Curry-Kartoffeln mit Eiern (ovo-lacto-vegetarisch)

Curry-Gromperen mat Eer

 

gromperenzopp

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 150 g Cocktailtomaten
  • 2-3 Esslöffel Currypaste
  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • etwa 1 Dutzend getrocknete Curryblätter
  • 8 Eier
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • eine Prise Vollrohrzucker
  • Chilipulver
  • 2 Esslöffel Limettensaft
  • 200 g Erbsen (tiefgekühlt oder aus dem Glas)

 

Zubereitung:

  1. Für die Curry-Kartoffeln, die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen, putzen und etwa 20 Minuten kochen.
  2. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  3. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und grob hacken.
  4. Das Sesamöl in einem Topf erhitzen, die gewürfelten Zwiebeln und den feingehackten Knoblauch darin leicht bräunen.
  5. Die Tomaten, die Currypaste und die Gemüsebrühe zugeben. Das Ganze während etwa 3 Minuten köcheln lassen. Danach die Kokosmilch dazugießen, die Curryblätter zufügen und alles zusammen etwa 15 Minuten mitkochen lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Eier hart kochen. Danach abschrecken, schälen und halbieren.
  7. Die Kartoffeln abgießen, pellen und ebenfalls halbieren.
  8. Die eingekochte Sauce mit Kräutersalz, dem Vollrohrzucker, dem Chilipulver und dem Limettensaft abschmecken.
  9. Die halbierten Eier und Kartoffeln in die Sauce geben. Ebenso die Erbsen.
  10. Das Ganze noch einmal während 4 Minuten köcheln lassen.

Meine Tipps:

    • Die Erbsen kann man auch durch eine Zucchini ersetzen. Diese waschen, putzen und klein würfeln.

 

Produktbeschreibung:

Die Currypasten stammen ursprünglich aus Thailand, sind aber auch in vielen anderen orientalischen Gerichten zu finden. Je nach den Zutaten sind die Pasten in Rot, Gelb oder Grün erhältlich. Die meisten Currypasten sind glutenfrei. Da aber verschiedene Hersteller Weizenmehl in ihren Currypasten verarbeiten, muss man beim Kauf selbst aufpassen, dass der Hinweis „glutenfrei“ auf dem Etikett vermerkt ist.

Frische Curryblätter schmecken scharf und sehr aromatisch. Die Blätter sind eiförmig und auf der Unterseite heller als auf der dunkelgrünen Oberseite. Bei uns findet man sie allerdings meist nur getrocknet. Sie sollten dann länger mitgekocht werden, wobei die doppelte Menge der im Rezept angegebenen frischen Curryblätter nötig ist. Wenn man die Gelegenheit hat an frische Curryblätter zu kommen, dann sollte man sich einen Vorrat davon einfrieren.

 

 

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Lauch-Apfel-Salat mit Mais (vegan)

Porretten-Äppel-Zalot mat Maiskäeren

Porettenzalot

 

Zutaten für etwa 10 kleine Gläser:

Für die Mayonnaise:

  • gut 1/8 l Sojamilch
  • etwa 1 Esslöffel hellen Balsamico-Essig
  • 2 Teelöffel scharfen Senf
  • etwa 150 ml Sonnenblumenöl
  • 100 g Sojajoghurt

Für den Salat:

  • 1 Lauchstange
  • 2 rote, süßliche Äpfel, z.B. Royal Gala
  • etwa 200 g Mais (Glas)
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Vollrohrzucker
  • 1 Teelöffel Zitronen- oder Limettensaft
  • Außerdem: einige Blättchen frischen Salbei

 

Zubereitung:

  1. Für die Mayonnaise die Sojamilch in einen hohen schmalen Behälter geben. Den Balsamico-Essig und den Senf zu der Sojamilch geben und mit einem Stabmixer glatt mixen. Bei laufendem Mixer langsam das Sonnenblumenöl dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss den Sojajoghurt zu der Mayonnaise geben und unterrühren.
  2. Für den Salat, die Lauchstangen der Länge nach bis zum weißen Stück halbieren, waschen und in feine Streifen schneiden.
  3. Die roten Äpfel schälen, mit einer Reibe grob raspeln und zu den Lauchstreifen geben.
  4. Alles zusammen mit dem Mais unter die Mayonnaise rühren. Das Ganze mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Vollrohrzucker und Zitronen- oder Limettensaft abschmecken.
  5. Den Porree-Apfel-Salat in eine Schüssel oder in kleine Gläser geben und mit einigen frischen Salbeiblättern garnieren.

