen.
    9. Die Petersilie waschen, trockenschleudern, fein hacken und über den Kartoffelsalat streuen.

      Meine Tipps:

    • Dieses Rezept ist in der Grillsaison eine tolle Variation eines Kartoffelsalates, wenn man Veganer oder Vegetarier zu Besuch hat.
    • Natürlich kann man auch anderes Gemüse in diesem Kartoffelsalat verarbeiten, z.B. Maiskörner, Erbsen, geraspelte Möhren, Zucchiniwürfel usw.
  • Sehr schmackhaft ist es, wenn man beim Kochen von Pellkartoffeln stets einige Kümmelsamen mit ins Kochwasser gibt.
  • Genießer die an Zöliakie leiden, müssen bei diesem Rezept auf den Seitan verzichten, da dieser meistens mit Glutenhaltigem Mehl hergerstellt wird. Daher kann man aber getrost die Räuchertofuzugabe erhöhen.

Produktbeschreibung:
In der Grillsaison ist es üblich, dass stets auf allen Partys, Festen, Feiern, Märkten usw. Fleisch auf dem Grill landet. Aber mit dem Räuchertofu hat man einen gesunden, cholesterinfreien, schmackhaften Fleischersatz, der bei vegetarisch und vegan lebenden Gästen sehr willkommen ist. Ich spreche da aus eigener Erfahrung ;o). Zahlreiche Rezepte kann man mit Räuchertofu zubereiten, wie z.B. Spieße, Burger, Schnitzel usw.