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Grünkern-Kohlrabi-Burger begleitet von Kräuterquark (ovo-lacto-vegetarisch und vegan)

belegtes Brot

Zutaten für etwa 8 Burger:

  • 150 g Grünkernschrot
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 150 g Grünkern resp. feiner Grünkernschrot
  • etwa 0,2 l Wasser
  • ½ Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 70 g feine Haferflocken
  • 40 g Weizenvollkornmehl
  • 2 Eier
  • Kräutersalz
  • Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel Shoyu

Für die Soße:

  • 125 g Magerquark
  • 1 Esslöffel Sahne
  • 2 Esslöffel gemischte, frische Kräuter, wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Oregano, Thymian
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener weisser Pfeffer
  • 1 Teelöffel Shoyu

Außerdem:

  • zum Belegen, je nach Wunsch: Tomate, Gewürzgurke, Zwiebel, Blattsalat …

Zubereitung:

  1. Für den Burger den Grünkern in der Getreidemühle fein schroten.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Keim entfernen, dann die Zwiebel mit dem Knoblauch feinhacken.
  3. Das Wasser zum Kochen bringen und die gekörnte Gemüsebrühe hineingeben.
  4. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin andünsten. Den Grünkernschrot dazugeben, kurz mitrösten und mit der heißen Gemüsebrühe angießen. Das Ganze 3 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, dann auf der ausgeschalteten Herdplatte ausquellen lassen.
  5. Die Haferflocken, das Vollkornmehl und die Eier unter den etwas ausgekühlten Grünkernschrot geben.
  6. Alles gut vermengen und mit Kräutersalz, Muskat, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Shoyu kräftig würzen.
  7. Aus der Grünkernmasse Burger formen.
  8. Für die Soße den Magerquark mit der Sahne, dem Zitronensaft und den frisch gehackten Kräutern vermischen. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Shoyu abschmecken.
  9. Die Grünkernburger in heißem Olivenöl von beiden Seiten braun braten.
  10. Ein Brötchen in der Mitte durchschneiden. Beide Seiten dick mit dem Kräuterquark bestreichen. Auf die untere Hälfte ein Salatblatt und einen Grünkernburger geben und je nach Wunsch mit z.B. Tomate, Gewürzgurke, Zwiebel … belegen, mit der anderen Brötchenhälfte zudecken.

      Meine Tipps:

  • Wenn man keine Getreidemühle besitzt, soll man ruhig im Bioladen nachfragen, ob sie den Grünkern schroten können. Das dürfte normalerweise kein Problem sein!
  • Anstelle der Quark-Kräutersoße auf Bio-Tomatenketchup zurückgreifen.
  • Diese Grünkernburger sind im Sommer eine fleischlose und gesunde Grill-Alternative die auch bei Kindern sehr gut ankommen. Wir hatten diese Burger vor ein paar Jahren auf der Oekofoire angeboten und ich kann Ihnen versichern: es war ein Renner ;o) ! Unsere Kochgruppe hat nach den 3 Tagen Burger-Produktion noch Nachts im Traum Burger geformt ;o)))
  • Für vegane Burgers ersetzt man die Eier und das Vollkornweizenmehl durch etwa 50 g Sojamehl mit 2 Esslöffeln Wasser.

Überbackene Tofu-Nuss-Bällchen (ovo-lacto-vegetarisch oder vegan)

Bàllchen

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Knoblauchzehen
  • einige Stängel Petersilie
  • 200 g Natur-Tofu
  • 40 g Walnusskerne
  • 1 Ei
  • etwa 2-3 Esslöffel Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 800 g Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Thymian
  • Herbes de Provence
  • 50 g Gorgonzola
  • 40 g Parmesan
  • 15 g Butter

Zubereitung:

  1. Für die Tofu-Nussbällchen die Knoblauchzehen schälen, Mittelkeim entfernen und durch die Knoblauchpresse drücken.
  2. Die Petersilie waschen, trockenschwenken und fein hacken.
  3. Den Tofu abtropfen lassen und mit einer Gabel sehr fein zerdrücken.
  4. Die Walnusskerne fein mahlen. (Den Tofu mit den Walnüssen kann man auch im Mixer zusammen pürieren).
  5. Den Tofu mit der Hälfte der Knoblauchzehen, den Nüssen, der Petersilie, dem Ei und dem Vollkornmehl mit den Händen so lange kräftig kneten, bis ein gebundener Teig entsteht. Den Teig pikant mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken, dann zu etwa walnussgroßen Bällchen formen.
  6. Für die Tomatensauce die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen, kalt abschrecken und häuten. Danach die Stielansätze herausschneiden und in kleine Würfel schneiden.
  7. Die Zwiebel schälen und mit dem restlichem Knoblauch sehr fein hacken.
  8. Die feingewürfelten Tomaten, die feingehackte Zwiebel und den durchgepressten Knoblauch mit dem Olivenöl in einer feuerfesten Form mischen und mit Kräutersalz, Thymian und Herbes de Provence abschmecken.
  9. Die Tofu-Nuss-Bällchen in die Tomatensauce setzen.
  10. Den Gorgonzola von der Rinde befreien und kleinschneiden, den Parmesan raffeln. Nun beide Käsesorten auf den Tofubällchen verteilen.
  11. Die Butter in kleinen Flöckchen darübergeben.
  12. Die Tofu-Nuss-Bällchen in die Backofenmitte schieben und etwa 20 Minuten backen, bis sie schön gebräunt sind.

      Meine Tipps:

  • Um diese Tofu-Bällchen vegan herzustellen, ersetzt man das Ei durch 1 Esslöffel Sojamehl mit 1 Esslöffel Wasser. Da zum Gratinieren der herzhafte Gorgonzola und Parmesan-Käse wegfällt, würzt man die Tofu-Nuss-Masse noch etwas mehr mit Kräutersalz und bestreut sie mit herzhaften Hefeflocken, von denen ich persönlich absoluter Fan bin ;o)! Sie sind leicht zu handhaben, herzhaft im Geschmack und nicht zuletzt eine ausgezeichnete Vitamin B-Quelle. Anstelle der Butter belegt man die Bällchen mit Alsan, der cholesterin- und milchfreie, pflanzliche Butterersatz.
  • Anstelle von Tofu-Nuss-Bällchen kann man auch Tofu-Burger formen und im heissen Öl in einer Pfanne beidseitig braten.
  • Da Natur-Tofu eigentlich sehr fade schmeckt, muß man ihn kräftig würzen. Also nicht mit den Gewürzen geizen! Reste von frischem Tofu nach dem Öffnen der Verpackung in einem Gefäß, bedeckt mit kaltem Wasser, das täglich erneuert wird, im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Verbrauch mit frischem Wasser abspülen.

Produktbeschreibung:

Tofu ist sehr variationsreich und wird auf unserem Blog noch öfters in verschiedenen Rezepten vorgestellt. Der Sojaquark wird je nach Konsistenz zum Braten und Kochen oder für Cremes und Pasten verwendet. Zur Herstellung von Tofu werden Sojabohnen eingeweicht, zu Püree vermahlen und mit Wasser aufgekocht. Mit dem Kochen trennen sich die festen von den löslichen Stoffen. Durch Auspressen wird die Sojamilch gewonnen, zurück bleibt Okara (Sojakleie). Mittels eines natürlichen Gerinnungsmittels wird die Milch zum Verflocken gebracht. Der so entstehende Sojaquark wird zu Tofublöcken gepresst. Tofu ist reich an pflanzlichem Eiweiß, enthält Vitamine des B-Komplexes und Mineralstoffe. Er ist zudem fettarm, cholesterinfrei und leicht verdaulich.