 

Meine Tipps:

• Wer es noch farbiger mag, kann auf einige aufgetaute Tiefkühlerbsen zurückgreifen.

• Anstelle von frischem Salbei, schmeckt dieser Salat auch sehr lecker mit frischen Sprossen.

 

Produktbeschreibung:

Lauch oder Porree ist ein Vitaminlieferant, besonders in diesem Rezept, da er roh verarbeitet und genossen wird. Lauch ist vielseitig verwendbar. Er ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse. Der Geschmack erinnert sehr stark an den Geschmack einer Zwiebel, allerdings nicht so scharf. Lauch enthält reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Er wirkt infektionshemmend und fördert die Nierentätigkeit, was bestimmt schon jeder von euch bemerkt hat ;o)

 

 

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Pfannkuchenröllchen mit Quitten-Kohl-Füllung (ovo-lacto-vegetarisch)

Paangechersrullen mat Quitten-Kaabesfëllung

Pangeschroullen

Zutaten für etwa 48 Röllchen:

Für die Pfannkuchen:

  • 200 g Dinkelmehl (80 %)
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 2-3 Eier
  • etwa 1/4 l Milch
  • 2 Esslöffel Olivenöl

Für die Füllung:

  • 800 g Kohl, z.B. Grünkohl, Wirsing, Weisskohl
  • eine Prise Vollmeersalz
  • 2 Esslöffel Vollrohrzucker
  • 1/4 l Quittensaft
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 150 g Frischkäse, natur oder mit Kräutern
  • Außerdem: Sesamöl zum Ausbacken der Pfannkuchen
  • Klarsichtfolie zum Einrollen der Pfannkuchen
  • kleine Holzspießchen
  • einige Blättchen frische Kräuter

 

Zubereitung:

  1. Für die Pfannkuchenröllchen das Dinkelmehl mit dem Vollmeersalz in eine Backschüssel geben. Zum Schluss die Eier, die Milch und 2 Esslöffel Olivenöl einrühren. Den Pfannkuchenteig zum Ausquellen beiseite stellen.
  2. In der Zwischenzeit für die Füllung, den Kohl gründlich putzen und waschen. Die Stiele von den Blättern abtrennen. Den Kohl in grobe Stücke schneiden.
  3. Das Salzwasser aufkochen, den Kohl hineingeben und etwa 5 Minuten bissfest kochen. Abbrausen und abtropfen lassen.
  4. In einer großen Pfanne den Vollrohrzucker schmelzen lassen, mit Quittensaft ablöschen und etwas einkochen lassen. Danach den Kohl zur Quittensoße geben und weiter garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Das Ganze mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  5. Für die Pfannkuchen etwas Sesamöl in einer flachen Pfanne erhitzen. Aus dem Teig 8 Pfannkuchen backen.
  6. Die Pfannkuchen mit Frischkäse bestreichen, mit dem Kohl-Quitten-Gemüse füllen und aufrollen. Die Pfannkuchenrollen fest in Klarsichtfolie wickeln und in den Kühlschrank legen.
  7. Vor dem Servieren aus der Klarsichtfolie nehmen und mit einem scharfem Messer in feine Röllchen schneiden. Diese mit einem Holzspießchen aufstecken und mit einem Kräuterblatt garnieren.

 

Meine Tipps:

      • Dieses Rezept eignet sich auch als Hauptspeise, d.h. Die Pfannkuchenrollen in eine leicht eingefettete Auflaufform nebeneinander legen, mit etwas Käse bestreuen und im Backofen bei 180 Grad C etwa 10-15 Minuten gratinieren.
      • Den Kohl lässt sich geschmacklich auch sehr gut, durch anderes Gemüse ersetzen, z.B. Zucchini, Möhren, Brokkoli …

 

Produktbeschreibung:

Die aromastarke Quitte ist als Obst roh ungenießbar. Die Frucht hat einen sehr hohen Pektingehalt und geliert daher sehr leicht. Daher wird sie sehr gerne als Gelee oder Quittenbrot verarbeitet.

 

 

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Basilikum-Tomaten-Quiche mit Räuchertofu (ovo-lacto-vegetarisch)

 

 

Zutaten für eine Pie-Form von 28 cm Ǿ (für etwa 8 Personen):

Für den Teig:

  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 125 g Butter
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • 2-3 Esslöffel Magerjoghurt

Für den Belag:

  • knapp 500 g Tomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • ½ Bund frisches Basilikum
  • etwa 12 schwarze, entsteinte Oliven
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 125 g Räuchertofu
  • 125 g Mozzarella-Käse
  • 40 g Parmesan-Käse
  • Außerdem: etwas Fett zum Einfetten der Pie-Form
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • Backpapier

 

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Weizenvollkornmehl, die Butter, das Vollmeersalz und den Magerjoghurt zu einem glatten Teig zusammenkneten, in eine leicht gefettete Pie-Form geben, dabei einen Rand hochziehen und für etwa 30 Minuten kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit für den Belag die Tomaten waschen, nach dem Entfernen der Stielansätze entkernen, in Würfel schneiden und zum Abtropfen in ein Sieb geben.
  3. Die Knoblauchzehen schälen, den Keim entfernen und fein hacken.
  4. Das Basilikum feucht abwischen, abzupfen und grob hacken.
  5. Die Oliven vierteln.
  6. Den Teigboden in der Backofenmitte während etwa 20 Minuten blind backen. Danach aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  7. Für den Guß die Eier verquirlen, die Milch und die Sahne hinzugießen und mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  8. Den Räuchertofu in feine Würfel schneiden.
  9. Den Mozzarella-Käse fein würfeln.
  10. Den Parmesan-Käse fein reiben.
  11. Nun den Parmesan-Käse und die Hälfte der Mozzarella-Würfel auf den Kuchenboden streuen.
  12. Die abgetropften Tomatenwürfel mit dem fein gehackten Knoblauch, dem gehackten Basilikum, dem fein gewürfelten Räuchertofu und den Oliven mischen. Ebenfalls auf den Teigboden geben und mit der Eier-Milch-Mischung übergießen.
  13. Den restlichen Mozzarella-Käse über den Gemüsekuchen verteilen und backen, bis der Guss fest und hellbraun geworden ist.

 

Meine Tipps:

       Wenn man viele Gäste erwartet, die doppelte Menge zubereiten und auf einem großem oder 2 kleinen Backblechen verteilen. Nach dem Backen in rechteckige Stücke schneiden und mit Ihren Freunden zusammen genießen.
     Vor dem Servieren die Quiche etwas abkühlen lassen, sonst kommen die verschiedenen Geschmacksnote nicht genügend zur Geltung, was sehr schade wäre.

 

Produktbeschreibung:

– Basilikum (Basilik) gehört zur Familie der Lippenblütler. Es gibt viele Arten von Basilikum mit verschiedenen Duftnoten. Man kann die frischen, jungen Triebe laufend pflücken, dies noch bevor die Pflanze blüht. Man sollte darauf achten, das Basilikum möglichst frisch aufzubrauchen, da das getrocknete Basilikum leider sehr viel an Würze verliert. Die ganze Pflanze duftet intensiv. Der Duft und die Würze entstehen durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Das armomatische Kraut passt ausgezeichnet zu Tomaten, Kräutersaucen, Salaten, Kräuterbutter und mediterranen Gemüsesaucen. Praktisch: ein Basilikumtopf auf der Fensterbank vertreibt dank seines starken Duftes lästige Fliegen.