Runde Kartoffellaibchen mit Kräuter-Tomaten (vegan)

Polenta

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa 600 g Kartoffeln
  • eine Prise Vollmeersalz
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Muskatnuss
  • etwa 2-3 Esslöffel Tomatenmark
  • 4 mittelgroße Tomaten
  • Oregano
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Außerdem: etwas Olivenöl zum Einfetten der Auflaufform
  • etwas geröstetes Sesamöl zum Beträufeln der Kartoffeln
  • frische Kräuter nach Wahl zum Belegen der Kartoffelscheiben

Zubereitung:

    1. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen, notfalls putzen und in Salzwasser während etwa 25 Minuten kochen lassen. Heiß schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffelmasse mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Muskatnuss würzen. Danach etwa 8 flache Laibchen (etwa 2-3 cm Höhe) formen auf ein eingefettetes Backblech legen.
    2. Das Tomatenmark darüberstreichen.
    3. Die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden, danach die Tomaten in dicke Scheiben schneiden. Diese auf die Kartoffellaibchen legen und mit etwas geröstetem Sesamöl beträufeln.
    4. Die Kräuter waschen, trockenschleudern und fein hacken.
    5. Die Scheiben mit etwas Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, dem Oregano, Thymian und Rosmarin bestreuen.
    6. Die Kartoffeln während etwa 15 Minuten bei 180 Grad C backen.
    7. Vor dem Servieren mit den frischen Kräutern belegen.

Meine Tipps:

  • Wenn es noch schneller gehen soll, dann die Kartoffeln in der Schale kochen, halbieren und ebenso weiterverarbeiten wie oben ab Punkt 2 beschrieben.
  • Die Tomatenscheiben kann man auch noch mit Zucchini- oder Zwiebelscheiben belegen.
  • Wem es an geröstetem Sesamöl fehlt, nimmt einfach ein anderes edles Öl.
  • Anstelle von frischen Kräutern, schmecken diese Kartoffellaibchen auch sehr gut mit frischem Rucola.

 

Produktbeschreibung:
Mit Kartoffeln kann man unendlich in der Küche durchstarten, vom Apéritif bis zum Dessert. Irgendwann werde ich Ihnen meinen Schoko-Kartoffelkuchen auf unserem Blog vorstellen, der bei einem Slow-Food-Abend für positives Erstaunen gesorgt hatte ;o). Soweit es möglich ist, die Kartoffeln mit der Schale zubereiten, denn unter der Schale stecken pflanzliche Eiweiße, viele Vitamine und wichtige Mineralstoffe, von denen man nicht profitieren kann, wenn man die Schale abschneidet. Vorteilhaft für dieses Rezept ist eine mehlig kochende Speisekartoffel, z.B. Bintje, Adretta, Blauer Schwede usw.

Erdbeer-Blätterteigtorte (vegan)

Toart

Zutaten für eine Tarteform von 24 cm Ø:

  • 120 g Mandeln
  • etwa 350 g Erdbeeren
  • 1 Packung Blätterteig (ohne Ei)
  • 50 g Vollrohrzucker
  • Außerdem: etwas Alsan oder Pflanzenmargarine zum Einfetten der Form
  • 2 Esslöffel Sojamilch
  • evtl. etwas Vollrohrpuderzucker

 

Zubereitung:

        1. Für den Belag die Mandeln fein mahlen und in einer Pfanne ohne Fett rösten, danach abkühlen lassen.
        2. Die Erdbeeren kurz waschen und putzen. Größere Erdbeeren halbieren oder vierteln.
        3. Den Backofen auf 200 Grad C vorheizen.
        4. Eine Tarteform von etwa 24 cm Ø oder eine rechteckige Form leicht einfetten, mit etwas Mehl bestreuen und mit dem Blätterteig auskleiden. Die überstehenden Ränder abschneiden und beiseitelegen.
        5. Die abgekühlten Mandeln mit etwa 30 g Vollrohrzucker mischen.
        6. Den Blätterteigboden mit einer Gabel einstechen und mit der Mandel-Vollrohrzuckermischung bestreuen. Die Erdbeeren darauf verteilen.
        7. Den restlichen Blätterteig ausrollen und in etwa 3 mm-breite Streifen schneiden.
        8. Die Erdbeeren mit dem Blätterteigstreifen gitterförmig belegen.
        9. Die Blätterteigstreifen mit der Sojamilch bestreichen. Mit dem restlichem Vollrohrzucker bestreuen und in der Backofenmitte etwa 20-25 Minuten backen.
        10. Etwas abkühlen lassen, nach Wunsch mit feinem Vollrohrpuderzucker bestreuen und noch lauwarm servieren.

Meine Tipps:

  1. Stets eine Packung Blätterteig (ohne Ei) im Kühlschrank aufbewahren. So kann man unerwarteten Besuch mit dieser schnell zubereiteten Torte verwöhnen ;o).
  2. Diese Torte schmeckt auch sehr lecker mit anderen Beerensorten, z.B. Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren usw.
  3. Wer keine Mandeln im Vorratsschrank hat, kann natürlich auch auf andere Nusssorten zurückgreifen. Wichtig ist, dass man sie gemahlen in einer fettfreien Pfanne röstet.

 

Produktbeschreibung:
Es gibt kaum eine Frucht mit  der man so viel kochen und backen kann wie mit  der Erdbeere. Und dabei ist sie auch noch sehr gesund und kalorienarm. Sie haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen (vor allem Vitamin C), Mineralien. Die Erdbeeren am besten im Frühsommer, d.h. Mai bis Juli genießen. Frisch gepflückt und ohne lange Transportwege schmecken sie am Besten. Sie sind äußerst empfindlich und verlieren sehr schnell an Aroma, darum soll man sie möglichst schnell verzehren.
Botanisch gesehen, gehören die Erdbeeren nicht zu den Beeren, sondern es sind Sammelnussfrüchte. Das rote Fruchtfleisch ist nur eine Scheinfrucht, während die eigentlichen Früchte der Erdbeeren, die kleinen gelben Körner an der Oberfläche sind. Diese Körnchen sind die eigentlichen Einzelfrüchte der Erdbeere. Erdbeeren werden in zahlreichen Sorten angeboten, wobei jede Sorte seinen leckeren Eigengeschmack hat… So kann jeder für sich seine „Lieblingssorte“ herausfinden.

Spargel-Erbsencrèmesuppe mit frischer Minze (vegan)

Zopp Spargel

Zutaten für 4 Personen:

  • etwa ¾ l Wasser
  • knapp 1 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • etwa 200 g frische Erbsen (gepalt) oder 200 g Tiefkühl-Erbsen
  • einige Stängel frische Minze (etwa 2 Dtzd Blätter)
  • je 250 g weißer und grüner Spargel
  • 2 Schalotten
  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • 1/8 l Bio-Weißwein
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • eine Prise Vollmeersalz
  • ½ Teelöffel Vollrohrzucker
  • 1/8 l Sojasahne
  • etwa 100 g Zuckerschoten
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Außerdem: einige kleine Minzeblätter zur Dekoration

 

Zubereitung:

  1. Das Wasser aufkochen und die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
  2. Die gepalten oder tiefgekühlten Erbsen 5-7 Minuten in der Gemüsebrühe garen.
  3. Die Minzblätter feucht abwischen. Einige Blätter zum Garnieren beiseitelegen, den Rest zu den Erbsen geben. Das Ganze pürieren und durch ein grobes Sieb streichen. Dabei die Gemüsebrühe auffangen.
  4. Den Spargel waschen, den weissen Spargel schälen, die holzigen Enden abbrechen. Bei den grünen Spargeln nur die holzigen Enden entfernen. Einige Spargelspitzen abschneiden und beiseitelegen. Die Spargelstangen in grobe Stücke schneiden.
  5. Die Schalotten schälen und klein würfeln.
  6. Das Rapsöl erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Die Spargelstücke zugeben und während 2 Minuten mitdünsten. Den Wein und die beiseite gestellte Gemüsebrühe hinzugeben, das Ganze während etwa 10 Minuten kochen lassen, bis der Spargel gar ist.
  7. Die Sojasahne unterrühren, kurz erhitzen und pürieren.
  8. Die Zuckerschoten waschen, putzen und in schräge Stücke schneiden. Nun mit den beiseitegelegten Spargelspitzen in die Suppe geben und noch etwa 5 Minuten garen.
  9. Zum Schluß das Erbsen-Minze-Püree unterrühren, kurz erhitzen, mit etwas Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen und vor dem Servieren die Suppe mit den Minzeblättchen garnieren.

Meine Tipps:

  1. Mag man den Minzegeschmack nicht, so ersetzt man sie durch flache Petersilie.
  2. Zuckerschoten sind nicht immer erhältlich, dann die Suppe zum Schluss mit frischen oder tiefgekühlten Palerbsen bereichern.

 

Produktbeschreibung:
Zuckerschoten, auch noch Kefe, Zuckererbsen, Kieferlerbsen oder Kaiserschoten genannt, gehören zu den Hülsenfrüchten. Die Bezeichnung „Zuckerschote“ rührt vom besonders hohen Zuckergehalt der Erbsenart her. Eine weitere Besonderheit der Zuckerschoten ist, dass sie im Unterschied zu den Palerbsen, im Ganzen, d.h. mit der Hülle, verzehrt werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hülsenfrüchten, sind Zuckerschoten sogar roh genießbar und damit nicht nur als köstliche Beilage geeignet, sondern auch knackige Zugabe für Salate. Die Zuckerschoten haben eine kurze Saison, d.h. sie kommen im Frühjahr, etwa zeitgleich mit den Spargeln, und sind dann meistens nur etwa 2 bis 3 Monate erhältlich.

Von der Minze gibt es ungefähr 25-30 Sorten und sie ist nicht nur ein Heilmittel oder als Tee ein Genuss, sondern verleiht vielen Gerichten einen eigenständigen Geschmack. Dadurch verträgt sie sich aber weniger mit anderen Kräutern und Gewürzen, ausser mit der Petersilie und dem Knoblauch harmonisiert sie gut.

Bärlauch-Cannelloni mit Tomatenragout (vegan)

Gefellten Cannelonis

Zutaten für 4 Personen:
Für die Cannelloni-Füllung:

  • etwa 400 g Soja-Frischkäse, z.B. Soyananda
  • 250 g Bärlauch
  • 2 Esslöffel Sojamehl
  • 1 Esslöffel Wasser
  • 3 Esslöffel Hefeflocken
  • 1 Teelöffel Shoyu
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • Kurkuma
  • frisch geriebene Muskatnuss

Für das Tomatenragout:

  • etwa 400 g Tomaten
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 100 ml Bio-Weißwein
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Herbes de Provence
  • Außerdem: etwa 2 Esslöffel Olivenöl
  • einige Stängel frische Petersilie
  • 1 Esslöffel Gomasio

 

Zubereitung:

  1. Für die Füllung der Cannellonis den Bärlauch waschen, putzen und in Salzwasser kurz blanchieren. Danach abschrecken und abtropfen lassen.
  2. Den Soyananda mit dem Sojamehl und dem Wasser in einer Schüssel vermischen. Danach die Hefeflocken mit dem Shoyu unterrühren und das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma und Muskatnuss würzen.
  3. Den geschleuderten Bärlauch fein hacken und unter die Mischung geben, abschmecken und falls nötig noch etwas nachwürzen.
  4. Eine Auflaufform mit Deckel mit etwas Olivenöl einpinseln.
  5. Die Füllung in einen Spritzbeutel geben und nacheinander die Cannelloni-Teigrollen füllen und nebeneinander in die eingefettete Auflaufform legen.
  6. Den Backofen auf etwa 200 Grad C vorheizen.
  7. Für das Tomatenragout die Tomaten waschen, Mittelkeim herausschneiden und klein würfeln.
  8. Die Schalotten und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Mittelkeim entfernen. Die Schalotten mit dem Knoblauch fein hacken.
  9. In einer Kasserolle das Olivenöl erhitzen, die gehackten Schalotten mit dem Knoblauch leicht anschwitzen, die Tomatenwürfel und den Weißwein hinzugeben, während 1-2 Minuten bei kleinster Hitze köcheln lassen und zum Schluss mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und Herbes de Provence würzen und über die Cannellonirollen verteilen.
  10. 2 Esslöffel Gomasio drüberstreuen, mit dem Deckel zudecken und im vorgeheizten Backofen während etwa 20-25 Minuten backen.

Meine Tipps:

    1. Wem das Füllen der Cannellonis zu aufwendig ist, kann die Füllung auch zwischen Lasagneblätter geben, dann jedoch etwas mehr von dem Tomatenragout zubereiten, und zwischen jede Lage verteilen.
    2. Außerhalb der Saison, den Bärlauch durch Spinat oder Mangold ersetzen.

 

Produktbeschreibung:
Soyana ist eine frisch, fermentierte Soja-Alternative zu Frischkäse, Sauerrahm, Joghurt, Käse. Ist cholesterin-, laktose-, Milch- und Glutenfrei. Läßt sich sehr gut verarbeiten und je nach Rezept oder Geschmackswunsch gibt es dieses Sojaprodukt in vielen Variationen, z.B. Natur, mit Kräutern oder Tomaten.

Bärlauch ist verwandt mit dem Schnittlauch, den Zwiebeln und dem Knoblauch. Daher der „knoblauchartige“ Geruch beim Verarbeiten wie etwa in diesem Rezept beim Blanchieren der Blätter. Deshalb wird der Bärlauch auch noch Knoblauchspinat oder wilder Knoblauch genannt. Aufgefallen ist mir in unseren Kochkursen, dass vielen Teilnehmer/innen der Bärlauch nicht bekannt ist, obwohl er eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze ist. Vorwiegend begegnet man ihm in den deutschsprachigen Ländern. Vor allem in Österreich oder der Schweiz steht er im Frühling auf jeder Speisekarte und wird meistens als Rohkost, Suppe, Pesto … verarbeitet. Ich hoffe sehr stark, mit diesem Bärlauchrezept Ihre Neugier geweckt zu haben ;o).

Räuchertofu im Kartoffelmantel (vegan)

Zutaten für etwa 12 Stück:

  • 250 g Räuchertofu
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g Mayonnaise (ohne Ei)
  • Saft von ½ Limette
  • Kräutersalz
  • etwas Cayennepfeffer
  • ca. 2 große Kartoffeln
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Außerdem: Olivenöl zum Ausbraten
  • 12 Servierlöffel

 

Zubereitung:

  1. Den Räuchertofu in mittelgroße Würfel schneiden.
  2. Für die Sauce den Knoblauch schälen, Mittelkeim entfernen und fein hacken. Mit der Mayonnaise (ohne Ei!) und Limettensaft verrühren. Dip mit Kräutersalz und Cayennepfeffer abschmecken.
  3. Die Kartoffeln schälen und mit einer speziellen Schneidemaschine in „Spaghetti“ schneiden. Den Räuchertofu mit den Kartoffel-Spaghettis umwickeln.
  4. Das Olivenöl in einer tiefen Pfanne geben und den Räuchertofu mit den Kartoffelspiralen knusprig ausbraten. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.
  5. In jeden Servierlöffel einen Klecks von der Knoblauch-Mayonnaise geben und ein Räuchertofu-Kartoffelwürfel hineinsetzen.
  6. Kann kalt oder warm serviert werden.