 

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Aprikosentörtchen mit Pistazien

 

Aprikosentörtchen

 

 

 

Zutaten für etwa 6 Törtchen oder 1 Torte von etwa 28 cm Ø:

Für den Teig:

  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • etwa 100 g Vollrohrzucker
  • 1 Ei
  • 200 g Butter
  • 1/8 l kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 1 Eigelb
  • etwa 1 kg Aprikosen
  • 2 Esslöffel Akazienhonig
  • Außerdem: Hülsenfrüchten zum Blindbacken.
  • etwas Fett zum Einfetten der Förmchen oder der Form
  • etwas Mehl zum Ausrollen
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • etwa 20 g gehackte Pistaziennüsse

Zubereitung:

  1. Für den Teig, das Dinkelmehl mit dem Weinsteinbackpulver, Vollmeersalz, Vollrohrzucker, dem Ei, der Butter und dem Wasser zu einem Teig zusammenkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Die Torteletteförmchen leicht einfetten. Den gekühlten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in die Förmchen oder in die Form geben, vorsichtig an die Wände andrücken. Überstehende Ränder abschneiden.
  3. Den Backofen auf 200 Grad C vorheizen. Die Böden oder den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchen beschweren. Während 10 Minuten blind backen.
  4. In der Zwischenzeit das Eigelb verquirlen.
  5. Nach der Backzeit, das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen und die heißen Törtchenböden sofort mit dem Eigelb bestreichen.
  6. Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Etwa 400 g davon klein schneiden, mit dem Akazienhoig in einem flachen Topf mischen und unter Rühren aufkochen. Die Aprikosen bei milder Hitze etwa 4 Minuten kochen, danach pürieren und beiseite stellen.
  7. Die restlichen Aprikosenhälften mit der Schnittfläche auf den Törtchenböden verteilen und weitere 25 Minuten backen.
  8. Aus dem Backofen nehmen. Das Aprikosenpüree unter Rühren erhitzen und auf den heißen Törtchen verteilen. Abkühlen lassen.
  9. Vor dem Servieren die Törtchen mit dem Puderzucker bestäuben und mit den gehackten Pistaziennüssen bestreuen.

 

Meine Tipps:

      • Diese Törtchen schmecken auch sehr lecker, mit Mirabellen oder Pflaumen belegt.
      • Anstelle von Dinkelmehl kann man für den Teig auch jedes andere Mehl verwenden.
      • Damit der Tortenboden beim Belegen mit den Früchten nicht durchweicht, soll man ihn mit Eigelb oder mit erwärmten Gelee bestreichen.

 

Produktbeschreibung:

Die Aprikose schmeckt sehr süß und ist ein Allroundtalent für die Gesundheit, da sie sehr viele Vitamine und Mineralstoffe enthält. Sie hat ein hellgelbes bis orangerot gefärbtes Fruchtfleisch, ebenso die flaumig-weiche Schale. Das Steinfruchtobst hat einen großen Kern in dem kleine, mandelförmige Samen stecken. Wird der Kern zerstoßen, kommt ein Marzipan-Aroma zutage, weshalb Aprikosenkerne beispielsweise zur Herstellung von Likör verwendet werden.

 

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Soja-Gemüsepuffer mit Kartoffeln (vegan)

Soja-Geméispuffer mat Gromperen (vegan)

Soja Gemüse Puffer

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • etwa 3/4 l Wasser
  • 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
  • 200 g getrocknete Sojawürfel
  • 100 g Zucchini
  • 100 g Kartoffeln
  • 1/2 Bund Petersilie
  • einige Stängel Thymian
  • etwa 1/4 l Wasser
  • 125 g Weizenvollkornmehl
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Außerdem: zum Ausbraten der Puffer etwas Rapsöl

Zubereitung:

  1. Für die Gemüsepuffer das Wasser zum Kochen bringen und 1/2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe hineingeben.
  2. Die Sojawürfel in dieser Gemüsebrühe etwa 45 Minuten einweichen.
  3. In der Zwischenzeit die Zucchinis waschen, putzen und grob reiben.
  4. Die Kartoffeln mit der Gemüsebürste waschen, putzen und mit der Schale ebenfalls grob reiben. Beides zum Abtropfen in einen Sieb geben.
  5. Die eingeweichten Sojawürfel abgießen, fest ausdrücken und sehr fein hacken.
  6. Die Zucchini- und Kartoffelraspeln ebenfalls fest ausdrücken und zu der Sojamasse geben.
  7. Die Petersilie und den Thymian waschen, putzen und fein hacken, ggf. den Thymian abzupfen.
  8. Etwa 1/4 l Wasser zum Kochen bringen und das Weizenvollkornmehl ganz schnell einrühren. Dieses mit der gehackten Soja-Gemüsemasse, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer vermengen. Leicht abkühlen lassen, danach mit den Händen kneten, bis der Teig bindet.
  9. Aus dieser Masse etwa 1/2 cm dicke Puffer formen und im Rapsöl von beiden Seiten braten.

 

Meine Tipps:

      • Anstelle von Zucchinis oder Kartoffeln kann man auch anderes Gemüse verwenden, z.B.: Karotten, Paprikaschoten, Kohlrabi usw.
      • Kleine Puffer formen, mit einem Dipp und frischen Kräutern belegen und schon hat man ein leckeres, veganes Fingerfood zubereitet, das man seinen Gästen anbieten kann.
    • Oder man brät größere Puffer und belegt damit Brötchen, die man vorher mit einem Dipp oder Kräuterquark bestrichen hat.

 

Produktbeschreibung:

Bei den Sojawürfel oder allen Sojaprodukten muss man auf gentechnikreife Vollsojaprodukte für die Lebensmittelindustrie achten. Bei den Sojawürfeln werden die Sojabohnen gereinigt, gemahlen und rein mechanisch in mehreren Pressgängen bis zu einem 5 % Rest-Fettgehalt ausgepresst. Das entfettete Sojamehl wird nun in einem Extruder zu einer fleischähnlichen Form und Beschaffenheit extrudiert, d.h. ähnlich wie bei Cornflakes. Sie eignen sich hervorragend für Füllungen, vegetarischen Ragouts und vieles mehr.

 

 

 

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Zucchini-Chutney (vegan)

 

Zucchini Chutney

Zutaten für etwa 3 Gläser à 500 g :

  • 3 große Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • etwa 800 g Zucchini
  • 2-3 rote Chilischoten
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • etwa 1/4 l Wasser
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmel
  • Thymian
  • Ingwerpulver
  • Kurkumapulver
  • Currypulver
  • etwa 150 g Gelierzucker

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  2. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und in Scheibchen schneiden.
  3. Die Zucchinis waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden.
  4. Die Chilischoten, waschen, putzen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
  5. In einem Kochtopf 1 Esslöffel Olivenöl geben. Die Zwiebelwürfeln, mit den Knoblauchscheiben und dem gewürfelten Zucchini in den Kochtopf geben und während einigen Minuten anbraten. Danach das Wasser zugeben und nochmals aufkochen lassen.
  6. Sämtliche Gewürze zugeben und während etwa 15 Minuten köcheln lassen..
  7. Den Gelierzucker untermischen und während etwa 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei stets umrühren.
  8. Eventuell noch einmal abschmecken und in vorbereitete Gläser füllen. Sofort verschließen und bis zum Abkühlen auf den Kopf stellen.
  9. Dieses Chutney passt zu Vielem, z.B.: Käse, Fladen, Puffer, Raclette, Grillen oder einfach zu Brot genießen.

 

Meine Tipps:

      • Farbiger sieht dieses Chutney aus, wenn man rote und gelbe Paprikaschoten mit verarbeitet. Ebenfalls würfeln und zu den Zucchiniwürfeln in den Topf geben.
      • Dieses Rezept entstand als ich durch die diesjährige Zucchinischwämme eine „Vernichtungsmethode“ ausdachte ;-). Nach einem überraschendem Freundesbesuch, konnte ich das Rezept vervielfältigen, so lecker war es bei meinen Freunden angekommen :o).

 

Produktbeschreibung:

Beim Gelierzucker soll man auf ein Bioprodukt zurückgreift, denn darin wird Vollrohrzucker verarbeitet und als Geliermittel das Naturprodukt Pektin. Daneben natürlich ohne Konservierungsstoffe oder sonstige Zusatzstoffe.