Mein Tipp:

  • In Vegan- oder Bio-Läden ist es mittlerweilen kein Problem Ei-freie Mayonaise zu erhalten. Vegan-Mayonnaise kann man auch schnell selbst herstellen. Dazu mixt man gut ¼ l Sojamilch mit 1 Esslöffel scharfem Senf, 1 Esslöffel Säure
    (z.B. Zitronen-, Limettensaft, weißer Balsamicoessig) mit dem Stabmixer zusammen, danach gießt man langsam das Öl hinzu, bis man die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Noch mit Kräutersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und man kann seine selbsthergestellte leckere Vegan-Mayo genießen!

 

Produktbeschreibung:

Räuchertofu erhält man inzwischen in jedem Bioladen und in einigen Supermarktketten. Wir werden ihn noch öfters auf unserem Blog als „Speckersatz“ in den Rezepten begegnen. Auf diese Weise kann man „Fleischesser“ auch mit vegetarischen Rezepten (hoffentlich ;o) ) überzeugen.

Winterliche Topinambursuppe mit Maronen (vegan)

menu-Lydie-opgehellt

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g Topinambur
  • Vollmeersalz
  • 1 l Wasser
  • 1 gehäufter Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel Alsan oder Pflanzenmargarine
  • ¼ l Hafermilch
  • 100 g Maronen (vakuumverpackt oder aus dem Glas)
  • 1/8 l Sojasahne
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlenem Pfeffer
  • Anis
  • Dill
  • frisch gemahlene Muskatnuss
  • Ingwerpulver
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • Außerdem: einige Stängel frische Kräuter

Zubereitung:

  1. Die Topinambur unter fließendem Wasser mit der Gemüsebürste abschrubben und in reichlich Salzwasser aufkochen. Etwa 10 Minuten darin garen, danach schälen und kleinschneiden.
  2. Das Wasser zum Kochen bringen und die gekörnte Gemüsebrühe einrühren.
  3. Das Alsan oder die Pflanzenmargarine in einem Topf erhitzen, den Topinambur etwa 3 Minuten darin andünsten. Die Gemüsebrühe und die Hafermilch angießen. Etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Die Maronen vierteln, mit der Sojasahne in die Suppe geben und noch weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  5. Mit gemahlener Muskatnuss, Ingwerpulver und dem Zitronensaft würzen.
  6. Die Kräuter waschen, trockenschleudern und fein hacken. Vor dem Servieren über die Suppe streuen.

Produktbeschreibung:

Topinambur gehört zu einer Gemüsesorte die in Vergessenheit geraten war. Obwohl sie reichhaltige Nährwerte enthält und interessant für Diabetiker ist, war sie während Jahrzehnten auf dem Speiseplan verschwunden. So langsam taucht sie wieder in unseren heimischen Küchen auf und daher finde ich es interessant Ihnen verschiedene Topinambur-Rezepte vorzustellen. In diesem Rezept als Suppe, eine spezielle und festliche Vorspeise.

Hafermilch ist ein pflanzlicher Sahneersatz mit einem leicht nussigem Geschmack. Da sie nicht so leicht ausflockt, eignet sie sich gut für Suppen, Soßen oder andere heiße Speisen. Sie läßt sich nicht zu Schlagsahne aufschlagen!

Winter-Apfel-Punsch (vegan)

Punsch

 

Zutaten für etwa 4 Gläser:

  • etwa 500 g Äpfel
  • einige Nelken
  • Saft ½ ausgepressten Zitrone
  • ¼ Teelöffel Vanille
  • ¼ Teelöffel Anis
  • ¼ Teelöffel Ingwer
  • ¾ l Apfelsaft
  • 2-3 Esslöffel Agavensirup

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Jeden halben Apfel mit Nelken spicken, in eine Schüssel geben, mit Zitronensaft beträufeln und den restlichen Gewürzen bestreuen.
  2. Einen Achtelliter Wasser aufkochen, über die Apfelhälften gießen und 15 Minuten ziehen lassen. Die Apfelhälften herausnehmen, die Nelken entfernen und das Fruchtfleisch würfeln.
  3. Den Apfelsaft erhitzen, aber nicht kochen lassen, mit den Apfelwürfelchen zum Gewürzwasser geben, mit dem Agavensirup abschmecken und in Punschgläser füllen.