 

 

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Profiteroles mit Beerenfüllung

 

Profiteroles

 

Zutaten für etwa 6 Personen:

Für den Teig:

  • knapp 1/4 l Wasser
  • 1 Prise Vollmeersalz
  • 75 g Butter
  • 160 g Dinkelmehl (80 %)
  • 3-4 Eier

Für die Füllung:

  • 100 g Heidelbeeren
  • 100 g Himbeeren
  • 3/8 l Sahne
  • 3 Esslöffel Akazienhonig
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • Außerdem: Backpapier
  • Puderzucker zum Bestäuben

 

Zubereitung:

  1. Für den Teig, das Wasser mit dem Vollmeerslalz und der Butter in einem Topf aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und das Dinkelmehl auf einmal hineinschütten. Topf wieder auf den Herd stellen und rühren, bis der Teig glänzt und sich am Topfboden eine milchige Schicht bildet. Den Teig in eine Schüssel geben und rasch mit einem Ei verrühren. Dann nach und nach die restlichen Eier unterrühren. Der Teig soll sehr zähflüssig vom Löffel fallen. Nach dem dritten Ei sollte man dies rasch ausprobieren, eventuell kann man danach auf das vierte Ei verzichten.
  2. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und in großem Abstand zueinander Rosetten auf das Blech spritzen.
  3. Diese nun im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen. Dann noch 5 Minuten bei 200 Grad C nachbacken. Mit einer Küchenschere einen Deckel von den noch heißen Windbeuteln abschneiden, danach abkühlen lassen.
  4. Für die Füllung die Beeren putzen, evtl. waschen.
  5. Die Sahne steif schlagen, mit dem Akaztienhonig und der gemahlenen Vanille würzen. Die gemahlenen Mandeln unterheben. Die zubereitete Sahne in die Windbeutel spritzen.
  6. Zum Schluss garniert man die Sahne mit den Heidel-, sowie Himbeeren und setzt den abgeschnittenen Deckel darauf. Je nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

 

Meine Tipps:

      • Eine andere Variante ist, wenn man die Beeren püriert und unter die Sahne hebt.
      • Ausser den Heidel- und Himbeeren, munden diese Profiteroles auch mit anderen Obstsorten, z.B. Johannisbeeren, kleingeschnittene Pfirsiche, Aprikosen, Pflaumen usw.
      • Aufpassen! Die Füllung erst kurz vor dem Servieren in die Windbeutel geben, da sie sonst den Teig durchnässt.

 

 

Produktbeschreibung:

Die Profiteroles sind kleine Windbeutel aus zuckerlosem Brandteig und können sowohl süß wie auch herzhaft gefüllt werden. Irgendwann werde ich Ihnen auf dem Blog auch unsere verschiedenen Profiteroles aus dem Fingerfood-Repertoire vun unserer Veggietable-Kochgruppe vorstellen. Versprochen ;o)!

 

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Bohnen-Tomatensalat mit Räuchertofu (vegan)

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Salat:

  • 500 g grüne Bohnen
  • Bohnenkraut
  • Vollmeersalz
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g Tomaten oder Cocktailtomaten
  • 200 g Räuchertofu

Für die Marinade:

  • 3 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 2 Esslöffel Weißeinessig
  • 1-2 Esslöffel körniger Senf
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Dillspitzen
  • Außerdem: 1 Eßlöffel Raps- oder Olivenöl zum Ausbraten des Räuchertofu
  • je 2 Esslöffel Kürbiskerne und Sesam
  • einige Stängel frischer Schnittlauch

Zubereitung:

  1. Für den Salat, die Bohnen waschen, abfädeln und große Bohnen halbieren. Mit Wasser bedeckt zusammen mit dem Bohnenkraut und dem Vollmeersalz zum Kochen bringen und zugedeckt bei kleinster Hitze etwa 20 Minuten gar kochen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Vom Knoblauch den Keim entfernen, danach die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln.
  3. Die Tomaten waschen. Bei den großen Tomaten die Stielansätze entfernen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Die Cocktailtomaten vierteln.
  4. Für die Marinade das Sonnenblumenöl, den Weißweinessig, dem Senf, dem Kräutersalz, dem Pfeffer, dem Paprikapulver und den Dillspitzen verrühren. Die feingewürfelten Zwiebeln und den Knoblauch hinzufügen. Alles gut vermischen.
  5. Die Bohnen abgießen und etwas abkühlen lassen.
  6. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden.
  7. Die Kürbiskerne und den Sesam in einer fettfreien Pfanne anrösten.
  8. In der selben Pfanne den klein gewürfelten Räuchertofu im heißem Olivenöl knusprig anbraten.
  9. Die Bohnen mit der Marinade vermischen, die Tomaten und den Räuchertofu darauf verteilen.
  10. Den Schnittlauch waschen, trocken tupfen, in feine Röllchen schneiden und mit den gerösteten Kürbiskernen und Sesam über den Salat streuen.

 

Meine Tipps:

       Diese Rohkost eignet sich hervorragend, wenn Sie ein Büffet aufstellen möchten. Den Salat kann man gut im Voraus zubereiten und sieht auch nach einigen Stunden frisch und lecker aus.
       Anstelle von den roten Tomaten kann man auch Radieschen als Farbtupfer verwenden.
       Wer kein Tofu-Fan ist, kann auch gewürfelten und angebratenen Seitan in den Salat geben.

 

Produktbeschreibung:

Grüne Bohnen oder Gartenbohnen können sowohl Stangen- als auch Buschbohnen sein.  Sie können im Gegensatz zu vielen anderen Bohnen-Sorten komplett verzehrt werden, d.h. nicht nur die Kerne, sondern auch die Hülsen sind genießbar. Die Bohnen soll man nie roh essen. Durch Phasin, ein Eiweiß das in rohen Hülsenfrüchten vorkommt, kann es zu Magen- und Darmbeschwerden kommen. Deshalb soll man sie immer mindestens 15-20 Minuten kochen. Der Gärungsprozess zerstört den schädlichen Stoff und die Bohnen können ohne Bedenken genossen werden.

 

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Zucchetti-Antipasto (vegan)

 

Zucchini Antipasto

 

Zutaten für 1 flache Schüssel, etwa 8 Personen:

  • 700 g Zucchini
  • 7 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Kräutersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frischen oder getrockneten Basilikum
  • 4 Esslöffel weissen Balsamico-Essig
  • Außerdem: Rapsöl zum Anbraten der Zucchinischeiben

 

Zubereitung:

  1. Die Zucchini waschen, putzen, halbieren oder vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Danach in Rapsöl leicht gebräunt anbraten.
  2. Den Knoblauch schälen, den Mittelkeim entfernen und in Scheibchen schneiden. Den Knoblauch mit Kräutersalz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer mischen.
  3. Die Zucchinischeiben lagenweise in eine flache Schüssel geben. Jede Lage mit der Knoblauchmischung bestreichen, mit dem Basilikum bestreuen und mit etwas Balsamico-Essig und Olivenöl beträufeln.
  4. Das Ganze zugedeckt im Kühlschrank etwa 2 Tage durchziehen lassen.

 

Meine Tipps:

• Den Antipasto einige Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Damit sich das Aroma bei Raumtemperatur so richtig gut entfalten kann.

      • Bei der Zucchinischwemme im Garten kann man dieses Antipasto reichhaltig herstellen. In Twist-off-Gläser geben und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich einige Wochen.
      • Farbiger sieht dieses Antipasto aus, wenn man rote und gelbe Paprikaschoten mit verarbeitet.
      • Wer es pikanter mag, schneidet kleine rote Chilischoten in Ringe und verteilt sie auf den Zucchinischeiben

 

Produktbeschreibung:

Antipasto oder Mehrzahl Antipasti sind ideal für einen italienischen Abend mit Freunden, Kleinigkeiten fürs Büffet, Geschenke aus der Küche …. Antipasti sind immer gern gesehen. Und weil sie sich gut vorbereiten lassen, hat man immer ein Mitbringsel, wenn man kurzfristig eingeladen ist oder man kann den Abend mit seinen Freunden entspannt genießen.

Die Zucchinis gehören botanisch gesehen zur Familie der Kürbisgewächse. Die Früchte sind meist dunkel- bis hellgrün, teils gestreift oder auch hell gesprenkelt. Helle Schalenfarben wie gelbe oder cremeweiße Zucchini sind seltener. Die Früchte können sehr groß werden. Jedoch bei einer Größe von etwa 15 bis 20 cm ist das Fruchtfleisch am zartesten. Durch ihren neutralen oder leicht nussigen Geschmack sind Zucchinis in der Küche sehr vielseitig einsetzbar. Ihre Bandbreite reicht von pikant bis hin zu süßen Speisen. Roh werden sie auch gerne als Komponente von Salaten oder als Fingerfood mit Dip gegessen.

 

 

 

 

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