Meine Tipps:

  • Wenn man frische Minzeblätter oder Zitronenmelisse bei Hand hat, kann man einige Blättchen in das fertige Punschgetränk geben.
  • Dieser Punsch schmeckt auch lecker, wenn man anstelle der Äpfel Birnen und den Apfelsaft durch Birnensaft ersetzt.

Winterliche Gewürzbirne mit Mandel-Schokocrème (vegan)


Zutaten für 4 Personen:

Für die Birnen:

  • 4 reife Birnen
  • knapp ½ l Wasser
  • 100 g Vollrohrzucker
  • ½ Teelöffel Vanillepulver
  • 1 Prise Lebkuchengewürz
  • 4 Sternanis
  • Saft von 3 Orangen
  • Saft von 1 Zitrone

Für die Mandelschokocrème:

  • 100 g dunkle Kuvertüre
  • 150 g fein geriebene Mandeln
  • 1 Prise Zimtpulver
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Lebkuchengewürz
  • 2 Esslöffel Birnensaft oder Birnenschnaps
  • 200 g vegane Schlagsahne

Für die Schokoladensauce:

  • 125 g Hafermilch
  • 20 g Pflanzenmargarine
  • etwa 100 g Zartbitterschokolade
  • Außerdem für die Dekoration:
  • etwas Kakaopulver
  • evtl. Vollrohrpuderzucker

Zubereitung:

  1. Die Birnen waschen, die Schale dünn abschneiden und je einen Deckel abschneiden. Danach  sehr vorsichtig aushöhlen.
  2. Das Wasser in einen schmalen Topf mit dem Vollrohrzucker, dem Vanillepulver, dem Lebkuchengewürz, den Sternanis, dem Orangen- und Zitronensaft zum Kochen bringen. Die ausgehöhlten Birnen hineinsetzen und auf kleinster Flamme etwa 5 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, Birnen mit Deckel herausnehmen und erkalten lassen.
  3. In der Zwischenzeit für die Mandel-Schokocrème die Kuvertüre schmelzen lassen. Danach die gemahlene Mandeln, mit dem Zimt-, schwarzem Pfeffer, dem Lebkuchengewürz und dem Birnensaft oder -schnaps unter die geschmolzene Kuvertüre geben. Etwas erkalten lassen.
  4. Die vegane Schlagsahne aufschlagen und unter die zubereitete Mandelfüllung unterheben.
  5. Diese in einen Spritzbeutel füllen und damit die Birnen füllen. Den Birnendeckel aufsetzen und die gefüllten Birnen kalt stellen.
  6. Für die Schokoladensauce die Hafermilch und die Pflanzenmargarine zum Kochen bringen.
  7. Die Zartbitterschokolade hacken und in der heißen Hafermilch auflösen. Weiter rühren, bis eine glatte Schokoladensauce entsteht.
  8. Zum Servieren in einen tiefen Teller etwas Schokoladensauce geben und die gefüllte Birne hineinsetzen. Die Sternanis aus der Kochflüssigkeit heraus fischen und mit etwas Kakaopulver die Teller dekorieren. Das Ganze eventuell mit Vollrohrzuckerpuder bestäuben.

 

Mein Tipp:

Die restliche Flüssigkeit der eingekochten Birnen sieben und in einer Kanne mit frisch zubereitetem Grüntee vermischen. Es wäre schade die Flüssigkeit zu entsorgen und auf diese Weise erhält man einen fruchtigen und würzigen Grüntee.